Energie- und Gebäudetechnik
Du willst nicht nur über Klimaschutz reden, sondern ihn technisch umsetzen? Im Bachelor Energie- und Gebäudetechnik entwickelst du die Lösungen für die Energiewende. Du lernst, wie Gebäude smart werden und wie wir Sonne, Wind und Wasserstoff clever nutzen. Werde zur treibenden Kraft für Energiesysteme und plane die Infrastruktur für morgen.
Steckbrief
Abschluss
Bachelor of Engineering (B. Eng.)
Unterrichtssprache
Deutsch
Regelstudienzeit
7 Semester (inkl. 1 Praktikumssemester)
Studienbeginn
Wintersemester
Ende der Bewerbungsfrist
18. September
Zulassungsvoraussetzungen
Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, Fachhochschulreife
ECTS
210 Credits
Studienort
Campus Offenburg
Alles Wichtige
Studieninhalte
Du beschäftigst dich mit der Frage, wie Gebäude nachhaltig mit Energie versorgt, technisch ausgestattet und effizient betrieben werden können. Dafür verbindest du Ingenieurwissen mit Klimaschutz, Digitalisierung und moderner Versorgungstechnik.
Die Basics anpacken: Du startest mit Mathematik, Physik und Elektrotechnik. Das ist dein Werkzeugkoffer für alles, was kommt.
Energie verstehen: Du erforschst, wie wir Energie gewinnen, speichern und klug verteilen. Von der Photovoltaik bis zum Wasserstoff-Speicher.
Gebäude neu denken: Erlebe, wie moderne Bauphysik und Klimatechnik Häuser effizient und komfortabel machen.
Digitale Hebel nutzen: Mit Messtechnik, Data Science, Simulation und Regelungstechnik optimierst du komplexe Systeme und steigerst die Effizienz.
Wirtschaft & Nachhaltigkeit: Du lernst, technische Lösungen auch ökologisch und wirtschaftlich zu bewerten. Für eine echte Kreislaufwirtschaft.
Wissen in Anwendung: Im Praxissemester und in Projekten arbeitest du an realen Aufgabenstellungen und knüpfst Kontakte zu Unternehmen.
In den höheren Semestern setzt du eigene Schwerpunkte: etwa in der Anlagentechnik, Energieversorgung, Gebäudeautomation oder aktuellen Zukunftstechnologien.
Übrigens: Mit dem Regionalen Innovationszentrum für Energietechnik (RIZ Energie) nutzt du ein hochmodernes Laborgebäude für Theorie und Praxis.
Praktika im Studiengang Energie- und Gebäudetechnik
Wissen anwenden, Lösungen entwickeln, Zukunft gestalten: In den praktischen Lehrveranstaltungen setzt du dein Wissen direkt in die Tat um. Du experimentierst, misst, simulierst und analysierst reale Systeme – von der Energieversorgung bis zur Gebäudeautomation. Dabei lernst du, wie nachhaltige und effiziente Lösungen für die Gebäude von morgen entstehen. Im hochmodernen RIZ Energie stehen dir dafür beste Bedingungen für Theorie und Praxis zur Verfügung.
Bauphysik
Profil und Zielsetzung
Die Projektierung von nachhaltigen und klimafreundlichen Gebäudekonzepten mit höchstem thermischem Komfort setzt die Kenntnis von grundlegenden bauphysikalischen Zusammenhängen voraus. Im Labor Bauphysik fokussieren wir uns auf die messtechnische Untersuchung und Bewertung von Bauteilen und Räumen.
Wärmetransport an der Fassade
Temperaturen und Feuchte in Räumen
Thermische Trägheit eines Raums
Betriebsverhalten in Winter- und Sommer
Heizung und Kühlung über thermische Bauteilaktivierung
Simulationsmodell für Gebäude und Wärmeübergabesystem
Praktika und Übungen
Eine Doppelklimakammer, bestehend aus zwei Testräumen mit angeschlossener Klimakammer, ist ausgestattet mit unterschiedlichen Außenwandelementen und wird mit angepassten Betriebskonzepten beheizt oder gekühlt. Wir nutzen verschiedene Messverfahren und Messgeräte zur Ermittlung von Temperaturen, Feuchte und Luftbewegungen. Mit Hilfe der gewonnenen Messdaten bewerten wir Eigenschaften und Verhalten von Bauteilen und Räume.
