Wirtschaft

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Wirtschaft verstehen. Zukunft gestalten.

Du möchtest Wirtschaft studieren und dabei Praxis erleben, internationale Erfahrungen sammeln und deine eigenen Ideen entwickeln? Dann bist du an der Fakultät Wirtschaft der Hochschule Offenburg genau richtig. An der Hochschule Offenburg lernen und forschen Menschen aus mehr als 70 Ländern. Gleichzeitig kannst du selbst die Welt entdecken: Rund 80 Partnerhochschulen und -universitäten eröffnen dir Möglichkeiten für Auslandssemester, internationale Projekte und neue Perspektiven – von Alabama über Newcastle upon Tyne und Straßburg bis zur Via University. Entdecke zusammen mit über 1.200 Studierenden deine Möglichkeiten an der Fakultät Wirtschaft und finde den Studiengang, der zu dir passt.

Studium und Lehre

Forschung und Institute

Labore und Projekte

Studium und Lehre

Bei uns lernst du persönlich, praxisnah und modern. Kleine Gruppen, innovative Lehrkonzepte und der direkte Austausch mit Professor*innen schaffen kurze Wege und eine persönliche Betreuung. In Laboren, Forschungs- und Studierendenprojekten sowie Kooperationen mit Unternehmen kannst du dein Wissen direkt anwenden. Bachelor, Master und MBA bieten vielfältige Perspektiven für deine Zukunft. Das CHE Hochschulranking bestätigt unsere hohe Qualität.

Klostergebäude in Genegbach

Innovative Lehre

Studium ist keine Schule mehr – und genau das macht den Unterschied. An der Fakultät Wirtschaft der Hochschule Offenburg gestaltest du dein Studium aktiv mit. Statt reinem Auswendiglernen stehen eigenständiges Denken, Teamarbeit und die Lösung realer Fragestellungen im Mittelpunkt. Innovative Lehrformate, praxisnahe Projekte und der enge Austausch mit Unternehmen verbinden wissenschaftliche Grundlagen mit praktischer Anwendung. So erwirbst du nicht nur Fachwissen, sondern entwickelst wichtige Kompetenzen wie Problemlösungsfähigkeit, Kreativität und unternehmerisches Denken. Unser Ziel ist es, dich optimal auf die Anforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt vorzubereiten. Lies in unserem Flyer (PDF), wie du erfolgreich durchs Studium kommst.

Forschung und Institute

An unserer Hochschule geht die Lehrtätigkeit über die reine Wissensvermittlung hinaus: Forschung und Entwicklung sind fester Bestandteil des akademischen Alltags. Denn zukunftsweisende und praxisnahe Studieninhalte entstehen bei uns im direkten Zusammenspiel mit anwendungsorientierter Forschung, sowohl an Instituten als auch in der direkten Lehre. Informiere dich über unsere Institute und die einzelnen Forschungsschwerpunkte.

Käpsele-Wettbewerb

Forschungsfelder

Digital Business & Robotics
Additiv gefertigte Sensorik und smarte Greiftechnik

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung vollständig 3D-gedruckter Greifer und Sensoren für die Robotik. Durch additive Fertigung lassen sich Sensorstrukturen – etwa zur Kraft-, Weg- oder Rutscherkennung – direkt in Greifbacken und Robotermodule integrieren. So entstehen sensitive, formadaptive Greifsysteme, die auch empfindliche oder unregelmäßig geformte Objekte zuverlässig handhaben: funktionsintegriert, individuell anpassbar und kostengünstig herstellbar.

KI-gestützte Robotik

Maschinelles Lernen und neuronale Netze machen Roboter wahrnehmungsfähiger und flexibler. Die Arbeiten reichen von der bildbasierten Objekt- und Lageerkennung (z. B. beim Bin-Picking) über die zuverlässige Mensch-Maschine-Unterscheidung mittels Thermal- und Kameradaten bis hin zu adaptiven Greif- und Bewegungsstrategien. Ziel ist eine Robotik, die ihre Umgebung versteht und sicher wie effizient mit dem Menschen zusammenarbeitet.

