Weltweites Interesse an KI im wissenschaftlichen Kontext

Mehr als 20 Hochschulmitarbeitende aus zehn Ländern informieren sich an der Hochschule Offenburg über das aktuelle Thema.

20.04.2026 · Meldung · Redaktion: jd

Ein Mann steht rechts an einem Rednerpult in einem Hörsaal vor sitzenden Zuhörenden
Rektor Prof. Dr. Stephan Trahasch führte die Teilnehmenden in das Thema ein.

Seit Montag, 20. April, sind mehr als 20 Hochschulmitarbeitende von Partnerhochschulen in Brasilien, Bulgarien, Frankreich, Kolumbien, Lettland, Nordmazedonien, Polen, Schweden, Spanien und der Ukraine an der Hochschule Offenburg zu Gast. Im Rahmen einer durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie den Deutschen Akademischen Austauschdienst geförderten internationalen Staff Week tauschen sich diese über den Umgang mit KI in der Wissenschaft aus.

Zum Auftakt stellte Prof. Dr. Tobias Hagen, der Prorektor für Internationalisierung, die Hochschule Offenburg, ihren organisatorischen Aufbau und ihr Angebot – insbesondere für internationale Studierende – kurz vor. Rektor Prof. Dr. Stephan Trahasch begrüßte die Gäste ebenfalls und führte diese in den aktuellen Einsatz von KI an der Hochschule Offenburg sowie in Deutschland und die damit verbundenen Herausforderungen ein. Anschließend gaben Sebastian Grünwaldt, Christian Merschroth und Gilbert Seilheimer einen Einblick in LearnWise, eine KI-Plattform für Universitäten. Danach verteilten sich die Teilnehmenden auf verschiedene Workshops, um in insgesamt drei Sessions einzelne Aspekte des Themas weiter zu tiefen.

Für den weiteren Verlauf der Woche haben Vera Vanié, die stellvertretende Leiterin des International Center, und ihr Team zudem eine Tour durch die KI-Labore  der Hochschule Offenburg, eine Exkursion zu verschiedenen Unternehmen, ein Barcamp zum Thema "Wie KI die Hochschulen verändert“ sowie den Gastvortrag „Die Integration von KI-Systemen in die Arbeitsmärkte und ihre Auswirkungen: Die Bedeutung des sozialen, ethischen und rechtlichen Diskurses“ von Dr. Bettina-Johanna Krings vom KARL Institut organisiert. Abgerundet wird das Programm durch diverse Netzwerk-Veranstaltungen und einen Besuch am Campus Gengenbach.