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Hochschule bekommt knapp 900 000 Euro

Von: jd
Im Projekt ACA-Modes sollen systemübergreifende, netzdienliche Betriebsführungsstrategien für hybride Energiesysteme entwickelt werden.//Foto: HS Offenburg

Damit erhält allein die Hochschule Offenburg ein Fördervolumen von knapp 900 000 Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

Zu verdanken ist dieser Bewerbungserfolg im Wesentlichen der Allianz TriRhenaTech, der die deutschen Hochschulen von Offenburg, Furtwangen, Karlsruhe und Kaiserslautern, das Netz Alsace Tech (14 Elitehochschulen aus dem Elsass) sowie die Schweizer Fachhochschule Nordwestschweiz angehören. Damit sind die Hauptziele von TriRhenaTech – die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den teilnehmenden Hochschulen sowie die Entwicklung von gemeinsamen Forschungsprojekten – einmal mehr erreicht.

Die Projekte im Einzelnen

Beim Projekt „ACA-MODES – Advanced Control Algorithms for the Management of Decentralised Energy Systems“ ist die Hochschule Offenburg gleichzeitig Projektträger. „Wir entwickeln systemübergreifende, netzdienliche Betriebsführungsstrategien für hybride Energiesysteme, die die Nutzenergien Wärme/Kälte und Elektrizität mit verschiedenen Energieträgern bereitstellen. Sogenannte Energieprosumer in Quartieren und Stadtvierteln mit einer elektrischen Nennleistung von rund einem Megawatt stellen dabei eine typische dezentrale Energiestruktur der Zukunft mit einem hohen Anteil regenerativer Energien dar. Mit der technischen Verknüpfung und übergeordneten Systemoptimierung von fünf verteilten Energieinseln Basel, Strasbourg, Offenburg, Karlsruhe und Koblenz zeigen wir auch eine ganz konkrete Umsetzung“, erklärt Projektleiter Prof. Dr. Jens Pfafferott von der Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik. Insgesamt sind weitere fünf Projektpartner aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz an diesem Forschungsprojekt beteiligt. Im Rahmen der Wissenschaftsoffensive erhält das Projekt zudem eine zusätzliche Förderung durch die Bundesländer Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, die Region Grand Est/Frankreich sowie die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft/Schweiz.

Das Projekt „VIRTFac – Virtual Innovative Real time Factory“ beschäftigt sich mit der Entwicklung eines virtuellen realen Echtzeitfabrikmodells. Dabei ist die Hochschule einer von drei Projektpartnern. Ansprechpartner ist Prof. Dr.-Ing. Jürgen Köbler von der Fakultät Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen. Auch dieses Projekt bekommt im Rahmen der Wissenschaftsoffensive eine zusätzliche Förderung durch die Bundesländer Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie die Region Grand Est/Frankreich.

Im Projekt „Clim'ability Design – Designing Building Capacity in Climate Adaptation am Oberrhein“ sollen mit kleinen und mittelständischen Unternehmen am Oberrhein konkrete Maßnahmen erarbeitet werden, um die Herausforderungen des Klimawandels an deren Geschäftsfelder zu bewältigen. Die Hochschule ist einer von 21 Projektpartnern. Ansprechpartner ist Prof. Daniel Fetzner von der Fakultät Medien und Informationswesen.

Mit dem Projekt „SMI – Inklusives Smart Meter: Künstliche Intelligenz zur Unterstützung der proaktiven Steuerung des Energieverbrauchs durch Endnutzer“ sollen neue Algorithmen zum Einsatz von intelligenten Verbrauchszählern entwickelt werden, um deren Akzeptanz und Effektivität zu erhöhen. Die Hochschule Offenburg ist einer von acht Projektpartnern. Ansprechpartner ist Prof. Dr. Axel Sikora vom Institut für verlässliche Embedded Systems und Kommunikationselektronik (ivESK), das insbesondere die Aspekte der Sicherheit und der Privatsphäre von vernetzten Verbrauchszählern in den drei Partnerländern Deutschland, Frankreich und Schweiz untersucht.

Im Projekt „KTUR – Knowledge Transfer Upper Rhine“ geht es darum, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Hochschulen, IHKs und Unternehmen im Bereich des Wissens- und Technologietransfers zu intensivieren und ein gemeinsames Netzwerk aufzubauen. Die Hochschule ist einer von zwölf ko-finanzierenden und zehn assoziierten Projektpartnern. Über das Institut für wissenschaftliche Weiterbildung (IWW) sollen zunächst grenzüberschreitend moderierte Firmengespräche organisiert werden, die dazu dienen, den Weiterbildungsbedarf im Bereich der Digitalen Transformation zu eruieren. Mit Hilfe der Ergebnisse soll dann im zweiten Schritt pilotmäßig mit der Hochschule Karlsruhe das Portfolio an Weiterbildungsformaten zusammengefasst und geschärft werden. Das wäre dann die Grundlage für einen grenzüberschreitenden Weiterbildung-Verbund. Ansprechpartner ist Prof. Dr. Gerhard Kachel.

Info Interreg

Interreg, oder wie es offiziell heißt, die "europäische territoriale Zusammenarbeit", ist Teil der Struktur- und Investitionspolitik der Europäischen Union. Seit mehr als 20 Jahren werden damit grenzüberschreitende Kooperationen zwischen Regionen und Städten unterstützt, die das tägliche Leben beeinflussen, zum Beispiel im Verkehr, beim Arbeitsmarkt und im Umweltschutz.

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