Communication and Media Engineering

Um was geht es ?

Informationen auf Knopfdruck, mobile computing, das Internet der Dinge, Multimedianetzwerke; diese und viele weitere Trends beeinflussen und beschleunigen das moderne Leben und prägen die globalen Märkte der Telekommunikation, der Informatik und der Informationstechnik, sowie der Medienwirtschaft.

Der internationale Masterstudiengang Communication and Media Engineering (CME) vermittelt jungen Menschen die technischen und wissenschaftlichen Grundlagen für eine aktive Mitarbeit bei der Lösung der Herausforderungen des vernetzten und multimedialen Lebens und Wirtschaftens. Er wurde bereits 1998 von den beiden Fakultäten "Elektrotechnik und Informationstechnik" und "Medien und Informationswesen" gemeinsam geschaffen und stets an die aktuellsten Anforderungen angepasst.

Die zentrale Idee und Vision ist es, eine wissenschaftliche und anwendungsorientierte Elite in den modernen Technologien der Telekommunikation und digitalen Medien auszubilden.

Der Studiengang vermittelt den Absolventinnen und Absolventen die notwendigen Kenntnisse, Methoden und Werkzeuge für eine Karriere im Bereich der Medien- und Kommunikationstechnologie. Die Studierenden lernen, diskutieren, führen Praktika und Projekte durch.

Praktische Erfahrungen können in Praktika gesammelt werden, die entweder in Forschungsprojekten innerhalb der Universität oder in der Industrie durchgeführt werden. Die Masterarbeit hat eine Mindestdauer von sechs Monaten und kann ebenfalls entweder extern oder innerhalb der Universität angefertigt werden.

Nach dem Abschluss können die Studierenden eine akademische Laufbahn einschlagen und in Zusammenarbeit mit einer Partnerhochschule der Hochschule Offenburg promovieren. Die meisten unserer Absolventinnen und Absolventen treten jedoch direkt in die Wirtschaft ein, entweder in Deutschland oder in ihren Heimatländern. Viele Unternehmen suchen händeringend nach qualifizierten Fachkräften mit internationalem Hintergrund.

 

Im ersten Semester findet der Unterricht hauptsächlich in Form von Vorlesungen statt, während im zweiten und dritten Semester eine aktive und kreative Beteiligung erforderlich ist. Die Studierenden sollten in der Lage sein, selbstständig zu lernen und zu studieren. Ein Großteil der Vorlesungen wird von Laboren begleitet, um das theoretische Wissen unmittelbar anzuwenden und zu vertiefen.

Ein wesentlicher Bestandteil des Studiums ist die Projektarbeit: Im dritten Semester sind die Studierenden gefordert, in interkulturellen Teams zu arbeiten und die erlernten Projektmanagementmethoden anzuwenden.

Das vierte Semester ist für die Masterarbeit reserviert, die entweder in einem Unternehmen oder innerhalb der Universität durchgeführt werden kann.

Eine "Laborarbeit" ist die Durchführung von Experimenten in modernen, gut ausgestatteten Labors. Sie ermöglicht es den Studierenden, theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen.

Die folgenden "Laborarbeiten" werden angeboten:

  • Labor für objektorientierte Softwareentwicklung
  • Mikrowellen-Labor
  • Labor für Simulation geführter Wellen
  • Labor Digitale Signalverarbeitung
  • Labor Computer Vision
  • Labor Interkulturelle Mediengestaltung
  • Datenbank-Labor
  • Labor Optische Netzwerke

Nachfrage der Industrie nach CME-Absolventinnen und -Absolventen

Die CME-Studierenden erhalten eine exzellente Ausbildung, die die Grundlage für eine erfolgreiche internationale Karriere bildet. Die Nachfrage der Industrie nach Absolventinnen und Absolventen des CME-Programms ist hoch, sowohl in Deutschland als auch im Ausland.

Viele Absolventinnen und Absolventen bleiben nach Abschluss ihres Studiums in Deutschland. Sie sind besonders gefragt bei deutschen Unternehmen, die Niederlassungen im Ausland haben oder bei ausländischen Unternehmen, die Standorte in Deutschland haben. Interkulturelle Kompetenz ist nicht nur ein schönes Schlagwort, sondern ein wesentliches Element der Ausbildung. Viele Absolventinnen und Absolventen haben Führungspositionen im In- und Ausland inne und arbeiten häufig in multinationalen Projekten.

