Anweisungen und Informationen für Beschäftigte zum Thema Coronavirus

Stand: 26.03.2020, Version 11

Bitte beachten Sie, dass sich die Informationslage kurzfristig ändern kann. Bitte prüfen Sie daher regelmäßig alle Aktualisierungen.

Hochschule reagiert auf verschärfte Vorgaben

Wegen der weiter stark zunehmenden Zahl mit dem Coronavirus infizierter Personen in Baden-Württemberg werden fortlaufend neue Vorgaben und Regelungen getroffen, die auch Auswirkungen auf die Hochschule Offenburg haben. Aus diesem Grund hat die Hochschulleitung beschlossen, den Publikumsverkehr auf allen Ebenen möglichst zu unterbinden. Dessen ungeachtet stehen aber sämtliche Serviceleistungen nach wie vor den Mitgliedern der Hochschule zur Verfügung. Diese werden jedoch allesamt in der Form organisiert, dass die Notwendigkeit eines persönlichen Kontakts wo möglich ausgeschlossen ist. Eine Kontaktaufnahme mit den einzelnen Servicebereichen kann via E-Mail, Online über die entsprechenden Webseiten, telefonisch, postalisch etc. vorgenommen werden.

Mitglieder der Hochschule sind die an der Hochschule nicht nur vorübergehend oder gastweise hauptberuflich Tätigen, die eingeschriebenen Studierenden sowie die eingeschriebenen Doktorandinnen und Doktoranden.


Coronavirus SARS-CoV-2 - Schließung für Publikumsverkehr

Aufgrund der weiteren Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 und der deutlichen Zunahme der Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen in Baden-Württemberg sind zum Schutz der Bevölkerung ein entschlossenes Vorgehen und weitreichende Maßnahmen zu Kontaktreduzierungen erforderlich, um einer schnellen weiteren Ausbreitung des Virus möglichst entgegenzuwirken.

Insoweit ist es grundsätzlich geboten, Kontakte auf das unbedingt Notwendige zu beschränken. Aus diesem Grund hat die Hochschulleitung beschlossen, die Hochschule für den Publikumsverkehr komplett zu schließen sowie die Möglichkeiten für die Inanspruchnahme von Telearbeit weitreichend zu öffnen. Die erforderliche Funktionsfähigkeit der jeweiligen Abteilung/Fakultät etc. muss gewährleistet bleiben.

Dies bedeutet, dass in Büros ab zwei Personen und mehr künftig nur eine Person präsent sein darf. Es dürfen explizit Einzelarbeitsplätze bei Bedarf in leerstehenden Besprechungsräumen etc. eingerichtet werden. Ansonsten kann beispielsweise auch auf ein rotierendes System bei der Besetzung von Großraumbüros zurückgegriffen werden. Die jeweiligen Vorgesetzten einerseits und andererseits auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen sich hinsichtlich Organisation und Arbeitsplan zwingend aktiv abstimmen. Die Vorgesetzten müssen die Vereinbarungen schriftlich dokumentieren und der Personalabteilung eine Liste zukommen lassen, in denen die Mitarbeiter aufgeführt sind, welche in Homeoffice arbeiten. Die Erreichbarkeit im Homeoffice muss stets gewährleistet sein. Eine gesonderte Antragsstellung für das Homeoffice ist nicht notwendig.

Wir weisen explizit an dieser Stelle nochmals darauf hin, dass bei allen den genannten Maßnahmen Ihre Arbeitspflicht nicht entfällt und Sie infolgedessen Ihr entsprechendes Gehalt weiterhin erhalten. Sie können Ihre Arbeitspflicht vor Ort an der Hochschule oder im Homeoffice erfüllen. Die Arbeitszeiterfassung hat entweder an den entsprechenden Terminals an der Hochschule oder im Homeoffice durch die Möglichkeit der elektronischen Weberfassung zu erfolgen. Auch besteht die Möglichkeit, dass Sie Urlaub nehmen oder Ihre Überstunden abbauen.

Dienstreisen:

Ab sofort werden keine Dienstreisen mehr genehmigt. Bereits genehmigte Dienstreisen werden alle widerrufen. Sollten nachweislich Dienstreisen von höchster Notwendigkeit betroffen sein, dann wenden Sie sich bitte für eine Einzelfallbetrachtung an die auf unserer Webseite angegebene Hotline.

Beitrag HSO zur allgemeinen Landesmaßnahme der Schließung der Schulen und Kitas:

Alleinstehende Erziehungsberechtige dürfen die Regelungen der Telearbeit und/oder Arbeitszeitausgleich und/oder Urlaubsregelungen voll nutzen. Familien mit zwei Erziehungsberechtigten müssen eine ausgeglichene Regelung mit dem ebenfalls berufstätigen Partner finden. Die Lasten der Kinderbetreuung sollten nicht ausschließlich auf den Partner an der HSO abgewälzt werden. Zu diesem Zweck dürfen ebenfalls alle oben genannten Möglichkeiten ausgeschöpft werden. Von dieser Maßgabe einer ausgeglichenen Regelung sind alle diejenigen ausgenommen, deren Partner in einem Bereich der kritischen Infrastruktur berufstätig ist. Hierzu zählen beispielsweise etwa Polizei, Feuerwehr, medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten, Lebensmittelproduktion und Lebensmitteleinzelhandel, Müllabfuhr sowie Energie- und Wasserversorgung.