Mensch-Roboter-Kollaboration und Assistenzsysteme

Kollaborierende Roboter teilen sich den Arbeitsraum unmittelbar mit dem Menschen. Erforscht werden Verfahren zur sicheren Geschwindigkeits- und Abstandsüberwachung sowie intuitive Bedienkonzepte – etwa Augensteuerung mit sensorischem Feedback – die Menschen im Beruf und im Alltag unterstützen. Über die Technik hinaus wird gemeinsam mit Forschenden aus dem Bereich Wirtschaftspsychologie auch die psychologische Seite der Zusammenarbeit betrachtet: Akzeptanz, Vertrauen und das Zusammenspiel von Mensch und Maschine. Ein besonderer Fokus liegt zudem auf den Veränderungsprozessen (Change-Management) bei der Einführung solcher Systeme in Unternehmen – damit Robotiklösungen nicht nur technisch funktionieren, sondern auch organisatorisch und menschlich gelingen.

Siehe auch Psychologie der KI-Adoption und Mensch-KI-Interaktion

Engineering & Sustainable Manufacturing
Digitale Planung und KI-gestützte Optimierung in der Produktion

Die Digitalisierung von Engineeringprozessen ist eine zentrale Schlüsseldisziplin des Industrial Engineerings. Neben leistungsfähigen Softwarewerkzeugen spielt die methodische Kompetenz eine entscheidende Rolle. Erst das Zusammenspiel aus digitalen Tools, fundierten Methoden und KI‑gestützter simulationsbasierter Optimierung ermöglicht die Planung und Realisierung moderner, wettbewerbsüberlegener Produktions‑ und Fabrikstrukturen. Bauen sie mit uns die Fabrik / Produktion der Zukunft!. Siehe auch Labor Virtuelles Engineering.

Virtuelle „Wertstromorientierte Lernfabrik“

Eine moderne Fabrikplanung verbindet Produktionstechnik, Logistik und Architektur. Unser Forschungscluster gestaltet zukunftsfähige Fabrik- und Organisationsstrukturen mithilfe digitaler Zwillinge. Durch virtuelle 3D-Planung, Materialflusssimulation und digitale Ergonomiestudien korrigieren wir Fehler am Computer, noch bevor der erste Stein bewegt wird. Wir bieten Unternehmen eine wissenschaftlich geprüfte Plattform für Wertstromanalysen und innovative Schulungskonzepte. Nutzen Sie unser Labor für Virtual Engineering für Ihre erfolgreiche digitale Transformation.

Finance, Governance & Law
Branchenspezifische Gestaltung der Kosten- und Leistungsrechnung

Suchen Sie nach dem passenden Steuerungsinstrument für Ihr Unternehmen? Eine präzise Kosten- und Leistungsrechnung ist die Basis für Ihre Planung und Kontrolle. Da Standardlösungen den speziellen Abläufen in Unternehmen oft nicht gerecht werden, unterstützen wir Sie bei der Entwicklung maßgeschneiderter Systeme. Gemeinsam analysieren wir Ihre betrieblichen Eigenheiten und gestalten eine zieloptimale Controlling-Struktur. Nutzen Sie unsere wissenschaftliche Expertise, um volle Kostentransparenz zu gewinnen und fundierte unternehmerische Entscheidungen zu treffen.

Künstliche Intelligenz im Controlling

Möchten Sie das Potenzial Künstlicher Intelligenz für Ihr Controlling nutzen? KI-basierte Verfahren wie Machine Learning und generative Sprachmodelle eröffnen neue Möglichkeiten für präzisere Forecasts, automatisierte Abweichungsanalysen und ein effizienteres Berichtswesen. Da der erfolgreiche KI-Einsatz stets von den Daten, Prozessen und Strukturen Ihres Unternehmens abhängt, unterstützen wir Sie bei der Identifikation geeigneter Anwendungsfelder und der Entwicklung passgenauer Lösungen. Gemeinsam analysieren wir Ihre Controlling-Prozesse, bewerten den Nutzen konkreter KI-Anwendungen und gestalten das Zusammenspiel von Mensch und Maschine in Ihrer Unternehmenssteuerung. Nutzen Sie unsere wissenschaftliche Expertise, um Ihre Entscheidungsqualität zu steigern und Ihr Controlling zukunftsfähig aufzustellen.