Hier einige Beispiele, was ehemaligen CME-Studierende tun:

Andreas Jäger

Software-Entwickler, e.Solutions GmbH, Ingolstadt

Dr. Nidal Fawaz

Leiter der Abteilung Kommunikation und Netzwerke, Al-Rashed Holding Group, Kuwait

Danish Naeem

Gruppenleiter Technischer Vorverkauf, Keynote SIGOS GmbH, Nürnberg

Ljudmila Goriainova

Software-Entwicklerin, Markant, Offenburg

 

Akademische Karriere – Weiter zur Promotion

Ein relativ großer Teil der CME-Absolventinnen und -Absolventen entscheidet sich nach dem Studienabschluss für eine Promotion. Einige Professor*innen des Studiengangs sind Mitglied im Promotionsverband der Hochschulen für angewandte Wissenschaften Baden-Württemberg, sodass auch an der Hochschule Offenburg Promotionen durchgeführt werden können.

 

Krishna Hegde

Radar Signal Processing Engineer - Magna Electronics GmbH

Porträt von Krishna Hedge mit Volllbart und Trachtenjacke
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The CME course stands out for its versatility, providing a broad range of subjects that allow students to pursue a master's degree with a focus on either information technology or electrical engineering, depending on their preferences.

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[ More ]

I signed up for the CME master's program because I wanted to learn more about signal processing and communication systems. I aimed to build a career in radar signal processing and the CME program seemed like the perfect way to gain the knowledge and skills I need for that. The most beneficial parts of the study program for my career have been the courses related to communication systems – such as Signal Processing, Digital Communication, Automotive Radar, Guided Waves, etc. These courses, combined with practical lab experiments, helped me to gain the knowledge needed for the radar signal processing field. Another feature is the flexibility to choose elective subjects from different master courses. For example, you can take a class on machine learning from the Enterprise and IT Security master's program. This lets you customize your education and make it better for your future career. Additionally, the program facilitates opportunities for students to secure work-student job positions across various university departments, offering valuable hands-on experience to shape their careers. CME graduates can shape their careers in either the Information Technology sector or the Electrical Engineering sector, depending on the subjects they choose in the CME curriculum. The Electrical Engineering sector major encompasses industries such as automotive, telecommunications, and embedded systems. I think the CME course is great because it's flexible and gives students lots of options for their future.

Stephen Osei Kuffour

Engineering Expert in Radio Access Networks (RAN) - Ericsson GmbH

Porträt von Stephen Osei Kuffour im blauen Anzug mit Krawatte und Brille
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The study program Communication and Media Engineering is well-structured in such a way that you are equipped with both Software and Hardware Skills after it. That gives you many career options.

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[ More ]

The Professors are also very knowledgeable, highly professional and always willing to answer every question. Subjects like Computer Networking, Digital Communication, Microwave Communications, Wireless Communications and Signals and Systems helped me most in my later career. But the free German language course and working in cross-cultural Teams have also helped me very much. Overall, I can say that my expectations to experience top quality education and have better career opportunities were fulfilled. CME Graduates can work in the Fields of Media, Engineering, IT, Software Development, Research and Development and all these Fields are in high demand in Germany what makes it easier to get a Job after Graduation.

Selen Schabenberger

Senior Development Engineer - Rohde&Schwarz

Porträt Selen Schabenberger
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"The curriculum offered at CME made it possible for me to start a good career in Germany. Meeting students from all over the world and building friendships which lasted up to this day are the most valuable gain I got along the way."

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Mohamed Attia Aref

Senior Engineer - Qualcomm

Mohamed Attia Aref sitzt vor einem Tisch mit Computerbildschirmen und blickt in die Kamera
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"Joining Offenburg University was a huge milestone in my career. It helped me a lot to develop my technical and social skills. I am very grateful to all the people I have met at Offenburg: staff, faculty and colleagues. It has been a great journey that I will never forget!"

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Wer sich vom internationalen Masterstudiengang Communication and Media Engineering angesprochen fühlt und alle Voraussetzungen erfüllt, kann sich online über das Bewerbungsportal HISinOne bewerben.

