Maschinenbau und Verfahrenstechnik

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Ingenieur*innen verändern die Welt

Ingenieur*innen erleichtern uns das Leben, machen Luft und Wasser sauberer, Batterien effizienter, Werkstoffe leichter, Menschen gesünder und mobiler, kurzum, sie verbessern unseren Alltag und sind die Motoren des Fortschritts.

An der Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik der Hochschule Offenburg bilden wir Ingenieur*innen in den Studiengängen Maschinenbau, Nachhaltige Energiesysteme, Biotechnologie, Umwelttechnologie sowie Biomechanik aus.

Was uns besonders macht, ist unsere enge Verbindung zur Industrie. Unsere Studierenden sammeln praktische Erfahrungen in modernen Laboren, bei Forschungs- und Studierendenprojekten, Exkursionen und durch unser Lehrpersonal, das direkt aus der Praxis kommt. Unsere Professor*innen sind aktiv in der Forschung tätig und bringen aktuelle Erkenntnisse direkt in den Unterricht ein – so bleibt unsere Lehre immer am Puls der Zeit.

Forschung und Projekte

Keine aktuelle, praxisorientierte Lehre ohne anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung! Aufgrund dieser Überzeugung werden in den Labors der Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik von den Professor*innen und Assistent*innen ständig Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchgeführt – häufig in Kooperation mit externen Unternehmen. In diesen Projekten wird in der Regel keine Grundlagenforschung wie an Universitäten betrieben, sondern vielmehr angewandte, produktnahe Forschung mit sehr engem Praxisbezug.
Forschungsschwerpunkte der einzelnen Labors werden auf den betreffenden Laboren gezeigt. Studierende können in diesen Forschungsprojekten durch eine Tätigkeit als wissenschaftliche*r Assistent*in oder sowohl im Rahmen von studienbegleitenden Projektarbeiten als auch Abschlussarbeiten (Bachelor-/ Master-Thesis) mitarbeiten. Einige größere Projekte werden unter dem Dach der zentralen Hochschuleinrichtung CRT - Campus Research & Transfer administrativ abgewickelt.

Forschungsprojekte

Hier finden Sie Informationen zu einigen ausgewählten Forschungsprojekten der Fakultät M+V. 

Arbeitsgruppe Bioprozesstechnik

Arbeitsgruppe Schraubenverbindungen

Forschungsgruppe Elektromobilität

Informationen über Projekte, die von der zentralen Hochschuleinrichtung Campus Research & Transfer (CRT) administrativ abgewickelt werden, können dem jährlich erscheinenden IAF-Forschungsberichten entnommen werden.

Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe Bioprozesstechnik

Die Ansprüche an die Lebensqualität steigen, zugleich werden Ressourcen knapper. Biotechnische Prozesse spielen daher eine zentrale und immer wichtigere Rolle. Vor allem, wenn es um das nachhaltige Produzieren und Herstellen, aber auch das Verwerten von Rückständen oder Nebenprodukten geht.

Zentrale Arbeits- und Forschungsschwerpunkte der Arbeitsgruppe Bioverfahrenstechnik und Bioprozesstechnik sind daher:

  • Bioprozessoptimierung

  • Biotechnologische Nutzung von organischen Reststoffen

  • Biogasprozesse

Beratungsleistungen Biogas

Beratung und Service

Für Kunden wie Biogasanlagenbetreiber, Landwirte, Energieversorger, Unternehmen mit biogenen Reststoffen, kommunale Betriebe, Abfallwirtschaftsbetriebe oder Kläranlagenbetreiber bietet die Arbeitsgruppe Biomasse Laboruntersuchungen sowie anwendungsorientierte und praxisnahe Beratungsleistungen an.

Ein stabiler und effizienter Gärprozess ist die Voraussetzung für den wirtschaftlichen Betrieb einer Anlage. Im modern ausgestatteten Labor bieten die Experten der Arbeitsgruppe Biomasse Analysen und Serviceleistungen an, die bei der Prozessüberwachung und Optimierung der Biogasproduktion unterstützen.

Laborservice

  • Analyse der leicht flüchtigen Säuren im Verhältnis zur Pufferkapazität (FOS / TAC)

  • pH-Wert

  • Trockensubstanz (TS)

  • Organische Trockensubstanz (oTS)

  • Kohlenstoff- und Stickstoffgehalt (TC, TOC, TN)

  • Brennwertbestimmung

  • Gärversuche (Gärtest nach VDI Richtlinie 4630 als Doppel- oder Dreifachbestimmung)

  • Gasanalysen (CH4, CO2, H2S, O2)

Gärversuche

Gärtest nach VDI Richtlinie 4630 als Doppel- oder Dreifachbestimmung

In Anlehnung an die VDI Richtlinie 4630 wurde an der Hochschule Offenburg ein automatisierter Gärteststand entwickelt, mit dem sehr genaue Analysen des Gasertrags einzelner Substrate möglich sind. Es können im Batchbetrieb die Gaserträge und die Gaszusammensetzungen aus Reaktoren gemessen werden.

Mit dem einzigartigen Gärteststand und dank ihrer langjährigen Forschungserfahrung in diesem Bereich können die Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Biomasse qualitativ hochwertige Berichte erstellen

Grundlagen der hohen Qualität unserer Analysen sind:

  • Genaue Messung des Gasvolumens und der Gaszusammensetzung durch ein direktes Messverfahren

  • Realitätsnahe Analyse des Gasbildungspotentials durch das Vergären unzerkleinerter Substrate in großen 2-Liter-Reaktoren

  • Erkennen von gehemmtem Gasentwicklungsverhalten durch eine hohe Auflösung in Bereichen mit hohen Gasbildungsraten

  • Absicherung der Messergebnisse durch parallellaufende Referenzmessungen

  • Vergleiche mit den Ergebnissen von zahlreichen Analysen erlauben eine sichere Beurteilung der Ergebnisse

Automatischer Gärteststand

Bei der Vergärung von organischen Stoffen in Biogasanlagen entsteht Biogas. Um den Biogasertrag für Substrate (organische Flüssigkeiten und Feststoffe) zu ermitteln wird meist ein Batch-Gärtest nach VDI 4630 und DIN 38414-8 durchgeführt. Bei dieser häufig manuell durchgeführten Untersuchung ist ein hoher Arbeitsaufwand erforderlich. Um den Personalaufwand zu minimieren hat die Arbeitsgruppe Biomasse der Hochschule Offenburg in Kooperation mit der badenova AG & Co. KG einen automatisierten Gärteststand realisiert.

Durch die von den Spezialisten der Arbeitsgruppe Biomasse entwickelte Prozessführung sind hoch präzise Analysen möglich. Der Gärteststand läuft seit 6 Jahren stabil und verfügt über 14 Messstände (Gärgefäße) und einen separaten Anschluss am Gasanalysegerät für zusätzliche manuelle Gasanalysen. Je nach Kundenwunsch kann die Anzahl der Messstände angepasst werden.

Verfahrensbeschreibung

Für die Messung werden in die 2 Liter-Gärgefäße die zu untersuchende Biomasse (Substrat) und der Impfschlamm (Inokulum) eingewogen. Vor dem Start des automatisierten Analysebetriebs wird mit Stickstoff der Restsauerstoff aus dem Gäransatz verdrängt und eine anaerobe Umgebung geschaffen. Während der gesamten Messdauer können die Gärgefäße über ein Wasserbad gleichbleibend (mesophil wie auch thermophil) temperiert werden. Dabei sorgt ein Ankerrührer für eine schonende Durchmischung des Reaktorinhalts. Das aufsteigende Biogas verdrängt die Sperrflüssigkeit und sammelt sich im Eudiometerrohr. Sobald sich in einem der Eudiometerrohre eine definierte Menge an Biogas gesammelt hat, wird diese zur Bestimmung der Gasqualität automatisch zum Gasanalysegerät geleitet.

Im Gasanalysegerät wird der Gasanteil von Methan (CH4) und Kohlenstoffdioxid (CO2) gemessen. Über die speziell entwickelte Betriebssoftware werden die aktuellen Biogaskurvenverläufe aller Messstände auf einer graphischen Oberfläche angezeigt.

Anlageneigenschaften

Der automatisierte Gärteststand wurde konzipiert, um eine hohe Analysequalität zu erreichen bei möglichst geringen Kosten. Mit Hilfe der speziell entwickelten Prozessführung können trotz hochwertiger Messtechnik die Anschaffungs-, Instandhaltungs- und Personalkosten gering gehalten werden.

Der neue Gärteststand ermöglicht exakte und aussagekräftige Analysen:

  • Große Gärgefäße (2 Liter) ermöglichen die Untersuchung unzerkleinerter und inhomogener Proben. Dadurch wird das Gärverhalten realitätsnah nachgebildet.

  • Durch eine hohe Auflösung im Bereich hoher Gasbildungsraten werden Hemmungsvorgänge sicher erkannt.

  • Eine hohe Analysenqualität wird zum einen durch die direkte Messung des gesamten Biogasvolumens und zum anderen durch die Analyse der Gaszusammensetzung des gesamten Biogases erreicht. Dabei erfolgt bei jeder Gasvolumenmessung simultan die Analyse der Gaszusammensetzung auf Methan (CH4) und Kohlendioxid (CO2).

Der an der Hochschule Offenburg entwickelte Gärteststand verfügt über eine USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) und einen Druckluftspeicher. Damit werden Störungen wie z.B. Spannungsschwankungen kompensiert und ein Messdatenverlust verhindert. Durch diese Komponenten wird eine Wiederholung von Messungen mit einer Analysezeit von bis zu vier Wochen vermieden.

Niedrige Investitions-, Betriebs- und Wartungskosten:

  • Die Anlagentechnik ermöglicht automatisiertes Messen des Biogases ohne Personaleinsatz während des gesamten Gärprozesses (Volumen, Gaszusammensetzung).

  • Personaleinsatz ist nur für die Vor- und Nachbereitungstätigkeiten notwendig.

  • Vereinfachte Berichterstellung, da die Messdaten per Knopfdruck über ein Excel Programm ausgewertet werden.

  • Eine aufwendige Probenvorbereitung (z.B. Homogenisierung/Zerkleinern) entfällt aufgrund der großen Gärgefäße (2 Liter).

  • Geringe Wartungskosten durch eigens entwickelte Quetschventile.

  • Antrieb von 14 Ankerrührern über nur zwei Elektromotore.

  • Preisgünstige Gasvolumenmessung über Eudiometerrohre.

  • Ein Gasanalysegerät analysiert die Gaszusammensetzung aller installierten Gärgefäße (geringe Kalibrier-und Wartungskosten).

Betreuung von Versuchen zur Prozessoptimierung

Die Umsetzung von organischen Substraten zu Biogas kann durch verschiedene Maßnahmen beeinflusst werden:

  • Mischung biogener Einsatzstoffe/Substrate zur Optimierung

  • Unterschiedliche Temperaturen im Fermenter (mesophil, thermophil)

  • Mechanische oder thermische Vorbehandlung der Substrate

  • Rückführung von mechanisch oder thermisch behandelten Gärresten

Beratung bei problematischen Biogassubstraten

Abfallreststoffen und Abwässer aus zum Beispiel der Lebensmittelindustrie können vergleichsweise hohe Konzentrationen an leicht vergärbaren Inhaltsstoffen enthalten. Versäuerung und Ertragsminderung bis zum biologischen „Umkippen“ der Biogasanlage können die Folge einer ausschließlichen Fütterung dieser industriellen Reststoffe sein.

Ebenso können manche Biogassubstrate Substanzen enthalten, die die biologische Aktivität negativ beeinflussen. Diese als Inhibitoren bezeichneten Stoffe führen gleichermaßen zur Ertragsminderung oder Verzögerungen der Biogasbildung.

In beiden Fällen kann die Zugabe von anorganischen Zuschlagstoffen in geringen Konzentrationen Abhilfe schaffen.

In unseren Laboren bieten wir Ihnen deshalb an:

  • Orientierende Untersuchung Ihres Biogassubstrats im Batchversuch
    (ohne Zusatz von anorganischen Zuschlagstoffen)

  • Wirkung verschiedener anorganischer Zuschlagstoffe auf den Gärverlauf
    (Gärgeschwindigkeit und Gärausbeute) im Batchversuch

  • Auswertung und Beratung auf Basis der Versuchsergebnisse

Publikationen und Forschungsprojekte

Forschungsprojekte

Industry on Campus – Entwicklung und Optimierung von Energieprozessketten nachwachsenden Rohstoffen – insbesondere bei Biogasanlagen; Land BW, Aktenzeichen 32-04HV.1223-907.1(16)/1/2 Projektkoordination und Teilprojektleitung: A. Wilke; Laufzeit: 1.10.2011- 31.03.2017

Anorganische Zuschlagstoffe in Biogasanlagen; Innovationsfonds Klima und Wasserschutz; Projekt-Nr.: 2015-11; Projektleitung: A. Wilke; Laufzeit: 2015-2018

EBIPREP – Effiziente Nutzung von Biomasse zur schadstoffarmen Erzeugung Erneuerbarer Energie und biotechnologischer Wertstoffe; INTERREG Projekt Nr. 2386/3.6; Projektkoordination und Teilprojektleitung: A. Wilke; Laufzeit: 2017- 2021

Pflanzenkohle zur Steigerung des Methanertrags in Biogasanlagen, DBU-Projekt Projekt-Nr.: 34932/01; Projektkoordination Carbuna AG Memmingen, Teilprojektleitung: A. Wilke; Laufzeit; 2019-2021

Biowaste to Product (BW2Pro); EFRE Bioökonomie des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg über die Förderung von Bioraffinerien zur Gewinnung von Rohstoffen aus Abfall und Abwasser - Bio-Ab-Cycling; Teilprojektleitung: A. Wilke und T. Eisele; Laufzeit 1.3.22-31.3.2024

Growth performance, chemical composition and valorisation of residues of yellow  mealworm fed with pretreated lignocellulosic biomasses (2Gen Bug); DFG OPUS 20 call; Projektleitung auf deutscher Seite: T. Eisele; Teilprojektleitung: T. Eisele und A. Wilke; Laufzeit 05.2022 - 04.2024

Publikationen und Vorträge

 

Wilke, A.; Stahl, K.; Assawajaruwan, S.; Litterst, K. (2014); “Induzierte Cellulasproduktion zur Steigerung der Biogasproduktion”; Chemie Ingenieur Technik (CIT); 86 (9), pp 1389

Wilke, Andreas, 2017. Trinationale Forschung - Erfolgreiche Projekte am Oberrhein. Campus - Das Magazin der Hochschule Offenburg. Sommer 2017

Jochum, J.; Wilke, A., 2017. Grenzüberschreitendes Projekt EBIPREP - Nutzung von Biomasse zur Erzeugung erneuerbarer Energie und biotechnologischer Wertstoffe. Vortrag auf dem Campus Offenburg. 14.12.2017   

Wybraniec, P; Wilke, A., 2018. Holzpresssaft Abfall oder Wertstoff? Chem. Ing. Tech. 2018, 90, No.9, 1135-1186

Jochum, J.; Wilke, A., 2018. Efficient Use of Biomass for low Emission Production of Renewable Energy and biotechnological valuable Products – An Overview. Vortrag auf dem EBIPREP Workshop, UAS Offenburg. 25.10.2018

Wilke, A.; Wybraniec, P., 2018. Wood Juice – Valuable resource for the production biotechnological products. Vortrag auf dem EBIPREP Workshop, UAS Offenburg. 25.10.2018

Jochum, J.; Turad, S.; Wilke, A., 2018. Intelligent use of Wood Juice in the EBIPREP Concept. Vortrag auf dem EBIPREP Workshop, UAS Offenburg. 25.10.2018

Grafinger, K. E.; Stahl, K.; Wilke, A.; König, S.; Weinmann, W. (2018); “In vitro phase I metabolizm of three phenethylamines 25D-NBOMe, 25E-NBOMe and 25N-NBOMe using microsomal and microbial models”; DOI: 10.1002/dta.2446; Drug Test Anal. 2018; 10; page 1607-1626

Grafinger, K. E.; Wilke, A.; König, S.; Weinmann, W. (2019); “Investigating the ability of the microbial model Cunninghamella elegans for the metabolism of synthetic tryptamines”; Drug testing and analysis. 11(5):721-729; Great Britain: John Wiley & Sons Ltd, 2019.

Tenekam, S.P.; Wilke, A., 2019. Wood Juice as additional substrate in yeast fermentation. Vortrag auf der 32nd VH Yeast Conference in Potsdam. 16.04.2019

Wilke, A., 2019. EBIPREP - Efficient use of biomass for low emission production of renewable energy and biotechnological valuable products. Vortrag auf der EBP6 Conference, Olsztyn, Poland. 24.09.2019

Sandhaas, A., Wilke, A., 2019. Efficient use of Wood Juice for the production of biotechnological valuable products; Vortrag auf der EBP6 Conference, Olsztyn, Poland. 24.09.2019

Tobeyaa Adu, E.; Wilke, A.; Ciesielski, S.; 2019. Polyhydroxyalkanoates (PHAs) Synthesis by Bacillus thuringiensis using Wood Juice as Substrate. Poster at EBP6 Conference, Olsztyn, Poland. 24.09.2019

Ciesielski, S.; Adu, E. O., Mozejko-Ciesielska, J.; Pokoj, T.; Wilke, A.; Wood Juice Valorization through Production of Poly(3-hydroxybutyrate-co-3-hydroxyvalerate) Using Bacillus sp. G8_19.; ACS Sustainable Chemistry & Engineering; 12/20/2021, Vol. 9 Issue 50, p16870-16873 (2021)

Ahmed, U., Pfannstiel, J., Stressler, T., Eisele, T. Purification and characterization of a fungal aspartic peptidase from Trichoderma reesei and its application for food and animal feed protein hydrolyses; Journal of the Science of Food and Agriculture 102(12), pp. 5190-5199 (2022)

Kontakt

Andreas Wilke

Patricia Semke

Arbeitsgruppe Schraubenverbindungen

Die Arbeitsgruppe Schraubenverbindungen der Hochschule Offenburg veranstaltet in wiederkehrenden Abständen Schraubenfachtagungen. Dabei informieren Experten aus Theorie und Praxis über die neuesten Entwicklungen auf diesem Gebiet.

Kontakt

Alfred Isele

Klaus Rappenecker

Florain Peinhardt

Studierendenprojekte

TRAIL

Ziel des Projektes TRAIL ist es, den gemeinsamen trinationalen Masterstudiengang "Sustainable Business Development" einzurichten. Der einzigartige Studiengang mit dem Fokus auf Nachhaltige Unternehmensentwicklung wird von der Hochschule für Wirtschaft FHNW (Schweiz), der Hochschule Offenburg (Deutschland) und der EM Strasbourg Business School, Université de Strasbourg (Frankreich) gemeinsam aufgebaut, koordiniert und implementiert.

Weitere Informationen

Ansprechpartner*innen
Fakultätsleitung
Professor*innen

Sekretariate
Prüfungsamt

Praktikantenamt

Auslandsbeauftragte*r
Evaluationsbeauftragte*r

Gleichstellungsbeauftragte*r

BAföG-Beauftrage*r
QM-Beauftragte*r

Labore

Hier finden Sie sämtliche Labore der Fakultät. Hervorragend ausgestattet bilden sie die Basis für das praktische Studium. Gleichzeitig wird dort anwendungsnahe Forschung durchgeführt.

Folgende Labore bietet die Fakultät M+V an

Abwasseraufbereitung

Profil und Zielsetzung

Versuche zur Bewertung von Abwasser- und Klärschlammproben, die aus Abwasserbehandlungsanlagen entnommen werden (Industrie und kommunalen Kläranlagen)

 

Versuche

  • Belebtschlammanalysen

  • Mikroskopische Schlammbetrachtung

  • Erfassung wichtiger Summenparameter (CSB, BSB5, TOC), Gesamt-N

  • Keimzahlbestimmung, Coli-Titer

 

Praxisbezogene Anwendungen

  • Laboruntersuchungen zur Bewertung der Leistungsfähigkeit von Abwasserreinigungsanlagen

  • Aspekte des Gewässerschutzes

Analytische Chemie-Labor

Lerninhalte

 

Sicherheitsbelehrung und Ansetzen der benötigten Reagenzien und Titrationslösungen

  • Versuch 1: Komplexometrische Härtebestimmung von Prozesswasser

  • Versuch 2: Red./Ox.-Titration zur Bestimmung des Permanganatindexes und jodometrische Bestimmung von Sauerstoff in Oberflächenwasser

  • Versuch 3: Photometrische Bestimmung von Eisen in Prozesswasser

  • Versuch 4: Dünnschichtchromatographische Untersuchung von Blattfarbstoffen

  • Versuch 5: Rechnergesteuerte Säure/Base-Titration mit elektronischer Auswertung

  • Versuch 6: Rechnergesteuerte Aufnahme von Enzymkinetiken (durch Leitfähigkeitsmessungen) zur quantitativen Bestimmung von Harnstoff in Kunststdünger

  • Versuch 7: HMF in Honig

  • Versuch 8: Sauerstofbestimmung und Permanganat-Index im Offenburger Mühlbachwasser

  • Versuch 9: Coffeinbestimmung in Kaffee

  • Versuch 10: Enzymatische Harnstoffbestimmung im Dünger

Berechnung/Modellbildung/Simulation

Computergestützte Mathematik

  • Bedienung des Rechners über ein Betriebssystem (Windows, Linux)

  • Datenflussprogrammierung (LabVIEW), strukturierte und objektorientierte Programmierung (C, C++, Java)

  • Kennenlernen gängiger Anwendungsprogramme (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Erstellung von Graphiken u. a. m.)