Managerhaftung

Dieses Forschungsprojekt befasst sich mit der rechtssicheren Absicherung von Managemententscheidungen. Nach der gesetzlichen Business Judgment Rule müssen Führungskräfte stets auf Basis „angemessener Informationen“ handeln – ein Begriff, der in der Praxis oft Fragen aufwirft. Wir bieten Ihnen ein wissenschaftlich fundiertes, klares Konzept zur strukturierten Bewertung von Informationen. Ziel ist es, Ihnen ein praxisnahes Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem Sie Haftungsrisiken im Unternehmensalltag nachweisbar und effektiv minimieren können.

Marketing & Innovation
Dienstleistungs- und Investitionsgütermarketing

Ein gutes Produkt allein reicht heute oft nicht mehr aus, um sich vom Wettbewerb abzuheben. Der Trend geht hin zu hybriden Geschäftsmodellen, die Sach- und Dienstleistungen kombinieren. Wir begleiten Sie wissenschaftlich beim Ausbau Ihres industriellen Dienstleistungsmarketings (Servitization). Gemeinsam analysieren wir die Bedürfnisse Ihrer Kunden, konzipieren innovative Service-Angebote und entwickeln passende Preismodelle für erklärungsbedürftige Güter. So schaffen Sie echte Mehrwerte und setzen sich erfolgreich von Ihren Mitbewerbern ab.

Direktmarketing und E-Commerce

Die digitale Transformation verlangt flexible Vertriebsstrategien über alle Kanäle hinweg. Wir erforschen für Sie die Erfolgsfaktoren moderner Direktmarketing-Kampagnen und digitaler E-Commerce-Plattformen. Durch praxisnahe Begleitstudien und gemeinsame Forschungsprojekte analysieren wir die Chancen und Risiken digitaler Vertriebswege. Wir bieten Unternehmen fundierte wissenschaftliche Analysen und klare, leicht umsetzbare Handlungsempfehlungen, mit denen Sie Ihre digitalen Kundenschnittstellen optimieren und Ihre Verkaufsraten messbar steigern können.

Kundenbeziehungsmanagement und Dienstleistungsmanagement im B2B

Im globalen B2B-Wettbewerb sind langfristige und profitable Kundenbeziehungen der Schlüssel zum Erfolg. Unser Forschungsbereich unterstützt Sie dabei, Ihr Kundenbeziehungsmanagement (CRM) datenbasiert zu optimieren. Wir untersuchen die genauen Zusammenhänge zwischen Kundenzufriedenheit, Vertrauen und langfristiger Bindung. Durch gezielte Maßnahmen helfen wir Ihnen, diese Faktoren positiv zu beeinflussen. Nutzen Sie unsere wissenschaftlichen Analysemethoden, um Ihre Kundenbeziehungen nachhaltig zu festigen und wertvolle Marktvorteile abzusichern.

Marketingforschung

Erfolgreiche strategische Entscheidungen brauchen eine solide Datenbasis. Um Fehlrisiken zu minimieren, unterstützen wir Sie mit methodisch sicherer Marketingforschung. Mithilfe moderner quantitativer und qualitativer Analyseverfahren konzipieren wir Marktbefragungen und werten diese computergestützt für Sie aus. Dabei nutzen wir auch die innovative Ausstattung unserer hochschuleigenen Speziallabore. Wir bieten Unternehmen und Forschungspartnern präzise, verständliche Daten und wissenschaftliche Evidenz für komplexe Marktszenarien.

Open Innovation

Nutzen Sie das volle Potenzial externen Wissens für Ihre Innovationskraft. Das Konzept der Open Innovation ermöglicht es Ihnen, Expertenwissen und die Kreativität der breiten Masse (Crowd) systematisch in Ihre Entwicklungsprozesse einzubinden. Wir erforschen und testen Methoden, wie Sie diese externen Impulsgeber effizient integrieren können. Profitieren Sie von unserer Erfahrung bei der Gestaltung fairer Anreizsysteme und rechtssicherer Modelle, um kluge Köpfe dauerhaft zu motivieren. Gemeinsam lösen wir komplexe Fragestellungen agil und partnerschaftlich.

