MakerSpace
Edu FabLab - Education Fabrication Laboratory
Das MakerSpace bietet Arbeitsräume für kreative Köpfe in allen Bereichen, hochwertiges Equipment wie 3D-Drucker, Software, modernste Maschinen und das nötige Knowhow für alle Arten von Projekten.
Das MakerSpace ist eine offene Werkstatt, das Technologien für die digitale Entwicklung und Herstellung von Produkten zur Verfügung stellt. Unser MakerSpace, das Edu FabLab (Education Fabrication Laboratory), ist ein Ort, an dem Studierende, Mitarbeitende und Dozierende tüfteln, forschen und entwickeln.
Im MakerSpace geht es darum, kreativ zu sein, selbstständig zu arbeiten und praxisorientierte Fähigkeiten zu entwickeln. Hier könnt Ihr Euer theoretisches Wissen in die Praxis umsetzen und neue Ideen schnell in Prototypen umwandeln.
Egal, ob Ihr an einem eigenen Projekt arbeitet, an einer Abschlussarbeit schreibt, an einem Kurs teilnehmt oder einfach nur neugierig seid - im MakerSpace sind alle willkommen. Hier könnt Ihr 3D-Drucker, Laserschneider, CNC-Fräsen, Computer mit der nötigen Software und viele andere Werkzeuge und Geräte nutzen, um Eure Ideen umzusetzen. Das erfahrene Team steht Euch jederzeit zur Seite, um Euch bei Euren Projekten zu unterstützen und Euch neue Fertigkeiten beizubringen.
Kommt im MakerSpace der Hochschule Offenburg vorbei in den Räumen B136 und B137!
Beratungs- oder Fertigungsanfragen
Anfragen per E-Mail an jobs4makerspace@hs-offenburg.de
Öffnungszeiten
Die Tür steht meistens offen, kommt einfach vorbei.
Unsere Öffnungszeiten sind:
Montag |
| 12:00 - 16:00 |
Dienstag |
| 14:00 - 16:00 |
Mittwoch |
| 14:00 - 16:00 |
Donnerstag |
| 09:00 - 16:00 |
Freitag |
| 12:00 - 16:00 |
Außerhalb der Öffnungszeiten vergeben wir auch Termine nach Vereinbarung (wenn möglich).
Ggf. sind unsere Räume durch Lehrveranstaltungen belegt, das wird durch einen Aushang gekennzeichnet.
Ausstattung
3D-Druck
Prusa MK3S / MK3S+
Wir verfügen im Labor über Prusa MK3S bzw. MK3S+.
Sie sind die Zugpferde unserer additiven Fertigung.
Bauraum: |
| 250 mm x 210 mm x 210 mm |
Druckbare Materialien: |
| Standard Materialien wie PLA und PETG, die keinen geschlossenen Bauraum benötigen |
Filament-Durchmesser: |
| 1,75 mm |
Verfügbare Düsendurchmesser: |
| 0,25mm; 0,4mm; 0,6mm; 0,8mm |
Prusa MK3S / MK3S+
Mit unserem Prusa MK3S mit Multi-Material-Upgrade können
Drucke mit bis zu fünf Farben realisiert werden.
Bauraum: |
| 250 mm x 210 mm x 210 mm |
Druckbare Materialien: |
| Standard Materialien wie PLA und PETG, die keinen geschlossenen Bauraum benötigen |
Filament-Durchmesser: |
| 1,75 mm |
Verfügbare Düsendurchmesser: |
| 0,4mm |
Ultimaker S5
Unser Ultimaker S5 ist das Mittel der Wahl bei großen Bauteilen
und technischen Kunststoffen, die einen geschlossenen Bauraum benötigen
Bauraum: |
| 330 mm x 240 mm x 300 mm |
Druckbare Materialien: |
| PLA, PETG, ABS, PC, faserverstärkte Materialien, ... |
Filament-Durchmesser: |
| 2,85 mm |
Verfügbare Düsendurchmesser: |
| 0,4mm; 0,6mm; 0,8mm |
Phrozen Sonic Mega 8K
Beim Phrozen Sonic Mega 8K handelt es sich um um einen Resin-Drucker
für große Projekte
Bauraum: |
| 330 mm x 185 mm x 400 mm |
Druckbare Materialien: |
| Druckharze (405 nm) nach Rücksprache und mit Sicherheitsdatenblatt |
Mechanische Bearbeitung
CNC-Portalfräse
Unsere Portalfräse ermöglicht die Zerspanung verschiedenster Werkstoffe
von Holz bis Aluminium.