  • Anwendung der Software MATLAB zur Lösung mathematischer Probleme und zur grafischen Darstellung von Ergebnissen. Programmieren von Algorithmen in MATLAB zur Lösung mathematischer und technischer Probleme.

 

Praktika und Übungen

Das Labor ist ein Grundlagenlabor und wird vorwiegend für den Lehrbetrieb genutzt. Durch den freien Zugang während der normalen Öffnungzeiten der Hochschule können aber auch Programmier- und Auswerteaufgaben im Rahmen von Laboren, Abschlussarbeiten, sowie Forschungsaufträgen (Drittmittel) durchgeführt werden.

 

CAD (Apparate- und Rohrleitungsbau)

Der Apparatebau behandelt, ausgehend von den Auslegungsdaten (Druck, Druckverlust, Temperatur, Massenströmen), die Auslegung, Konstruktion und Prüfung von Apparaten sowie deren Konstruktionselementen und Zubehör. Ziel ist die Inbetriebnahme einer funktionsfähigen Anlage. Die Studierenden vertiefen bisher gelernte technische Grundlagen, speziell Statik, Festigkeitslehre und Werkstoffkunde. Sie lernen mit technischen Regelwerken zu arbeiten. Sie verstehen, dass eine Konstruktion nicht nur die Lösung einer technischen Aufgabenstellung darstellt, sondern auch Kostendenken erforderlich ist, um am Markt zu bestehen.

Die Studierenden haben die Fähigkeit, Inhalte vorangegangener Veranstaltungen (Statik, Festigkeitslehre, Werkstoffkunde usw.) zu kombinieren, um einfache Apparate festigkeitstechnisch auszulegen und Preise bzw. Kosten überschlägig ermitteln und Fachpersonal informieren und einweisen zu können.

 

Praktika und Übungen

  • Vergleich: Kunststoffe - Metalle

  • Definitionen - Fachtermini

  • Geschichte und Klassifizierung der Polymeren

  • Polymeraufbau: Struktur und Verhalten

  • Polymerherstellung: Synthesevarianten und Eigenschaften

  • Charakteristische Kenngrößen, und deren Ermittlung

  • Kunststoffe als Werkstoffe: Einfluss intermolekularer Bindungskräfte, Wirkung von Additiven

  • Hochtemperaturbeständige Kunststoffe

  • Mechanisch - Thermische Eigenschaften

  • Eigenschaften und Verarbeitungsformen einiger ausgewählter Kunststoffe

  • Praktikumsversuche: Kunststoffidentifizierung - Zugversuch - Schmelzindex - Schlagbiegefestigkeit

Bewegungsanalyse

Profil und Zielsetzung

Im Bewegungsanalyselabor werden die grundlegenden Methoden zur Analyse menschlicher Bewegungen praxisnah vermittelt. Vertiefende Kenntnisse erlangen die Studierenden bei der Analyse der Interaktion von Menschen mit technischen Hilfsmitteln, wie zum Beispiel Schuhen, Einlagen oder Orthesen. In diesem Kontext kommen auch moderne Bewegungsanalysesysteme unter Verwendung von tiefen neuronalen Netzen, die auf Videobilder angewandt werden, zum Einsatz. Die im Labor eingesetzten Methoden werden auch für direkte Feedbacksysteme zur Modifikation von zum Beispiel Pathologischen Bewegungsmustern eingesetzt.

 

Bereiche

1. Entwicklung von Feedbacksystemen zur Bewegungsmodifikation des Gehen, Laufen und Springen mittels Bodenreaktionskraftmessung und 3D Motion Capturing.
2. Vergleich von Marker basierten und Machine Learning basierten markerlosen 3D Motion Capturing Verfahren zur Bewegungsanalyse von Menschen.

Bioanalytik

Versuch 1: RNA Sequenzierung

Wissenschaftliche Fragestellung: Nebenprodukte bei mRNA Herstellung charakterisieren
Methoden:

  • molekularbiologiche Probenvorbereitung (Primerligation, cDNA Synthese, PCR, Sequenzierung)A

  • Agarosegele

  • Instrumentelle Analytik: Kapillargelelektrophorese

  • Sequenzauswertung (Alignment, BLAST)

 

Versuch 2: Lactosebestimmung in lactosefreier Milch mit Gaschromatographie

Anwendung: Relevanz in der Nahrungsmittelindustrie (Lactoseintoleranz)
Methoden:

  • Probenvorbereitung mit Derivatisierung, internen Standards und Aufstockung

  • Instrumentelle Analytik: Gas Chromatographie

  • Auswertung: Datenbank in Moodle für gemeinsame Auswertung (Intermediärpäzsision; bis zum Zeitpunkt der Protokollierung verfügbare Daten)

 

Versuch 3: Identifikation von Parabenen in Kosmetika

Trennung von Parabenen mit HPTLC und Toxizitätstest mit Vibrio Fischeri
Anwendung: Relevanz in der Kosmetikindustrie (Konservierungsmittel)
Methoden:

  • Probenvorbereitung: Extraktion und Konzentration

  • HP-Dünnschichtchromatographie

  • Toxizitätstest mit lebenden Zellen (Vibrio fischeri)

Biochemie-Labor I und II

Profil und Zielsetzung

Erlernen der Techniken des experimentellen Arbeitens in der Molekularbiologie und Biochemie, insbesondere:

  • Isolierung und Reinigung von Nucleinsäuren und Proteinen

  • Restriktionsverdau

  • Klonierung

  • quantitative PCR

  • ELISA-Tests

  • Aufreinigung von und Umgang mit Enzymen

  • Enzymaktivitätstests

 

Versuche

  • Präparative Proteinreinigung via FPLC

  • Erlernen von Enzym-Assays und Biochemischer Charakterisierung

  • SDS-Page

 

Praktika und Übungen

  • Anwendung verschiedener Methoden für die Isolierung und Aufreinigung von Nucleinsäuren

  • quantitative Bestimmung repräsentativer Nucleinsäureabschnitte mit quantitativer Real-time PCR

  • Nachweis von Gliadinen und verwandten Prolaminen in Nahrungsmitteln (ELISA)

  • Restriktionsverdau

  • Transformation mit Plasmiden   

 

Ausstattung

  • Zellaufschluss

    • Homogenisator MSK (Sartorius)

    • Homogenisator UltraTurrax   

  • Nucleinsäureanalytik

    • PCR-Gerät Mastercycler Personal (Eppendorf)

    • Real-Time PCR Realplex, gemietet (Eppendorf)

    • 7 Elektrophoresekammern, Sub-Cell GT (BioRad)

    • CabUVIS-Gerät mit UV-Lampe und Kamera (Desaga)

    • DCode Universal Mutation Detection System (Biorad)

    • Kapillarelektrophorese 270 (Applied Biosystems)

    • Qubit 2.0 Flourometer   

  • Proteinanalytik

    • 2D-Elektrophorese Protean IEF (BioRad)

  • Mikroskopie

    • Phasenkontrastmikroskope mit digitaler Bilddokumentation (Zeiss und Olympus)

    • Fluoreszenzmikroskop Axioskop 2plus (Zeiss) 

  • Kultivierung

    • Laminar Flow Sicherheitswerkbänke Klasse II (BDK)

    • Brutschränke

    • Autoklav Systec / 3850 EL

    • Zentrifugen Heraeus Biofuge Primor R

    • Zentrifuge Heraeus Thermo Elektron Fresco 17

    • Kühlbrutschrank Sorvall Heraeus BK 600

    • Gefriertrocknungsanlage Alpha 1-2 LD plus (Christ)   

  • Photometrie

    • Plate Reader FusionTM Absorption und Fluoreszenz (Packard Bioscience)

    • GENESYS 10S UV-VIS Spectrophotometer (Thermo-Scientific)

    • Metrohm 616 Photometer

    • UV/VIS Spektrometer Lambda 2 (Perkin Elmer)

    • Turbiquant Tübungsmessgerät (Merck) 

  • Dünnschichtchromatographie

    • TLC-Scanner CD 60 (Desaga)

    • J&M Tidas TLC 2010-Scanner

    • Desaga AS 30 Auftragegerät  

 

Praxisbezogene Anwendungen

  • Anwendungsorientierte Forschung: Monitoring mikrobiologischer Prozesse in Biogasanlagen (Industry on Campus Projekt der Hochschule Offenburg)

  • Nutzung der Geräte und Techniken im Rahmen von Abschlussarbeiten  

Biokatalyse

Profil und Zielsetzungen

Die Studierenden erlernen verschiedene Techniken im Bereich der Biokatalyse, insbesondere:

  • Technik zur Immobilisierung von technisch nutzbaren Enzymen

  • Prozess-Optimierung

  • Enzym-Kinetik

  • Enzymassays

  • Biokatalyse mit freien Enzymen

  • Biokatalyse mit immobilisierten Enzymen

  • Ganzzellbiotransformationen

  • HPLC-analytik

  • HPTLC-analytik

  • GC-analytik

 

Ausstattung

  • Mikroplatten-Spektralphotometer

  • ThermoMixer mit unterschiedlcihen Aufsätzen

  • MiniProtean Gelelktrophorese Kammer

  • Zentrifugen Heraeus Biofuge Primor R

  • Zentrifuge Heraeus Thermo Elektron Fresco 17

  • Kühlbrutschrank Sorvall Heraeus BK 600•- Gefriertrocknungsanlage Alpha 1-2 LD plus (Christ)    •- TLC-Scanner CD 60 (Desaga)

Biomaterialien

Lernziele

Kenntnisse über:

  • synthetische Materialien für die Anwendung in der Biomedizin

  • Anforderungsprofile von Biomaterialien für den Einsatz im Körper

  • Wechselwirkungen zwischen Biosystem und Biomaterial

  • Konzepte zur Optimierung von Biomaterialien

  • Verfahren zur Prüfung der Interaktion von Biomaterialien mit dem Biosystem

Biomasse

Herstellung Pflanzenkohle

Biotechnologie Einführungslabor

Versuch 1: Untersuchung der Gewebestruktur und Anatomie von Zellen (Mikroskopie)

  • Vorbereitung von Präparaten durch Färbung

  • Plasmolyse


Versuch 2: Volumenbestimmung von Flüssigkeiten (Statistik)

  • Laborgeräte kennen Lernen

  • Präzises arbeiten

  • Mittelwert, Standardabweichung, Variationskoeffizient

  • Darstellung von Ergebnissen in Tabellen und Diagrammen


Versuch 3: Untersuchung von Mikroorganismen (Agarplatten, Photometrie)

  • Desinfektion

  • Keimzahlbestimmung

  • Bestimmung der optischen Dichte

CAD

Profil und Zielsetzung

Der Apparatebau behandelt, ausgehend von den Auslegungsdaten (Druck, Druckverlust, Temperatur, Massenströmen), die Auslegung, Konstruktion und Prüfung von Apparaten sowie deren Konstruktionselementen und Zubehör. Ziel ist die Inbetriebnahme einer funktionsfähigen Anlage. Die Studierenden vertiefen bisher gelernte technische Grundlagen, speziell Statik, Festigkeitslehre und Werkstoffkunde. Sie lernen mit technischen Regelwerken zu arbeiten. Sie verstehen, dass eine Konstruktion nicht nur die Lösung einer technischen Aufgabenstellung darstellt, sondern auch Kostendenken erforderlich ist, um am Markt zu bestehen.

Die Studierenden haben die Fähigkeit, Inhalte vorangegangener Veranstaltungen (Statik, Festigkeitslehre, Werkstoffkunde usw.) zu kombinieren, um einfache Apparate festigkeitstechnisch auszulegen und Preise bzw. Kosten überschlägig ermitteln und Fachpersonal informieren und einweisen zu können.

 

Praktika und Übungen

  • Vergleich: Kunststoffe - Metalle

  • Definitionen - Fachtermini

  • Geschichte und Klassifizierung der Polymeren

  • Polymeraufbau: Struktur und Verhalten

  • Polymerherstellung: Synthesevarianten und Eigenschaften

  • Charakteristische Kenngrößen, und deren Ermittlung

  • Kunststoffe als Werkstoffe: Einfluss intermolekularer Bindungskräfte, Wirkung von Additiven

  • Hochtemperaturbeständige Kunststoffe

  • Mechanisch - Thermische Eigenschaften

  • Eigenschaften und Verarbeitungsformen einiger ausgewählter Kunststoffe

  • Praktikumsversuche: Kunststoffidentifizierung - Zugversuch - Schmelzindex - Schlagbiegefestigkeit

CAD/CAE-Labor

CAD/CAE-Labor

Die Studierenden erlangen vertiefte Kenntnisse im Bereich der rechnergestützten Entwicklung, Untersuchung und Optimierung maschinenbaulicher Konstruktionen. Sie lernen aufbauend auf den erworbenen CAD-Grundlagenkenntnissen erweiterte Methoden der rechnergestützten Produktentwicklung kennen und vertiefen ihre Fähigkeiten hinsichtlich der Projektarbeit und der effizienten Organisation von größeren Konstruktionsprojekten.

  • Einführung in den Rechnereinsatz in der Konstruktion

  • Einarbeitung in die parametrische 3D-Konstruktion

  • Modellreferenzen

  • Vermittlung grundlegender Modellierungstechniken

  • Grundlagen zu Skizziertechniken (sketch)

  • Bauteilmodellierung (part)

  • Baugruppenmodellierung (assembly)

  • Zeichnungserstellung (drawing)

Chemie

Profil und Zielsetzung

Die Chemie ist eine Grundlagenwissenschaft, die für viele Bereiche der Energiesystemtechnik relevant ist. In mehreren Laborexperimenten lernen die Studierenden während eines Labornachmittags mit den eigenen Händen kennen, wie chemische Energiewandlung und Energiespeicherung funktionieren. Beispielsweise werden Verbrennung und Flammenstruktur anhand eines Bunsenbrenners untersucht. Die Temperaturabhängigkeit von chemischen Reaktionen wird in einem klassischen Reagenzglasversuch hergeleitet. Schließlich bauen die Studierenden eine eigene Kupfer-Zink-Batterie in einem modernen Knopfzellengehäuse.

Chemie Einführungslabor

Hier lernen Studierende Grundlagen der Laborarbeit im Bereich Chemie. In Versuchen vertiefen sie ihr theoretisches Wissen zu den Themen:
Umgang mit Laborgeräten, Massenwirkungsgesetz, Puffer, Reaktionsgeschwindigkeit, Redoxreaktionen, Konzentrationsbestimmung- und Herstellung.

Grundoperationen der Chemischen Verfahrenstechnik werden im Labormaßstab durchgeführt.

  • chemisches Gleichgewicht,

  • gravimetrische Bestimmung,

  • chromatografische Trennung und

  • präparative Methoden am Beispiel der Herstellung eines Esters, einer Carbonylverbindung und eines Kupfersalzes. 

 

Profil und Zielsetzung

Die ingenieurmäßige Beschreibung technischer, chemischer und biologischer Phänomene sowie die Definition messtechnischer Anforderungen auch und gerade zur Reduktion umweltschädlicher Auswirkungen erfolgen immer unter Anwendung physikalischer Gesetze und ihrer Verknüpfungen.

Dies setzt einen erheblichen Abstrahierungsgrad und die Anwendung einer naturwissenschaftlich-technischen Logik voraus, die eingeübt sein muss. Dieser Abstrahierungsgrad ist die Voraussetzung für Modellvorstellungen und ihrer messtechnischen Überprüfung. Dabei ist ein wesentliches Hilfsmittel die stöchiometrische Beschreibung chemischer Vorgänge.

Die Studierenden müssen die

  • physikalisch-chemische Fachterminologie,

  • die Grundlagen der physikalisch-chemischen Analytik,

  • das Instrumentarium und

  • das grundsätzliche Herangehen an Problembehandlungen

so beherrschen, dass sie diese auf konkrete ingenieurmäßige Aufgaben übertragen und anwenden können.

In dem Modul werden die physikalisch-chemischen Messprinzipien, Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge

  • der Elektrochemie, der Spektroskopie,

  • der Chromatographie sowie

  • der Datenübertragung vom Messgerät zum Laborrechner

behandelt.

Ferner werden grundsätzliche Methoden der Beschreibung und Modellbildung physikalischer Zusammenhänge vermittelt.
Die Studierenden müssen in der Lage sein, in dem jeweiligen chemisch-analytischen Teilgebiet

  1. analytische Prinzipien zu erläutern,

  2. Gesetzmäßigkeiten verbal und mathematisch-formal auszudrücken,

  3. die mathematische Herleitung analytisch-chemischer Gesetze mit den jeweiligen Randbedingungen nachzuvollziehen,

  4. chemischanalytische Prinzipien auf andere Problemfelder zu übertragen und anzuwenden,

  5. bei praxisbezogenen Fragestellungen die zugrunde liegenden chemisch-analytischen Prinzipien zu erkennen und auszuwerten,

  6. geeignete Messverfahren und -techniken zu benennen und zu beurteilen, sowie

  7. Messdaten quantitativ auszuwerten.

 

Praktika und Übungen /Praxisbezogene Anwendungen

Die Studierenden bereiten sich anhand eines Skriptes auf die Versuche vor. Die Durchführung erfolgt weitgehend selbstständig. Ein Protokoll ist abzugeben, dass die Studierenden nach Korrektur zurückerhalten.

  • Versuch 0: Sicherheitsbelehrung und Ansetzen der benötigten Reagenzien und Titrationslösungen

  • Versuch 1: Komplexometrische Härtebestimmung von Prozesswasser

  • Versuch 2: Red./Ox.-Titration zur Bestimmung des Permanganatindexes und jodometrische Bestimmung von Sauerstoff in Oberflächenwasser

  • Versuch 3: Photometrische Bestimmung von Eisen in Prozesswasser

  • Versuch 4: Dünnschichtchromatographische Untersuchung von Blattfarbstoffen

  • Versuch 5: Rechnergesteuerte Säure/Base-Titration mit elektronischer Auswertung

  • Versuch 6: Rechnergesteuerte Aufnahme von Enzymkinetiken (durch Leitfähigkeitsmessungen) zur quantitativen Bestimmung von Harnstoff in Kunstdünger

 

Praxisbezogene Anwendungen

  • Kristallbildung

  • Umgang mit Volumenmessgeräten

  • Chemisches Gleichgewicht

  • Löslichkeitsprodukte

  • Redoxreaktionen

  • Reaktionsgeschwindigkeit und homogene Katalyse

  • Amphoteres Verhalten von Aluminiumionen

  • Herstellen einer definierten Lösung durch Wiegen und Verdünnen

  • Komplexbindungen

  • Flammenfärbung

 

Ausstattung

  • Grundausstattung eines Chemielabors

  • Destillations- und Rektifikationsapparaturen

  • Ionenaustauscher-Säule

Chemie-Labor

Lerninhalte

Versuch 1: Bestimmung des Gehalts an Kalium in einer Düngerprobe

Kalium im Dünger sorgt dafür, dass Pflanzen ihren Wasserhaushalt durch Spaltöffnungen und Wurzeldruck regulieren können.
Versuch / Methodik:

  • Fällung

  • Filtration

  • Gravimetrie


Versuch 2: Trennung von Cobalt und Nickel und deren qualitativer Nachweis

Ionentauscher kommen im Alltag (Entkalkung von Spülmaschinen) und im Labor (Chromatographie) vor. Die Komplexchemie spielt z.B. bei der Bindung von Eisenioinen an Häm oder von Magnesiumionen an Chlorophyll eine große Rolle.
Versuch / Methodik:

  • Komplexbildungen von Übergangsmetallen

  • Chromatographie

  • Colorimetrie zur Bestimmung des Nickelgehalts


Versuch 3: Synthese und Reinigung eines Esters

Ester sind verbreitete Aromastoffe. Brandwein und Benzin werden über Destillation / Rektifikation von anderen Bestandteilen in Wein oder Rohöl getrennt.
Versuch / Methodik:O

  • Organische Synthese von Estern mit Wasserabscheider

  • Rektifikation

  • Reinheitsbestimmung mit Brechungsindex

 

Versuch 4: Herstellung von Kupfer-(I)-chlorid

Versuch 5: Bestimmung einer Carbonylverbindung als Semicarbazon

Versuch 6: Recycling einer Cyclohexan-Propanol-Mischung

Chemische Verfahrenstechnik

Profil und Zielsetzung

Unser Labor dient vor allem den Grundlagen im Fach Physikalische Chemie. Angeboten werden zur Zeit 13 Praktikumsversuche aus den Bereichen Chemische Thermodynamik, Reaktionskinetik und Elektrochemie.
Folgende Praktika finden in unserem Labor regelmäßig statt:

  • Grundpraktikum für den Bachelor-Studiengang "Biotechnologie" (jedes Sommersemester)

  • Grundpraktikum für den Bachelor-Studiengang "Umwelt- und Energieverfahrenstechnik" (jedes Sommersemester)

  • Laborpraxis 2 (jedes Sommer- und Wintersemester)

 

Praktikumsversuche und Übungen

In den Laboratorien werden unter Anleitung Experimente zur Vertiefung der Vorlesungsinhalte durchgeführt.