Technischer Vertrieb

Der Vertrieb erklärungsbedürftiger technischer Produkte erfordert eine Brücke zwischen Ingenieurwissen und Verkaufstalent. Wir erforschen genau diese Schnittstelle, um Ihre Vertriebsprozesse erfolgreicher zu machen. Durch moderne Ansätze wie User Experience (UX) Engineering und Empathy Mapping helfen wir Ihnen, die echten Bedürfnisse und Abläufe Ihrer Kunden tiefgreifend zu verstehen. Gemeinsam entwickeln wir überzeugende Nutzenversprechen (Value Propositions), die exakt auf Ihre Kunden zugeschnitten sind und Ihnen einen klaren Marktvorteil sichern.

People & Transformation
Führung im Wandel – Kompetenzen, Mindsets und organisationale Resilienz

In einer von Digitalisierung und stetiger Unsicherheit geprägten Arbeitswelt erforschen wir die psychologischen Leadership-Dynamiken, die für eine erfolgreiche digitale Transformation und moderne Teamführung notwendig sind:

  • Neue Führungskompetenzen: Wir untersuchen die effektive Leitung von Teams über digitale Tools und Distanz hinweg. Im Mittelpunkt stehen veränderte Anforderungen und Erwartungen sowie die Frage, inwiefern psychologische Sicherheit, das Eingestehen von Fehlern und der Abbau von destruktiven Machtbarrieren die (interprofessionelle) Zusammenarbeit und den offenen Wissenstransfer sichern.

  • Befähigung der digitalen Organisation: Wir analysieren die Rolle der Führungskraft im digitalen Wandel. Ziel ist die Identifikation relevanter Zukunftskompetenzen für ein ganzheitlich-psychologisches Veränderungsmanagement organisationalen Verhaltens und die Etablierung einer resilienten Fehlerkultur als Basis für Innovation und organisationales Lernen.

Psychologie der KI-Adoption und Mensch-KI-Interaktion

Die Integration künstlicher Intelligenz in die Arbeitswelt ist kein rein technologischer, sondern vor allem ein disruptiv-psychologischer Wandel der Zusammenarbeit. Daher untersuchen wir die kognitiven und emotionalen Mechanismen, die die Akzeptanz und den Erfolg von KI-Innovationen in Organisationen bestimmen. Im Zentrum stehen psychologische Herausforderungen, wenn der technologische Wandel als Identitätsbedrohung oder Substitutionsangst erlebt wird sowie der Aufbau und die Kalibrierung von Vertrauen in algorithmische Entscheidungen. Ziel ist die kollaborative Gestaltung der Schnittstelle zwischen Mensch und KI durch die Ausgestaltung von menschlicher Aufsicht (Human Oversight) und gezielten Qualitätsprüfungen (Quality Gates), um die Kontrollüberzeugung menschlicher Entscheider zu sichern.

Im Kooperationsprojekt (link auf IMLA / Jürgen Seitz folgt), wird entsprechend die Zusammenarbeit in Multiagenten-Systemen optimiert, um die Qualität der Arbeitsergebnisse nachhaltig zu verbessern und die Akzeptanz sowie die Nutzung aufseiten der Mitarbeitenden zu erhöhen.

Siehe auch Mensch-Roboter-Kollaboration und Assistenzsysteme 

Supply Chain & Operations
Digitale, KI-basierte Lösungen in Produktion und Logistik

Die Forschungsgruppe Digital Supply Chain untersucht, wie logistische und industrielle Wertschöpfungssysteme durch digitale Technologien, KI und vernetzte Datenstrukturen zukunftsfähig gestaltet werden können. Im Fokus stehen die Verbindung physischer Prozesse mit Informationssystemen sowie datenbasierte Entscheidungen.

Entwickelt und erprobt werden Lösungen für mehr Transparenz in Prozessen und Lieferketten, bessere Entscheidungen und eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Systemen und Akteuren. Schwerpunkte sind KI-basierte Prozessunterstützung, interoperable Softwarearchitekturen, IoT-, Tracking-&-Tracing-Technologien sowie Datenintegration entlang von Lieferketten.