Wir führen in der Gruppe insgesamt drei Laborversuchen an der Doppelklimakammer durch, einen vierten Laborversuch am Rechner:
Messtechnische Untersuchungen zum thermischen Komfort
Thermisches und hygrisches Verhalten und Energiebilanz im Winter
Thermisches und hygrisches Verhalten im Sommer und sommerlicher Wärmeschutz
Simulationsgestützte Analyse der Messdaten
Erneuerbare Energiesysteme
Profil und Zielsetzung
Im Praktikum Erneuerbare Energiesysteme lernen die Studierenden zentrale Technologien der Energiewende anhand praxisnaher Versuche kennen. Der Schwerpunkt liegt auf Photovoltaik, Windenergie und der Simulation regenerativer Energiesysteme.
An modernen Lehrsystemen untersuchen die Studierenden das elektrische Verhalten von Solarmodulen, den Aufbau und Betrieb von Photovoltaikanlagen sowie die Funktionsweise und Regelung moderner Windenergieanlagen. Ergänzend planen und optimieren sie reale PV-Anlagen mit professioneller Simulationssoftware.
Darüber hinaus können ausgewählte Versuche und Projekte am Microgrid des Instituts für Nachhaltige Energiesysteme (INES) durchgeführt werden. Ergänzt wird das Angebot durch erste Modellierungs- und Analyseaufgaben in Python, die den Übergang zu modernen Methoden der Energiesystemsimulation ermöglichen.
Praktika und Übungen
Photovoltaik: Kennlinien, Einstrahlung, Modulverschaltung sowie Netz- und Inselbetrieb
Windenergie: Aufbau, Regelung und Betrieb moderner Windenergieanlagen
Simulation und Auslegung von PV-Anlagen
Praktische Arbeiten am INES-Microgrid
Modellierung und Analyse von Energiesystemen mit Python
Über das Labor
Das Labor verfügt über moderne Lehr- und Simulationssysteme zu Photovoltaik und Windenergie sowie über professionelle Softwarewerkzeuge zur Planung und Bewertung regenerativer Energiesysteme. Ergänzt wird die Ausstattung durch moderne Mess- und Automatisierungstechnik. Über das Institut für Nachhaltige Energiesysteme (INES) erhalten die Studierenden zudem Einblicke in aktuelle Forschungsinfrastrukturen wie Microgrids, Smart Grids und digitale Energiemanagementsysteme.
Hands-On Labor
Profil und Zielsetzung
Das Hands-On Labor bietet den Studierenden im ersten Semester die Möglichkeit, praktische Erfahrungen mit wichtigen Komponenten und Maschinenelementen zu sammeln. In den einzelnen Versuchen werden Rohrleitungsgruppen zusammengebaut, Fahrradnaben zerlegt und untersucht. Das Labor verknüpft die Praxis mit ersten theoretischen Erläuterungen zu wichtigen Themengebieten, die später im Studium vertieft betrachtet werden.
Praktika und Übungen
Versuch Rohrverbindungen
In dem Versuch werden unterschiedliche Rohrleitungsstücke bei Einsatz verschiedener Verbindungstechniken aufgebaut. Hierzu zählt eine Rohrleitungsstrecke aus Stahlrohren, die mithilfe von Flanschen verbunden werden. Außerdem werden Übungsstrecken aus verzinkten Stahlrohren mit Einschraubverbindungen sowie Hydraulikleitungen mit Klemmringverschraubungen aufgebaut. Diese Rohrleitungsstücke werden zum Abschluss mithilfe einer Prüfpumpe auf Dichtigkeit getestet. Während des Labors erfahren die Studierende die Eigenschaften und Vor-/Nachteile der einzelnen Rohr- und Verbindungstechniken.