In der Physikalischen Chemie  untersuchen wir die physikalischen Eigenschaften von Materie und die energetischen Veränderungen während chemischer Prozesse.
Wir bieten Laborversuche zu folgenden den Themen an:

  • Chemische Thermodynamik

  • Kinetik

  • Elektrochemie

  • Spektroskopie

  • Mikroskopie

 

Praktikumsversuche

  1. Gefrierpunkterniedrigung von Lösungen verschiedener Konzentration

  2. Entmischungsdiagramm einer binären Mischung

  3. Dissoziationsgleichgewicht einer schwachen Säure

  4. Nernstscher Verteilungssatz

  5. Äquivalentleitfähigkeit starker und schwacher Elektrolyte

  6. Siedediagramm einer binären Mischung

  7. Verseifungsgeschwindigkeit eines Esters

  8. Bestimmung von Aktivitätskoeffizienten mittels Gefrierpuntserniedrigung

  9. Spezifische Drehung von gelöstem Rohrzucker – Rohrzuckerinversion

  10. Komplexbildungskonstante und Ligandenzahl von Oxalatocuparat (II)

  11. Differentialthermoanalyse

  12. Ionenwandergeschwindigkeit

  13. Temperaturabhängigkeit der Elektromotorischen Kraft

Elektrische Maschinen

Profil und Zielsetzung

  • Die Studierenden können elektrische Maschinen betreiben, Messungen an ihnen durchführen und die Ergebnisse auswerten

  • Durchführung Angewandter Forschungs- und Entwicklungsaufgaben in Zusammenarbeit mit Unternehmen

 

 

Ausstattung

  • 4 Versuchsstände bestückt mit Gleichstrom- und Drehstrommaschinen sowie Wirbelstrombremsen (Leistungsbereich 1,5 bis 5,5 kW)

  • 5 Laborplätze mit analogen und digitalen Strom-, Spannungs- und Leistungsmessgeräten, Vielfachmessinstrumente mit PC-Schnittstellen, Netzgeräte, Speicheroszilloskope

  • Stromrichter und Frequenzumrichter für Motoren bis 5,5 kW

 

Ausstattung mit Analysemittel

  • Hardware
    4 Motorversuchsstände mit direkter PC-Anbindung an Motor- und Leistungselektroniksteuerung, Messgeräte und Sensoren

  • Software
    Die PCs sind mit USB, JTAG und anderen Schnittstellen an die Geräte angeschlossen und bieten so vielfältige Möglichkeiten, zur Steuerung, Analyse und Messung unterschiedlicher Betriebszustände

  • Themen

    • Untersuchung unterschiedlicher Motortypen

    • Simulation unterschiedlicher Antriebskonzepte (z. B. E-Mobilität)

 

Praktika und Übungen

  • Praktische Unterweisung der Studierenden im Aufbau elektrischer Schaltungen, sowie in der Aufnahme und Auswertung von Messreihen in Zusammenhang mit elektrischen Maschinen und Stromrichtergeräten

  • Durchführung angewandter Forschungs- und Entwicklungsaufgaben in Form von Bachelorarbeiten auf dem Gebiet der elektrischen Antriebstechnik und Leistungselektronik

 

Praxisbezogene Anwendungen

  • Prüfung von Motoren und Drehzahlverstellgeräten bis zu einem Leistungsbereich von 5,5 kW

  • Untersuchung von Antrieben und Antriebskonzepten mit Beratung

Elektroenergietechnik

Folgende Qualifikationen werden vermittelt: selbstständiger Aufbau von elektrischen Versuchsanordnungen und die Wahl der Messmittel nach grober Anweisung, die Durchführung von Versuchen aus dem Bereich der Elektrotechnik mit Protokollführung und Auswertung sowie Diskussion der Messergebnisse und die Darstellung experimenteller Ergebnisse bzw. Anfertigung eines ausführlichen Laborberichts.

Ausgehend von den allgemeinen Grundlagen der Elektroenergieversorgung (Netzebenen, Netzformen, Betriebsmittel der Elektroenergieversorgung) wird das Hauptaugenmerk in dieser Veranstaltung auf die Energieverteilung in der Niederspannung gelegt.  Es werden die Vor- und Nachteile der verschiedenen Netzsysteme (IT-, TT-, TN-Netz) erarbeitet ebenso wie die Anforderungen an eine normgerechte Elektroinstallation in Wohngebäuden gemäß DIN VDE 0276. Zusätzlich wird auf Besonderheiten für Sonderanlagen (z. B. Baustellen) hingewiesen. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Schutzmaßnahmen in Niederspannungsnetzen gemäß der DIN VDE 0100-410.

Elektrotechnik II und Elektronik / Danteanalyse und Statistik

Lerninhalte

  • Datenanalyse und Statistik

    • Numerische Mathematik, insbesondere:

      • Lösung linearer und nichtlinearer Gleichungssysteme

      • numerische Algorithmen für Differentiation und Integration, Differentialgleichtungen

      • Fourierreihen- und Fouriertransformation

  • Statistik, insbesondere:

    • Begriffe: Zufallsgrößen, Zufallsexperimente, Ereignisse, Ergebnisse

    • Dichtefunktionen und Verteilungsfunktionen (Normalverteilung, Lognormalverteilung, Weibullverteilung...)

    • Quantile, Erwartungswert, Varianz

    • Kovarianz, Korrelation

    • Schätz- und Testverfahren (t-Test, Kolmogorov-Smirnov, ...)

    • Zeitreihenanalyse (Regressionsanalyse, AVF, AKF, Moving-Average-Prozesse...)

    • Risikoanalyse und Simulation (Volatilität, Brownsche Bewegung, Monte Carlo Simulation...)

    • Anwendung auf studiengangspezifische Beispiele

  • Elektrotechnik II und Elektronik

    • Entstehung von Wechselspannung

    • Gleichrichtmittelwert, Mittelwert, Effektivwert

    • Beschreibung von Wechselgrößen

    • Vom Zeigerdiagramm zur komplexen Darstellung von Strömen und Spannungen

    • Sinusförmige Ströme und Spannungen an Widerstand, Spule und Kondensator, sowie einfache Netzwerke

    • Schwingkreise und Filter

    • Dreiphasensysteme, Stern- und Dreieckschaltungen

    • Transformatoren

    • Halbleiter-Bauelemente, der PN-Übergang, Diode und Transistor

Fahrzeugmechatronik

Profil und Zielsetzung

Heranführen an die Themenfelder der Fahrzeugmechatronik durch kontinuierlich wachsende Problemstellungen.

Modellieren und Simulieren von physikalischen Modellen am PC mit professionellen und wissenschaftlichen Methoden.

Eigenständiger, manueller Aufbau und Betrieb der Messtechnik und Sensorik an praxisnahen Lernstationen und Fahrzeugen.

 

Ausstattung

  • Kommunikations- und Messtechnik sowie Sensorik für das Automotive Umfeld: CAN-Bus, Druck-, Position, Luftmassensensoren, Bus-Systeme

  • Rechnerarbeitsplätze für die modellgestützte Fahrzeug- und Systementwicklung: Virtuelles Fahrzeug, Physikalische Modellbildung von Antriebsstrang und Komponenten

  • Referenzfahrzeug und Antriebsstrangprüfstand

 

Praktika und Übungen

 Einsatz im Rahmen der Vorlesung Fahrzeugmechatronik.

FEM-Grundlagen

Die Methode der finiten Elemente (FEM)

  • Die Methode der finiten Elemente (FEM) ist eine numerische Näherungsmethode zur Lösung von Problemen der Ingenieurwissenschaften.

  • Ihr Hauptgebiet ist die Festigkeitslehre

  • Die FE-Methode eignet sich für Probleme mit komplizierter Geometrie und Belastung oder mit variablen Materialeigenschaften, wenn analytische Lösungen schwer zu realisieren oder ausgeschlossen sind.

  • Der Gesamtkörper wird dabei in kleine, aber endliche Teilkörper, die finiten Elemente zerlegt. Diese sind in Knotenpunkten miteinander verknüpft.

  • In jedem einzelnen finiten Element werden die unbekannten Feldgrößen durch einfache Funktionen approximiert, die durch ihre Knotenwerte bestimmt sind.

  • Die Diskretisierung durch finite Elemente führt auf ein großes Gleichungssystem für die unbekannten Knotenwerte.  

 

Schematischer Ablauf einer FEM-Berechnung

 

  • Preprocessing

    • Aufteilung des Systems in Finite Elemente

    • Die Vernetzung der Problemstellung anpassen

    • Bestimmung der Werkstoffkennwerte, der Randbedingungen und der Kräfte

  • FE-Solver

    • Erstellen des Gleichungssystems

    • Lösen des Gleichungssystems

    • Rückrechnen der Dehnungen, Spannungen und der Reaktionskräfte

  • Postprocessing

    • Erstellen eines Verformungsschaubildes

    • Farbliche Kennzeichnung von Dehnungen und Spannungen

    • Darstellung von Größe und Richtung der Reaktionskräfte

Hands-On Labor

Überblick

Das Hands-On Labor bietet den Studierenden im ersten Semester der Studiengänge Maschinenbau und Werkstofftechnik die Möglichkeit, praktische Erfahrungen mit wichtigen Komponenten und Maschinenelementen zu sammeln. In den einzelnen Versuchen werden Rohrleitungsgruppen zusammengebaut, Fahrradnaben zerlegt und untersucht. Das Labor verknüpft die Praxis mit ersten theoretischen Erläuterungen zu wichtigen Themengebieten, die später im Studium vertieft betrachtet werden. Im Hands-On Labor engagieren sich folgende Professor*innen und Mitarbeiter*innen: Prof. Dr. Bernd Waltersberger, Prof. Dr. Jörg Ettrich, Prof. Claus Fleig, Prof. Dr. Günther Waibel, Jens Glembin, Ulrich Kuttruff sowie Florian Faißt.

 

Versuch Rohrverbindungen

In dem Versuch werden unterschiedliche Rohrleitungsstücke bei Einsatz verschiedener Verbindungstechniken aufgebaut. Hierzu zählt eine Rohrleitungsstrecke aus Stahlrohren, die mithilfe von Flanschen verbunden werden. Außerdem werden Übungsstrecken aus verzinkten Stahlrohren mit Einschraubverbindungen sowie Hydraulikleitungen mit Klemmringverschraubungen aufgebaut. Diese Rohrleitungsstücke werden zum Abschluss mithilfe einer Prüfpumpe auf Dichtigkeit getestet. Während des Labors erfahren die Studierende die Eigenschaften und Vor-/Nachteile der einzelnen Rohr- und Verbindungstechniken.

 

Versuch Stellantrieb

Innerhalb des Laborversuchs wird ein Original-Stellantrieb der Fa. AUMA untersucht. Nach Ausbau wird die Funktion der wesentlichen Bauteile bestimmt und ein Wälzlager ausgetauscht. Hieraus erhalten die Studierende einen praktischen Einblick in die Themengebiete Lager und Wellen. Zum Abschluss wird die Funktion des Stellantriebs an einem Prüfstand demonstriert.

 

Versuch Fahrradnabe

Im Mittelpunkt des Versuchs steht eine 3-Gang Fahrradnabe, die zerlegt und wieder zusammengesetzt wird. Im auseinandergebauten Zustand werden die für die Schaltung relevanten Bauteile identifiziert und deren Funktion im Zusammenspiel mit den anderen Komponenten ermittelt. Die Studierende erhalten somit praktische Erfahrungen aus dem Themengebiet Getriebe und Übersetzung

Informatik

Lerninhalte

  • Einführung in die Informatik

  • Grundlagen des Programmierens

  • Übungen im Informatiklabor
    anhand einer Programmiersprache werden Programmiertechniken geübt

Die Studierenden verstehen die grundlegenden Begriffe der Datendarstellung und der Formulierung von Algorithmen in der Informatik, kennen einige wichtige Algorithmen und Datenstrukturen und können sie anwenden. Sie verstehen die grundlegenden Elemente einer Programmiersprache, können sie anwenden und beherrschen die Analyse und Erstellung einfacher strukturierter Programme.

Gebäude- und Energietechnik

Bauphysik

Versuche

  • Wärmetransport an der Fassad

  • Thermische Trägheit eines Raumes

  • Simulationsmodell: Gebäude und Wärmeübergabesysteme.

Heizungstechnik/Wärmeversorung

Profil und Zielsetzung

  • Einarbeitung in Funktionsweise und Betriebsverhalten heizungstechnischer Komponenten und Anlagen

  • Beurteilung des Teillastverhaltens von Heizungssystemen sowohl hydraulisch als auch wärmetechnisch

  • Einführung in die MSR-Technik von Heizsystemen (Verdeutlichung von Fehlerquellen)

  • Vermittlung der Bedeutung einer ordnungsgemäßen Ausführungsplanung und Realisierung (Wärmebedarf, Heizflächendimensionierung, Rohrnetzberechnung, Strangabgleich, Regelkonzept)

  • Grundlagen der Kessel- und Brennertechnologie (Kesselsteuerung, Brennereinstellung)

  • Ermittlung von heiztechnischen Kennzahlen (z. B. feuerungstechnischer Wirkungsgrad, Kesselwirkungsgrad, Nutzungsgrad) aus Laborversuchen

  • Auswirkung der Betriebsweise von Heizkesseln auf die Schadstoffemission

 

Versuche

  • Energieeffizienz in der Wärmeerzeugung

  • Rohrhydraulik

  • Thermisches Verhalten einer Heizungsanlage

  • Hydraulischer Abgleich.

 

Ausstattung

  • Heizungssystem für ein Einfamilienhaus mit Ölheizkessel, Heizkörpern, Einrohr- und Zweirohrverteilung.

  • Heizkessel-Versuchsstand mit 4 verschiedenen Grundtypen

  • Demonstrationsstand zur Simulation der Hydraulik von Heiznetzen (Messgrößen: Volumenstrom, Differenzdruck)

  • Luft/Wasser-Wärmepumpe

  • 30-Kanalschreiber für Spannung, Thermoelemente und Pt100-4-Leiterschaltung

  • 6-Kanalschreiber für Pt100-4-Leiterschaltung

  • Differenzdruckmessgeräte

  • Software zur Heizlastberechnung, Heizflächenauslegung, TRNSYS, Rohrnetzberechnung, Anlagensimulation

  • Abgas-Analysecomputer

 

Praktika und Übungen

  • Überprüfung der in der Planungsphase theoretisch ermittelten thermodynamischen und hydraulischen Größen (Volumenstrom, Voreinstellungen, Vor- und Rücklauftemperaturen, Abgaswerte)

  • Durchführung von dynamischen Anlagen- und Gebäudesimulationen im Rahmen von Studien- und Diplomarbeiten zur Ermittlung der Effizienz unterschiedlicher Energieversorgungssysteme

  • Einbeziehung von Wetterdaten der Wetterstation des Labors Messwerterfassung- und verarbeitung bei der Erstellung von Energiestudien

  • Untersuchung der Hydraulik und der Wärmeverteilung von Heizzentralen

  • Bestimmung der Schadstoffemission

 

Praxisbezogene Anwendungen

  • Schulungen zu den angegebenen Themenkreisen

  • Nutzung der Einrichtungen und Software im Zusammenhang mit Studien- und Diplomarbeiten

  • Nutzung der Einrichtungen im Rahmen von Forschungsaufträgen auch in Zusammenarbeit mit dem Steinbeis-Transferzentrum für Energie-, Umwelt- und Reinraumtechnik

Lüftungs- und Klimatechnik

Im Labor für Raumluft- und Klimatechnik untersuchen wir in einem großen Raum die Raumluftströmung in klimatisierten Räumen unter praxisnahen Bedingungen. Der Laborraum kann in seiner Größe angepasst werden, um unterschiedliche geometrische Randbedingungen abzubilden. Es steht ein Raumvolumen von bis zu 7,2 m x 7,2 m und einer Raumhöhe von bis zu 5,5 m zur Verfügung.
Hier untersuchen die Studierenden unterschiedliche Systeme und Komponenten der Raumlufttechnik wie Luftdurchlässe, Kühldecken oder Wärmerückgewinnungssysteme unter den Aspekten Energieeffizienz und thermischer Komfort. Darüber hinaus wird das Labor regelmäßig im Rahmen von Forschungsaufträgen in Entwicklungsprojekten oder in Schulungen und Demonstrationen eingesetzt. Nachhaltiges Bauen ist ein Themenschwerpunkt in der Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik und umfasst dabei sowohl die bauphysikalische Optimierung der Gebäudehülle als auch die anlagentechnische Ausrüstung.
Herausforderung ist dabei, die Gebäudetechnik für Null-Energiegebäude zu gestalten. Denn dabei müssen sowohl die kleinen Energiedichten bei der Versorgung dieser hocheffizienten Gebäude als auch die Nutzung von 100 % regenerativer Energie berücksichtigt werden. Nachhaltige und zukunftsfähige Gebäude stellen einen hohen thermischen, akustischen und visuellen Komfort bei einer sehr guten Luftqualität zur Verfügung. Genau das bewerten wir in unserem Labor für Raumluft- und Klimatechnik. Gerne stellen wir Studieninteressierten unser Labor und die vielfältigen Möglichkeiten der energieeffizienten und komfortablen Raumklimatisierung in der Praxis vor.

 

Profil und Zielsetzung

  • Anwendung der Messtechnik im Rahmen der fachtechnischen Abnahme, insb. Volumenstrommessung und thermischer Komfort

  • Einregulierung von Raumlufttechnischen Anlagen (RLT) im Hinblick auf Zugfreiheit, (lokaler) Temperaturverteilung, Akustik und Raumluftqualität. Erkennen von Problemen

  • Beurteilung von Messwerten und Messgrößen in der Raumlufttechnik

  • Beurteilung von Raumluftströmungen in Abhängigkeit des Lüftungskonzepts, insb. mit Hilfe der Sichtbarmachung

 

Versuche

  • Strömung in der Luftverteilung.

  • Abnahme und Inbetriebnahme einer Klimaanlage

  • Heizen/Kühlen und Befeuchten/Entfeuchten

 

Ausstattung

  •  Laborraum (variable Größe bis 7,2 m x 7,2 m x 5,5 m) zur Untersuchung der Raumluftströmung und des thermischen Komforts

  • separater Versuchsstand zur Messung des Luftvolumenstroms nach den gebräuchlichsten Messmethoden, insb. für (stationäre) betriebliche Messungen und (mobile) Abnahmemessungen

  • umfangreiche Messtechnik zur Analyse des Innenraumklimas, insb. Raumluftgeschwindigkeit und Turbulenzgrad, Schallmessung (Klasse 1), operative und Lufttemperaturen, Luftfeuchte sowie Differenzdruckmessung

  • zusätzliche Messtechnik für die Abnahmemessung

  • PC mit Messwerterfassungssystem (MDP-Soft, DIGIS)

 

Praktika und Übungen

  • Beurteilung verschiedener Messverfahren für den Luftvolumenstrom

  • Abnahmeversuch an einer Klimaanlage nach DIN EN 12599

  • Einregulierung der Lüftung eines Testraums nach Sollwerten

  • Untersuchung von Systemen und Komponenten der Raumlufttechnik wie Luftdurchlässe, Kühldecken, Wärmerückgewinnungssysteme, Geräuschmessung in Luftkanälen etc. unter den Aspekten Energieeffizienz und thermischer Komfort

 

Praxisbezogene Anwendungen

  • Schulungen und Demonstrationen zu den angegebenen Themengebieten

  • Nutzung im Rahmen von Bachelor- und Masterarbeiten, insb. Entwicklung von Prototypen und messtechnische Evaluierung von Einzelkomponenten

  • Nutzung der Einrichtungen im Rahmen von Forschungsaufträgen

Kälte- und Wärmepumpentechnik

Versuche

  • Zustandsänderungen im p,h-Diagramm.

