Kooperation für das Internet der Dinge

Von: as/cp
Fünf tunesischen Professor/innen zu Besuch beim Institut für verlässliche Embedded Systems und Kommunikationselektronik (ivESK) //Bild: Oliver Kehret

Der Besuch ist Bestandteil des Projekts "Get-togethers towards a sustainable collaboration in the area of IoT", das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen der Deutsch-Arabischen Transformationspartnerschaft gefördert wird. Im Mittelpunkt des Besuchs stand vor allem die Entwicklung von gemeinsamen Forschungsideen und -interessen, zudem wurden Ideen für die Integration des Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) in den Unterricht des Hochschulumfelds diskutiert. Im April wird ein weiterer Workshop gemeinsam mit der TU Braunschweig und der TU Dresden in La Manouba in der Nähe von Tunis stattfinden.

Unter dem Internet der versteht man den autonomen und meist komplexen Austausch von Informationen von Geräten und Anlagen über das Internet sowie deren Verarbeitung. Solche Anwendungen nehmen rapide zu und es wird erwartet, dass bis 2020 mehr als 50 Milliarden Geräte miteinander agieren. Grund genug, diese Thematik auch in den Curricula zu verankern.

Die fünf Professoren von der Ecole Nationale des Sciences de l'Informatique (ENSI) der Université de la Manouba und der Ecole Nationale d'Ingenieurs des Tunis (ENIT) der Université de Tunis El Manar besuchten darüber hinaus Nidhal Mars, der im Studienschwerpunkt "Embedded Systems and Software" der ENSA studiert. Seit März erstellt dieser am Institut für verlässliche Embedded Systems und Kommunikationselektronik (ivESK) seine Abschlussarbeit im Umfeld des vom ivESK entwickelten und gepflegten Open-Source-Projekts emb::6 (https://github.com/hso-esk/emb6/) für eine IPv6-basierte Kommunikation über IEEE802.15.4-Funknetze.

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