Versuch Stellantrieb
Innerhalb des Laborversuchs wird ein Drehantrieb für Rohrleitungsventile untersucht. Nach Ausbau wird die Funktion der wesentlichen Bauteile bestimmt und ein Wälzlager ausgetauscht. Hieraus erhalten die Studierende einen praktischen Einblick in die Themengebiete Lager und Wellen.
Versuch Fahrradnabe
Im Mittelpunkt des Versuchs steht eine 3-Gang Fahrradnabe, die zerlegt und wieder zusammengesetzt wird. Im auseinandergebauten Zustand werden die für den Schaltvorgang relevanten Bauteile identifiziert und deren Funktion im Zusammenspiel mit den anderen Komponenten ermittelt. Die Studierende erhalten somit praktische Erfahrungen aus dem Themengebiet Getriebe und Übersetzung.
Heizungstechnik
Profil und Zielsetzung
Wie wird Wärme in einer Heizungsanlage möglichst effizient und nachhaltig erzeugt, bedarfsgerecht innerhalb eines Gebäudes verteilt und letztlich an die Räume abgegeben? Im Labor Heizungstechnik wird genau das praxisnah untersucht, gemessen und bewertet.
Funktionsweise und Betriebsverhalten heizungstechnischer Komponenten und Anlagen
Ermittlung von heiztechnischen Kennzahlen
Teillastverhaltens von Heizungssystemen
MSR-Technik von Heizsystemen
Bedeutung einer ordnungsgemäßen Ausführungsplanung und Realisierung (Heizlast, Heizflächendimensionierung, Rohrnetzberechnung, Hydraulischer Abgleich, Regelkonzept)
Praktika und Übungen
An verschiedene Wärmeerzeugern, einem Wärmeverteilnetz mit angeschlossenen Heizflächen und einem Hydraulikteststand führen wir in der Gruppe insgesamt vier Laborversuchen durch:
Wirkungs- und Nutzungsrad verschiedener Wärmeerzeuger
Thermisches Verhalten einer heizungstechnischen Anlage
Teillastverhalten im geschlossenen hydraulischen System
Hydraulischer Abgleich in einer heizungstechnischen Anlage
Klimatechnik
Profil und Zielsetzung
Nachhaltige und zukunftsfähige Gebäude stellen einen hohen thermischen und akustischen Komfort bei einer sehr guten Luftqualität zur Verfügung. Genau das untersuchen und bewerten wir im Labor für Raumluft- und Klimatechnik. Zudem führen wir eine normgerechte Abnahme und Messungen an einer Lüftungsanlage durch.
Einregulierung von Raumlufttechnischen Anlagen (RLT) im Hinblick auf Zugfreiheit, Temperaturverteilung, Akustik und Raumluftqualität.
Anwendung der Messtechnik im Rahmen der fachtechnischen Abnahme, insb. Lufttemperaturen, Luftgeschwindigkeiten, Turbulenzgrad, Luftfeuchte und Schall
Beurteilung von Messwerten und Messgrößen in der Raumluft- und Klimatechnik
Beurteilung von Raumluftströmungen, insb. mit Hilfe der Sichtbarmachung durch Nebel
Praktika und Übungen
Wir betreiben eine Klimaanlage mit angeschlossenem Testraum und untersuchen und bewerten die Raumluftströmung in klimatisierten Räumen unter praxisnahen Bedingungen und unter den Aspekten Energieeffizienz und thermischer Komfort. Dazu nutzen wir die Heiz-, Kühl-, Be- und Entfeuchtungsfunktion der Vollklimaanlage. Durch Anwendung verschiedener Methoden zur Luftvolumenstrommessung beurteilen wir deren Qualität und Einsatzbereiche.
In der Gruppe führen wir insgesamt vier Laborversuchen durch:
Abnahme einer Klimaanlage
Luftvolumenstrommessung
Raumluftströmung
Betrieb und Energiebilanz einer Klimaanlage
Messdatenerfassung
Profil und Zielsetzung
Sie lernen, Messdaten automatisiert zu erfassen, dafür einfache Messprogramme zu erstellen sowie die Geräteparameter entsprechend zu konfigurieren. Dabei wählen Sie sinnvolle Messeinstellungen und bauen kleinen Messketten auf, um verschiedene Messsysteme praktisch kennenzulernen. Die Messdaten werden anschließend sinnvoll dargestellt und ausgewertet, etwa durch Visualisierung und statistische Analyse. Außerdem machen Sie sich mit unterschiedlichen Sensortypen, ihren Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten vertraut.