  • Stirling-Kältemaschine.

  • Kältemischungen.

  • Systemtechnik

 

Profil und Zielsetzung

  • Vertrautmachen mit den Systemen Kaltdampf- und Kaltgaskälteanlage und Kältemischungen

  • Erkennen der wichtigsten Merkmale der Kälteanlagensysteme

  • Prüfung des Wissenstandes

 

Ausstattung

  • Kaltdampfkälteanlage/Wärmepumpe mit FKW R134a

  • Philips-Gaskältemaschine zur Luftverflüssigung mit Helium als Arbeitsmittel

  • Versuchseinrichtung für Kältemischungen

  • Klimakammer -70 °C bis +180 °C

  • LabView-Messwerterfassung

  • 32-Kanal-Punkte-Drucker

  • Druck-, Durchfluss-, Massenstrom-, Temperatur- und Feuchteaufnehmer mit hoher Messgenauigkeit

  • Messschiene mit 4 mA - 20 mA Einheitssignal

  • Probeentnahmen für Kältemittel und Öl

  • Software für Prozessauswertung, Kreislaufberechnung und Auslegung von Komponenten

 

Praktika und Übungen

  • Beurteilung von Anfahr- und Abschaltvorgänge hinsichtlich der zulässigen Anlagengrenzwerte

  • Vergleich des Betriebsverhaltens von thermostatischen und elektronischen Expansionsventilen

  • Bewerten von Leistungsregelungen im Kältekreislauf

  • Nachweis der Kälteleistung

  • hydraulischer Abgleich der Kalt- und Kühlwasserkreisläufe

  • Auslegung eines Kaltdampfkältekreislaufes mit Software für die Komponentenauswahl

 

Praxisbezogene Anwendungen

  • Probebetrieb von neuen Verdampfern und Verflüssigern am EXTERN-Anschluss der Verdichtungskälteanlage mit FKW-Kältemitteln für Kälteleistungen bis ca. 15 kW

  • Beurteilung der Wasseraufnahmefähigkeit von Filtertrocknern unter Betriebsbedingungen

  • Beurteilung der Löslichkeit von Schmierstoffen im Kältemittel

Prozess- und Systemautomation

Versuche

  • Systemanalyse

  • Kaskadierung in der Regelungstechnik.

Planung und Betrieb energietechnischer Anlagen

Versuche

  • SHK-Container mit energieautarker Energieversorgung

  • Kraft/Wärme/Kälte-Kopplung

  • Solare Wärme- und Kältebereitstellung.

Maschinenlabor

Im Mittelpunkt des Maschinenlabors steht die Untersuchung und Vermessung von Kraft- und Arbeitsmaschinen. Darüber hinaus findet hier das Hands-On Labor statt, in dem Studierende des ersten Semesters praktische Erfahrungen bei der Montage unterschiedlicher Komponenten sammeln.

Der übergeordnete Begriff für Kraft- und Arbeitsmaschinen ist Fluidenergiemaschinen. Fluidenergiemaschinen sind Maschinen, die Fluidenergie in mechanische Energie bzw. mechanische Energie in Fluidenergie wandeln. Fluidenergiemaschinen sind unverzichtbar sowohl für die Versorgung mit elektrischer Energie als auch als Komponente in einer Vielzahl von technischen Systemen. Hierzu zählen Wasser- und Dampfturbinen, Verdichter und Förderpumpen.

Im Labor Kraft- und Arbeitsmaschinen lernen die Studierenden begleitend zur Vorlesung die Funktion unterschiedlicher Fluidenergiemaschinen kennen. Sie führen Versuche durch und werten dies aus, um das Verständnis für die charakteristischen Eigenschaften der Maschinen zu vertiefen.

Die Einrichtungen des Labors werden auch für eigene Forschungsarbeiten und Forschungsarbeiten in Kooperation mit Industrieunternehmen verwendet. Hierbei werden sowohl einzelne Maschinen im Detail vermessen und weiterentwickelt als auch neue Ansätze zur Verknüpfung digitaler Modelle mit realen Komponenten konzipiert und umgesetzt. Hierzu werden Werkzeuge der numerischen Strömungsmechanik und der Simulation von Komponenten und Systemen eingesetzt sowie Entwicklungsumgebungen zur Programmierung der Messung und Regelung verwendet.

Prüfstände

Überblick

Die Prüfstände im Labor erlauben es unterschiedliche Kraft- und Arbeitsmaschinen zu untersuchen. Die Prüfstände wurden zum Teil selbst erstellt oder teilweise bzw. komplett von externen Unternehmen bezogen. Die Prüfstände werden für Laborveranstaltungen genutzt, in denen Studenten unterschiedlicher Semester die Einrichtungen selbst bedienen und Messungen durchführen. Darüber hinaus werden die Prüfstände für Projektarbeiten der Lehre und Forschung, vor allem auch im Rahmen von studentischen Arbeiten, eingesetzt.

Prüfstand Radialventilator

Der Prüfstand ermöglicht die Messung eines Radialventilators innerhalb eines Rohrleitungssystems. Ventilatoren sind Strömungsmaschinen zur Förderung von gasförmigen Medien wie Luft, wie z.B. in der Wohnraumlüftung und -klimatisierung. Die wichtigsten Bauformen sind Radial- und Axialventilatoren, deren Bezeichnung jeweils der Abströmrichtung der Luft entspricht. Die Auswahl eines Ventilators und dessen Leistungsbereich benötigt neben Kenntnissen über die Funktionsweise Wissen über die Ventilatorkennlinie und die zu beachtenden Anlagen-Randbedingungen. 

 

Aufbau des Prüfstandes

Die CAD-Darstellung zeigt die Bauteile und die Messtechnik des Prüfstandes Radialventilator. Die Luft wird vom Ventilator über eine Einlaufstrecke angesaugt, in der sich eine Normdüse zur Bestimmung des Volumenstroms befindet. Im Betrieb kommt es zu einer Druckerhöhung am Austritt des Ventilators, messbar als statische Druckdifferenz zwischen Eintritt und Austritt. Der Ventilator wird von einem drehzahlgeregelten Motor angetrieben. Zur Veränderung des Anlagenwiderstands befindet sich in der Druckleitung eine Drosselklappe. Zusätzlich ist in der Druckleitung ein Diffusor eingebaut, dessen Druckverlust gemessen wird. Der Volumenstrom wird druckseitig mittels eines thermischen Anemometers erfasst.

Prüfstand Hubkolbenverdichter

Aufbau des Prüfstands

Der einstufige Kolbenverdichter wird durch eine Antriebseinheit über einen Riemen angetrieben. Die angesaugte Luft gelangt über einen Saugbehälter zum Verdichter, eine Venturi-Düse misst den Volumenstrom. Die verdichtete Luft wird in einen Druckbehälter gefördert, dessen Enddruck über ein Handventil am Behälteraustritt eingestellt werden kann. An Saug- und Förderanschluss des Verdichters sind Temperatursensoren angebracht, Manometer geben den Druck in den beiden Behältern an. Durch Variation des Enddruckes und der Drehzahl des Verdichters kann das vollständige Kennfeld des Verdichters ermittelt werden.

 

Erweiterung Indikatordiagramm

Durch Installation zusätzlicher Sensorik ist es außerdem möglich, am Prüfstand Hubkolbenverdichter ein Indikatordiagramm aufzunehmen. Ein Indikatordiagramm zeigt für einen Verdichter den Verlauf von Druck und Volumen im Arbeitsraum während eines Arbeitsprozesses und ermöglicht so eine anschauliche Darstellung der Vorgänge im Verdichter. Um dies zu realisieren, wurde ein Minitatur-Drucksensor in den Arbeitsraum des Verdichters gebracht sowie ein Drehwinkelgeber zur Bestimmung des Arbeitsraumvolumens an der Riemenscheibe montiert. Die Bestimmung von Indikatordiagrammen ist eine wichtige Weiterentwicklung des Prüfstandes und erweitert die Möglichkeiten für die Veranstaltungen im Maschinenlabor.

Prüfstand Turboverdichter

Der Verdichterprüfstand der Hochschule Offenburg ist ein Sonderprüfstand für Forschung und Lehre. Es handelt sich um eine Einzelanfertigung, mit der Lehrinhalte und Phänomene aus verschiedenen Disziplinen, wie z. B. der Mechanik, der Thermodynamik und der Strömungslehre dargestellt und untersucht werden können. Für die Lehre erlaubt dies ein vernetztes und interdisziplinäres Arbeiten am Beispiel einer mit hohen Drehzahlen betriebenen Strömungsmaschine. Darüber hinaus erlaubt die Konzeption des Prüfstandes die Untersuchung von Verdichtern unterschiedlicher Größe, Antriebsleistung, und darüber hinaus Maschinenelemente schnelldrehender Maschinen wie Lager und Spindeln.

 

Aufbau des Prüfstands

Wesentliche Elemente des Prüfstandkonzeptes sind die flexible mechanische Aufnahme der Prüflinge, die sich mit hoher Genauigkeit justieren lassen, die hochwertige Messdatenerfassung und die flexible Prüfstandsteuerung, die auch automatisierte Prüfzyklen ermöglicht. Die Sensorik umfasst einen Drehkolbengaszähler mit Feuchtesensor zur Volumenstrommessung, mehrere Messstellen für Temperatur und Druck sowie Sensoren zur Messung von Drehmoment und Drehzahl.

Prüfstand Francis-/Pelton-Turbine

Der Prüfstand dient der Untersuchung von Gleichdruck- und Überdruckturbinen, hierzu stehen eine Pelton-Turbine und eine Francis-Turbine zur Verfügung. Unterschiedliche Höhendifferenzen können durch Einstellung des Vordruckes realisiert werden, zudem besteht die Möglichkeit die Drehzahl zu variieren. Es können so z. B. Kennlinien für unterschiedliche Drehzahlen bei Variation der Leitschaufelstellung (Francis-Turbine) bzw. der Nadelventilstellung (Pelton-Turbine) erstellt werden.

 

Aufbau des Prüfstands

Im Mittelpunkt der Anlage steht die jeweilige Turbine, die über einen Riemen an eine Bremseinheit angebunden ist. Die Versorgung findet über Wassertank statt, aus dem eine drehzahlgeregelte Umwälzpumpe das Wasser zur Turbine fördert, in diesem Leitungsabschnitt werden Volumenstrom, Druck und Temperatur gemessen. Nach der Turbine wird das Wasser wieder dem Tank zugeführt. An der Pelton-Turbine lässt sich über ein Nadelventil der Düsenquerschnitt am Eintritt verändern, bei der Francis-Turbine kann dementsprechend über einen Hebel die Stellung der Leitschaufeln eingestellt werden.

Prüfstand Kaplanturbine

Die Kaplanturbine ist eine sogenannte “schnellläufige” Turbine mit hoher spezifischer Drehzahl. Sie wird für große Volumenströme und geringe Fallhöhen verwendet, also für Laufwasserkraftwerke. Im Maschinenlabor ist eine Kaplanturbine mit Spiralgehäuse aufgebaut, dessen Betriebsverhalten untersucht werden kann.

 

Aufbau des Prüfstands

Eine Tauchpumpe fördert aus einem Tiefbecken über eine Druckleitung Wasser durch die Turbine, von der aus es durch einen offenen Kanal über ein Überlaufwehr in das Becken zurückfließt. Durch Veränderung der Pumpendrehzahl über einen Frequenzumformer lässt sich der Druck vor der Turbine variieren und damit eine variable geodätische Fallhöhe vorgeben. Das Wasser strömt über ein Spiralgehäuse in die Turbine ein und fließt radial durch einen Leitapparat, dessen Schaufeln gemeinsam durch einen Verstellring verdrehbar sind. Dadurch ändern sich der Durchflussquerschnitt und der Volumenstrom. Der Axialläufer kann durch das Plexiglassaugrohr beobachtet werden, wo sich auch eine Verstellung der Laufschaufeln verfolgen lässt, die durch einen Zuganker verstellt werden können. Zur Bestimmung des Volumenstroms wird neben einem magnetisch-induktiven Sensor das Überlaufwehr im Wasserkanal genutzt. Hierzu wird der Pegelstand mittels einem mit dem Kanal verbundenen Schwimmerrohr gemessen.

Prüfstand Windkanal

Windkanäle dienen der aerodynamischen Untersuchung von (Teil-)Objekten wie Flugzeuge oder Automobile. Der Windkanal im Labor für Kraft- und Arbeitsmaschinen wird im Rahmen von Laborveranstaltungen genutzt, in dem ein umströmtes Tragflügelprofil vermessen wird. Darüber hinaus wird der Prüfstand in Projekten genutzt, wie beispielsweise für Bauteile des "Schluckspechts" - das energieffiziente Fahrzeug der Hochschule Offenburg.

 

Aufbau des Prüfstands

Der Windkanal der Hochschule Offenburg ist vom Göttinger Typ, d. h. die Luft zirkuliert in einem geschlossenen Kreislauf. Die Messstrecke ist offen, so dass das Prüfobjekt einsehbar und zugänglich ist. Die Strömung wird durch einen frequenzgesteuerten Ventilator aufrecht erhalten. Die Strömungsgeschwindigkeit wird mit einem Prandtl-Rohr und Betz-Manometer gemessen. Im Rahmen des Laborversuches wird an einem Tragflügelprofil die Druckverteilung mittels Mehrfach-U-Rohr-Manometer und die Kraftwirkung über Biegebalken mit aufgeklebten Dehnungsmessstreifen.

Variabler Pumpenprüfstand

Pumpen sind Arbeitsmaschinen, die zur Förderung von Flüssigkeiten eingesetzt werden. Einsatzgebiete sind z. B. die Bewegung innerhalb von Kreislaufen wie in Heizungzanlagen, die Dosierung von Flüssigkeiten und das Entleeren/Befüllen von Behältern. Pumpen existieren in unterschiedlichen Bauarten und Größen. Zur Charakterisierung des Betriebsverhaltens einer Pumpe wird die Pumpenkennlinie verwendet, die das Verhältnis zwischen der Förderhöhe und dem Förderstrom darstellt. Am Pumpenprüfstand ist es möglich, eine solche Kennlinie messtechnisch zu ermitteln.

 

Aufbau des Prüfstands

Mittelpunkt des Prüfstandes ist eine dreistufige Kreiselpumpe, die über einen frequenzgeregelten Motor angetrieben wird. Die Pumpe ist eingebunden in eine Baugruppe mit Anschlussstutzen für die Druckmessung. Weitere hydraulischen Baugruppen beinhalten eine Ventilsteuerung, ein Wasserreservoir sowie unterschiedliche Durchflussmessgeräte. Jede der Baugruppe hat zwei Anschlüsse, an denen ein Schlauch mittels Steckverbinder angeschlossen werden kann. Auf diese Weise können die Baugruppen in beliebiger Weise zu einem Gesamtsystem verbunden werden.

 

Modularer Betrieb des Prüfstandes

Der Prüfstand ermöglicht es, die Versuchsdurchführung an den geforderten Anspruch und der zur Verfügung stehenden Zeit anzupassen. Die umfassendste und zeitaufwendigste Variante beinhaltet die eigenständige Festlegung eines Messsystems und dessen hydraulische Verschaltung, die Darstellung des Systems in einem Fließschema, die elektrische Anbindung der Sensoren an die Messwerterfassung, die Einstellung der Messtechnik innerhalb LabVIEW und die Durchführung des Versuches mit anschließender Auswertung. Durch die vorherige Bereitstellung einzelner Schritte können Zeitaufwand und Komplexität des Versuches reduziert werden.

Prüfstand Maschinendynamik

Strömungsmaschinen beinhalten als wesentliches Bauteil rotierende Wellen, an denen u. a. das Laufrad angebracht ist. Da die Massenverteilung im Läufer nicht vollständig rotationssymmetrisch ist, kommt es im Betrieb zu Schwingungen. Im kritischen Drehzahlbereich sind diese so groß, dass sie das Bauteil zerstören können. In der Praxis muss daher darauf geachtet werden, unterhalb des kritischen Bereiches zu bleiben oder den kritischen Bereich zügig zu durchfahren. Der Versuchsstand untersucht diese dynamischen Probleme anhand eines einfachen, schwingungsfähigen System - dem Lavalläufer.

 

Aufbau des Prüfstandes

Der Versuchsaufbau besteht im Wesentlichen aus den drei Komponenten Antriebseinheit, Steuergerät und Welle. Eine drehzahlgeregelte Asynchronmaschine treibt über eine elastische Klauenkupplung eine Welle an, die mittels Pendelkugellager auf zwei Lagerböcken befestigt ist. An der Welle ist eine Massenscheibe montiert, auf die mithilfe Gewichten unterschiedlicher Masse eine entsprechende Unwucht aufgeprägt werden kann. In Abhängigkeit von der Drehzahl wird die Auslenkung der Welle mithilfe von Beschleunigungssensoren und Wegaufnehmer erfasst. Ein Fanglager begrenzt die Wellenbewegung im resonanznahen Bereich auf ungefährliche Auslenkungen.

Numerische Strömungssimulation

Die numerische Strömungssimulation (Computational Fluid Dynamics) ist eine wichtige Ergänzung zur analytischen und experimentellen Strömungsmechanik. Mithilfe numerischer Methoden können damit die Fluidströmen und die Wärmeübertragung von unterschiedlichsten Objekten simuliert werden. Im Labor für Kraft- und Arbeitsmaschinen werden im Rahmen von Projekten Modelle von Strömungsmaschinen erstellt, dessen Genauigkeit durch Messungen an den jeweiligen Prüfständen überprüft wird. Die Modelle werden verwendet, um Analysen der Maschinen durchzuführen sowie Optimierungen zu erarbeiten und zu bewerten. Zum Einsatz kommen unterschiedliche kommerzielle und auch quelloffene Simulationsumgebungen.

Mess- und Reglungstechnik (Maschinenbau)

Profil und Zielsetzung

  • Kennenlernen und Anwenden der Methoden der Mess- und Regelungstechnik

  • Auswerten und Darstellen von Messergebnissen

  • Abgleich von Modell und experimentellen Untersuchungen zur Abschätzung der erreichten Genauigkeit

 

Mess- und Regelungstechnik: Versuche

  • Bestimmung der Ausgleichszeit von verschiedenen Temperaturmessfühlern

  • Untersuchung eines Masse- Feder- Dämpfer Systems

  • Analyse einer elektrischen Schaltung

  • Ermitteln von PID- Regelparameter einer Totzeitstrecke mit einem Prozessleitsystem

  • modellieren und simulieren der Laborversuche in Matlab Simulink

 

Simulation dynamischer System: Versuch

  •  Aufbau einer Positionierungsregelung für einen Baukran mit Last- Pendelkompensation

 

Ausstattung

  • umfangreiche Grundausstattung für alle Standardmessverfahren, ergänzt durch viele spezielle Sensoren, vielkanalige Messwerterfassung und -verarbeitung

  • Messwerterfassung mit PC

  • Versuchsaufbauten zur Untersuchung von dynamischen Systemverhalten

    • Temperaturmessung mit unterschiedlichen Verfahren

    • Schwingungsmessung eines mechanischen Systems

    • BlackBox Aufbau zur Identifikation elektronischer Systeme

    • Regelung eines thermischen Systems anhand eines Durchlauferhitzers mit SPS und PID Regelung

    • Pendel

    • Modellkräne

    • Thermostate

 

Praktika und Übungen

Die Studierenden lernen anhand der verschiedenen Aufbauten praxisnah die Bewertung von Messergebnissen, die Identifikation von Systemparametern und das Einstellen von Reglern.