Weitergehende Informationen zu den allgemeinen Maßnahmen der Landesregierung finden Sie unter:

Bitte beachten Sie weiterhin die laufend aktuell gehaltenen Hinweise auf unseren Webseiten. Bei weitergehenden Fragen wenden Sie sich bitte an die Mailadresse hotline@hs-offenburg.de.

Freundliche Grüße

Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Winfried Lieber
Rektor

Dr. Bülent Tarkan
Kanzler


Wichtiger Hinweis zum E-Mail-Versand

Bitte verwenden Sie immer Ihre E-Mail-Adresse der Hochschule (*@hs-offenburg.de), damit wir Sie als offiziell der Hochschule zugehörige Person identifizieren können. Ansonsten können wir Ihre E-Mail aus Gründen der Informationssicherheit nicht bearbeiten. Gern können Sie zum E-Mail-Versand direkt unser Webmail verwenden.


Aufgrund der weiter steigenden Fallzahlen der Infektionen mit dem Coronavirus (COVID-19) ordnet das Rektorat folgende Maßnahmen zum Schutz aller Mitglieder der Hochschule Offenburg an.

  1. Wenn Sie sich in einer vom Robert Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet eingestuften Region einschließlich der Region Grand Est (Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne) oder in Österreich, der Schweiz, Frankreich, Dänemark oder Luxemburg aufgehalten haben, dürfen Sie die Hochschule mindestens 14 Tage nach der Rückkehr nicht betreten. Dasselbe gilt für Reisen mit dem Weg durch ein Risikogebiet einschließlich Grand Est. Personen mit Wohnort in der Region Grand Est werden per E-Mail informiert. Die Einstufungen können sich täglich ändern. Die Liste der Risikogebiete wird laufend aktualisiert. Bitte beachten Sie also auch bis 14 Tage nach Ihrer Rückkehr die Informationen des RKI: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html
  2. Für Reisende aus Regionen, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind, gilt: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie – nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise – einen Arzt aufsuchen.
  3. Personen, die Kontakt mit am Coronavirus erkrankten Personen hatten oder noch haben, dürfen zum Schutz Dritter die Hochschule für 14 Tage nach Kontakt nicht betreten, sofern sie nicht nachweisen können, dass sie frei vom Coronavirus sind. Für die Betroffenen gilt dann i. d. R. die Pflicht zur häuslichen Isolation (Entscheidung über Ausnahmen zur häuslichen Isolation z. B. Isolation in einer Klinik werden durch autorisierte Stellen wie medizinisches Fachpersonal getroffen). Kontaktpersonen von Kontaktpersonen müssen sich nach derzeitigem Sachstand nicht in Isolation begeben.
  4. Betroffene Beschäftigte müssen sich zur arbeits- bzw. dienstrechtlichen Abklärung umgehend per E-Mail an die Mailadresse hotline@hs-offenburg.de  wenden. Bitte geben Sie in der E-Mail auch Ihre Telefonnummer an.
  5. Führen Sie Besprechungen nur noch per Telefon, Videotelefonie, Chat o. ä. durch.
  6. Hinsichtlich Dienstreisen gilt bis auf Weiteres Folgendes: Ab sofort werden keine Dienstreisen mehr genehmigt. Bereits genehmigte Dienstreisen werden alle widerrufen. Sollten nachweislich Dienstreisen von höchster Notwendigkeit betroffen sein, dann wenden Sie sich bitte für eine Einzelfallbetrachtung an die auf unserer Webseite angegebene Hotline.
  7. Bei privaten Reisen sind ebenso die Empfehlungen des RKI zu beachten. Bei vorsätzlichen Verstößen gegen die Empfehlungen des RKI, (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html) und des Auswärtigen Amts (https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/10.2.8Reisewarnungen), wie z. B. das Bereisen eines am Tag der Abreise bereits deklarierten Risikogebiets ist mit arbeits- oder dienstrechtlichen Konsequenzen zu rechnen.
  8. Bitte weisen Sie internationale Gäste darauf hin, dass sich diese informieren mögen, wie deren Behörden die Bundesrepublik Deutschland bzw. Baden-Württemberg hinsichtlich des Risikos, sich mit COVID-19 zu infizieren, einstufen. Dies könnte für Besucher die Folge haben, dass diese sich bei Einreise in ihr Heimatland in Quarantäne begeben müssen. Bitte machen Sie Gäste vor der Anreise ausdrücklich darauf aufmerksam und bringen Sie Ihre internationalen Kolleg*innen und Studierenden möglichst nicht in diese missliche Lage.

Wir möchten an dieser Stelle nochmals ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir die erläuterten Maßnahmen für den Schutz aller Beteiligten für unumgänglich halten. Diese Informationen werden regelmäßig ergänzt. Bitte achten Sie auf das Datum sowie die Versionsnummer am Anfang dieses Dokuments.

Versionsverlauf

VersionÄnderungDatum
11Wichtigen Hinweis zum E-Mail-Versand eingefügt26.03.2020
10Hochschule reagiert auf verschärfte Vorgaben23.03.2020
9Punkt 1 risikobehaftete Aufenthaltsgebiete erweitert18.03.2020
8Punkt 5 und 6 geändert17.03.2020

7

E-Mail von Prof. Lieber und Dr. Tarkan hinzugefügt16.03.2020
6RKI stuft die Grand Est Region als Risikogebiet ein.11.03.2020
5Region Grand Est aufgenommen.11.03.2020
4Punkt 8 hinzugefügt11.03.2020
3Punkt 6 geändert11.03.2020
2Punkt 3 geändert10.03.2020