Praktika und Übungen
Im Labor erwartet Sie ein Versuchsaufbau mit teilweise oder vollständig aufgebauter Messkette, Messkarte und Rechner. Um damit arbeiten zu können, gibt es im Vorfeld eine Software-Einführung. Außerdem sind die Aufgaben so gestaltet, dass Sie das jeweilige Messsystem und die Komponenten der Messkette schrittweise kennen lernen. Ihre Aufgaben können dann in folgenden Themengebieten liegen:
Aufzeichnen der Kennlinie einer Messblende in einer Luftströmung
Erfassen der Leistungskennlinie einer Solarzelle
Erfassen der Dehnung eines Biegebalkens
Drehzahl- und Spannungsmessung an einem Generator
Auswerten von Lagerreaktionen einer Welle mit Unwucht
Dabei werden Größen, wie Volumenstrom, Druck, Strom, Spannung, Dehnung, Kraft, Drehzahl und Schwingungen behandelt. Zusätzlich ergänzen Temperaturmessungen mit Widerstandsthermometern oder Thermoelementen einige der aufgeführten Themen.
Zu den vermittelten Kompetenzen gehört auch der Umgang mit Handbüchern und Datenblättern, um selbstständig relevante Angaben oder Einstellungen zu erarbeiten und im Messystem einzupflegen.
Physik
Das Physik-Labor schlägt die Brücke zwischen mathematischen Modellen und der erlebbaren Realität. Hier validierst Du die Naturgesetze durch präzise Messverfahren und lernst, physikalische Phänomene quantitativ zu erfassen und die Ergebnisse in einer wissenschaftlichen Form zu dokumentieren.
Schwerpunkte der Laborübungen:
Mechanik & Dynamik: Experimentelle Untersuchung der mechanischen Eigenschaften von Flüssigkeiten und Festkörpern, Auswertung mechanischer Schwingungen von Systemen
Optik: Praktische Versuche zur Strahlenoptik (Linsensysteme) sowie zur Wellenoptik (Interferenz und Beugung an Gitter und Prismenspektrometer).
Struktur der Materie: Grundlagenuntersuchungen zu Atommodellen und dem Aufbau von Kristallen, Untersuchung der Auswirkungen radioaktiver Strahlung.
Methodik: Durchführung systematischer Versuchsreihen, Anwendung moderner Messtechnik sowie die statistische Auswertung und Interpretation der Ergebnisse im Rahmen einer ausführlichen Fehlerrechnung.
Regelungstechnik
Profil und Zielsetzung
Im Rahmen des Regelungstechnik-Labors werden verschiedene Verzögerungsglieder mathematisch beschrieben und messtechnisch analysiert. Es wird das Übertragungsverhalten bei Sprungförmiger und periodischer Anregung untersucht und die Systemparameter ermittelt. Die Studenten lernen den praxisbezogenen Umgang mit dem Bodediagramm und der Ortskurve. Des Weiteren werden Grundlagen über den Aufbau und die Funktionsweise von Automatisierungssystemen vermittelt und dabei das praktische Vorgehen zur Parametrierung von PID-Reglern aufgezeigt. Die Laborversuche werden zudem in Matlab/ Simulink modelliert und die Ergebnisse der Modelle mit den Ergebnissen der realen Versuche verglichen.
Praktika und Übungen
Das Labor setz sich aus fünf Versuchstagen zusammen, bei denen folgende Versuche durchgeführt werden:
Untersuchung eines thermischen Verzögerungsglieds 1. Ordnung bei sprungförmiger Änderung der Umgebungstemperatur mit anschließender grafischer Auswertung der Sprungantwort.