  • Durchführung von unterschiedlichen messtechnischen Aufgaben, Einbindung von Messaufgaben in die Steuerungs- und Überwachungstechnik

  • Identifikation von Systemparametern

  • experimentelle Untersuchung der dynamischen Vorgänge

  • Einstellen von Reglern

  • Anwendung der Geräte bei Untersuchungen im Rahmen von Studien- und Diplomarbeiten und der Durchführung interner und externer Forschungsprojekte

 

Praxisbezogene Anwendungen

  • Lösung von Messproblemen unterschiedlichster Art

  • Abgleich von Modell und Messung

  • Entwicklung von Steuerungen und Regelungen

  • Durchführung von statischen und dynamischen Messungen

Mess- und Reglungstechnik Labor (Biotechnologie, Umwelttechnologie)

Im Mess-und Regelungstechnik-Labor werden die Grundlagen der Regelungstechnik und der Prozessmesstechnik angewendet.

 

Ausstattung

  • PID-Regler am Durchflussmessstand

  • PID-Temperaturregler eines Heizdrahtes

  • Zweipunktregler mit Wasserbad

  • Druckmesstand mit Druckwaage zur Kalibrierung von Druckwandlern

  • Temperaturmessstand mit Widerstandsthermometer und Thermoelement.

 

Praktika und Übungen
Die Studierenden erfassen im Labor grundlegende Größen wie Temperatur und Druck und nutzen die dabei gewonnen Messdaten, um die Stellgrößen in unterschiedlichen Regelstrecken zu erzeugen. Dabei parametrieren sie industrielle PID- und Regler an verschiedenen Regelstrecken.  Die Versuchsstände des Labors umfassen Durchfluss, Druck und Temperatursensoren im realitätsnahem Umfeld. Durch Einsatz von Zweipunkt - und PID-Regeleinrichtungen wenden sie die theroetischen Begrifflichkeiten wie Anregelzeit. Verzugszeit, Regelgüte und Stabilitätskriterien in der Praxis anschaulich gemacht.

 

Praxisbezogene Anwendungen
Am Flussmesstand können unterschiedlichen Industriesensoren unter variablen Strömungsbedingungen miteinander verglichen werden. Die Studierenden nutzen die Messung mit einem Coriolis-Sensor zur Aufzeichnung der Sprungantwort und wenden empirische Einstellregeln zur die Optimierung der Reglerparameter eines realen PID-Reglers an.

Messdatenerfassung

Profil und Zielsetzung

Das PCB Lab gibt eine anwendungsorientierte Einführung in das Leiterkarten- bzw. PCB-Design. In Form des Wahlpflichtfachs „Leiterplatten/PCBs (= Printed Circuit Boards) entwerfen, fertigen und testen“ wendet sich das Labor an Bachelor-Studierende unterschiedlicher Studiengänge. Folgende Inhalte werden im Rahmen des Kurses behandelt:

  • Leiterkartenarten

  • Leiterkartenherstellung

  • Leiterkartendesign (Mechanische Konstruktion, Bauteileplatzierung, Entflechtung, zu berücksichtigende Dinge für den Leiterkartenhersteller)

  • Leiterkartenaufbau mit Bauteilen (SMD; Bedrahtete Bauteile)

  • Leiterkartenbestückung

  • Lötverfahren

  • Leiterplatten-Test- und Inbetriebnahme

  • CAE-Tools für das Leiterkartendesign

  • Praktischer Entwurf einer Leiterkarte mit einem in der Industrie oft verwendeten CAE-Tool

  • Durchführung einer Bestückung und Lötung einer Leiterkarte mit modernden Fertigungsgeräten

  • Inbetriebnahme einer Leiterkarte

Jeder Teilnehmer erhält seine selbstbestückte, gelötete und inbetriebgenommene Leiterkarte.

Profil und Zielsetzung

Im Labor Messdatenerfassung erlernen die Studierenden, grundlegende physikalische Größen wie Temperatur, Kräfte, Durchfluss, Strom und Spannung digital zu erfassen. Anhand praxisnaher Versuchsstände mit eigenen Messdatenerfassungssystemen können Sie Messwerte automatisiert erfassen und erlernen, die Messergebnisse auszuwerten und darstellen.

 

Versuche

  • USB-Messdatenakquisition an einem Wechselspannungsgenerator

  • USB-Messdatenakquisition an einem Biegebalken mittels Dehnmessstreifen

  • USB-Messdatenakquisition an einem Solarzellen-Teststand

  • USB-Messdatenakquisition an einer Messblende

  • Online-Versuch zum Lavalläufer


Praktika und Übungen

  • Digitalisierung von Messwerten ihre Verarbeitung

  • Ansteuerung und Programmierung von Messsystemen

  • Anpassung von Polynomen an Messreihen

  • Charakterisierung von Messunsicherheiten bei analoge und digitalen Messwerten

  • Anwendung von Messtechnik für Forschungs- und Entwicklungsaufgaben

 

Praxisbezogene Anwendungen

  • Bestimmung des Blendenfaktors bei einer Normblende

  • Erfassen des Kraft-Dehnungsdiagramms eines Stahlträgers anhand aufgeklebter Dehnungsmesstreifen (DMS)

  • Aufzeichnung der Sprungantwort eines Pt100

  • Bestimmung des optimalen Arbeitspunktes (MPP) einer Solarzelle

  • Abschätzung der Restwelligkeit einer gleichgerichteten Lichtmaschine

  • Lage der Eigenschwingungen einer drehenden Welle

 

Ausstattung

  • Versuchsstand Warmwasser-Schichtspeicher

  • Versuchsstand Solarzelle

  • Versuchsstand Wechselstrom-Generator

  • Versuchsstand Laval-Läufer

  • Versuchsstand Temperaturmessung

  • Versuchsstand Vibrationsmessung

  • Versuchsstand Kraftmessung

  • Versuchsstand Normblende

  • Echtzeitsysteme für LabVIEW, FPGA-Programmierung

Messverfahren in der Biomechanik

Lerninhalte

  • Kinematische Messverfahren

    • 2D/3D-Bewegungsanalysen

    • Videoanalyse

    • Motion Capturing

    • Beschleunigungsmessung

    • Wearable Sensors

  • Kinetische Messverfahren

    • Kraftmessung

    • Druckmessung

  • Bildgebende Verfahren

    • Ultraschall

    • MRT/CT

  • Anthropometrische Messverfahren

  • Atemgasanalytische Messverfahren

  • Elektromyographische Messverfahren

  • Inertial Measurement Units

  • Kraftdiagnostik

Mikrobiologie Labor

Profil und Zielsetzung

Mikrobiologische Arbeitsmethoden werden vermittelt. Ein besonderer Augenmerk gilt der sterilen Arbeitsweise. Die Bedeutung unterschiedlicher Nährböden, die Kultivierung und die quantitative Erfassung von Mikroorganismen wird verdeutlicht.

 

Lerninhalte

  • Herstellung von Nährmedien

  • Versuche zu Keimbelastung und Sterilisation

  • Bestimmung von Keimzahlen

  • Anreicherung und Isolierung spezieller Mikroorganismen

  • Untersuchung fixierter und gefärbter Bakterien

  • Antibiotikawirkung

  • Bestimmung der Zitronensäureproduktion durch Aspergillus

  • Identifikation von Mikroorganismen

 

 

Versuche

Die Studierenden bereiten sich anhand eines Skriptes auf die Versuche vor.
Die Durchführung erfolgt weitgehend selbstständig. Da mit Umweltproben gearbeitet wird, sind besondere Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten. 

  • Grundmethoden der Mikrobiologie

    • Steriles Arbeiten

    • Mikroskopie

    • Unterschied Gesamtzellzahl und Lebendzellzahl

    • Charakterisierung und Identifizierung von Organismen

  • Verfahren zur Keimreduktion

    • Thermisch

    • Enzymatisch

    • Physikalisch

  • Wasseruntersuchung

    • Anreicherung, Isolierung und Identifikation von Coliformen aus See-/Flusswasser

    • Nachweis von Coliphagen im Abwasser

  • Aufnahme einer Wachstumskurve von Vibrio natriegens

 

Ausstattung

  • verschiedene Mikroskope

  • Sterilwerkbank

  • Autoklav

  • Colony Counter

  • Thoma-Zählkammer

  • Klimaschränke

  • allgemeine Laborausstattung

Molekulare Biotechnologie Labor

Versuche

  • Geneditierung mittels CRISPR/Cas9 System; Genotypisierung

  • Molekulargenetische Nachweismethoden qPCR (quantitative PCR) & FISH (Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung)

  • Klonierung, Herstellung rekombinanter Proteine

  • ELISA (Enzyme linked immuno sorbent assay) quantitative Bestimmung von Gluten in Lebensmitteln

  • Restriktionsanalyse von λ-Phagen-DNA

Muskuloskelettale Systeme

Lernziele

Kenntnisse über:

  • wesentliche Aspekte der Interaktion zwischen Menschen und technischen Hilfsmitteln (Schuhwerk, Einlagen, Orthesen, Prothesen, Exoskelette) zu benennen

  • grundlegende Prinzipien der Belastungsmodulation und Performance Modulation durch technische Hilfsmittel an Beispielen zu erläutern

  • Messverfahren zur Analyse der Mensch-Technik-Interaktion für eine gegebene Technologie auszuwählen und anzuwenden

Numerische Methoden in der Biomechanik

Lerninhalte

Kenntnisse über:

  • Modellierung von biologischen Geweben

  • Biomechanische Finite-Elemente-Analysen

  • Mehrkörpersimulation (MKS)

Physik

Profil und Zielsetzung

Im Physiklabor wird anhand von Grundlagenversuchen vermittelt, wie eigene technische Untersuchungen vorbereitet, durchgeführt und dokumentiert werden. Die Studierenden führen in Kleingruppen selbständig Experimente zur Bestimmung von Material- und Naturkonstanten aus Mechanik, Wärmelehre, Elektrotechnik und Optik durch, werden die Messungen aus und stellen sie in Laborberichten dar. Durch die Verknüpfung theoretischer und praktischer Fertigkeiten werden die Grundlagenkenntnisse der Ingenieurwissenschaften vertieft und durch die mathematischen Methoden zur Abschätzung und Berechnung der Messungenauigkeiten erweitert.

 

Ausstattung
Ca. 30 Arbeitsplätze mit physikalischen Experimenten, aus denen jede*r Studierende eine Auswahl von 5 bis 6 Versuchen je Semester bearbeitet, unter anderem:

 

Versuche

  • Bestimmung der Brennweiten von dünnen Linsen

  • Bestimmung der Wellenlänge durch Beugung am Gitter

  • Bestimmung des Schubmoduls des Werkstoffes eines Torsionsdrahtes im Drehpendelversuch

  • Bestimmung von Trägheitsmomenten im Drehpendelversuch mit Hilfe des Steinerschen Satzes

  • Schwingungsverhalten gekoppelter Pendel

  • Messung der Erdbeschleunigung mit physikalischen Pendel

  • Wellenlängenmessung des Lichtes einer Spektrallampe mit Beugungsgitter

  • Bestimmen der Schmelzwärme von Eis mit einem Kalorimeter

  • Messung von Thermospannung durch Kompensation

  • Aufnahmen mit einer Hochgeschwindigkeitskamera

  • Thermographie-Messungen

  • Effizienz von Brennstoffzellen

  • Viskosität von Flüssigkeiten

Den Studierenden stehen Materialien für mechanische Experimente, allgemeine Messmittel (elektronische Messgeräte, Oszilloskope, Zeitnehmer, Waagen), optische Geräte und Komponenten (Laser, Prismenspektrometer, Mikroskope), Thermostate, Viskosimeter zur Verfügung.
Das Labor steht allen Fachbereichen zur Verfügung.

Robotik

Das Labor ermöglicht einerseits einen spielerischen Ansatz, um Robotersysteme und deren Komponenten selber entwickeln zu können und deren Grenzen auszuloten (Hands-On). Andererseits kann im Umgang mit Robotern, wie sie in der industriellen Praxis verwendet werden, Erfahrungen in der Bedienung, der Parametrierung (z.B. Werkzeuge einlernen) und zu Sicherheitsgesichtspunkten gesammelt werden. Typische industrielle Arbeitsabläufe mit Knickarmrobotern können exemplarisch für entsprechende Anwendungsfälle programmiert, (kollaborativ) geteacht, demonstriert und entwickelt werden.

Im Bachelor können die Studierenden mit den klassischen Anwendungsfällen, wie Pick & Place, der Palettierung und Bahnbewegungen für das Aufbringen von Klebe- oder Schweißraupen, sowohl in der Simulation als auch am realen System erste Erfahrungen sammeln. Für die Programmentwicklung werden sinnvolle Arbeitstechniken, wie z.B. dem Anlegen von Anwenderkoordinatensystemen, gezeigt.

Im Master muss eines von mehreren realen Produkten gefügt werden. Das Werkzeug und vielleicht nötige Peripherie werden von den Studierenden dabei selbst entwickelt und können mit Hilfe der zur Verfügung gestellten 3D-Druckern hergestellt werden. Die Umsetzung erfolgt hier wiederum in der Simulation, als auch am realen Robotersystem. Daneben wird noch vorlesungsbegleitend auf die Besonderheiten von kollaborierenden Robotern und die damit verbundenen sicherheitstechnischen Rahmenbedingungen eingegangen.

 

Laborausstattung

  • Industrie-Roboterkinematiken

    • FRUITCORE ROBOTICS HORST 900 | 6-Achs-Knickarmroboter

    • HIWIN RA605-710 | 6-Achs-Knickarmroboter

  • Kollaborative Roboter

    • UNIVERSAL ROBOT UR5e | Kollaborativer 6-Achs-Knickarmroboter

    • YASKAWA MOTOMAN HC10 | Kollaborativer 6-Achs-Knickarmroboter

 

Weitere Ausstattung

  • ZIMMER GROUP FWR40L-00-A | Werkzeugwechsler und Ablagestationen

  • ZIMMER GROUP GEP2010IO-00-B | 2-Backen-Parallelgreifer

  • ZIMMER GROUP HRC-01 | 2-Backen-Parallelgreifer für Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK)

  • ROBOTIQ 2F-85 | 2-Backen-Parallelgreifer

  • ORIGINAL PRUSA MINI/MINI+ | 3D-Drucker

  • Umzäunter Sicherheitsbereich mit Türschalter

Software

RoboDK | Herstellerunabhängige Offline-Programmier- und Simulationssoftware
Die benutzerfreundliche Oberfläche und die umfangreiche Bibliothek mit Robotermodellen verschiedener Hersteller ermöglichen vielseitige praktische Anwendungen. Studierende lernen, Roboterbewegungen zu simulieren und Probleme im Bewegungsablauf zu erkennen.

KeStudio | All-in-one-Engineering-Suite für die im HIWIN-Roboter verbaute Steuerung von KEBA

 

Neben diesen hauptsächlich in der Lehre eingesetzten Robotern finden sich noch viele weitere am Work-Life-Robotics-Institut (WLRI).

Solartechnik-Labor
  • Nasschemische Texturierung von monokristallinen Silicium-Wafern

  • Herstellung von N.I.C.E.-Solarmodulen

  • Charakterisierung von Solarwafern und -modulen

  • Galvanische Metallisierung von Solarzellen

Sportbiomechanik

Lerninhalte

  • Perspektiven in der Sport-Biomechanik (Jobprofile)

  • Geschichtliche Entwicklung der Sportbiomechanik

  • Trainingswissenschaftliche Grundlagen

  • Sprintdiagnostik

  • Sprungkraftdiagnostik

  • Kraftdiagnostik

  • Bewegungsanalysen im Sport

  • Komplexe Leistungsdiagnostik

  • Kraftdiagnostik

  • Messplatztraining

  • Spieler/Sportler-Tracking

Strömungsmechanik

Forschungsthemen, Industrieprojekte und Fragestellungen im Bereich der Strömungsmechanik, Wärmeübertragung, Thermodynamik und numerischen Simulation; insbesondere folgende Themen

  • Forschungsthemen, Industrieprojekte und Fragestellungen im Bereich der Strömungsmechanik, Wärmeübertragung, Thermodynamik und numerischen Simulation; insbesondere folgende Themen:

  • Anwendung und Methodenentwicklung im Bereich der numerischen Strömungssimulation, Wärmeübertragung und Aeroakustik (sowohl mit kommerziellen Navier-Stokes-Lösern, als auch dem OpenSource Navier-Stokes und Lattice-Boltzmann-Lösern)

  • Entwicklungsarbeiten an einem in-house Lattice-Boltzmann Verfahren

  • Auslegung, Nachrechnung, Optimierung im Bereich der Strömungsmaschinen

  • Aeroakustik-Simulationen (direkte und hybride Verfahren)

  • Systemmodellierung im Bereich der Strömungsmechanik, Thermodynamik und Akustik

  • Methodenentwicklung und Anwendung von OpenSource Werkzeugen im industriellen Umfeld

Technikum Bioprozesstechnik I

Lerninhalte

  • Fermentationsvorbereitung

  • Batchfermentation

  • Crossflow

  • Zellaufschluss

Technikum Bioprozesstechnik II

Lerninhalte

  • Fedbatch

  • Konti

  • Stofftransport

  • Rheologie von Biosuspension

Technikum mechanische Verfahren

Profil und Zielsetzung

Veranschaulichung und praktische Anwendung der in den Vorlesungen “Partikeltechnologie” und “Mechanische Verfahrenstechnik” bzw. “Dimensioning Fermenters” behandelten mechanischen Verfahren.

 

Ausstattung

  1. Druckfiltrationsstand für Drücke bis zu 6 bar

  2. Siebturm mit Sieben von 45 µm bis 8 mm Maschenweite

  3. Laborrührstand (Füllvolumen 3 l)

  4. Techikumsrührstand (Füllvolumen 30 l)

  5. Fallturm aus Plexiglas für Fallhöhen bis 5,8 m

  6. Feststoffsilo mit anschließender Waage

  7. Durchflussmessstand

  8. Rotationsviskosimeter

Außerdem Zubehör aus dem allgemeinen Labor- und Technikumsfundus wie Druckluftnetz, CO2-Flaschen, Waagen, Vakuumspumpen, pH-Sonden, Sauerstoffsonden und Stoppuhren

 

Praxisbezogene Anwendungen

zu 1.: Oberflächenfilter werden in vielfältiger Weise beispielsweise zur mechanischen Entfeuchtung von Schlämmen, zur Wasseraufbereitung und zur Entstaubung von Gasen eingesetzt. Die Bestimmung der hydraulischen Widerstände von Filterkuchen und Filtermedien liefert grundlegende Daten zur Auswahl und Auslegung von Filtrationsapparaten.

zu 2.: Die Partikelgröße bzw. Partikelgrößenverteilung ist eine wichtige physikalische Stoffgröße bzw. Stoffsystemgröße. Sie bestimmt z.B. die Fliessfähigkeit, die Benetzbarkeit und damit Lösungseigenschaften, die Auslaugbarkeit oder die Lungengängigkeit von Partikeln. Dies ist nicht nur für das Partikelverhalten in verfahrenstechnischen Prozessen relevant, sondern man hat damit täglich auch im Haushalt zu tun (z. B. bei Zucker, Bohnenkaffee, löslichem Kaffee, pulverförmigen Reinigungsmitteln). Mit der Siebanalyse wird ein wichtiges Messverfahren für größere Partikeln vorgestellt.

zu 3. und 4.: Das Rühren und Mischen von flüssigen Systemen stellt eine der wichtigsten Grundoperationen in der Verfahrenstechnik dar. Die Bestimmung eines geeigneten Rührsystems und erforderlicher Drehzahlen und Rührleitungen, sowie von Mischzeiten, Stoffübergangskoeffizienten (kLa-Werten) und Drehmomenten dient als Basis für die verfahrenstechnische und die mechanische Auslegung von Rührwerken z. B. zum Homogenisieren oder zum Dispergieren eines Gases. Mit Hilfe von zwei Rührständen unterschiedlicher Größe (Labor- und Technikumsrührstand) können die Gesetzmäßigkeiten bei der Maßstabübertragung ermittelt werden.

zu 5.: Scheinbar spielerisch kann anhand von Messungen der Fallzeiten von Kugeln unterschiedlicher Dichte und Größe über verschiedene Höhen die Gültigkeit von Fallgesetzen, also reibungsfreier Fall (Massenpunktmechanik) und reibungsbehafteter Fall (im Stokes-, Übergangs- und Newtonbereich), beurteilt werden.

zu 6.: Feststoffsilos kommen in den unterschiedlichsten Branchen vor, z. B. als Vorratsbehälter für Granulat in der kunststoffverarbeitenden Industrie oder auf Bauernhöfen zur Lagerung von Getreide. Der Versuchsstand erlaubt Untersuchungen des Ausflussverhaltens von fließfähigem Schüttgut aus Feststoffsilos und die anschließende Wiegung des Schüttguts zur Bestimmung und Regelung seines Massenstroms.

zu 7.: In verfahrenstechnischen Apparaten finden unterschiedlichste Verfahren zur Messung von Volumen- bzw. Massenströmen und von Strömungsgeschwindigkeiten von Flüssigkeiten Anwendung. In den Versuchen werden typische Verfahren verglichen und für die Messgeräte Kalibrierkurven erstellt. In einer zusätzlichen Ebene kann die Rauigkeit von Rohrleitungen bestimmt werden, die bei turbulenten Strömungen wesentlich für den Druckverlust verantwortlich ist.

zu 8.: Die dynamische Viskosität stellt neben der Dichte die wichtigste physikalische Stoffgröße von Flüssigkeiten bei der Auslegung vieler verfahrenstechnischer Apparate und Anlagen wie Rührkesseln, chemischen Reaktoren, Fermentern, Destillationskolonnen, Pumpen und Rohrleitungsnetzen dar. Deshalb ist die Rheologie (die Wissenschaft des Fließverhaltens von Fluiden) für die Verfahrenstechnik eine wichtige Hilfsdisziplin.