Logistik für regionale, resiliente und nachhaltige Lebensmittelnetzwerke

Kleine bis mittlere landwirtschaftliche Betriebe müssen überproportional häufig aufgeben, u.a. weil sie nicht wirtschaftlich tragfähig größere Absatzmärkte erreichen können. Diese Betriebe sind aber essentiell wichtig, um eine resiliente und nachhaltige Versorgung mit Lebensmitteln in Baden-Württemberg aufrecht erhalten zu können. Ziel verschiedener Projekte ist es, organisatorisch wie technisch ein Logistiknetzwerk zur Verfügung zu stellen, über welches die Betriebe einen einfachen und auskömmlichen Zugang zu größeren Absatzgebieten erschlossen bekommen.

Stärkung der regionalen Anbindung an den Schienengüterverkehr

Am Oberrhein zwischen Karlsruhe und Weil am Rhein bleiben Potenziale für eine Verlagerung von Güterverkehren von der Straße auf die Schiene ungenutzt, weil der Zugang zu wirtschaftlich erreichbaren Umschlaganlagen nicht gegeben oder unbekannt ist. Über verschiedene Ansätze und Vernetzungsaktivitäten wird die Verlagerung auf die Schiene durch Projekte unterstützt.

Umschlagplanung und -steuerung im kombinierten Verkehr

Der wachsende globale Containerverkehr fordert Höchstleistungen von Schieneninfrastruktur und Umschlagterminals. Wir unterstützen Sie dabei, die Schnittstellen zwischen Bahn, Lkw und Schiff mathematisch zu optimieren. Unser Fokus liegt auf intelligenten Planungsalgorithmen, die Abläufe und Stellplätze in Echtzeit steuern. Dadurch können Sie auch bei unvorhergesehenen Ereignissen wie Verspätungen oder Eilaufträgen flexibel reagieren. Das Ergebnis sind minimale Wartezeiten, eine optimale Auslastung und effizientere Prozesse für Ihr Terminal.

Urbane Güterlogistik - nachhaltige Versorgung und Entsorgung von Städten

Wie können Städte zukünftig nachhaltig versorgt und entsorgt werden? Das in diesem Zusammenhang meistens gleich genannte Lastenrad mag Teil dieser Zukunft sein, ist aber nicht die Musterlösung für eine lebenswerte Innenstadt. In verschiedenen Städten in Deutschland werden Projekte durchgeführt, um Alternativen zu entwickeln und umzusetzen.

Institute - forschen von morgen.

An unseren Instituten bündeln wir - auch fakultätsübergreifend - Forschungsthemen rund um die Wirtschaftswissenschaften. Dadurch entstehen Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Praxis und interdisziplinären Fragestellungen.

ACI

Affective and Cognitive Institute

WLRI

Work-Life-Robotics Institute

IDEeP

Institute for Digital Engineering and Production

Labore und Projekte

Unsere Labore sind das Herzstück der praxisorientierten Lehre und anwendungsnahen Forschung. Hier setzen Studierende theoretisches Wissen in die Praxis um, arbeiten mit modernen Methoden und Technologien und sammeln wertvolle Erfahrungen für ihre berufliche Zukunft. Gleichzeitig entstehen in unseren Laboren innovative Forschungsprojekte in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen und Partnern aus der Praxis. Entdecke die vielfältigen Labore und Projekte unserer Fakultät.

Lab Lean Manufacturing

Unsere Labore

Biax-Labor

Werkstoffe im Härtetest

Im Biax-Labor werden Materialien genau untersucht. Mit einer speziellen Prüfmaschine testen wir, wie sich Werkstoffe unter Belastung verhalten und wo ihre Grenzen liegen. Diese Informationen sind wichtig, um sichere und langlebige Bauteile zu entwickeln. Gleichzeitig helfen die Messergebnisse dabei, Computersimulationen genauer zu machen und Materialmodelle zu verbessern. So verbindet das Labor praktische Versuche mit digitaler Analyse. Es ist ein wichtiger Ort für die Werkstoffprüfung, die Produktentwicklung und die Forschung an belastbaren technischen Lösungen.

