Nachhaltigkeit an der Hochschule Offenburg
Nachhaltiges Leben, Arbeiten, Bauen, Handeln, Konsumieren und Wirtschaften beschäftigen derzeit nicht nur Politik und Gesellschaft: Auch an der Hochschule Offenburg ist Nachhaltigkeit ein zentrales Thema. Zahlreiche produkt- und anwendungsorientierte Forschungsprojekte beschäftigen sich mit dem Thema, zahlreiche Professorinnen und Professoren stehen Unternehmen und Gesellschaft als Expertinnen und Experten zur Verfügung, in Studiengängen wird das Thema behandelt und in studentischen Projekten wie zum Beispiel Schluckspecht und Black Forest Formula Team praxisorientiert im Sinn von forschendem Lernen umgesetzt. Auch institutionell orientiert sich die Hochschule in ihrer internen Arbeitsweise, bei Verfahrensabläufen und Ressourcenmanagement schon lang am Leitbild der Nachhaltigkeit.
Nachhaltigkeitsevents
Green Office
Das Green Office der Hochschule Offenburg ist ein vom Nachhaltigkeitsbeauftragten Professor Dr. Daniel Kray und Kanzler Dr. Bülent Tarkan geführtes Nachhaltigkeitsbüro. Es informiert, verbindet und unterstützt Studierende und Hochschulmitarbeitende dabei, sich zum Thema Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln. Zudem koordiniert es in enger Zusammenarbeit mit weiteren Akteur*innen Projekte und Initiativen in den Handlungsfeldern Energie und Gebäude, Organisation und Management, Forschung, Lehre und Netzwerke.
Das Green Office fungiert als erste Kontakt- und zentrale Anlaufstelle nach innen und außen. Es ermöglicht und unterstützt Nachhaltigkeitsaktivitäten und -engagement von Studierenden und anderen Akteur*innen der Hochschule. Außerdem ist das Green Office verantwortlich für die Nachhaltigkeitsberichterstattung, das Klimaschutzmanagement sowie das sich im Aufbau befindliche Klimaschutzcontrolling der Hochschule Offenburg.
Durch die zentrale und direkte Anbindung ans Rektorat und feste Verankerung in der Hochschulstruktur ist es dem Green Office möglich, nachhaltige Entwicklungen der jeweiligen Institutionen voranzutreiben und auch eigene Ideen zum Thema Nachhaltigkeit in Lehre, Forschung und Betrieb zu verankern.
Weitere Informationen zum Green Office
Klimaschutzmanagement
Das Herzstück des Klimaschutzmanagments soll ein integriertes Klimaschutzkonzept bilden. Die Hochschule Offenburg erstellt dieses integrierte Klimaschutzkonzept im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Das integrierte Klimaschutzkonzept wird zu 75 Prozent vom Bund durch den Projektträger Zukunft - Umwelt - Gesellschaft (ZUG) gefördert und durch den verantwortlichen Klimaschutzmanager erarbeitet und umgesetzt. Es soll als Planungswerkzeug dienen, um Treibhausgasemissionen deutlich zu senken. Das Ziel ist eine klimaneutrale Hochschule bis zum Jahr 2030 gemäß dem Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetz Baden-Württemberg. Das integrierte Klimaschutzkonzept setzt sich im Wesentlichen aus folgenden Inhalten zusammen:
Ist-Analyse und Treibhausgasbilanzierung
Potenzialanalyse und Szenarienentwicklung
Strategieentwicklung und Maßnahmenkatalog
Akteursbeteiligung
Controlling, Verstetigung und Kommunikation
Projektname: „KSI - Integriertes Klimaschutzkonzept“
Förderkennzeichen und -plattform: 67K21586, BWMK - Nationale Klimaschutzinitiative
Laufzeit: 01.07.2023 – 30.06.2025
Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
Kontakte
Leitungsteam
Stellvertretende Nachhaltigkeitsbeauftragte
Klimaschutzmanager