Untersuchung eines mechanischen Verzögerungsglieds 2. Ordnung bei dynamischer Anregung. Aus den Messergebnissen ist ein Bodediagramm und eine Ortskurve zu erstellen.
Eine unbekannte elektrische Schaltung wird messtechnisch untersucht und eine modellbasierte Systemanalyse durchgeführt.
Über ein Prozessleitsystem ist ein PID-Regler iterativ zu parametrieren um die Regeldifferenz einer Strecke mit großer Totzeit möglichst schnell zu kompensieren.
Die Laborversuche werden mit Matlab/ Simulink modelliert und eine rechnergestützte Systemanalyse und Regler Auslegung durchgeführt.
Simulation und Optimierung
Das Labor Simulation und Optimierung ist ein Computer-Labor, d. h. es findet im PC-Pool statt. Die Studierenden erhalten die praktischen Fähigkeiten zur Implementierung von Modellen aus verschiedenen Anwendungsfeldern der Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik in relevanten Simulationscodes wie Python und Simulink. Die erhaltenen Simulationsergebnisse werden aufbereitet, visualisiert und diskutiert.
Praktika und Übungen
Nach einer Einführung in die verwendete Simulationssoftware (Python, Simulink) finden Computersimulationen u. a. zu folgenden Themen statt:
Rührkesselreaktoren in verschiedenen Komplexitätsstufen, z. B isotherm vs. thermisch
Elektrofahrzeug mit den verschiedenen Komponenten wie Batteriesystem, Elektromotor, Newtonsche Bewegungsgleichung
Lineare Optimierung (z. B. Produktionsplanung) und nichtlineare Optimierung (z. B. PV-Haushalt mit Speicher)
Perspektiven
Klar ist: Nach dem Studium bist du darauf vorbereitet, nachhaltige Energiekonzepte zu entwickeln, technische Gebäudeausrüstung zu planen und innovative Lösungen für die Energieversorgung von morgen umzusetzen.
Deine Einsatzfelder:
Planung: Entwirf energieeffiziente Gebäudesysteme und moderne Versorgungskonzepte.
Entwicklung: Konstruiere Systeme für erneuerbare Energien wie Solar- oder Windkraft.
Beratung & Optimierung: Unterstütze Kommunen und Firmen dabei, ihren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern.
Projektmanagement: Verantworte die technische Umsetzung großer Infrastrukturprojekte für die Energiewende.
Gebühren und Finanzierung
Semesterbeiträge und Gebühren
Die Hochschule Offenburg erhebt pro Semester einen Verwaltungskostenbeitrag in Höhe von 80,00 Euro und einen Sozialbeitrag für das Studierendenwerk Freiburg in Höhe von 65,00 Euro. Außerdem erhebt die Studierendenschaft der Hochschule zur Erfüllung ihrer Aufgaben von allen immatrikulierten Studierenden einen Studierendenschaftsbeitrag in Höhe von 25,00 Euro je Semester. Der Beitragspflicht unterliegen auch die vom Studium beurlaubten Studierenden, nicht jedoch die befristet eingeschriebenen ausländischen Studierenden nach § 60 Abs. 1 Satz 2 LHG.
= 170 Euro pro Semester
Zusätzliche Kosten für PLUS Pädagogik Studiengänge (Studiengänge mit Lehramtsoption)
Für Studierende der Bachelor-Studiengänge
Elektrotechnik/Informationstechnik PLUS Pädagogik
Mechatronik PLUS Pädagogik
Medientechnik/Wirtschaft PLUS Pädagogik
Wirtschaftsinformatik PLUS Pädagogik
kommt entsprechend der Beitragsordnung des Studierendenwerks Freiburg zusätzlich noch ein Beitrag für den Personennahverkehr (Semesterticket) von 28,00 Euro hinzu.
Hinweis: Die Semestergebühr bezahlst du an der Hochschule Offenburg; eingeschrieben bist du allerdings sowohl an der Hochschule Offenburg, als auch an der Pädagogischen Hochschule Freiburg.
