Flitzmo nimmt mit Hilfe des VdF Fahrt auf

Von: jd
Freuten sich über die Unterstützung für das Leuchtturmprojekt (oben von links) Prof. Dr. Winfried Lieber, Georg Moosmann, Lisa Fäßler, Prof. Dr. Thomas Wendt, Prof. Dr. Andrea Müller, Manuel Dorner, Alexander Gehringer, Dr. Ira Pawlowski, Helmut Schareck und Prof. Dr. Kristian Foit. Bei einem Rundgang durch die Werkstatt präsentierte Prof. Dr. Thomas Wendt Helmut Schareck zusammen mit Manuel Dorner und Alexander Gehringer schon mal den künftigen Rahmen von Flitzmo (unten von links).

Und das Geld kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. „In der vergangenen Woche haben wir die Zusage vom Drogeriemarkt dm bekommen, dass sie Flitzmo in ihrem Textilverteilzentrum in Karlsruhe testen wollen“, erzählte Prof. Dr. Thomas Wendt von der Fakultät Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen bei der Spendenübergabe im Kloster Gengenbach dem VdF-Vorsitzenden Helmut Schareck, dessen Stellvertreter Georg Moosmann, Hochschulrektor Prof. Dr. Winfried Lieber, Prof. Dr. Andrea Müller, Mitglied des Instituts für Angewandte Forschung (IAF), und IAF-Forschungsreferentin und VdF-Beirätin Dr. Ira Pawlowski. Jetzt heißt es für ihn und sein Team daher Material für den Prototypen des flexiblen, interaktiven Transportroboters zur mobilen Produktionsunterstützung einkaufen und weiteres Personal für den Aufbau gewinnen.

„Zum Glück haben wir unser Team gerade ganz neu aufgestellt, denn bisher lief alles eher auf Zuruf“, berichtete Prof. Dr. Thomas Wendt weiter. Die Leitung des Studierendenprojekts, mit dem das an der Hochschule Offenburg groß geschriebene forschende Lernen einmal mehr in die Praxis umgesetzt wird, hat Alexander Gehringer übernommen. Manuel Dorner ist für die Mechanik zuständig. Lisa Fäßler ist eine der Tutorinnen und Tutoren, die das Projekt begleiten, weitere sollen dazukommen. Und Prof. Dr. Kristian Foit kümmert sich um die Finanzen.

Um auf dem hart umkämpften Markt der autonomen Transportsysteme Erfolg zu haben, soll Flitzmo einige Besonderheiten aufweisen: er soll sehr klein sein und sich durch das Zusammenfügen mehrerer Flitzmos jeweils auf die passende Größe und Form erweitern lassen, er soll günstig sein, die autonome Navigation soll auf Umgebungssensoren basieren und interdisziplinäre Entwicklungskompetenzen sollen integriert werden. „Flitzmo soll so flexibel und variabel wie möglich sein, aber das und seine kleine Größe machen es uns oft auch schwer die passenden Teile zu finden“, erläuterte Manuel Dorner bei einem Rundgang durch die Werkstatt, bei dem die Gäste auch einen Blick auf den künftigen Rahmen von Flitzmo werfen konnten. Helmut Schareck und Georg Moosmann vom VdF überlegten sofort, welche Firmen in der Region – neben den bereits beteiligten Partnern Hiwin, Heinzmann, Telocate und Wiha – bei der Lösung dieses Problems helfen könnten. Zudem stellten sie weitere Unterstützung – beispielsweise durch Reisekostenzuschüsse für die an dem Projekt beteiligten Studierenden – in Aussicht.

„Wir wollen durch Spenden und Zuschüsse wie diese für die Studierenden wahrnehmbar werden. Stichwort Generationenvertrag: Wenn die an solchen Leuchtturmprojekten beteiligten Studierenden später einen guten Job haben, können sie auf diesem Weg etwas zurückgeben an die neuen Studierenden“, erklärte Helmut Schareck das Engagement des Vereins der Freunde und Förderer der Hochschule Offenburg.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter:

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