5. Trinationale Sommeruniversität

Von: jp/cd

10 Tage lang konnten die Teilnehmer auf dem Campus der Universität Haute-Alsace in gemischten Teams an Projekten zum digitalen Wandel und der nachhaltigen Entwicklung zusammenarbeiten, die vier deutsche und französische Unternehmen anboten, aber auch ihre Sprachkenntnisse ausbauen und sich der Bedeutung der Interkulturalität in ihren künftigen beruflichen Aufgaben bewusst werden.

So hat sich auch das deutsche Unternehmen Bürkert dem Projekt UpperRhine 4.0 verpflichtet. Marion Neukam, Innovations Manager: „Die Studierenden in deutsch-französisch-schweizerischen Teams arbeiten zu lassen, ermöglicht einen neuen und kreativen Blick auf die wirklichen Herausforderungen für unser Unternehmen. Diese Übung entspricht voll und ganz den Werten unseres Unternehmens. Wir haben zwei Themen rund um die industrielle Ökologie oder die Erhaltung der Wasserressourcen vorgeschlagen, weil dies den Herausforderungen des Unternehmens der Zukunft entspricht, die unter dem Begriff der sparsamen Wirtschaft zusammengefasst sind."

Fabienne, eine junge Deutsche, die ihr deutsch-französisches Studium abschließt, ist dabei, um ihr Französisch zu perfektionieren, aber vor allem auch wegen des Themas Projektmanagement, das im Mittelpunkt ihrer zukünftigen Laufbahn stehen wird. Lucas, der in seinem letzten Jahr in der Fachrichtung Textil- und Faseringenieur an der ENSISA studiert, möchte durch den Ausbau der Möglichkeiten in Frankreich, Deutschland und der Schweiz möglichst viele Perspektiven für seinen ersten Job eröffnen. Serge Neunlist, Vizepräsident der UHA für grenzüberschreitende Beziehungen und von Eucor – The European Campus, erklärt gemeinsam mit Prof. Laurent Bigué, Rektor der ENSISA und Vizepräsident von Alsace Tech, in seiner Grußbotschaft: Die Stärke des Programms dieser Sommeruniversität besteht darin, in einem interkulturellen und freundlichen Kontext zu lernen, in dem Autonomie und Supervision miteinander kombiniert werden, und indem man sich mit realen Geschäftsproblemen auseinandersetzt".

Das Programm

Das vielseitige Programm dieser Sommeruniversität umfasste folgende Veranstaltungen:

  • 13 Stunden Training im Sprachtandem unter Leitung von zwei Sprachtutorinnen der UHA;
  • 3 halbe Tage, an denen ein Dozent von NovaTris die Studierenden mit interkulturellen Kompetenzen vertraut macht;
  • 6 halbe Tage, an denen in gemischten deutsch-französischen Teams die Projekte bearbeitet werden, welche die Unternehmen ALE International, Bürkert, Systancia und Technology&Strategy anbieten. Begleitet werden die Studierenden von einem Tutor für Projektmanagement von der ENSISA und einem Dozenten von NovaTris;
  • Exkursionen in das Öko-Quartier Vauban, in eine kleine Brauerei in Freiburg, zum Industriestandort von Bürkert in Triembach au Val sowie Besichtigung des historischen Stadtkerns von Mulhouse;
  • aber auch gesellige Momente, insbesondere mit kulinarischen Abenden zum Thema deutsch-französische Kochkunst, wobei das Menü gemeinsam zusammengestellt und die Speisen auch gemeinsam zubereitet werden.


 „Die Brücke“ wird kofinanziert: Über das Programm INTERREG im Rahmen des Projekts Upper Rhine 4.0, in Trägerschaft der INSA aus Straßburg, das den Wissenstransfer an KMU erleichtert, indem Studierende dazu gebracht werden, sich mit betriebswirtschaftlichen Fragen zu beschäftigen. Die sprachliche und interkulturelle Dimension des Projekts wiederum wird über das Programm für Zukunftsinvestitionen in Trägerschaft der NovaTris aus der UHA und des Projekts Eucor Entrepreneurship der Universität Straßburg finanziert.

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