Hochschule bekommt neuen Gelenkarmroboter

Freuten sich auf die Forschungsarbeit mit dem neuen Gelenkarmroboter (von links) Prof. Dr. Thomas Wendt, Joachim Roos, Leiter der Hiwin-Entwicklungsabteilung, Doktorand Nikolai Hangst, Hiwin-Geschäftsführer Werner Mäurer und Rektor Prof. Dr. Winfried Lieber.

„Mit Hiwin verbindet uns schon lange eine sehr enge Partnerschaft, die beispielhaft für die gute Verzahnung der Hochschule mit regionalen Partnern aus der Wirtschaft ist. Die Spende selbst stärkt ganz zentral unsere Spitzenposition auf dem Gebiet der Robotik“, freute sich Rektor Prof. Dr. Winfried Lieber bei der Übergabe des Industrieroboters am Campus in Gengenbach. Gleichzeitig werde der Zugang der Wirtschaftswissenschaften am Standort Gengenbach zu neuesten Schlüsseltechnologien erweitert. Dies sei auch dem großen Engagement von Prof. Dr. Thomas Wendt zu verdanken, betonte der Rektor.

Hiwin-Geschäftsführer Werner Mäurer, der selbst an der Hochschule Offenburg studiert hat, begründete das Engagement seines Unternehmens wie folgt: „Natürlich hoffen wir, dass bei der Forschungsarbeit der Studierenden mit dem Gelenkarmroboter auch für uns etwas rauskommt, aber hauptsächlich wollen wir etwas für die Region tun. Denn auch wenn wir ein taiwanesisches Unternehmen sind, sind wir hier in der Region verwurzelt. Und auch die Studierenden suchen später oft vor Ort Jobs.“

„Hiwin ist sicher ein Premium-Partner der Hochschule Offenburg“, verwies Prof. Dr. Thomas Wendt darauf, dass die Übergabe der längerfristigen Leihgabe nicht die erste Unterstützung durch das Unternehmen war. Am neuen Gelenkarmroboter könne er den Studierenden nun unter anderem das Hereinladen an die Robotik-Programmierung zeigen. Zudem laufe die Umsetzung von Kundenprojekten mit dem Industrieroboter und auf diesem Weg habe die Hochschule auch schon neue Kunden für Hiwin generieren können.

„Ich freue mich, dass der Gelenkarmroboter in Betrieb ist und den Studierenden Spaß macht“, entgegnete Werner Mäurer und ließ sich von Prof. Wendt noch die weitere Laboreinrichtung zeigen. Währenddessen besprachen Joachim Roos, Leiter der Hiwin-Entwicklungsabteilung, und Doktorand Nikolai Hangst schon weitere Unterstützungsmöglichkeiten von Seiten des Unternehmens – beispielsweise durch einen Greifer oder eine siebte Achse für den Gelenkarmroboter.