Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Merkel besucht Hochschule Offenburg
Die Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Merkel (CDU), Vertreterin des Wahlkreises Kehl im Landtag von Baden-Württemberg, hat erstmals die Hochschule Offenburg besucht. Im Mittelpunkt des Arbeitstreffens mit Rektor Prof. Dr. Stephan Trahasch standen die Leistungen der Hochschule für die Unternehmen am Südlichen Oberrhein.
Die Hochschule Offenburg pflegt seit vielen Jahren eine enge Verbindung zu den Unternehmen und Wirtschaftsverbänden in der Ortenau. Die praxisnahe Ausbildung bereitet Studierende gezielt auf konkrete Aufgaben in der Industrie vor. Gleichzeitig richtet die Hochschule ihre anwendungsorientierte Forschung an den Bedürfnissen der regionalen Wirtschaft aus. Auf diese Weise stärkt die Hochschule die Innovationskraft der Unternehmen und sichert den Bedarf an qualifizierten Fachkräften in der Region.
Wie dieser Wissenstransfer in der Praxis funktioniert, veranschaulichte ein Rundgang durch das Work-Life Robotics Institute am Campus West. Dort entwickeln Forscherinnen und Forscher moderne Automatisierungslösungen für den Mittelstand. Roboter übernehmen dabei zunehmend komplexe Aufgaben in der Montage oder Logistik und entlasten Beschäftigte von körperlich schweren Arbeiten. In Zeiten des demografischen Wandels erweist sich die Robotik somit als ein zentraler Baustein gegen den zunehmenden Fachkräftemangel.
Am Campus West hat die Hochschule zudem kürzlich gemeinsam mit den Unternehmen Schunk SE & Co. KG und Burger Group die Stiftung „Humanoid Robotics and Embodied AI“ gegründet. Die Initiative verbindet anwendungsorientierte Grundlagenforschung mit industrieller Praxis. Als erstes Projekt entwickeln die Partner ein automatisiertes System für das Behälterhandling in der Logistik.
„Durch den Schulterschluss mit dem regionalen Mittelstand leistet unsere Hochschule einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und Zukunftsfähigkeit der Ortenau“, erklärte Rektor Prof. Dr. Stephan Trahasch. „Der kontinuierliche Austausch mit der Landespolitik vertieft das gegenseitige Verständnis für die Schlüsselrolle, die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften für die wirtschaftliche Entwicklung Baden-Württembergs einnehmen.“
Katrin Merkel pflichtete ihm bei: „Auch wenn die Hochschule Offenburg nicht direkt in meinem Wahlkreis liegt, profitieren zahlreiche Unternehmen aus Kehl und der Ortenau als Kooperationspartner von ihrer praxisnahen Ausbildung. Besonders beeindruckt hat mich, wie bereits Studierende über Studienarbeiten konkrete Probleme aus Unternehmen lösen und so früh an Betriebe aus der Region gebunden werden – das ist nachhaltige Fachkräftesicherung für die Region, die mich als Sprecherin für berufliche Bildung besonders überzeugt.“