Profil
Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Medien

Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Offenburg wurde 1964 als Staatliche Ingenieurschule gegründet und 1978 durch die betriebswirtschaftliche Außenstelle in Gengenbach ergänzt. In den 90er Jahren entwickelte sie als Fachhochschule neue Studienangebote im Bereich Medien sowie Master-Studiengänge mit internationaler Ausrichtung. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der Studierenden mehr als verdoppelt. Heute studieren an den zwei Standorten Offenburg und Gengenbach rund 4090 junge Menschen in den Bereichen Technik, Wirtschaft und Medien. Die vier Fakultäten bieten ein breites, interdisziplinäres und praxisorientiertes Fächerspektrum: Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen, Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie Medien und Informationswesen.
Internationale Atmosphäre

In der 2001 gegründeten Graduate School lernen rund 200 Menschen aus etwa 40 Nationen: sie bietet internationale Master-Studiengänge an, die in englischer Sprache unterrichtet werden. Im letzten DAAD-Ranking lag die Hochschule Offenburg auf Platz 5 in Bezug auf die internationale Attraktivität von Hochschulen und der Master-„Communication and Media Engineering“ wurde vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und vom DAAD mit dem Qualitätslabel „TOP 10 International Master’s Degree Courses made in Germany“ prämiert. Das International Office der Hochschule unterhält aktive Austauschprogramme mit über 50 Partner-Hochschulen aus aller Welt. Die Nähe zu Frankreich und der Schweiz ist nicht nur geographisch: mit renommierten französischen Hochschulen bestehen Doppelabschluss-Abkommen und Elektrotechnik kann man trinational studieren - mit einem Semester in der Schweiz, in Deutschland und in Frankreich.
We care

An der Hochschule Offenburg ist der Student keine Nummer: Die Studierenden profitieren von den Vorzügen einer überschaubaren Bildungseinrichtung mit individueller Betreuung durch die Dozenten und umfangreichen Serviceleistungen sowie einer engen Verzahnung mit der regionalen Wirtschaft. Gerade im Fächerspektrum Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik (MINT), den Grundlagenfächern für das Ingenieurstudium, werden die Studierenden noch intensiver betreut: Unter dem Motto TIEFE: Talente Individuell Erfolgreich Fördern und Entwickeln werden die Studierenden während des gesamten Studiums durch zusätzliche Lernangebote und Seminarveranstaltungen gefördert und auch beim Berufseinstieg durch das "Career-Center" der Hochschule unterstützt.
Kooperationen und Projekte

Mit zahlreichen Partnern aus der Wirtschaft bestehen intensive Kontakte und Kooperationen, aus denen sich für die Studierenden Anknüpfungspunkte für Praktika, Abschlussarbeiten oder den späteren Berufseinstieg ergeben. Der ständige Informationsaustausch zwischen Professoren der Hochschule und den Ingenieuren aus der Arbeitswelt garantiert eine Ausbildung, die sich immer am aktuellen Stand der Technik orientiert. Wie erfolgreich das projektorientierte Arbeiten an der Hochschule ist, zeigen die Forschungs- und Entwicklungsteams der Hochschule, wie z.B. das Niedrigenergiefahrzeug „Schluckspecht“ und die Hubschrauberflotte mit autonomer Steuerung. Die Entwicklung der Studiengänge orientiert sich stark am Bedarf der Wirtschaft in der Region. Gerade für die erfolgreichen mittelständischen Unternehmen ist die Hochschule Offenburg eine zentrale Anlaufstelle, um qualifizierten Fach- und Führungsnachwuchs ins Unternehmen zu holen. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit konnten in den letzten Jahren fünf Stiftungsprofessuren gewonnen werden.
Forschung und Entwicklung

Um den Entwicklungsansprüchen der Wirtschaft gerecht zu werden, hat die Hochschule die Forschungsleistung in den vergangenen Jahren ausgeweitet und beteiligt sich beispielsweise im Promotionskolleg für kleinskalige erneuerbare Energiesysteme in Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg und den Fraunhofer Instituten für Solare Energiesysteme und für Physikalische Messtechnik in vielen Feldern an der Entwicklung von Spitzentechnologie. Gebündelt wird der Forschungs- und Technologietransfer im Institut für Angewandte Forschung (IAF). Das IAF leitet Technologie und innovative Impulse zum Beispiel aus den Bereichen Solarthermie, Medizintechnik, Robotik und Elektro-Mobilität zur wirtschaftlichen Verwertung an Unternehmen weiter. Die Industrie profitiert von der Interndisziplinarität der Hochschule: Spezialisten aus unterschiedlichen Fakultäten stehen mit ihren Kenntnissen und gut ausgestatteten Labors zur Verfügung.

