Medien und Informationswesen

Um was geht es ?

Medien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob als Informationsquelle, zur Unterhaltung oder zum Austausch mit Freunden - Medien begleiten uns auf Schritt und Tritt. Unterschiedliche Medien kennen zu lernen, zu hinterfragen und verantwortungsvoll und gekonnt einzusetzen steht im Mittelpunkt des Studienganges Medien und Informationswesen. Dazu werden die vier Hauptbereiche, die Medien ausmachen - Wirtschaft, Informatik, Gestaltung und Technik - interdisziplinär miteinander verknüpft. Die Themen werden in Vorlesungen und Seminaren erlernt, in modernen Laboren und Studios angewendet und in Projekt- und Abschlussarbeiten praktisch umgesetzt.

Während im ersten Studienabschnitt die vier Bereiche Wirtschaft, Informatik, Gestaltung und Technik gleichberechtigt behandelt werden, ist im zweiten Studienabschnitt eine Spezialisierung möglich. Ein Bereich kann abgewählt werden und einen Bereich der restlichen drei kann man mit 7 aus 13 zu belegenden Modulen zum Schwerpunkt wählen. Teamwork, als auch Einzelleistungen sind gefragt. Sehr gut ausgerüstete Labore und Studios ermöglichen die praktische Arbeit mit aktueller Soft- und Hardware.

Medienwirtschaft:

Von der allgemeinen Betriebswirtschaftslehre, Medienbetriebswirtschaft, Rechnungswesen und Statistik geht es weiter zu Medienrecht und Marketing, um die Grundlagen zu weiterführenden Gebieten, wie zum Beispiel der Medienforschung, im zweiten Studienabschnitt zu legen. Weitere Seminare befassen sich u.a. mit Social Media, Online Marketing oder Unternehmensgründung, die mit spannenden Projekte begleitet werden.

 

Medieninformatik:

Im ersten Studienabschnitt werden anhand der Programiersprache C die Grundlagen der Informatik vermittelt, es folgt eine Einführung in die objektorientierte Programmierung und Einblicke in die Rechnerarchitektur und Betriebssysteme. Es sind keine Grundkenntnisse erforderlich und die Vorlesungen werden durch Tutorien und Übungen praktisch unterstützt. Zusätzlich gibt es erste Einblicke in Web- und App Programmierung. Im zweiten Studienabschnitt können dann zum Beispiel noch Games Programmierung in Unity, das Entwickeln von e-learning Applications oder spannende Anwendungen im Internet of Things gewählt werden. Auch die IT Sicherheit ist ein möglicher Bereich.
 

Mediengestaltung:

Hier geht es um die Entwicklung von Ideen und deren gestalterische Umsetzung - sei es im Web, im Printbereiech, als Animation, als interaktive Anwendung, sei es Installation oder Game, als Film und natürlich im Audiobereich, der bei Film, Animation und Games dazugehört, aber auch für sich, als Soundinstallation oder Radiobeitrag stehen kann. Vom Zeichnen mit Bleistift, über Software für Grafik, Bewegtbild oder Sound - hier wird in alles reingeschnuppert und über Labore und praktische Aufgaben auch umgesetzt. Dies kann im zweiten Studienabschnitt dann in grösseren Projekten weiter vertieft werden und es kommen noch Virtual und Augmented Realty, sowie Games als mögliche Vertiefung hinzu. Aber auch die Medientheorie, Kommunikationswissenschaften und Ethik darf hier natürlich nicht fehlen.

Medientechnik:

Hier werden zuerst einmal Grundlagen der Mathematik, Physik und Elektrotechnik aufgefrischt, aber auch Grundlegendes zu digitalen Formaten, Kameras und Tonequipment vermittelt, um dann zum Beispiel einen einfachen Lautsprecher im Labor selber zu bauen. Im zweiten Studienabschnitt laufen all diese Grundkenntnisse zusammen und in Audio-Video-Studiotechnik können Studierende u.a. Liveübertragungen von realen Events planen und umsetzen oder sich in Offset und Tiefdruck kundig machen.

 

 

Im ersten Studienabschnitt ist die Wahl der Fächer festgelegt, im zweiten Studienabschnitt kann man von den vier Bereichen des ersten Studienabschnitts einen Bereich abwählen und die restlichen drei unterschiedlich kombinieren. Ein Bereich kann als Schwerpunkt gesetzt werden. Zum zweiten Studienabschnitt gehören auch das Praxissemester, das im vierten oder fünften Semester normalerweise angetreten wird und die Projektarbeit. Beides kann man erst beginnen, wenn der erste Studienabschnitt erfolgreich abgeschlossen ist. Die folgende Grafik veranschaulicht dies:

 

 

Durch das breitgefächerte Angebot des Studienganges Medien und Informationswesen (MI) steht eine ebenso breite Palette an möglichen Berufsfeldern zur Verfügung. Einerseits natürlich in jedem einzelnen der vier Bereiche, aber auch in den unterschiedlichen Kombinationen. Sämtliche Medienwirtschaftsbereiche sind bei allen Unternehmen mit Marketingabteilungen gesucht und die Informatikbereiche in deren IT Abteilungen. Die Kombination von Informatik und Gestaltung wiederum ist natürlich bei Webagenturen und den PR Abteilungen mittelständischer und großer Firmen sehr beliebt. 3D Animation und Informatik ist in der VFX Branche und in Gamesstudios nachgefragt und natürlich sehr spanned für Firmen, die sich mit VR und Augmented Reality Anwendungen befassen. Medientechnik und Informatik wiederum ist bei Sendern und Veranstaltungsagenturen sehr gesucht. So ergibt sich ein sehr breites Feld der Berufsmöglichkeiten, wie u.a.:

  • Entwicklung innovativer E-Business-Anwendungen
  • Design und Implementierung von interaktiven Webseiten, Multimedia-Projekten oder 3D-Animationen
  • Konzeption und Realisierung von technischer Infrastruktur für Rundfunk oder Fernsehen
  • Projektmanagement in Multimedia-Agenturen
  • Gestaltung audiovisueller Medien
  • Planerisches Arbeiten im Medienmarketing
  • Social Media Consultant

Aber auch Firmengründungen sind nach dem MI Studium möglich, wie Kopfmedia in Schutterwald und Visionsbox in Ohlsbach anschaulich belegen.