Zusätzliche Kosten für internationale Master-Studiengänge
Studierende der internationalen Master-Studiengänge müssen zudem eine pauschale Servicegebühr in Höhe von 150,00 Euro je Semester bezahlen.
Gebühren für internationale Studierende und Studierende im Zweitstudium
Seit dem Wintersemester 2017/18 erheben die Hochschulen für das Land Baden-Württemberg Studiengebühren von internationalen Studierenden in Höhe von 1.500,00 Euro je Semester und für Studierende im Zweitstudium 650,00 Euro je Semester.
Weitere informationen zu diesen Gebühren erhältst du hier:
https://www.landesrecht-bw.de/bsbw/document/jlr-HSchulGebGBWrahmen
http://www.bw-studyguide.de/en/studying/finance-and-funding.html
Ausnahmefälle der Gebührenpflicht internationaler Studierender:
Laut § 3 LHGebG sind internationale Studierende gebührenpflichtig, die keine Staatsangehörigkeit eines EU/EWR-Staates besitzen und keine deutsche Hochschulzugangsberechtigung haben. Das Gesetz sieht jedoch einige wenige Ausnahmefälle vor.
Zur Beurteilung der Gebührenpflicht können Sie nachfolgendes Auskunftsformular verwenden und ausgefüllt mit den notwendigen Nachweisen an studiengebuehren@hs-offenburg.de senden:
Auskunftsformular Studiengebühren (PDF)
Um eine Befreiung von der Gebührenpflicht zu beantragen, verwenden Sie bitte das entsprechende Antragsformular:
Antrag auf Befreiung der Studiengebühr für Internationale Studierende (PDF)
Antrag auf Befreiung der Studiengebühr für ein Zweitstudium (PDF)
Die Hochschule Offenburg kann nach § 6 Absätze 4 und 5 LHGebG eine begrenzte Anzahl von Internationalen Studierenden von der Gebührenpflicht, vollständig oder teilweise befreien, sofern sie diese für besonders begabt erachtet. Die Voraussetzungen usw. sind in der Satzung für die Befreiung von der Studiengebühr für Internationale Studierende aufgrund besonderer Begabung geregelt. Nähere Informationen finden Studierende der Hochschule in der entsprechenden Ausschreibung im Intranet.
BAföG
Informationen rund ums BAföG gibt es auf der Webseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Bei allen Fragen zum Thema BAföG hilft dir außerdem auch das für die Hochschule Offenburg zuständige Studierendenwerk Freiburg-Schwarzwald unter dem Punkt Geld gern weiter. Anträge auf Ausbildungsförderung kannst du einreichen bei der Außenstelle des Studierendenwerks auf dem Campus in Offenburg.
Außenstelle des Studierendenwerks
Badstraße 24, 77652 Offenburg
Telefon: 0781 205-328
Sprechzeiten:
Mo und Mi von 9.00 – 12.00 und 13.30 – 15.30 Uhr
sowie nach telefonischer Vereinbarung
Hier findest du ein PDF, in dem wir für dich die Kriterien für die sogenannten üblichen Leistungen zusammengefasst, die du nach zwei Jahren BAföG Bezug für eine Weiterförderung nachweisen müssen.
Ansprechpartner*in M+V
Stipendien
Ein Stipendium hält dir finanziell den Rücken frei. Finde die passende Unterstützung in unserer Übersicht der Stipendienprogramme.
Bewerbung
Hast du Fragen zur Bewerbung oder zur Einschreibung?
Das Team vom Zulassungsamt hilft dir gerne weiter:
E-Mail: zulassungsamt@hs-offenburg.de
Telefon: 0781 205-4792 (Mo bis Do 09:00–12:00 Uhr, Di von 13:00–15:00 Uhr)
Vor Ort: Raum: A 007
Impressionen aus dem Studium
Hast du Fragen zur Bewerbung oder zur Einschreibung?
Das Team vom Zulassungsamt hilft dir gerne weiter:
E-Mail: zulassungsamt@hs-offenburg.de
Telefon: 0781 205-4792 (Mo bis Do 09:00–12:00 Uhr, Di von 13:00–15:00 Uhr)
Vor Ort: Raum: A 007
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