Consumer Psychology & Behavior Lab

Consumer Psychology & Behavior (CPB) Labor

Wie nehmen Menschen Produkte, Verpackungen und Botschaften wahr – und welche bewussten sowie unbewussten Prozesse beeinflussen ihr Entscheidungsverhalten? Im CPB-Labor untersuchen wir diese Fragen mit einem breiten Methodenspektrum. Neben klassischen Befragungen kommen Eye-Tracking (mobil und stationär) sowie reaktionszeitbasierte Verfahren wie der Implizite Assoziationstest (IAT) zum Einsatz, um Wahrnehmung und Entscheidungen objektiv zu erfassen. Unsere Forschung verbindet Wissenschaft und Praxis in Kooperation mit Unternehmen wie EDEKA, Markant, Burda, Hansgrohe und isi.sensory futures. Die Untersuchungen finden je nach Fragestellung in einer realitätsnah gestalteten Erhebungsumgebung oder in den Computerräumen der Hochschule statt. Studierende sind von der Konzeption über die Datenerhebung bis zur Auswertung aktiv in praxisnahe Forschungsprojekte eingebunden.Wie nehmen Menschen Produkte, Verpackungen und Botschaften wahr – und welche bewussten sowie unbewussten Prozesse beeinflussen ihr Entscheidungsverhalten? Im CPB-Labor untersuchen wir diese Fragen mit einem breiten Methodenspektrum. Neben klassischen Befragungen kommen Eye-Tracking (mobil und stationär) sowie reaktionszeitbasierte Verfahren wie der Implizite Assoziationstest (IAT) zum Einsatz, um Wahrnehmung und Entscheidungen objektiv zu erfassen. Unsere Forschung verbindet Wissenschaft und Praxis in Kooperation mit Unternehmen wie EDEKA, Markant, Burda, Hansgrohe und isi.sensory futures. Die Untersuchungen finden je nach Fragestellung in einer realitätsnah gestalteten Erhebungsumgebung oder in den Computerräumen der Hochschule statt. Studierende sind von der Konzeption über die Datenerhebung bis zur Auswertung aktiv in praxisnahe Forschungsprojekte eingebunden.

Digitale Geschäftsmodelle

Labor Hands-on Digitale Geschäftsmodelle: Neue Wege für digitale Wertschöpfung

In diesem Labor geht es darum, wie Unternehmen mit digitalen Ideen erfolgreich sein können. Wir untersuchen plattform- bzw. technologiebasierte Geschäftsmodelle, digitale Dienstleistungen und innovative Wege, Produkte und Angebote zu vermarkten. Dabei schauen wir auch darauf, wie sich diese Konzepte in der Praxis umsetzen lassen. Das Labor arbeitet eng mit Praxispartnern zusammen und bietet Raum für Analysen, Transfer und studentische Projekte.

Digital Health Living Lab

Gesundheitstechnologien zum Anfassen

Im Living Lab des Studiengangs Gesundheitsmanagement und Digital Health werden aktuelle Technologien der digitalen Gesundheitsversorgung direkt erlebbar gemacht. Wearables, Sonographiegeräte und Sauerstoffsättigungsmessgeräte zeigen, wie Vitaldaten heute erfasst und ausgewertet werden. Studierende testen die Geräte selbst, bewerten ihre Bedienbarkeit und untersuchen, wie sich medizinische Messtechnik in digitale Versorgungsprozesse einbinden lässt. So entsteht ein Ort, an dem Technik, Medizin und Anwendung zusammenfinden und an dem sichtbar wird, welche Rolle und Potential digitale Diagnostik und Verwaltung für die Gesundheitsversorgung einnimmt.

Digital Supply Chain Lab

Digitale Lieferketten von Morgen erforschen

Das Digital Supply Chain Lab bildet physische Prozesse, Datenerfassung, Datenaustausch und datenbasierte Anwendungen entlang einer Lieferkette vom Lieferanten über den Produzenten bis zum Kunden ab. Es schafft eine praxisnahe Lern-, Demonstrations- und Entwicklungsumgebung für Unternehmen, Forschende und Studierende. In realitätsnahen Prozessszenarien können aktuelle Konzepte, digitale Technologien und KI-basierte Anwendungen ausprobiert, erprobt und weiterentwickelt werden. Gleichzeitig unterstützt die Arbeit an Demonstratoren in Forschungsprojekten die frühzeitige und zielgerichtete Entwicklung praxistauglicher Ergebnisse. So trägt das Lab dazu bei, digitale Lieferketten transparenter, effizienter und widerstandsfähiger zu gestalten.