 

 

Kurz zusammengefasst

Degree Bachelor of Science (B.Sc.)
Language of instruction German
Duration of program 7 semesters (incl. internship (one semester))
Beginning of study program Summer and winter semester
Registration Deadline January 15 / July 15
Tuition and fees As of the 2017/18 winter semester, the following state tuition fees apply:
- EUR 1500 per semester for international, non-EU students
- EUR 650 per semester for students pursuing a second (non-consecutive) degree in Germany
For detailed information, click here.
Requirements Allg. oder fachg. Hochschulreife, Fachhochschulreife
Internship Not required
Selection procedure Yes
Accreditation Yes
ECTS 210 credits

Wichtige Links
 

Studien- und Prüfungsordnung

Bestimmungen über den formalen Ablauf von Studium und Prüfungen sowie über die Zulassungsbedingungen zu Prüfungen

Modulhandbuch

Inhaltliche Beschreibung der Lehrfelder des Studiengangs

Einstieg ins Studium

Campus-Rallye, Infostände, Vorträge, Laborrundgänge, eine Grillfete des Allgemeinen Studierendenausschusses und jede Menge neue Gesichter: An den Einführungstagen lernen die neuen Studierenden "ihre" Hochschule kennen. Unterstützt werden sie dabei vom Team des MINT-Colleges, das Semester für Semester ein informatives und abwechslungsreiches Programm für die Studienanfänger zusammenstellt.

Mentor*innen sind Studierende höherer Semester, die den neuen Studierenden in den Bachelor-Studiengängen eine erste Orientierung im Studium geben:

  • Wie organisiere ich am besten meinen Studienalltag?
  • Wie bereite ich mich auf Prüfungen vor?
  • Wo finde ich das Prüfungsamt?
  • Wie funktioniert die Oskarkarte?
  • An wen kann ich mich bei Problemen wenden?
  • Was läuft abends in Offenburg oder Gengenbach?

Bei diesen und vielen anderen Fragen helfen die Mentor*innen den neuen Studierenden weiter. Jedem Mentor/jeder Mentorin ist dabei eine kleine Gruppe neuer Studierender zugeordnet. Die Treffen finden üblicherweise zu Beginn des Semesters organisiert statt, beispielsweise am Einführungstag. Später werden Ort und Zeitpunkt von den Gruppen selbst organisiert.

"Die Mentorinnen und Mentoren werden angeleitet und begleitet, können sich bei Fragen jederzeit per E-Mail an uns wenden und tauschen sich bei Treffen untereinander und mit den Organisatoren über ihre Erfahrungen aus", berichtet Jacqueline Obermann, die das Mentor*innenprogramm lange Zeit betreut hat.

In eigener Sache: Wir sind immer auf der Suche nach engagierten Studierenden, die gern als Mentorin oder Mentor neuen Studierenden den Einstieg an der Hochschule erleichtern möchten. Fragen rund um das Programm beantwortet gern Justine Schindler.

Aktueller Hinweis für das Wintersemester 2021/2022:
Auch in diesem Semester findet das Mentor*innenprogramm statt, allerdings betreuen die Mentorinnen und Mentoren die neuen Studierenden derzeit virtuell.

Sie sind eine neue Studierende/ein neuer Studierender und noch nicht Teil einer Mentor*innengruppe? Schreiben Sie einfach eine kurze Nachricht an die Koordinatorin des Mentor*innenprogramms: justine.schindler@hs-offenburg.de

Um Studierenden den Einstieg ins Studium zu erleichtern, bietet die Hochschule Offenburg vor dem eigentlichen Vorlesungsbeginn als Brücke zwischen Schule/Beruf und Studium verschiedene Vorkurse an. Die Brückenkurse finden zwei Wochen vor Semesterbeginn statt und werden von erfahrenen Dozenten geleitet. Die Themen sind mit den Dozenten der Erstsemester-Vorlesungen abgestimmt. Die Gruppeneinteilung erfolgt nach Studiengängen, die Gruppengrößen erlauben ein Eingehen auf individuelle Fragen. Bisherige Teilnehmende bewerteten die Kurse als sehr hilfreich.

Sie sollten die Vorkurse unbedingt besuchen, falls mindestens eine der folgenden Bedingungen auf Sie zutrifft:

  • Längerer zeitlicher Abstand zur Schulzeit
  • Kein Abitur
  • Mathe-Schulnote schlechter als 2,0
  • Starker Einsatz des grafikfähigen, programmierbaren Taschenrechners
  • Oder falls Sie auf-Nummer-sicher-gehen und schon Ihre Mit-Studierenden kennenlernen möchten

Mathe-Tests zu Beginn des ersten Semesters zeigen den Vorsprung der Vorkurs-Teilnehmenden gegenüber den Nicht-Teilnehmenden.

Die genauen Termine der Brückenkurse finden Sie hier.