Kooperationsmöglichkeiten ausgelotet

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Die Delegation mit der Geschäftsführerin von WeberHaus Heidi Weber-Mühleck und Rektor Prof. Dr. Winfried Lieber © Hochschule Offenburg

Dass eine Hochschule nicht nur im Bereich Architektur und Bauingenieurwesen als Partner für innovative Haushersteller infrage kommt, zeigte ein Besuch der Firmenleitung von WeberHaus an der Hochschule Offenburg. Heidi Weber-Mühleck, die als WeberHaus-Geschäftsführerin einem der Marktführer bei Fertighäusern in Deutschland vorsteht, zeigte sich beeindruckt über die breite Themenpalette, die Rektor Prof. Dr. Winfried Lieber mit den jeweiligen Fachexperten aus der Professorenschaft für mögliche Kooperations- und Transferprojekte ausgewählt hatte.

Nach einer kurzen Vorstellung der grundsätzlichen Abläufe des Wissens- und Technologietransfers durch den Prorektor für Forschung, Professor Andreas Christ, zeigte der Leiter des Instituts für Nachhaltige Energiesystemtechnik (INES), Professor Wolfgang Bessler die Möglichkeiten für hauseigene Speichertechnik von Photovoltaik-Anlagen auf. Ein Thema, das bei dem technischen Geschäftsführer von WeberHaus, Gerd Manßhardt, auch unter dem Aspekt der Bewertung von Batteriekenndaten auf großes Interesse stieß.

Professor Elmar Bollin, Leiter des Instituts für Angewandt Forschung (IAF) der Hochschule und selbst Forschender im  Bereich der nachhaltigen Gebäudetechnik, zeigte anhand aktueller Drittmittelprojekte auf, welche Forschungsthemen in der Verbindung von effizientem Energiemanagement im Haus möglich sind. Dass die dargestellte effiziente zukunftssichere Energieversorgung von Häusern im künftigen Markt mit Fertighaussystemen von noch größerer Bedeutung sein wird, bestätigte der kaufmännische Leiter von WeberHaus, Stephan Jager.

Abschließend zeigte Professor Jens Pfafferott, Leiter der Forschungsgruppe "Advanced Building Technology", sowohl die aktuellen Möglichkeiten und Standards der technischen Gebäudeausrüstung (TGA) auf. Auch erläuterte er anhand des aktuellen Forschungsgebäudes "Regionales Innovationszentrum (RIZ)" für Energietechnik, welche Herausforderungen die Planung eines innovativen Forschungsgebäudes beinhaltet. Denn das RIZ wird auch Raum für erweiterte technische Test- und Prüfeinrichtungen für Gebäudetechnik bieten.

 

 

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