Technikum Thermische Verfahrenstechnik

Profil und Zielsetzung

Die Studierenden sollen die wesentlichen Grundlagen der Thermischen Verfahrenstechnik anhand ausgewählter Versuche erlernen und nach der Auswertung der Daten bewerten können.

 

Ausstattung

Es werden 6 Versuche angeboten:

  • Trocknung

  • Pervaporation

  • katalytische Nachverbrennung

  • Wärmeübertragung in der Wirbelschicht

  • Rektifikation

  • Wärmeübertragung im Doppelrohr 

Die Versuche sind mit allen erforderlichen mess- und regelungstechnischen Einrichtungen ausgestattet.

 

Praktika und Übungen

Für alle Versuche stehen umfangreiche Dokumente zur Vorbereitung und Auswertung zur Verfügung. Die Versuche sollen in der Vorlesung erlerntes vertiefen und anwenden. Teilweise können spezielle Auswerte- und Simulationsprogramme verwendet werden, um die relativ komplizierte Auswertung der Daten zu ermöglichen.

 

Praxisbezogene Anwendungen

Alle Versuche sind darauf abgestimmt, einen bestmöglichen Praxisbezug herzustellen, dabei haben die Wärmeübertragung, die Stofftrennung und die Verminderung von Schadstoffen einen hohen Stellenwert.

Technikum Wärmeübertragung

Profil und Zielsetzung

In der Veranstaltung Wärme- und Stofftransport werden die grundlegenden Transportmechanismen sowie deren mathematische und anschauliche Beschreibungen eingeführt. Die Vertiefung erfolgt in vorlesungsbegleitenden Übungen anhand Beispielen aus der Energiesystemtechnik.

Zunächst wird aufbauend auf die Thermodynamik und die Beschreibung der Energieumwandlung im 1. Hauptsatz die Abgrenzung zu den Ansätzen zur Kinetik bzw. dem Transport von Wärme und Stoffen vermittelt, die als Auslegungsbasis für die technischen Wärmetauscher dienen. Grundsätzliche Strömungsverschaltungen (Gleichstrom, Gegenstrom und Kreuzstrom) und deren mathematische Darstellung werden besprochen. Es werden die Mechanismen der stationäre und instationäre Wärmeleitung (Fourier-Gesetz), der erzwungenen und freien Wärmekonvektion (Newton-Ansatz) und die Wärmestrahlung erläutert und in verfahrenstechnischen Beispielen und Übungen jeweils vertieft. Es wird das Ähnlichkeitsprinzip des Wärmeübergangs nach Nußelt eingeführt und charakteristische dimensionslose Kennzahlen aus Massen-, Impuls- und Energiebilanzen hergeleitet. Für die häufigen Anwendungen der erzwungenen und freien Wärmekonvektion werden Ansätze für Nußelt bereitgestellt und in Aufgaben geübt. Der gekoppelte Wärme- und Stoffaustausch wird am Mollier-Diagramm für feuchte Luft für alle gängigen verfahrens- und klimatechnische Prozesse erläutert und mittels grafischer und rechnerischer Methoden geübt. Der Stofftransport wird für diffusive Vorgänge anhand des kinetischen Fickschen-Ansatzes erläutert und insbesondere für die Kondensation vermittelt. Abschließend wird auf die Phasengleichgewichte im idealen Fall für binäre Stoffsysteme eingegangen und das thermische Trennverfahren der Rektifikation erläutert.

 

Praktika und Übungen

  • Durchführung und Auswertung von Wärmeübertragungsversuchen im Technikumsmaßstab

  • Doppelrohrwärmetauscher

  • Wärmetransport in der Wirbelschicht

  • Kompressionskältemaschine

  • Trocknungsprozess in der Klimakammer

Technische Dokumentation

Lerninhalte

 

1. Einleitung

  • Technische Kommunikation (Normen und Richtlinien, technische Zeichnungen, Diagramme, Fließschemata, Rohrleitungsisometrien)

 

2. Dokumentation verfahrenstechnischer Anlagen

  • Rohrleitungs- und Instrumentierungsschema

  • Darstellung der Aufgaben der Prozeßmess- und Leittechnik"

  1. Grundkurs Technisches Zeichnen

  • Allgemeines zu technischen Zeichnungen (Formate und Faltung, Maßstäbe, Linienarten,  Projektionsarten, Schnittdarstellung, Schriftfelder, Stücklisten)

  • Zeichnungsarten (Skizze, Einzelteilzeichnung, Zusammenbauzeichnung)

  • Bemaßung

  • Projektionsarten

  • Darstellung von Schnitten

  • Beispiele für Abwicklungen und Durchdringungen

Tool Box

Profil und Zielsetzung

Die Studierenden lernen die Grundbegriffe der Verfahrenstechnik und verstehen die Verknüpfung der verfahrenstechnischen Prozesse zu einem Verfahren zur Herstellung eines zielgenauen Produkts. Das Grundverständnis für die Verfahrenstechnik ist theoretisch bekannt und an einfachen, exemplarischen Anwendungen praktisch umgesetzt.

 

Praktika und Übungen

Die Verfahrenstechnik wird exemplarisch anhand des Kaffeekochens in einzelne Unit-Operations bzw. Prozesse aufgeteilt und daran theoretisch und praktisch mittels Toolboxes erläutert. Die einzelnen Gruppen erarbeiten sich theoretische und praktische Kenntnisse in den Prozessen mahlen, wärmeübertragen, filtrieren, extrahieren, fördern sowie der Querschnittsdisziplin messen (Toolbox 1 bis 6).

Umweltanalytik

Profil und Zielsetzung

In den Laboratorien werden unter Anleitung Experimente zur Vertiefung der Vorlesungsinhalte durchgeführt. Außerdem werden sie zur Durchführung von Forschungsarbeiten im Rahmen des “Projektes II” und von Bachelor- und Masterarbeiten von den Studierenden genutzt.

 

Versuche

  • Trennung von Analgetika mit HPTLC und Toxizitätstest mit Vibrio Fischeri

  • Bestimmung von Schwermetallen und Anionen mit ICP/IC von Abwasserproben

  • Infrarotspektroskopie

  • Methodenentwicklung HPLC

  • Gaschromatographie: Bestimmung von BTEX-Aromaten in Benzin

 

Ausstattung

  • Atom-Absorptions-Spektrometer (Perkin-Elmer 1100 B) mit Graphitrohrofen und Flamme zur Spurenanalyse von Schwermetallen

  • Atom-Absorptions-Spektrometer (Perkin-Elmer 1100 B) mit Flamme zur Spurenanalyse von Schwermetallen

  • Dioden-array Densitometer TIDAS TLC 2010 (J&M) mit DC-Auftragegerät (Carmag, Linomat II) zur quantitativen Auswertung von DC-Platten im Wellenlängenbereich von 190 bis 1000 nm

  • Fourier-Transform Infrarot-Spektrometer (Perkin-Elmer 16PC) zur Gasanalyse und Gehaltsbestimmung fester und flüssiger Proben

  • GC-MS Gaschromatographie mit massenselektivem Detektor (HP 5890 Serie II / HP 5971A) zur Strukturbestimmung und zur Analytik von Pestiziden und Dioxine/Furane

  • GC-NPD mit Stickstoff-Phosphor-Detektor (Perkin-Elmer 8500) zur Bestimmung von Stickstoff- und Phosphorverbindungen im ppb-Bereich (z. B. Pestizide)

  • GC-FID mit Flammenionisationsdetektor zur Bestimmung von Aromaten und Aliphaten (Benzinanalytik)

  • GC-WLD (Varian Vista 6000) mit Wärmeleitfähigkeitsdetektor und gepackter Säule zur Gasanalyse

  • GAG 120 (Fa. Ströhlein) zur Analyse der Zusammensetzung von Verbrennungs- und Synthesegasen durch selektive Gas-Absorption in Waschflüssigkeiten nach Orsat; messbare Komponenten: CO2, CmHn, O2, CO, CH4, H2

  • Hochdruck-Flüssigkeitschromatograph mit Diodenarray- und Fluoreszenzdetektor (Merck/Hitachi L300 und F1050) zur Bestimmung von organischen, insbesondere polyaromatischen (PAH) Verbindungen

  • Anlage mit automatischer Probeanreicherung (Jasco), Diodenarray-Detektor (Fa. J&M) sowie elektrochemischer Detektion (Fa. Metrom) zur Wasseranalytik, insbesondere von Triazinherbiziden und Zuckern

  • IC mit Leitfähigkeits-Detektor und chemischem Suppressorsystem (Dionex DX100) zur Bestimmung von Anionen (z. B. Chlorid, Sulfat, Nitrat, Phosphat)

  • Immissionsmessgerät (Ansyco AC 30 M) zur Bestimmung der Stickoxyde NO und NO2

  • OMA, Spektrometer mit Dioden-Array-Detektor und PC-Auswertung

  • Polarographie-Stand (Metrohm 646 VA-Processor) zur Bestimmung von Schwermetallen und reduzierbaren organischen Verbindungen

  • elektrisch beheizte Laborkolonne (Normschliff) mit 2 theoretischen Böden zur  Reinigung von Lösungsmitteln; einstellbares Rücklaufverhältnis

  • ICP-AES Parallel arbeitendes Atomemissions-Spektrometer mit Plasmaflamme (Zeiss, Plasmaquant 110) zur schnellen Elementbestimmmung (bis zu 60 Elemente/min)

  • IR Sequentiell arbeitendes Infrarotspektrometer (Perkin-Elmer 720) zur Strukturbestimmung organischer Verbindungen

  • UV-VIS Computergesteuertes UV-VIS-Spektrometer (Perkin-Elmer Lambda 2) für kinetische Messungen und zur quantitativen Analyse im Bereich von 190 - 1100 nm

  • UV-VIS-NIR Hochauflösendes, mikroprozessorgesteuertes UV-VIS-NIR-Spektrometer (Perkin-Elmer Lambda 9) im Bereich 180 - 3200 nm

  • zwei computergesteuerte Büretten (Dosimat 655 Metrohm) zur halbautomatischen potentiometrischen und spektrometrischen Titration

  • UV-Kabinett DESAGA HP, 230 V (Dünnschichtchromatographie)

  • Mastercycler personal Eppendorf; Gerät zur Durchführung von PCR-Raktionen zum Vervielfältigen von DNA-Stücken

  • Heraeus Noble Light, zum Aufschluss chemischer Substanzen

  • HPLC-Anlage HP1050 mit Autosampler und UV-vis Detektor

  • Kapillarelektrophorese zur Messung von Nukleosiden, Applied Biosystems CE 270A

  • DC Densitometer Desaga CD60 zur Vermessung von Dünnschichtplatten

  • ST-1603ME CCD CCD-Kamera zur Messung von Lumineszenzen auf Oberflächen

  • Seike Thermoanalytik DSC 220C mit TG/DTA 320 zur Charakterisierung von Polymeren

  • Cahn Microbalance C-33 zur Gewichtsbestimmung im µg-Bereich

  • Ionenchromatograph Dionex DC-100 für die Bestimmung von Anionen in Wasser

  • Infrarot-Spektrometer Nicolet iS5 mit iD5 ATR-Einheit zur Charakterisierung von Kunststofffolien

  • Massenspektrometer Jeol ACCU-TOF LC-plus zur Kopplung an HPLC- und GC-Systeme

 

Praxisbezogene Anwendungen

In den drei Laboratorien können Auftragsarbeiten im Bereich Analytik und Stoffcharakterisierungen vorgenommen werden.

Wasseranalytik

Durchführung chemischer Analysen mittels instrumenteller Verfahren
HPLC
Gaschromatographie
UV/VIS Spektroskopie
ICP-OES
Ionenchromatographie
HPTLC mit Bioassay
TOC/TN

 

"Analytische Qualitätssicherung der wichtigsten Matrices in der Wasseranalytik"
Trinkwasser
Oberflächen- und Grundwasser
Abwasser
( -ggf. Mineralwasser, Meerwasser)

 

Besonderheiten bei Probenahme, -handhabung, -lagerung, -vorbereitung

Wasserstofftechnologie
  • Wasserstofferzeugung (Entwicklung eines Low-Cost-Elektrolyseurs, ECO-AEC im Verbund mit der Industrie, gefördert vom BMWK)

  • Wasserstoffverwertung über Brennstoffzellen, Forschungsaktivitäten siehe Batterie und Brennstoffzellen

  • Wasserstoffverwertung über Methanherstellung (Forschungsvorhaben BioMeth und BubbleMeth, gefördert von der DBU und dem Land Baden-Württemberg)

  • Wasserstoffdurchflussmessung (im Verbund mit der Industrie, gefördert vom BMWI)

  • Entwicklung eines Eichstandes für Wasserstoffmessgeräte (abgeschlossen, gefördert vom Land Baden-Württtemberg)

Wasser- und Abwassermikrobiologie

Versuche

  • Grundmethoden der Mikrobiologie

  • Keimzahlen: Gesamtzellzahl und Lebendzellzahl

  • Verfahren zur Keimreduktion

    • Thermisch

    • Enzymatisch

    • Physikalisch

  • Wasseruntersuchungen

  • Coliforme Keime aus Trinkwasser und

  • See-/Flusswasser

  • Nachweis von Coliphagen im Abwasser

 

Lerninhalte

  • Bestimmung der Koloniezahl

  • Untersuchung auf E. coli

  • Untersuchung auf coliforme Keime

  • Untersuchung auf Fäkalstreptokokken

  • Nachweis sulfitreduzierender, sporenbildender Anaerobier

  • Bakterienidentifizierung mit API 20E

  • Kulturunabhängige Nachweisverfahren

Werkstofftechnik (Metalle und Kunststoffe)

Profil und Zielsetzung

Unsere modern ausgestatteten Werkstofftechniklabore dienen der praktischen Ausbildung unserer Studierenden. Die Studierenden können ihr erlangtes Know-how der ersten beiden Semester in die Praxis umsetzen. In dem Labor Werkstoffkunde führen die Studierende verschiedene zerstörende und zerstörungsfreie Materialprüfungen unter Anleitung der Labormitarbeitenden durch. Zudem stehen die Labore der Werkstofftechnik für studentische Arbeiten und Forschungsarbeiten in Kooperation mit Industrieunternehmen zur Verfügung.
Das Labor Werkstofftechnik ist in die beiden Teilbereiche Metall- und Kunststoffprüfung aufgeteilt.

Werkzeugmaschinen und Fertigungsverfahren

Profil und Zielsetzung

  • Kennenlernen ausgewählter spanender Fertigungsverfahren wie Fräsen, Drehen, Drehfräsen, Wälzfräsen und Schleifen

  • Beurteilung technisch gefertigter Oberflächen durch geeignete Messverfahren

  • Hinführen der Studierenden an die Lösung meßtechnischer Probleme an Werkzeugmaschinen

 

Ausstattung

  • konventionelle Drehmaschine, Fa. Martin

  • Gildemeister CNC-Drehmaschine mit angetriebenen Werkzeugen

  • Traub CNC-Drehmaschine

  • DMG 5-Achs-Simultanfräsmaschine

  • Deckel FP2NC CNC-Fräsmaschine

  • Flachschleifmaschine, Fa. Elb

  • Werkzeugvoreinstellgerät, Fa. Zoller

  • Kistler Kraftdynamometer für die Schnittkraftmessung und rechnergestützte Messdatenerfassung

  • Zeiss 3D-Koordinatenmessgerät

  • optisches bzw. berührendes Rauhigkeitsmeßgerät, Fa. Mahr

  • Geräte für die elektronische Längenmesstechnik

  • diverse konventionelle analoge Messmittel

 

Praktika und Übungen

  • experimentelle Ermittlung der Zerpanungsparameter beim Drehprozess (Schnittkraftmessung), auch bzgl. der Rattervorgänge

  • Beurteilung der Rauhigkeit geschliffener, gedrehter und gefräster Oberflächen im Hinblick auf die Funktionalität der Oberflächen

  • Fertigung von Zahnrädern nach dem Wälzfräsverfahren und Einordnung der Qualität

  • Betrachtung der Genauigkeiten einer NC-Achse durch das Nachmessen mittels Laserinterferrometer

  • Programmierung von CNC-Dreh- und Fräsmaschinen (DIN-ISO, werkstattorientiert, CAM)

  • Qualitätssicherung mit Hilfe einer 3D-Koordinatenmessmaschine

 

Praxisbezogene Anwendungen

  • Benutzung der Anlagen im Rahmen von Hochschulprojekten, Bachelor- und Masterarbeiten

Zellkulturtechniklabor

Lerninhalte

  • Umgang mit eukaryotischen Zelllinien

    • Steriles Arbeiten

    • Aussähen von Cryokulturen, Passagieren von Zellen, Anlegen von Cryokulturen

  • Experimentelle Verwendung der Zellen

    • PCR-basierter Test auf Kontamination durch Mycoplasmen

    • Transfektion von Zellen um bestimmte Zellorganellen-/Kompartimente mit Fluoreszenzproteinen zu markieren

  • Kultivierung von suspendierten und adhärenten Zellen

  • Bestimmung der Zellzahl und Aufnahme von Wachstumskurven

  • Bestimmung der Vitalität von Zellen

Profil

Die Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik hat eine lange Geschichte und zeichnet sich durch moderne Lehre, erfolgreiche Forschung und enge Kontakte zu Industriepartnern aus.  
Neben der Vermittlung der Grundlagen der Ingenieurwissenschaften und dem stetigen Austausch zwischen Lehrenden und Studierenden ist der Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik die praktische Ausbildung in unseren Laboren sehr wichtig. Die engen Kontakte zu Industrie und Wirtschaft sind selbstverständlich. Das Know-how der Unternehmen wird in den Lehrbetrieb integriert. Bei Forschungsprojekten arbeitet die Fakultät mit industriellen Partnern in der Region zusammen. Und zusätzlich wartet ein breites Angebot an Exkursionen auf die Studierenden.

 

Dass dieser Weg richtig ist, belegen international erfolgreiche studentische Projekt wie das hocheffiziente und autonome Fahrzeug Schluckspecht oder der fußballspielende Roboter Sweaty sowie überdurchschnittliche Bewertungen für die Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik in unabhängigen Untersuchungen wie dem CHE-Ranking.

Die sich verändernden Bedingungen in Wirtschaft und Gesellschaft erfordern neben der grundlegenden Fachkompetenz aber auch vermehrt Sozialkompetenzen und Managementfähigkeiten von den Studierenden. Diesen Anforderungen trägt die Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik mit der stetigen Anpassung ihrer Studienangebote im Bereich Soft Skills Rechnung. 
Ziel der Fakultät ist es schließlich, Ingenieur*innen auszubilden, die sich im Wirtschaftsleben bewähren, der technischen Weiterentwicklung verpflichtet fühlen und stetig fachlich sowie persönlich fortbilden können.