Verfahrwege: |
| X = 720 mm |
Bearbeitbare Materialien: |
| Holz, Kunststoffe, Aluminium (keine Stähle) |
Achsen: |
| X-, Y-, Z- & A-Achse |
Lasergravur- und -schneidanlage
Mit unserem Lasercutter lassen sich organische Materialien und Kunststoffe schneiden sowie verschiedenste Materialien gravieren. Vorsicht bei halogenhaltigen Kunststoffen (z. B. PVC): diese setzen schädliche Dämpfe frei und dürfen nicht bearbeitet werden!
Details
Laserleistung: |
| 100 W |
Arbeitsfläche: |
| 1300 mm x 900 mm |
Bearbeitbare Materialdicken: |
| 8 mm bei Holz, 10 mm bei Kunststoffen (grobe Richtwerte) |
Elektronik-Fertigung
Platinenfräse
Für die Erstellung von PCB-Prototypen eignet sich unsere Platinenfräse. Durch Isolationsfräsen können innerhalb eines Werktags funktionierende Prototypen erstellt werden.
Max. Platinengröße: |
| 270 mm x 325 mm |
Max. Lagenzahl: |
| 2 |
Min. Strukturgröße: |
| 0,1 mm |
Min. Pitch: |
| 0,2 mm |
Halbautomatischer Paster
Zum Bepasten von Platinen mittels Pastenschablone kann unser Paster verwendet werden.
Max. Druckgröße: |
| 370 mm x 430 mm |
Ausrichtung: |
| Manuell über Kamerasystem |
Bepastung: |
| Manuell oder automatisch |
Reflow-Ofen
Mit dem Reflow-Ofen können Platinen mit SMD-Bestückung gelötet werden.
Max. Durchlassbreite: |
| 270 mm |
Max. Durchlasshöhe: |
| 30 mm - 35 mm (abh. v. Platinenmaßen) |
Dampfphasenlötanlage
Mit der Dampfphasenlötanlage können Platinen mit SMD- und BGA-Bestückung gelötet werden.
Max. Platinengröße: |
| 460 x 205 x 100 mm (LxBxH) |
Handgeführter Bestücker
Für die Bestückung von SMD-Bauteilen kann unser handgeführter Bestücker verwendet werden.
Max. Platinengröße: |
| 200 mm x 150 mm |
Montagearbeitsplätze
Mehrere Montagearbeitsplätze ermöglichen mechanische und elektronische Projekte umzusetzen. Wir verfügen über mehrere Lötstationen und Werkzeug für elektronische Arbeiten sowie mechanisches Werkzeug wie z. B. Schraubendreher, -schlüssel und Zangen. Verbrauchsmaterialien wie Schrauben, Kabel und verschiedene andere Bauteile sind ebenfalls vorhanden.
Bei Fragen wende dich gerne an unser Team.
PC-Arbeitsplätze
Unsere PC-Arbeitsplätze sind mit modernen Workstations ausgestattet und ermöglichen so verschiedene Arbeiten wie Konstruktion und Rendering direkt vor Ort.
Materiallager
Verschiedenes Material wie Schrauben in verschiedenen Formen und Größen von M3 - M8, Muttern, sonstige Eisenwaren, Kabel, Elektronik-Bauteile, Steckboards, Development- Boards und vieles mehr haben wir im Makerspace vorrätig.
Projekte aus dem MakerSpace
Labore
Labor Projektlabor EI
Roboter-Greifarm
Das EI-Projektlabor findet im ersten Semester des Studiengangs EI/EI-plus statt. Die Studierenden sollen eine interdisziplinäre Entwicklungsaufgabe unter Benutzung einer Hardware- und Software-Grundausstattung im Edu FabLab der Hochschule Offenburg sukzessive bearbeiten und lösen. Dabei wird zum Schluss der Roboterarm mittels einer grafischen Benutzeroberfläche am PC gesteuert.
