Zehn ukrainische Ingenieurstudierende sind an der Hochschule zu Gast

Im Rahmen des Partnerschaftsabkommens mit der Universität "Zaporizhzhia Polytechnic" absolvieren sie zweiwöchige Praxisphase in Offenburg.

24.04.2026 · Meldung · Editorial Office: jd

Eine Gruppe junger Menschen sitzt auf beziehungsweise steht hinter eine Bank vor Bäumen
Prorektor Prof. Dr. Tobias Hagen, Prof.in Dr. Evgenia Sikorski und Dr. Oksana Lozovenko (sitzend von rechts) begrüßten die ukrainischen Studierenden und ihre Professorinnen.

Bereits zum zweiten Mal sind ukrainische Studierende aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Werkstofftechnik, Luft- und Raumfahrttechnologie sowie Automation, Mechatronik und Robotik an der Hochschule Offenburg zu Gast, um praktische Laborarbeit mit modernsten Einrichtungen sowie Unternehmensbesuche durchzuführen. Dinge die in der in unmittelbarer Nähe der Frontlinie liegenden Stadt Zaporizhzhia derzeit nicht möglich sind.

“Ich freue mich sehr, dass Sie hier sind und wünsche Ihnen eine gute Zeit bei uns”, begrüßte Prof. Dr. Tobias Hagen, der Prorektor für Internationalisierung, die Gäste auch im Namen von Rektor Stephan Trahasch. Er hoffe, dass die Besuche zu einer echten Tradition werden, da sie einerseits dem praktischen Lernen dienten, andererseits durch den Kontakt zu anderen Menschen und Regionen immer auch den persönlichen Horizont erweiterten, so Tobias Hagen. Anschließend stellte der Prorektor den ukrainischen Studierenden und den beiden mitgereisten Professorinnen die Region sowie die Hochschule Offenburg und ihr Studienangebot – insbesondere für internationale Studierende – vor.

In den nächsten zehn Tagen werden die Studierenden in den Laboren Hands-on (Kraft- und Arbeits)Maschinen sowie Werkstofftechnik (Metalle und Kunststoffe) mit Lehrenden, Mitarbeitenden und Studierenden der Hochschule Offenburg zusammenarbeiten. Zudem vermitteln Unternehmensbesuche bei HIWIN in Offenburg, der ZIMMER Group in Rheinau und der Richard Neumayer GmbH in Hausach den Ukrainerinnen und Ukrainern praktische Einblicke in moderne Fertigungsprozesse und -technologien. Am Ende steht ein Kolloquium auf dem Programm, bei dem alle Teilnehmenden die Ergebnisse ihrer Laborexperimente präsentieren, über ihre Erfahrungen bei den Exkursionen berichten und Zertifikate erhalten.

Neben der praktischen Arbeit bleibt aber auch Zeit für persönliche Gespräche, einen Ausflug nach Straßburg oder eine Radtour in die Umgebung. Biomechanik-Student Illia Artamonov sowie Prof.in Dr. Evgenia Sikorski und die von der “Zaporizhzhia Polytechnic” kommende und inzwischen an der Hochschule Offenburg lehrende Dr. Oksana Lozovenko stehen dabei stets für Fragen bereit. Durch den persönlichen Kontakt von Evgenia Sikorski und Oksana Lozovenko war das Partnerschaftsabkommen 2023 zustande gekommen.