Industriepartner
Aesculap AG – part of the B. Braun Group

Wir schützen und verbessern die Gesundheit von Menschen auf der ganzen Welt. Dafür entwickeln wir als Systempartner wirksame Lösungen und richtungsweisende Standards für das Gesundheitswesen, im konstruktiven Austausch gemeinsam mit unseren Anwendern und Partnern: Unser Versprechen: „Sharing Expertise“. Im Rahmen unserer neuen Strategie möchten wir die Digitalisierung in unserem Unternehmen weiter vorantreiben, indem wir neue Technologien entwickeln und nachhaltige Lösungen entlang der Wertschöpfungskette einsetzen. Dabei nimmt das Know-how von aktuellen Studierenden eine zentrale Rolle für uns ein, weswegen wir in unserem Unternehmen auf engagierte und geeignete Praktikant*innen sowie auf Studierende zur Erstellung ihrer Abschlussarbeit hoffen! www.bbraun.de/karriere

ARBURG GmbH + Co KG

ARBURG gehört weltweit zu den führenden Maschinenherstellern für die Kunststoffverarbeitung. Das Produktportfolio umfasst Spritzgießmaschinen, Maschinen für die industrielle additive Fertigung (3D-Druck), Robot-Systeme sowie Turnkey-Anlagen. In der Kunststoffbranche ist ARBURG Vorreiter bei den Themen Produktionseffizienz, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. ARBURG hat eigene Organisationen in 25 Ländern an 35 Standorten und ist zusammen mit Handelspartnern in über 100 Ländern vertreten. Produziert wird ausschließlich in der deutschen Firmenzentrale in Loßburg.  Das 1923 gegründete Familienunternehmen wird mittlerweile von der dritten Generation geleitet und beschäftigt weltweit rund 3.600 Mitarbeitende, von denen rund 3.000 in Deutschland arbeiten.  www.arburg.com

AUMA Riester GmbH & Co. KG

AUMA entwickelt und baut seit rund 60 Jahren elektrische Stell­antriebe und Armaturen­getriebe und zählt heute zu den inter­national führenden Herstellern der Branche. Energie­wirtschaft, Wasser­wirtschaft, Petrochemie und Anwender aus unter­schied­lichsten indus­triellen Bereichen setzen weltweit auf die techno­logisch ausgereiften Produkte von AUMA. Mit Hauptsitz in Müllheim im Markgräflerland, beschäftigt die AUMA Gruppe ca. 2600 Mitarbeiter an mehr als 30 Standorten weltweit.  https://www.auma.com

badenova AG & Co. KG

Der Energie- und Umweltdienstleister badenova ist das größte Energieversorgungsunternehmen in Südbaden mit Hauptsitz in Freiburg im Breisgau. Das Unternehmen entstand 2001 aus einer Fusion von sechs Energieversorgern und ist heute mit über 90 Städten und Gemeinden als kommunalen Anteilseignern fest in der Region verwurzelt. badenova und ihre über 1.600 Mitarbeitenden treiben dabei das Ziel einer Energie- und Wärmewende für alle in der Region und darüber hinaus kontinuierlich voran. Mit einer Vielzahl an innovativen, modernen und individuellen Produkt- und Dienstleistungspaketen leisten badenova und ihre Tochterunternehmen einen großen Beitrag zum Klimaschutz und sorgen so für eine lebenswerte Zukunft.
badenova.de

Badische Stahlwerke GmbH

Eines der weltweit führenden Elektrostahlwerke
Die Badische Stahlwerke GmbH zählt zu den weltweit führenden Elektrostahlwerken und beliefert ganz Europa mit hochwertigem Bewehrungsstahl. Zur Kehler Unternehmensgruppe gehören 12 vielfältig spezialisierte Firmen, beispielsweise die Badische Stahl-Engineering GmbH (BSE) und die BSW Anlagenbau und Ausbildung GmbH (BAG). Mehr als 1.300 Beschäftigte tragen den Erfolg - vom Schrott zum Stahl in nur vier Stunden. Und das immer unter der Prämisse, alle Möglichkeiten der Qualitätssicherung auszuschöpfen, der Arbeitssicherheit einen herausragenden Stellenwert zu geben und die konsequente Einhaltung des umfassenden Umweltschutzprogramms zu gewährleisten. https://bsw-kehl.de/

ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG

Die ebm-papst Gruppe ist der weltweit führende Hersteller von Ventilatoren und Motoren. Seit unserer Gründung 1963 setzen wir als Technologieunternehmen kontinuierlich weltweite Marktstandards. Mit über 20.000 Produkten bietet ebm-papst für praktisch jede Aufgabe in der Luft- und Antriebstechnik die passende, energieeffiziente und intelligente Lösung. Und wenn nicht, entwickeln unsere 650 IngenieurInnen und TechnikerInnen zusammen mit Ihnen eben eine neue Lösung. https://www.ebmpapst.com/de/de/home.html

Endress+Hauser Level+Pressure

„Egal ob du dir die Zähne putzt, ein Glas Wasser oder du im Flugzeug sitzt – bei all diesen Dingen ist die Messtechnik von Endress+Hauser im Einsatz. Sie sorgt dafür, dass alles so funktioniert, wie du es erwartest. Wie viel Flüssigkeit fließt durchs Rohr? Wie groß ist der Druck im Kessel? Wie hoch ist die Temperatur im Schmelzofen?
Innovative Geräte von Endress+Hauser messen und überwachen Durchfluss, Füllstand, Druck und Temperatur, analysieren Flüssigkeiten und Gase, visualisieren und registrieren Messwerte.
Wir sind ein führender Anbieter von Messgeräten, Dienstleistungen und Lösungen für industrielle Verfahrenstechnik und garantieren unseren Kunden zuverlässige, sichere, wirtschaftliche und umweltfreundliche Prozesse – weltweit.“ https://www.de.endress.com/de

ERNST Umformtechnik GmbH

ERNST steht für erstklassige Qualität und Zuverlässigkeit anspruchsvoller Technologien und Verfahren. Mit über 800 Mitarbeitern an 4 Standorten (DE, FR, USA, China) sind wir weltweiter Spezialist für Präzisionskomponenten der Stanz- und Umformtechnik einschließlich nachgelagerter Wertschöpfungsstufen. Unsere Leidenschaft für anspruchsvolle Umformlösungen sind bei Zulieferern und OEMs der Automobilindustrie ebenso gefragt, wie bei Herstellern von Haushaltsgeräten, Elektromotoren oder Elektrowerkzeugen. Trotz der internationalen Ausrichtung sind Entwicklung und Projektmanagement am deutschen Standort zentralisiert. So können internationale Projekte an allen Standorten mit gleichbleibender Qualität und Effizienz umgesetzt werden.
https://www.ernst.de/

etol Eberhard Tripp GmbH

Die etol Eberhard Tripp GmbH ist ein über 70 Jahre altes Familienunternehmen, welches an seinem Standort in Oppenau 140 Mitarbeiter beschäftigt und zwei Geschäftsbereiche beherbergt.
Im Bereich Sauberkeit und Hygiene werden verschiedenste Reinigungsprodukte für die gewerbliche Küche hergestellt und Hygienekonzepte für Kunden erarbeitet.
Im Bereich Kunststofftechnik stellt etol verschiedene Speisetransportbehältnisse für den heißen als auch kalten Speisetransport her. Darüber hinaus Kunststoff-Formteile für die Automobilindustrie, Medizintechnik und/oder Anlage- und Maschinenbau.
Zur etol Gruppe gehört auch die etol Gesundheitspflege- und Pharmaprodukte GmbH in Oberkirch, welche 90 Mitarbeiter beschäftigt. Am Standort in Oberkirch werden verschiedene Arzneimittel, Kosmetika und Medizinprodukte gefertigt. www.etol.de

GROHE

GROHE ist eine führende globale Marke für ganzheitliche Badlösungen und  Küchenarmaturen. Seit 2014 gehört GROHE zu dem Markenportfolio von LIXIL, einem führenden Hersteller von richtungsweisenden Wassertechnologien und Gebäudeausstattung. An den Kundenbedürfnissen ausgerichtet schafft GROHE lebensverbessernde und nachhaltige Produktlösungen. GROHE trägt mit einer ressourcenschonenden Wertschöpfungskette zur Corporate-Responsibility-Strategie von LIXIL bei: von einer CO2-neutralen* Produktion, wasser- und energiesparenden Produkttechnologien, dem Verzicht auf unnötiges Plastik in den Produktverpackungen bis hin zur Einführung von Cradle to Cradle Certified® Produkten. Homepage: https://www.grohe-x.com/de-de/about

Hobart GmbH

Das Offenburger Unternehmen HOBART ist weltweiter Marktführer für gewerbliche Spültechnik. Zum Kundenkreis gehören Gastronomie und Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Fleischereien, Supermärkte, Fluggesellschaften, Kreuzfahrtschiffe, Automobilzulieferer, Forschungszentren und Pharmaunternehmen in der ganzen Welt. HOBART entwickelt, produziert und verkauft Maschinen und Anlagen aus den Bereichen Spültechnik, Gar- und Zubereitungstechnik sowie Umwelttechnik. Weltweit hat das Unternehmen rund 6.900 Mitarbeiter, ca. 1.100 davon in Deutschland. HOBART gehört zu dem amerikanischen Konzern Illinois Tool Works (ITW), der mit 50.000 Mitarbeitern unterschiedliche Produkte in mehr als 800 eigenständigen Unternehmen und in 56 Ländern herstellt und vertreibt.

HYDRO Systems KG

Flugzeuge zählen nach wie vor zu den aufregendsten Fortbewegungsmitteln überhaupt. Die HYDRO Systems KG sorgt dafür, dass sie auch in der Luft bleiben. Als Branchenführer mit weltweiter Präsenz verwirklichen wir mit ca. 600 Mitarbeitenden Produkte und Projekte für die Produktion und Wartung von Flugzeugen und Triebwerken. Zu unseren Kunden zählen alle international bedeutenden Flugzeug- und Triebwerkhersteller, Airlines, Flughäfen und Flugzeugwartungsbetriebe.

"Praxiserfahrung beim Weltmarktführer sammeln, in einem internationalen Umfeld mit 40 Nationalitäten, in der faszinierenden Luftbranche". Wir glauben, das ist die Antwort auf die Frage "Warum zu HYDRO". Wir bieten vielfältige Einstiegsmöglichkeiten in Form von Praktika, Abschlussarbeiten oder einer Werkstudententätigkeit. Karriere zum Abheben gibt’s in Biberach. Are you ready for take-off? www.hydro.aero

IKA-werke GmbH & Co. KG

IKA entwickelt und produziert modernste Lösungen für Labore und für die Prozessindustrie. Um die Arbeit von Kunden und Anwendern noch erfolgreicher zu gestalten, verbinden wir neuste Technik mit innovativem Design und denken weit in die Zukunft. Auf die Integration ins digitale Labor sind unsere Produkte entsprechend vorbereitet.

Wir sind ein verantwortungsbewusstes Familienunternehmen und zugleich ein Global Player. Seit über 111 Jahren gibt es uns. Über 900 Mitarbeiter tragen täglich dazu bei, unsere führende Weltmarktstellung in der Labor-, Analysen- und Prozesstechnik auszubauen. Am Hauptsitz in Staufen werden unsere Produkte und Technologien in Zusammenarbeit mit Anwendungsexperten aus Wissenschaft und Industrie entwickelt und von dort in mehr als 160 Länder verkauft. Für exzellenten Service vor Ort betreibt IKA außerdem eigene Niederlassungen an zwölf Standorten auf vier Kontinenten. www.ika.com

IMS Gear SE & Co. KGaA

IMS Gear ist ein international aufgestellter Spezialist der Zahnrad- und Getriebetechnik. Wir haben über 160 Jahre Erfahrung mit Zukunftstechnologien: Heute spielen unsere Antriebslösungen eine wichtige Rolle im Automotive-Bereich, der Industrie oder in der Elektromobilität. Unsere Innovationen bewegen buchstäblich die Welt. Damit das auch morgen so bleibt, denken und handeln wir mit Weitblick, Offenheit und klarer Strategie. In unserem bunten Team wird Gemeinschaft groß geschrieben. Neue Herausforderungen gehen wir mit Freude und Spaß an. Wir entwickeln und produzieren kundenspezifische Komponenten, Baugruppen aus Metall und/oder Kunststoff sowie komplette Getriebelösungen. Standard-Planetengetriebe und eine eigene Härterei runden unser Portfolio ab. www.imsgear.com

Koehler Innovation & Technology GmbH

Koehler Innovation & Technology ist ein Teil der Koehler-Gruppe, ein Familienunternehmen in der 8. Generation mit rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit. Mit Forschung und Entwicklung von Rohstoffen, Produkten und Verfahren für die Papierproduktion auf Spitzenniveau unterstützt das Unternehmen die Koehler-Gruppe und weitere Partner und Kunden. Innovation und Nachhaltigkeit sind dabei der Schlüssel zum Erfolg. Besonderen Wert legen wir auf die Förderung und Entwicklung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. www.koehlerpaper.com

maxon motor GmbH

Ob im Weltall, auf der Erde oder unter Wasser: maxon Antriebe werden überall dort eingesetzt, wo es auf höchste Zuverlässigkeit und Präzision ankommt. Man findet sie z. B. in Marsrovern, Prothesen oder Robotern. Beim führenden Anbieter von hochpräzisen Antriebssystemen dreht sich seit 1961 alles um kundenspezifische Lösungen, Qualität und Innovation.

2021 erwirtschaftete die maxon Gruppe insgesamt CHF 626.5 Mio. und beschäftigte über 3.200 Mitarbeitende weltweit, davon 1.300 am Hauptsitz in Sachseln/Schweiz und 530 am Standort in Sexau bei Freiburg/Deutschland. Als Getriebe-Spezialist in der maxon Gruppe unterhält maxon in Sexau neben der Produktion auch Forschungs- und Entwicklungsabteilungen. www.maxongroup.de

ortenauer energieagentur

Klimaschutz ist eine globale gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die Ortenauer Energieagentur unterstützt mit ihren Aktivitäten den regionalen Beitrag zu einer klimaverträglichen und energiegerechten Welt.
Wir sind eine neutrale und unabhängige Informationsstelle für Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Schulen, Gewerbe, Wohnungswirtschaft und kirchliche Einrichtungen und unterstützen diese bei der Umsetzung ihrer Energie- und Klimaschutzprojekte. Wir beraten, schulen, vernetzen, helfen bei der Entscheidungsfindung, machen auf Fördermöglichkeiten aufmerksam, erarbeiten Gutachten und Energiekonzepte und sind im kommunalen Energiemanagement tätig. https://www.ortenauer-energieagentur.de/

Peter Huber Kältemaschinenbau SE

Die Peter Huber Kältemaschinenbau SE ist ein führender Anbieter von hochgenauen Temperiergeräten für Labor, Technikum und Produktion. Das Unternehmen beschäftigt etwa 450 Mitarbeiter*innen am Hauptsitz in Offenburg und ist international mit eigenen Niederlassungen und Handelspartnern tätig.

Huber hat die technologische Entwicklung im Bereich der Flüssigkeitstemperierung mit zahlreichen Produktinnovationen vorangetrieben. Eine Revolution war die Einführung der Unistat-Technologie im Jahr 1989. Unistate sind bis heute tonangebend, wenn es um hochdynamische Temperierprozesse geht. Anwendungen finden sich in der Prozess- und Verfahrenstechnik, Halbleiterindustrie, Solartechnik, Materialprüfung sowie der chemischen und pharmazeutischen Forschung. www.huber-online.com

Pfizer Manufacturing Deutschland GmbH, Betriebsstätte Freiburg

Das Pfizer Werk in Freiburg ist eine der modernsten pharmazeutischen Produktionsstätten weltweit. Über 8,3 Milliarden Tabletten und Kapseln werden jährlich in Freiburg produziert und 16,6 Milliarden abgepackt. 48 teils lebenswichtige, hochwirksame Arzneimittel gehen aus Freiburg in die ganze Welt: Wir stellen beispielsweise Medikamente gegen Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder neurologische Erkrankungen her. 2022 ist eine neue Zukunftsfabrik in Betrieb gegangen, unsere vollautomatisierte High-Containment-Produktionsanlage, durch die wir unser Herstellungsvolumen verdoppeln werden. So schauen wir positiv in die Zukunft des Freiburger Standorts.
So gut aufgestellt zu sein, ist nur dank ausgezeichneter Mitarbeitender möglich. Über 2.000 Kolleginnen und Kollegen arbeiten in der Materialwirtschaft, in Produktion und Abpackung, in der Qualitätskontrolle, im Engineering, Automation, in Lager und Warehouse und vielen weiteren Bereichen. Ständig sind wir auf der Suche nach hervorragenden Spezialisten und Fachkräften.
Pfizer in Freiburg bildet in neun Berufen selbst aus: Chemielaborant:in, Pharmakant:in, Industriekaufmann/-frau, Elektriker:in für Betriebstechnik, Fachkraft für Lagerlogistik, Fachlagerist:in, Maschinen- und Anlageführer:in, Fachinformatiker:in Systemintegration und Mechatroniker:in. Bewerbungen von talentiertem Nachwuchs sind immer willkommen. „Pfizer ist Chancengleichheit wichtig. Wir möchten besonders Frauen und Mädchen auffordern, sich bei uns auf naturwissenschaftliche und technische Berufe zu bewerben. Unsere Ingenieurinnen, Pharmazeutinnen, Mathematikerinnen, Chemikerinnen oder Mechatronikerinnen haben beste Entwicklungschancen“, betont Uwe Lürig, Director Personal
bei Pfizer.

Primetals Technologies Germany GmbH

Die Primetals Technologies Limited, ein Joint Venture von „Mitsubishi Heavy Industries and Partners“ mit Firmensitz in London (Großbritannien), beschäftigt weltweit 7.000 und in Deutschland in der Primetals Technologies Germany GmbH etwa 500 Mitarbeiter an den Standorten Erlangen (Hauptsitz), Willstätt und Saarbrücken. Als führender Partner für Engineering, Anlagenbau und Lifecycle-Services in der Metallindustrie setzen wir auf innovative und praktikable Lösungen, um unsere Kunden optimal zu unterstützen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Für die Garantie von Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Eisen- und Stahlproduktion sowie für modernste Walzwerkslösungen stellt das technische und wirtschaftliche Know-how unserer Mitarbeiter den maßgeblichen Erfolgsfaktor unserer Firma dar. primetals.com

Progress-Werk Oberkirch AG

Wir sind ein globales Unternehmen der Mobilitätsindustrie und verstehen uns als Engineering-Haus, das durch Innovationen die umweltfreundliche Mobilität der Zukunft führend mitgestaltet und komplett verbrennerunabhängig agiert.
Mit unserer Kompetenz in klimafreundlicher Leichtbauweise sind wir Technologieführer und vereinen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Wir entwickeln und fertigen anspruchsvolle Metallkomponenten und komplexe Subsysteme an der Grenze des technologisch Möglichen.
Als sinnstiftender Arbeitgeber mit familiären Strukturen auf globaler Ebene bieten wir 3.000 Mitarbeitenden an 8 Standorten auf 3 Kontinenten ein Zuhause.
Wir handeln aus innerer Motivation und Überzeugung, deshalb ist Nachhaltigkeit für uns einer der zentralen Werte der Unternehmensgruppe.
Wir sehen die Notwendigkeit, den Herausforderungen unserer Zeit mit innovativen und nachhaltigen Konzepten zu begegnen. Vor allem wollen wir aber die darin liegenden Chancen ergreifen.
Unsere Unternehmensstrategie haben wir in dem Motto PEOPLE. PLANET. PROGRESS. zusammengefasst.http://www.pwo-group.com

RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH

Als internationaler Hersteller für moderne Landtechnik produziert RAUCH ca. 16.000 innovative Düngerstreuer, Sämaschinen und Winterstreugeräte pro Jahr. Mit einem Exportanteil von 70% und über 400 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen an unserem Standort in Rheinmünster (direkt beim Flughafen Baden-Baden/Karlsruhe) erwirtschaftete unser familiengeführtes Unternehmen im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz von über 104 Mio. Euro. Werden auch Sie Teil der über 100-jährigen Erfolgsgeschichte und kommen Sie in unser Team. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! à https://rauch.de/unternehmen/karriere/jobs.html

solares bauen GmbH

Die solares bauen GmbH gründete sich 1999 in Zusammenarbeit mit der gleichnamigen Gruppe am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme. Unsere Spezialisierung ist der effiziente Einsatz von Energie unter Nutzung aller regenerativen Energiequellen.
Als Team mit mehr 100 Mitarbeitenden unterschiedlichster Qualifikation arbeiten wir an 8 verschiedenen Standorten in Deutschland und Frankreich, mit Hauptsitzen in Freiburg und Straßburg.
Seit unserer Gründung stehen unsere Planungsleistungen für maximale Energieeffizienz bei minimalem Kosteneinsatz in der technischen Gebäudeausrüstung. Leistungen wie unter anderem optimales Raumklima im Sommer und Winter, Tageslichtqualität, Steuerung & Regelung, Nachweise, Technisches Monitoring sowie Energieaudits runden unser ganzheitliches Spektrum ab. https://www.solares-bauen.de

Schäfer Kunststofftechnik GmbH

Die Schäfer Kunststofftechnik GmbH produziert hochwertige Produkte aus Kunststoffhalbzeugen, vor allem designte Maschinenverkleidungen komplexer Bauart für den Maschinenbau und die Automatisierungstechnik, sowie komplexe Präzisionsteile für die Labor- und Medizintechnik. Darüber hinaus entstehen ausgefallene Diffusoren im Bereich Lichttechnik und Lösungen für Raumdesign und Werbetechnik.

