SHORTS 2021

Weil die Pandemie auch 2021 noch kein Festival in Präsenz zulässt, präsentieren die SHORTS 2021 die studentischen Filmprojekte online im vimeo Live-Stream. Festival-Location aus der gestreamt wird sind die FORUM Cinemas Offenburg. Moderator Kai Wissmann führt dort mit geladenen Gästen und jungen Filmemacherinnen und -machern zudem Interviews.

Keine Filme im Kino, aber in der Produktion – wenn auch unter weitaus schwierigeren Bedingungen: Auch im Coronajahr 2020 haben junge studentische Filmemacherinnen und -macher aus der Schweiz, Frankreich und Deutschland (Kurz-)Spielfilme, Animationsfilme und Dokumentarfilme in vielen spannenden filmischen Formen realisiert. Mehr als 400 Beiträge wurden für die SHORTS 2021 eingereicht. Corona taucht in den Filmen nur vereinzelt auf – die meisten Drehbücher entstanden vor Ausbruch der Pandemie. Zwischenmenschliche Beziehungen und Liebe spielen in diesen Drehbüchern eine große Rolle: Beziehungsformen verändern sich, die Sehnsucht nach Liebe ist groß, ihre Erfüllung erscheint schwierig; das Erwachsenwerden auch. Die Medienwelt ist grell und laut, die Menschen sind einsam. Tragische und absurd-komische Coming of Age-Filme berichten von persönlichen Ungewissheiten und beunruhigenden Zukunftsängsten: Umweltzerstörung und Klimawandel, Rechtspopulismus und Rassismus. Immer sind Filme Zeichen ihrer Entstehungszeit, in diesen global verunsichernden Zeiten sind sie es allemal: Bilder-Zeichen der Verstörung und Irritation, der Zuversicht und Hoffnung.

Und so melden sich auf den SHORTS 2021 die jungen Filmemacherinnen und -macher zu Wort: Mit vielen Fragezeichen, aber auch mit hoffnungsvollen und selbstbewussten Ausrufezeichen. Ihre Filme werden in folgenden acht Wettbewerbsblöcken gezeigt:

Donnerstag, 1. Juli 19 Uhr "Neustart"
  21 Uhr "Ganz viel Vielfalt"
Freitag, 2. Juli 19 Uhr "Girls Power"
  21 Uhr "Ganz schön schräg"
Samstag, 3. Juli 19 Uhr "Ganz viel Liebe"
  21 Uhr "Tour de Force"
Sonntag, 4. Juli 19 Uhr "Vergangenheit ist jetzt"
  21 Uhr "Toxic Love"
Montag, 5. Juli 21 Uhr Preisverleihung mit allen Gewinnerfilmen

 

Die unabhängige Jury bestehend aus Hélène Rastegar (Filmemacherin, Frankreich), Nina Klein (Producerin, Deutschland), Jelena Illic (Filmemacherin, Deutschland) und Nils Knoblich (Trickfilmemacher, Deutschland) wählt die Siegerfilme in den Kategorien Kurzspielfilm, Mittellanger Film, Dokumentarfilm, Animationsfilm, Kreativfilm, Sound und Produktion Hochschule Offenburg aus. Außerdem stiftet die Stadt Offenburg den „Freiheitspreis der Stadt Offenburg“ und eine Leserjury vergibt den „Leserpreis der Mittelbadischen Presse“. Die Preisgelder haben einen Wert von insgesamt mehr als 8000 Euro. Im Rahmen der Preisverleihung am Montag, 5. Juli, werden alle Gewinnerfilme noch einmal gezeigt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.shorts-offenburg.de.