FEM-Labor (Finite Elemente Methode)

Simulation statt Prototyp

Im FEM-Labor wird am Computer untersucht, wie Bauteile und Produkte belastet werden. So lässt sich früh erkennen, wo ein Teil stark genug ist und wo es vielleicht Probleme geben könnte. Das spart Zeit und Kosten, weil nicht für jede Idee sofort ein echter Prototyp gebaut werden muss. Das Labor unterstützt die Entwicklung von Produkten, die sicherer, stabiler und effizienter sind. Hier wird gezeigt, wie Ingenieurinnen und Ingenieure mit moderner Software technische Lösungen verbessern und komplexe Zusammenhänge verständlich machen.

Lean Manufacturing Labor

Effizienz trifft auf Innovation

Wie funktioniert schlanke Produktion in der Praxis? Im Labor Lean Manufacturing lernen Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge mit selbstentwickelten Planspielen, wie Fertigungsprozesse effizienter gestaltet werden. Spannende Simulationen zeigen, welche Erfolge durch Lean-Methoden erzielt werden können und wie diese in die Organisation eines Unternehmens integriert werden. Hier verbinden sich Theorie und Praxis, um Studierende fit für die Herausforderungen der modernen Fertigung zu machen!

Marktorientiertes Innovationsmanagement

Ein Ort für Ideen und Innovationen

Innovation beginnt dort, wo Ideen fliegen und neue Perspektiven entstehen. In unserem Kreativraum, im Gengenbacher Vorbeck-Gebäude, arbeiten wir gemeinsam an kreativen Lösungen und entwickeln innovative Geschäftsmodelle. Hier findet ihr Raum für frische Ideen und neue Sichtweisen. Lasst euch von spannenden Schauobjekten und inspirierenden Beispielen begeistern, die zeigen, wie Innovation funktioniert. Und das Beste: Ihr könnt nicht nur zuschauen, sondern selbst ausprobieren, anfassen und erleben, was möglich ist.

Mobiles Logistiklabor

Logistikforschung unterwegs

Das mobile Logistiklabor in Form eines Kastenwagens erweitert das Digital Supply Chain Lab und ergänzt die Laborinfrastruktur der Hochschule Offenburg um eine flexible, mobile Anwendungseinheit. Als verlängerter Arm des Digital Supply Chain Labors ermöglicht es die Erforschung, Entwicklung und Demonstration digitaler Logistiklösungen direkt bei Unternehmen vor Ort. Schwerpunkte liegen auf KI-basierten Anwendungen, IoT sowie Tracking & Tracing. Das Fahrzeug verfügt über zwei voll ausgestattete Arbeitsplätze und kann dank seines Aufbaus sowie der integrierten Stromversorgung vollständig autark betrieben werden. Dadurch lassen sich Technologien, Demonstratoren und Prozessszenarien unmittelbar im realen Unternehmensumfeld testen, vermitteln und weiterentwickeln.

Multi-Channel-Management

Forschung direkt am Regal

Hier erlebt ihr den Einzelhandel hautnah: Auf 11 laufenden Regalmetern werden Produktpräsentationen optimiert, multi-sensorische Reize (wie. z.B. Düfte/Musik) auf das Kaufverhalten untersucht und Multi-Channel-Vertriebsstrategien erprobt. In praxisnahen Projekten können neue Konzepte entwickelt, getestet und direkt an realen Anwendungen erforscht werden. So verbinden wir Lehre und angewandte Forschung an der Schnittstelle von Handel, Konsumentenverhalten und Technologie.