Schäfer ist Komplettanbieter von Bauteilen, Baugruppen und Endprodukten rund um Acrylglas, Polycarbonat und technische Kunststoffe – egal ob Prototyp, Einzelteil, kleine Stückzahlen oder große Serienproduktionen. Für die Bearbeitung kommen eine Vielfalt an modernsten Maschinen gepaart mit den neuesten CAD- und CAM-Systemen zum Einsatz.

Gemeinsam erarbeitet das Unternehmen die besten Lösungen und fördert die Stärken seiner Mitarbeitenden, um die Wünsche der Kunden zu verwirklichen. Neben der kontinuierlichen Verbesserung des Projektmanagements, der Optimierung der Wertströme sowie der Erhöhung der Effektivität und der Wirtschaftlichkeit, steht bei allem Tun vorrangig der Mensch im Mittelpunkt – der Zufriedenheit der Kunden und Partner gilt die gleiche Aufmerksamkeit wie der Zufriedenheit der Mitarbeitenden. Diese kennen ihren „Beitrag zum Ganzen” und agieren in ihren Aufgabengebieten selbstständig. So entstehen Lösungen, auf die alle stolz sein können. Kunststoff in vollendeter Form – von Schäfer vollendet. https://www.schaefer-vollendet.de/

SEF Ingenieurgesellschaft mhB

Der Zeit immer einen Tick voraus – seit 1961.
Wir sind die Spezialisten für Planung, Ausschreibung und Bauleitung in Sachen Heizung, Lüftung, Klima, Sanitär und Gebäudeautomation mit Schwerpunkten auf den alternativen und regenerativen Energieformen. Von unserem Firmensitz in Karlsruhe aus betreuen wir mit rund 30 Mitarbeitern sämtliche Leistungen der TGA für Projekte unserer Kunden. Unsere modern ausgestatteten Büroräume und Arbeitsplätze bieten viel Raum zur Realisierung zukunftsorientierter Projekte mit einer Mischung aus erfahrenen, langjährigen Mitarbeitern und jungen ehrgeizigen Ingenieuren und Technikern. Immer zuverlässig, qualitätsorientiert und unabhängig. Wir sind immer offen und aufgeschlossen gegenüber neuen Technologien und entwickeln selbst innovative Konzepte für die Haustechnik. www.sef-ing.de

SERVOLIFT GmbH

Seit 1976 steht der Name SERVOLIFT für Qualität, Innovation und Flexibilität und ist für unsere Kunden mit einem umfassenden Angebot von Handlings-, Misch- und Reinigungstechnologien für alle Bereiche der Pharma-, Chemie- und Lebensmittelindustrie verbunden.
Die Entwicklung und Fertigung von Mischern, Hubsäulen, mobilen Geräten, Containern, Reinigungsanlagen sowie Sonderlösungen nach kundenspezifischen Anforderungen ist unser Metier und unsere Passion.
Als mittelständischer Maschinen- und Anlagenbauer mit 190 Mitarbeitern legen wir großen Wert auf Unabhängigkeit. Ein kontinuierliches, rentables Wachstum sichert unseren langjährigen, dauerhaften Erfolg.
Wir sind stets auf der Suche nach neuen Ideen und effizienten Lösungen für unsere Kunden sowie den Menschen, die diese Ideen realisieren. www.servolift.de

SICK AG

SICK ist einer der weltweit führenden Lösungsanbieter für sensorbasierte Applikationen für industrielle Anwendungen. Das 1946 von Dr.-Ing. e. h. Erwin Sick gegründete Unternehmen mit Stammsitz in Waldkirch im Breisgau nahe Freiburg zählt zu den Technologie- und Marktführern und ist mit mehr als 50 Tochtergesellschaften und Beteiligungen sowie zahlreichen Vertretungen rund um den Globus präsent. SICK beschäftigt mehr als 11.000 Mitarbeitende weltweit und erzielte im Geschäftsjahr 2021 einen Konzernumsatz von rund 2 Mrd. Euro. www.sick.de

Siemens AG

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein Technologieunternehmen mit Fokus auf die Felder Industrie, Infrastruktur, Mobilität und Gesundheit. Ressourceneffiziente Fabriken, widerstandsfähige Lieferketten, intelligente Gebäude und Stromnetze, emissionsarme und komfortable Züge und eine fortschrittliche Gesundheitsversorgung – das Unternehmen unterstützt seine Kunden mit Technologien, die ihnen konkreten Nutzen bieten. Durch die Kombination der realen und der digitalen Welten befähigt Siemens seine Kunden, ihre Industrien und Märkte zu transformieren und verbessert damit den Alltag für Milliarden von Menschen. Siemens ist mehrheitlicher Eigentümer des börsennotierten Unternehmens Siemens Healthineers – einem weltweit führenden Anbieter von Medizintechnik, der die Zukunft der Gesundheitsversorgung gestaltet. Darüber hinaus hält Siemens eine Minderheitsbeteiligung an der börsengelisteten Siemens Energy, einem der weltweit führenden Unternehmen in der Energieübertragung und -erzeugung. Im Geschäftsjahr 2022, das am 30. September 2022 endete, erzielte der Siemens-Konzern einen Umsatz von 72,0 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 4,4 Milliarden Euro. Zum 30.09.2022 hatte das Unternehmen weltweit rund 311.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.

SMP Deutschland GmbH

Die Motherson Group ist einer der 21 größten und am schnellsten wachsenden Anbieter von Komplettsystemlösungen für die globale Automobilindustrie und bedient eine Vielzahl weiterer Branchen wie Eisenbahn, Luft- und Raumfahrt, Medizin, IT und Logistik mit über 135.000 Mitarbeitern in 41 Ländern weltweit.
Samvardhana Motherson Peguform (SMP) ist der Spezialist der Gruppe für hochwertige und ästhetische Interieur- und Exterieur-Komponenten. Mit Niederlassungen in Europa, Nordamerika, Südamerika und Asien beliefern wir weltweit zahlreiche Pkw- und Lkw Hersteller mit Cockpits, Türverkleidungen, Stoßfängern, Kühlergrills und anderen Produkten auf Polymerbasis. Angesichts unseres schnellen Wachstums sind wir ständig auf der Suche nach talentierten neuen Kollegen, die Teil unseres Teams werden möchten. https://www.smp-automotive.com

Stahl+Weiß PartGmbB

Die Stahl+Weiß PartGmbB, Ihr Partner für Gebäudeoptimierung, Bauphysik und Zertifizierung.
Wir entwerfen haus- und gebäudetechnische Konzepte unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit und Ökologie und erbringen bauphysikalische Leistungen für Neubauten und zu sanierende Gebäude.
Seit 1992 beschäftigt sich unser interdisziplinäres Team mit der Optimierung von Gebäuden mittels dynamischer Gebäudesimulationen sowie Belichtungs-/Verschattungssimulationen. Wir erstellen Energiekonzepte und Wirtschaftlichkeitsberechnungen, bauphysikalische und schalltechnische Berechnungen.
Nach DGNB-Vorgaben sowie nach dem Bewertungssystem BNB zertifizieren wir Gebäude, erstellen Ökobilanzen, berechnen Lebenszykluskosten und beraten zu Baustoffen. www.stahl-weiss.de

Stryker

Stryker ist eines der weltweit führenden Unternehmen in der Medizintechnik und setzt sich gemeinsam mit Kunden für bessere Gesundheitsversorgung ein. Wir bieten innovative Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Medizin und Chirurgie, Neurotechnologie, Orthopädie und Wirbelsäulenbehandlungen an, die zu besseren Ergebnissen für Patienten und Krankenhäuser beitragen. https://www.stryker.com/de/de/index.html

SWEG Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH

Mit mehr als 1800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind wir eines der größten Verkehrsunternehmen im südwestdeutschen Raum. In der Nahverkehrsbranche werden Weichen für die Zukunft gestellt. Bei der SWEG finden Sie die unterschiedlichsten Berufsbilder an verschiedenen Standorten in ganz Baden-Württemberg. Bewerbern bieten wir abwechslungsreiche Aufgaben, Mitarbeit in einem engagierten Team und sichere Arbeitsplätze. www.sweg.de

TECHTORY

TECHTORY – „Gemeinsam die Zukunft automatisieren“
Die TECHTORY Automation GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen in den Bereichen Sondermaschinenbau und CNC-Zerspanungstechnik. Seit 30 Jahren gehören wir zu den führenden und innovativen Anbietern von standardisierten Systemlösungen und Dienstleistungen in der industriellen Automation. Unsere Produktbereiche bestehen u.a. aus Montageautomation, Robotertechnik, Prüfstandbau, Vorrichtungsbau und der Automatisierung von Werkzeugmaschinen. Unser Dienstleistungsbereich umfasst im Wesentlichen die CNC-Teilefertigung für Einzel- und Serienaufträgen. Durch unser integriertes Managementsystem nach ISO 9001 und ISO 14001 haben wir Prozesse, Qualitätssicherung und Umweltschutz stets im Fokus.

Unsere Philosophie
Das Ziel unserer Arbeit ist die Zufriedenheit unserer Kunden. Um dies zu erreichen, denken wir langfristig
und vorausschauend

Nachhaltiger Erfolg erfordert überlegtes Handeln. Um kontinuierlich höchste Qualität liefern zu können, ist unsere Arbeitsweise von umfassender Planung und exakter Ausführung geprägt. Stets wirtschaftliche Lösungen sind das Ergebnis eines langjährig eingespielten Teams und einer hohen Fertigungstiefe in Kombination mit einem optimalen Auftrags- und Zeitmanagement.
Unsere langjährigen Kunden unterstützen wir mit dem Einsatz neuester Technologien, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Neue Herausforderungen nehmen wir gerne an und lösen diese mit großer Motivation.

Soziale Verantwortung
Wir unterstützen Vereine und Organisationen mit gemeinnützigem Charakter in der Nähe unseres Standortes durch Sach- und Geldspenden. Darüber hinaus nehmen wir unsere Verpflichtung als Ausbildungsbetrieb mit einer Ausbildungsquote von 15% sehr ernst. Für uns ist es selbstverständlich unseren Nachwuchskräften nach dem Abschluss ihrer Ausbildung eine feste
Anstellung anzubieten.

Umweltschutz
Der Schutz der Umwelt und der sparsame Umgang mit Energieressourcen sind für uns selbstverständlich
Wir verpflichten uns, sorgsam mit jeglichen Umweltaspekten umzugehen. Unser Ziel ist es durch immer energieeffizientere Bearbeitungsmaschinen und -methoden, Elektromobilität sowie durch Einsatz erneuerbarer Energien, schon bald Klimaneutralität zu erreichen.

Arbeiten bei TECHTORY
Unsere Mitarbeiter sind die Grundlagen für unseren Erfolg. Deshalb erwarten Dich bei uns neben einem Job mit Zukunftsaussichten eine Auswahl an zahlreichen Leistungen und Angeboten. Bei uns gestaltest Du nicht nur die Zukunft mit. Wir sorgen für Deine persönliche und berufliche Weiterentwicklung.

Teamwork – Der Schlüssel zu unserem Erfolg
Bei TECHTORY bist Du ein Teil unserer TECHTORY-Gemeinschaft. Wir sind gemeinsam auf der Suche nach den besten Lösungen. Wir arbeiten zusammen und feiern gemeinsam unsere Erfolge.

Talente und Persönlichkeiten
Für unser Vorhaben benötigen wir neue Talente und Persönlichkeiten. Wir suchen nach Menschen, die den Mut haben ihre Ideen einzubringen, umzusetzen und sich mit uns jeden Tag gemeinsam weiterzuentwickeln.
Erfahre mehr über uns und Deine Einstiegsmöglichkeiten bei TECHTORY.

Testo SE & Co. KGaA

Testo mit Hauptsitz in Titisee im Hochschwarzwald ist weltweit führend im Bereich portabler und stationärer Messlösungen. In 37 Tochtergesellschaften rund um den Globus forschen, entwickeln, produzieren und vermarkten rund 3.500 Mitarbeiter für das High-Tech-Unternehmen. Der Messtechnik-Experte überzeugt weltweit Kunden mit hochpräzisen Messgeräten und innovativen Lösungen für das Messdatenmanagement von morgen. Produkte von Testo helfen Zeit und Ressourcen zu sparen, die Umwelt und die Gesundheit von Menschen zu schützen und die Qualität von Waren und Dienstleistungen zu steigern. www.testo.com

TREA Breisgau EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH

„Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) ist eines der führenden Unternehmen in Europa auf dem Gebiet der thermischen Abfall- und Klärschlammverwertung. Schon heute leistet EEW Energy from Waste einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz und ist damit ein unabdingbarer Teil der Kreislaufwirtschaft. An den derzeit 17 Standorten der Unternehmensgruppe können wir rund 5 Millionen Tonnen Abfälle pro Jahr energetisch verwerten. Mehr als 1.400 Mitarbeitende tragen Verantwortung dafür, die Energie des Abfalls zu nutzen, das Abfallvolumen zu reduzieren, die vom Abfall ausgehenden Gefahren sicher und schadlos zu beseitigen sowie Altmetalle und Verbundstoffe zu recyceln. Außerdem nutzen wir die im Abfall enthaltene Energie effizient und gewinnen daraus Prozessdampf für Industrieanlagen, Fernwärme für Wohngebiete und umweltfreundlich erzeugten Strom. Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie haben wir uns zum Ziel gesetzt, bis 2030 klima-neutral und bis 2040 klimapositiv zu wirtschaften. Eine wesentliche Maßnahme wird neben der CO2-Reduzierung die CO2-Abscheidung in unseren Anlagen sein. Das abgeschiedene CO2 soll dabei teilweise unterirdisch gelagert oder als wertvoller Rohstoff für chemische Produkte in einer klimaneutralen Wirtschaft der Zukunft genutzt werden.“
https://www.eew-energyfromwaste.com/de/

WEHRLE-WERK AG

WEHRLE ist ein Pionier und Technologieführer für die Behandlung spezieller Abfälle und komplexer Abwässer. Mit dem kompletten Spektrum von verfahrenstechnischer Dimensionierung, hauseigener Großteilefertigung, kundenspezifischem Anlagenbau bis hin zu praxisbewährten Dienstleistungen unterstützt das 1860 gegründete Unternehmen öffentliche und private Betriebe beider Erreichung ihrer Umweltziele und Erhöhung der Ressourceneffizienz. Mit Anlagen in über 45 Ländern und auf 5 Kontinenten steht das in der 6. Generation eigentümergeführte Unternehmen in 100 %-igem Familienbesitz im wachsenden Markt für Umwelttechnologiefür Innovation, Zuverlässigkeit, Nachhaltigkeit und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den regionalen und internationalen Partnern. www.wehrle-werk.de

Weil Technology GmbH

Weil Technology wurde 1988 im südbadischen Müllheim gegründet. An unserem Unternehmenssitz ist der Großteil unserer Mitarbeiter tätig. Hier werden unsere Maschinen und Lösungen entwickelt und realisiert. Wir ermöglichen unseren Kunden, ihr Potenzial in der Fertigung von Blech- und Metallbaugruppen zu nutzen, um wirtschaftliche Ziele zu erreichen und nachhaltig erfolgreich zu sein. Unsere Fertigungslösungen kommen dabei dort zum Einsatz, wo Wandel stattfindet und die Produkte von morgen entstehen. Hierfür realisieren wir seit 35 Jahren Maschinen und modulare Anlagen, die sich durch die Kombination innovativer Laser-, Spann- und Automatisierungstechnologien auszeichnen und vielseitige Fertigungsschritte in den Verfahren Umformen, Trennen und Fügen ermöglichen. Unsere Lösungen sowie unser Service sind geprägt von Expertise, Flexibilität und Engagement. Der Mehrwert für unseren Kunden und seine Zufriedenheit sind dabei unser zentrales Ziel, was tausende realisierte Installationen weltweit und viele langjährige Partnerschaften belegen.

Wir schätzen den attraktiven Wirtschaftsstandort Müllheim im Dreiländereck nahe an Frankreich und der Schweiz. Im Herzen des Markgräflerlandes, zwischen Rhein, Reben und dem Südschwarzwald gelegen, verwöhnt von sonnigem und warmem Klima, stimmen die Voraussetzungen für die Work-Life-Balance. In der Region fühlen wir uns heimisch und verwurzelt. So engagieren wir uns auch gern vor Ort. Zum Beispiel in der Partnerschaft als Sponsor des SC Freiburg. Schließlich ist die richtige Technik auch beim Fußball essentiell.

Als technologiebasiertes Unternehmen mit Fokus auf der Entwicklung innovativer Fertigungslösungen sind wir uns unserer ökologischen und sozialen Verantwortung bewusst. Einen wichtigen Beitrag leisten wir mit unseren Anlagen, die unseren Kunden ermöglichen, effizient und nachhaltig zu fertigen und Ressourcen zu schonen. Im Bündnis Zielgerade 2030 verfolgen wir zudem interne, messbare Nachhaltigkeitsziele zur Reduzierung unseres CO2-Ausstoßes. So wollen wir gemeinsam mit den Partnern hier am Oberrhein klimaneutral werden. www.weil-technology.com

Witzig & Frank

Witzig & Frank gehört zu den traditionsreichsten und international leistungsstärksten Sondermaschinenherstellern. Mit standardisierten Baugruppen konfigurieren wir individuelle Maschinenkonzepte, die höchste Ansprüche an Qualität, Produktivität, Flexibilität und Verfügbarkeit erfüllen. Wir bieten unseren Kunden ein immenses Know-how und eine ganzheitliche Betreuung – von der Idee über die Entwicklung bis zur Realisierung kompletter Turnkey-Projekte. Wir haben unsere Maschinenbaureihe auf die spanende und spanlose Formgebung meist kubischer Werkstücke mit hoher Produktionsleistung (Mittel- und Großserienfertigung) für höchsteQualitätsansprüche ausgerichtet. www.witzig-frank.com

ystral gmbh

ystral ist ein stark wachsendes, inhabergeführtes Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau mit über 270 Mitarbeitern. Wir projektieren, konstruieren und fertigen mit Herzblut und vollem Engagement durchdachte Misch-, Dispergier- und Pulverbenetzungsmaschinen sowie Prozessanlagen für unsere Kunden. Unsere Technologien werden weltweit in den Branchen Chemie, Pharma, Lebensmittel, Home und Personal Care eingesetzt.
Unsere Kernkompetenz ist die Konzeptionierung und der Bau von individualisierten Misch-, Dispergier- und Pulverbenetzungsmaschinen und -anlagen für strömungsmechanische Verfahrenstechnik.
Als mittelständisches Unternehmen mit Hauptsitz im Süden Deutschlands und Tochtergesellschaften in China, Indien und Singapur sowie zahlreichen Vertretungen zeigen wir weltweit Präsenz und sind für zukünftige Anforderungen bestens aufgestellt. Wir sind ein kontinuierlich wachsendes Unternehmen, das viele Chancen zur persönlichen Weiterentwicklung im internationalen Umfeld bietet. Verbinden Sie Ihre fachliche und persönliche Entwicklung mit unserem Wachstum. www.ystral.de

Zehnder Group Deutschland Holding GmbH

All about climate - all about you
Zehnder Group verbessert die Lebensqualität durch umfassende Lösungen für das Raumklima. Die Produkte und Systeme der Zehnder Group zur Heizung und Kühlung, komfortablen Raumlüftung und Luftreinigung zeichnen sich durch hervorragendes Design und hohe Energieeffizienz aus. In ihren Geschäftsfeldern gehört die Gruppe mit Marken wie Zehnder, Acova und Core zu den Markt- und Technologieführern. Wir arbeiten als ein hervorragendes Team mit unseren Kunden zusammen, sind engagiert, strahlen Leidenschaft aus und lieben unsere Tätigkeit - alles, um sicherzustellen, dass wir beim Kunden immer die erste Wahl sind. Als Innovationsführer beschäftigen wir weltweit 4.000 Mitarbeiter, davon ca. 600 Mitarbeiter am Standort Lahr
 

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