Labor Medizintechnische Werkstoffe
Im Rahmen des Labors "Medizintechnische Werkstoffe" wird u. a. die digitale Fertigungskette beim 3D-Druck von patientenindividuellen, gedruckten Implantaten am Beispiel eines Schädelimplantats betrachtet.
Im MakerSpace bearbeiten die Studierenden an den Rechnerarbeitspätzen CT-Datensätze und erzeugen daraus das 3D-Modell für ein Implantat. Dieses wird anschließend von den Studierenden an 3D-Druckern ausgedruckt.
Das Labor ermöglicht es den Studierenden, sich vertiefende Kenntnisse in der Medizintechnik anzueignen und die Verbindung zwischen Theorie und praktischer Anwendung herzustellen.
Labor technische Dokumentation - Studieneinstiegsprojekt
Im Rahmen des Labors konstruieren Studierende auf Grundlage ihrer Aufgabenstellung ein 3D-Modell in einem CAD-Programm und drucken das Modell anschließend mit FDM-Druckern im MakerSpace aus.
Für den Betrieb notwendige Komponenten, wie z. B. Elektromotoren werden montiert und die elektrische Versorgung aufgebaut und verlötet.
Schluckspecht
Für den Schluckspecht werden im MakerSpace verschiedenste Bauteile gefertigt. Sowohl für 3D-Druck als auch für die Leiterkartenfertigung und -bestückung findet man hier alles was das Maker- und Ingenieurherz begehrt.
Prototypenplatine
Im MakerSpace werden gefräste Prototypenplatinen für Projekte wie z. B. den Schluckspecht S6 hergestellt. Mithilfe der Platinenfräse können individuelle Leiterkarten angefertigt und auf die spezifischen Bedürfnisse der Nutzer eingegangen werden. Mitarbeiter und Tutoren stehen zur Verfügung, um bei der Gestaltung des Platinenlayouts zu beraten und sicherzustellen, dass die technischen Anforderungen erfüllt werden.
Schluckspecht-Rücklicht
Im MakerSpace wurde ein Gehäuse für das Rücklicht eines Schluckspecht-Fahrzeugs gedruckt und eine durchsichtige Plexiglasabdeckung ausgelasert. Dieses Fahrzeug wird als Teil eines studentischen Projekts konstruiert und erfordert individuell gefertigte Teile. Einige Elemente des Fahrzeugs werden mit 3D-Druck hergestellt, da dies eine kostengünstige Möglichkeit bietet, individuelle Teile umzusetzen.
Black Forest Formula Team
Für das Black Forest Formula Teamprojekt werden im MakerSpace verschiedenste Bauteile gefertigt. Der Rennwagen benötigt neben der Konzipierung und Erstellung von individuellen Leiterkarten für das Energiemanagment der elektronischen Komponenten auch 3D-Druck gefertigte Bauteile für die Fertigung beispielsweise von Elektrotechnik-Gehäusen.
Low-Cost-Spritzgussmaschine
Im Rahmen einer Projektarbeit eines Mechatronik-Studenten wurde im MakerSpace eine Low-Cost-Spritzgussmaschine entwickelt, die sowohl mit normalem Kunststoffgranulat als auch mit recycelten Kunststoffverpackungen arbeitet. Zur richtigen Einstellung der Maschine wurden Beispielbauteile, wie beispielsweise Handyhüllen, im Spritzgussverfahren hergestellt. An diesen wurden verschiedene Tests durchgeführt, um Parameter wie Stabilität zu prüfen und sicherzustellen, dass die Maschine korrekt eingestellt ist.
EKG-Simulator
Im Rahmen einer Bachelor-Thesis wurde ein EKG-Simulator entwickelt, um Medizintechnik-Studierenden in ihren Praktika zu helfen. Dieser Simulator ermöglicht es, Messversuche mit neuen Technologien durchzuführen, ohne dass echte Probanden benötigt werden. Im MakerSpace wurde das Gehäuse für die elektronischen Bauteile des Simulators vollständig entworfen und mithilfe von spezieller Software am Computer modelliert. Anschließend wurde das Gehäuse mit einem 3D-Drucker gedruckt.
