Weltweites Interesse an KI im wissenschaftlichen Kontext

Mehr als 20 Hochschulmitarbeitende aus zehn Ländern informierten sich an der Hochschule Offenburg über das aktuelle Thema.

28.04.2026 · Pressemitteilung · Editorial Office: jd

Ein Mann steht rechts an einem Rednerpult in einem Hörsaal vor sitzenden Zuhörenden
Rektor Prof. Dr. Stephan Trahasch führte die Teilnehmenden in das Thema ein.

Prof. Dr. Tobias Hagen, der Prorektor für Internationalisierung, hieß die Gäste zu der durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie den Deutschen Akademischen Austauschdienst geförderten internationalen Staff Week an der Hochschule Offenburg willkommen. Rektor Prof. Dr. Stephan Trahasch begrüßte die mehr als 20 Mitarbeitenden von Partnerhochschulen in Brasilien, Bulgarien, Frankreich, Kolumbien, Lettland, Nordmazedonien, Polen, Schweden, Spanien und der Ukraine ebenfalls und führte sie in den aktuellen Einsatz von KI an der Hochschule Offenburg sowie in Deutschland und die damit verbundenen Herausforderungen ein.

Zu Beginn des Arbeitsprogramms gaben Sebastian Grünwaldt, Christian Merschroth und Gilbert Seilheimer einen Einblick in LearnWise, eine KI-Plattform für Universitäten. Danach verteilten sich die Teilnehmenden auf verschiedene Workshops, um in insgesamt drei Sessions einzelne Aspekte des Themas weiter zu tiefen. Zwischendurch gaben eine von Vera Vanié, der stellvertretenden Leiterin des International Center, und ihrem Team organisierte Tour durch die KI-Labore der Hochschule Offenburg sowie eine Exkursion zu verschiedenen Unternehmen Einblicke in die Praxis. Bei einem Barcamp zum Thema "Wie KI die Hochschulen verändert“ mit Kai Wißmann trugen die Teilnehmenden die Ergebnisse der Workshops schließlich zusammen. Ein Gastvortrag von Dr. Bettina-Johanna Krings vom KARL Institut zum Thema „Die Integration von KI-Systemen in die Arbeitsmärkte und ihre Auswirkungen: Die Bedeutung des sozialen, ethischen und rechtlichen Diskurses“ sowie ein Netzwerktreffen mit Studierenden ergänzten das Erarbeitete um weitere Gesichtspunkte.

Ein weiteres wichtiges Thema wurde im Lauf der Woche bei zahlreichen persönlichen Treffen von einzelnen Teilnehmenden mit Professorinnen und Professoren der Hochschule Offenburg besprochen: Die Planung neuer Kooperationen in Forschung und Lehre sowie weiterer gemeinsamer Studienangebote. Konkrete Ergebnisse gibt es dabei noch nicht, aber zahlreiche gute Ideen wurden angestoßen.

Abgerundet wurde das Programm durch ein Netzwerk-Dinner, einen Brauereibesuch und die Möglichkeit zu einem Besuch des Campus Gengenbach.

Impressionen von der Staff Week