29 Deutschlandstipendien vergeben

Von: sg
Die Stipendiaten haben bei einem Treffen an der Hochschule ihre Förderer kennengelernt. // Bild: sg

Die 29 Studierenden der Hochschule Offenburg, die über das Deutschlandstipendium zwei Semester lang 300 Euro pro Monat erhalten, einen nicht nur ihre sehr guten Studienleistungen - die meisten engagieren sich vor allem auch im sozialen, sportlichen und kulturellen Bereich. Während  beispielsweise Mechatronik-Student Manuel Krämer in der Freiwilligen Feuerwehr in Kappel-Grafenhausen aktiv ist, ist Katrin Quellmalz, die Unternehmens- und IT-Sicherheit studiert, als Studienbotschafterin im Auftrag des Landes Baden-Württemberg an Schulen unterwegs, um Schülerinnen und Schülern ihren Studiengang schmackhaft zu machen.

Rektor Winfried Lieber betonte, dass sich bei allen 29 Stipendiatinnen und Stipendiaten zum einen die sehr guten Studienleistungen und zum anderen das hohe gesellschaftliche Engagement - sei es in Sportvereinen, in der Kirche oder in der Altenhilfe - wie ein roter Faden durch alle Lebensläufe ziehe. "Leute wie Sie brauchen wir", sagte auch Prorektor Thomas Breyer-Mayländer, der sich beeindruckt von den Lebensläufen zeigte. 

Es war das sechste Mal, dass an der Hochschule ein Treffen zwischen Förderern und Studierenden stattfand. "Bemerkenswert bei diesem Stipendium ist auch das starke Engagement von Privatpersonen", lobte Rektor Winfried Lieber, der gemeinsam mit Thomas Breyer-Mayländer Urkunden an die Studierenden überreichte. "Die Stipendien sind ein wichtiger Beitrag zur Förderung talentierter Nachwuchskräfte", so Lieber. Deutschlandweit sind bislang rund 22.500 Stipendien vergeben worden, davon rund 150 an der Hochschule Offenburg.

Über das Stipendium: Das Deutschlandstipendium ist ein Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Es wird unabhängig vom Einkommen der Eltern an besonders begabte, leistungsfähige und engagierte Studierende vergeben. Die Hälfte des Stipendiums werben die Hochschulen bei privaten Förderern ein - meist bei Unternehmen aus der Region - die andere Hälfte gibt das Ministerium dazu. Weitere Informationen zum Deutschlandstipendium gibt es auf der Homepage der Hochschule Offenburg oder unter www.deutschland-stipendium.de.

Förderer: Badische Stahlwerke, BCT Technology AG, Rainer Bender, Karl Bühler, Dan Curticapean, Elvira Drobinski-Weiß, Erdrich Umformtechnik GmbH, Erwin Junker GmbH, Gelenkzentrum Mittelbaden, HIWIN GmbH, Hobart GmbH, Markant, Meiko Maschinenbau, Parker Hannifin GmbH, PWO AG, Rektorat der Hochschule Offenburg, Stefan Scheringer, Sparkasse Offenburg/Ortenau, VEGA Grieshaber KG, Verein der Freunde der Hochschule Offenburg, Volksbank Offenburg, Weil Engineering GmbH, Werner Kimmig GmbH, WRO, WTO GmbH

Stipendiaten: Achim Kern (Mechatronik, Herbolzheim), Alexander Hiß (Mechatronik, Sasbach am Kaiserstuhl), Nino Baumann (Maschinenbau, Hausach), Patrick Hog (Mechatronik, Ettenheim), Sina Wendel (Medizintechnik, Rutesheim), Florian Kautz (Maschinenbau/Mechanical Engineering, Kehl) Joshi Bhagyashri (Process Engineering, Indien; Offenburg), Thomas Kaspar (Maschinenbau/Mechanical Engineering, Hohberg), Jennifer Brucker (Elektrische Energietechnik/Physik-plus, Mühlenbach), Marcel Johannes Hampf (Medizintechnik, Ettenheim), Luisa Wolber (Verfahrenstechnik, Schiltach), Simon Schilli (Maschinenbau, Gengenbach), Kaja Neubert (Medizintechnik, Neuenburg), Manuel Krämer (Mechatronik-plus, Kappel-Grafenhausen), Rüdiger Kelkel (Unternehmens- und IT-Sicherheit, Elchesheim-Illingen), Muhammad Butt (Communication and Media Engineering, Pakistan; Offenburg), Johanna Oswald (Medizintechnik, Ettenheim), Susanne Kirchner (Medizintechnik, Freiburg), Ramona Klamer (Wirtschaftsingenieurwesen, Leutkirch im Allgäu), David Suhm (Betriebswirtschaft, Gengenbach), Dennis Spannbauer (Wirtschaftsingenieurwesen, Erligheim), Natalie Becker (Medizintechnik, Offenburg), Katrin Quellmalz (Unternehmens- und IT-Sicherheit, Waldbronn), Lucille Leipnitz (Wirtschaftsingenieurwesen, Gengenbach), Pascal Kaiser (Maschinenbau, Waldshut-Tiengen), Luis Eberle (Betriebswirtschaft, Friesenheim), Sebastian Loch (Betriebswirtschaft, Willstätt), Marosha Khan Afridi (Communication and Media Engineering, Pakistan; Offenburg), Annika Huber (Medien und Informationswesen, Renchen)

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