Resin-3D-Druck
Im MakerSpace können 3D-Druck-Modelle mit hohem Detaillierungsgrad mithilfe von Resin-3D-Druck gefertigt werden. Ein Beispiel dafür ist das Drachenmodell, das als Anschauungsobjekt dient. Dieses Modell zeigt deutlich die sichtbaren Details, wie die Zähne und die Zacken auf dem Rücken des Drachen. Der Einsatz des Harzdruckers ermöglicht das Drucken von sehr feinen und präzisen Strukturen, die mit herkömmlichen FDM-3D-Druckern schwierig zu fertigen sind.
Energie-Managment-Platine
Im MakerSpace wurde eine Energiemanagement-Platine für das Blackforest Formula Team-Rennauto gefertigt und bestückt. Das elektrische Rennauto benötigt verschiedene Platinen, um das Energiemanagement zu realisieren.
Im MakerSpace erhalten die Nutzer*innen Unterstützung bei der Gestaltung des Platinenlayouts. Sie können hier nicht nur die Platinen entwerfen, sondern auch fertigen, mit elektronischen Bauteilen bestücken und diese verlöten. Neben Handlötkolben für THT-Bauteile stehen auch Geräte für das Bepasten, Bestücken und Löten von SMD-Bauteilen zur Verfügung.
Tic-Tac-Toe Advanced
Im MakerSpace wurde ein Tic-Tac-Toe-Spielfeld als Mitmach-Objekt für Messen entworfen und ausgedruckt. Es handelt sich um eine erweiterte Version des Spiels, da es sich um ein 4x4-Spielfeld handelt. Dabei wurden die Spielsteine so gestaltet, dass sie von einem im Rahmen eines Projektlabors genutzten Roboterarm gegriffen werden können. Diese interaktive Demonstration ermöglicht es den Besuchern, nicht nur das Spiel zu spielen, sondern auch die Funktionsweise des Roboterarms zu erleben.
Armprothese mit integrierten Biegesensoren
Im MakerSpace wurde die Gussform für eine Handprothese aus Silikon entwickelt, die Biegesensoren enthält. Die Gussform, die an den Workstations mit der notwendigen Software konstruiert wurde, wurde auf FDM-Druckern gedruckt. In dieser Gussform wurden die Biegesensoren fixiert und das Silikon hineingegossen und aushärten lassen. Die Handprothese diente als Messdemonstrator, um Biegewinkel der Finger und Messwerte miteinander zu verknüpfen. Ziel war es, ein besseres Verständnis dafür zu erlangen, wie optimierte Handprothesen gestaltet werden können.
Werkstattbuch
Im Rahmen einer Projektarbeit eines Medien-Studierenden wurde im MakerSpace ein Cover für ein 3D-gedrucktes Buch ("Werkstattbuch") mit einem 3D-Drucker realisiert. Das Ziel war es, ein individuelles Kunstobjekt zu erstellen.
Montageträger für Displays aus Polycarbonat
Im MakerSpace wurde ein 3D-gedruckter Montageträger aus Polycarbonat für den Einbau von großformatigen E-Paper-Displays entwickelt. Dieser Träger bietet eine robuste und maßgeschneiderte Lösung für die sichere Montage und Integration solcher Displays. Diese Displays sollen zukünftig an der Hochschule als digitales Schild verwendet, um Raumreservierungen anzuzeigen und Informationen darüber, welcher Dozent welche Vorlesung in dem Raum hält, bereitzustellen.
Mehrfarbiger und Print-In-Place 3D-Druck
Im MakerSpace wurde ein mehrfarbiger 3D-Druck eines Oktopoden als Print-In-Place-Teil realisiert. Dabei wurden die einzelnen Kettenglieder des Oktopus in einem einzigen Druckvorgang erstellt. Dies bietet den Vorteil, dass keine zusätzlichen Sollbruchstellen entstehen und die Stabilität des Modells erhöht wird. Durch den Print-In-Place-Druck entfällt die Notwendigkeit für Nachbearbeitung oder Montage, was Zeit spart und die Fehleranfälligkeit reduziert. Zudem ermöglicht diese Technik das Drucken komplexer Strukturen, die mit herkömmlichen Methoden schwer realisierbar wären.
Kontakt
Elke Mackensen
Patrick Hog