Filme zeigen Frauen im Sport

Das Interreg-Projekt RhinÉdits mit Beteiligung der Hochschule Offenburg und das Forschungsprojekt "Body Capital" zeigen im Auditorium der Bibliothèque Nationale Universitaire am Place de la Republique 6 in Straßburg Repräsentationen des weiblichen Körpers bei Sportaktivitäten im Verlauf des 20. Jahrhunderts. Als Quellen dienen in Frankreich – insbesondere im Elsass – und in Deutschland gedrehte Filme. Das Programm zu Sportlerinnen im deutschen Amateurfilm wurde an der Hochschule Offenburg zusammengestellt.

Sportliche Tätigkeiten verschiedener Kategorien (Amateurvereine und Profiwettkämpfe, Sport an der Arbeits- oder Ausbildungsstätte, in kollektiver oder individueller Form) haben nach 1900 einen immer größeren Raum im Alltag der Europäer eingenommen. Auch haben im 20. Jahrhundert die Frauen das Recht erkämpft, über ihren eigenen Körper zu bestimmen, eine muskulöse Physionomie aufzubauen und diese öffentlich zur Schau zu stellen und schließlich ihre Geschicklichkeit und Kraft im Wettkampfrahmen einzusetzen. Amateurfilmer, Nachrichtensendungen wie auch Dokumentarfilme (mit Propaganda- oder Bildungszielen) haben diese sportlichen Leistungen und körperlichen Selbstdarstellungen festgehalten und so den Mädchen und Frauen dabei geholfen, in den Sportbetrieb einzusteigen und Verhaltensformen an den Tag zu legen, die bis dahin den Männern vorbehalten zu sein schien.

Im Anschluss an die Filmvorführung folgt eine Diskussion über das Gesehene. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Eine Reservierung unter E-Mail l.cassarino@unistra.fr wird empfohlen.

Das Programm im Detail finden Sie hier.

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