Rapid Prototyping

High-Tech trifft auf Kreativität

Additive Fertigung ist mehr als nur 3D-Druck: Sie verbindet Innovation, Design und Technik! Im Labor Rapid Prototyping kannst du erleben, wie Prototypen und Bauteile aus verschiedensten Materialien entstehen – von ersten Ideen bis hin zur Umsetzung. Von studentischen Projekten bis hin zu externen Druckaufträgen: Hier wird Innovation großgeschrieben. Lasst euch inspirieren und entdeckt, wie additive Fertigung unsere Welt verändert.

Virtual Engineering

Virtuelle Realität trifft auf industrielle Innovation

Im Labor Virtual Engineering tauchen wir tief in die Welt der virtuellen Fabrik- und Prozessplanung ein. Hier wird Forschung und Lehre lebendig, während wir uns mit Simulationen und virtuellen 3D-Darstellungen befassen. Doch das ist noch nicht alles! Wir nutzen modernste Technologie, um auch ergonomische Studien für die 3D-Planung und Simulation von Arbeitsabläufen durchzuführen. Willkommen in der Zukunft der Technologie und Innovation.

Work-Life Robotics Labor

Mensch. Technik. Robotik.

Am Work-Life Robotics Institute (WLRI) entwickeln Studierende gemeinsam mit Forschenden praxisnahe Robotiklösungen für Industrie und Gesellschaft. Im Fokus stehen kollaborative und industrielle Robotik, Lean Robotics sowie innovative Anwendungen in Pflege und Assisted Living – immer an der Schnittstelle von Mensch und Technik. Mit über 30 Industrierobotern auf rund 2.000 m² Laborfläche, einem leistungsstarken NVIDIA-DGX-KI-Server zum Trainieren und Testen moderner KI-Modelle sowie einer der modernsten 3D-Drucklandschaften der Region – von Prusa- und Bambu-Lab-Systemen bis hin zu einem industriellen 5-Achs-Drucksystem mit 18 Bearbeitungsköpfen für Multimaterial- und leitfähige Werkstoffe – entwickeln wir sensorintegrierte Greifer, funktionale Robotikkomponenten und KI-gestützte Robotersysteme. Dabei entstehen beispielsweise Robotergreifer mit integrierter Sensorik oder direkt gedruckte leitfähige Strukturen und Elektronik in Robotikkomponenten. In realen Projekten könnt ihr forschen, entwickeln und Verantwortung übernehmen.

Projekte von und für Studierende

Ideen entwickeln, Lösungen gestalten, Erfahrungen sammeln: An der Fakultät Wirtschaft wird Wissen nicht nur vermittelt, sondern direkt angewendet. In vielfältigen Studien- und Semesterprojekten arbeiten Studierende allein oder im Team an realen Fragestellungen aus Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei entstehen innovative Konzepte, digitale Anwendungen und konkrete Lösungsvorschläge – oft in Zusammenarbeit mit Unternehmen. So können Studierende eigene Ideen einbringen, Verantwortung übernehmen und wertvolle Erfahrungen für ihre berufliche Zukunft sammeln.

Wirtschaftspsychologisches Projekt

StuCon

Wir über uns

Ansprechpartner*innen
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BAföG-Beauftrage*r
Standorte

Studiere an einem der schönsten Hochschulstandorte in Deutschland: Die Fakultät Wirtschaft befindet sich im malerischen Gengenbach, dem Tor zum mittleren Schwarzwald bei Offenburg.

Atemberaubende Architektur im Klostercampus aus dem 12. Jahrhundert mit Basilika und Kräutergarten: Unser Hauptstandort im historischen Stadtkern der alten Reichsstadt Gengenbach, in dem du moderne Vorlesungs- und IT-Räume sowie innovative Lernbereiche findest. Im benachbarten Vorbeckgebäude befinden sich unter anderem die Fakultätsbibliothek sowie exzellent ausgestattete Labore für Lehre und Forschung.

Der im Jahr 2013 eröffnete Bildungscampus bietet ebenfalls hochmoderne Hörsäle mit neuesten PC-Pools, innovativen Forschungs- und Lernlaboren sowie Seminarräumen. Der Bildungscampus ist nur zehn Minuten zu Fuß entfernt und somit ideal an den Klostercampus und dessen Infrastruktur angebunden.