Degree Master of Science (M.Sc.)
Language of instruction English
Duration of program 4 Semesters
Beginning of study program Winter semester (October)
Registration Deadline March 31st (exception: July 15th for EU residents)
Tuition and fees Fees per semester:
€ 1500 state tuition fee for non-EU citizens
€ 650 state tuition fee for a second degree (only for EU citizens who already obtained a master's degree from a German university)
€ 150 service contribution
€ 160 administration fees
Requirements Above-average Bachelor’s degree in Electrical Engineering, Information Technology or related field, TOEFL iBT 79 or IELTS 6.0 (in each band), German A1 recommended, but not required, APS (only for applicants from China, India and Vietnam), two letters of recommendation
Internship Professional experience preferred
Selection procedure Yes
Accreditation Yes
ECTS 120 credits

Wichtige Links
 

Studien- und Prüfungsordnung

Bestimmungen über den formalen Ablauf von Studium und Prüfungen sowie über die Zulassungsbedingungen zu Prüfungen

Modulhandbuch

Inhaltliche Beschreibung der Lehrfelder des Studiengangs

Labore

Betriebssysteme und Computernetze
Bildverarbeitung
Digitale Signalverarbeitung
Embedded Systems und Kommunikationselektronik
Hochfrequenztechnik und Elektromagnetische Verträglichkeit
Kommunikationstechnik
Telekommunikationstechnik / Wireless Communications
Labor Computernetze
Prof. Dr.-Ing. Claudia Schmidt
Labor Datenbanken
Prof. Dr. Volker Sänger
Labor Interaktive verteilte Systeme
Prof. Dr. Tom Rüdebusch
Labor Medienintegration
Prof. Dr. Roland Riempp
Labor Medienökologie
Prof. Daniel Fetzner
Labor Medientechnik
Prof. Dr. Dan Curticapean
Labor Ubiquitous und Web-Applications
Prof. Dr. Katharina Mehner-Heindl

Gut zu wissen

Studierende an der Hochschule Offenburg müssen für jedes Semester einen Semesterbeitrag entrichten. Der Semesterbeitrag setzt sich wie folgt zusammen:

  • Vewaltungskostenbeitrag pro Semester: € 70,00 (entfällt für Sonderstipendiaten und Austauschstudierende von Partnerhochschulen, die keinen Abschluss anstreben)
  • Sozialbeitrag pro Semester für das Studierendenwerk Freiburg-Schwarzwald: € 65,00 (für Mensa, Wohnheime, Beratungsstellen, usw)
  • Beitrag der Verfassten Studierendenschaft pro Semester: € 18,00 (entfällt für Austauschstudierende von Partnerhochschulen und Sonderstipendiaten)
  • Pauschale Servicegebühr pro Semester für Studierende der internationalen Master-Studiengänge der Graduate School: € 150,00 (für Wohnungsvermittlung, Ausflüge und Exkursionen, Mentoren, usw.).
  • MBA-Studiengebühren für Studierende des Studiengangs International Business Consulting:  insgesamt € 10.400,00 für das gesamte Studium (3 Semester). Studierende des MBA-Studiengangs zahlen keine zusätzlichen Studiengebühren des Landes Baden-Württemberg.
  •  Studiengebühren pro Semester des Landes Baden-Württemberg für Nicht-EU-Bürger: € 1.500,00. Sie sind von den € 1.500,00 Studiengebühren befreit wenn Sie: 
    - Bürger der Europäischen Union und/oder der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft sind
    - Ehepartner oder Kind eines Bürgers der Europäischen Union und/oder der Europäischen
    - Wirtschaftsgemeinschaft sind
    - Ihr Abitur in Deutschland erworben haben
    - In Deutschland als Flüchtling anerkannt sind
    - Austauschstudierende/r von einer Partnerhochschule sin, oder 
    - bereits vor dem Wintersemester 2017/2018 in dem Studiengang eingeschrieben waren
  • Studiengebühr pro Semester des Landes Baden-Württemberg für ein Zweitstudium: € 650,00 (nur für Studierende, die von der Studiengebühr des Landes Baden-Württemberg in Höhe von €1.500,00 befreit sind und bereits einen Masterabschluss in einem konsekutiven Studiengang in Deutschland erlangt haben)

Diese Angaben sind ohne Gewähr. Rechtlich bindend sind die jeweils aktuellen Gesetze des Landes Baden-Württemberg. Mehr Informationen zu den Studiengebühren auf folgender Webseite: https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/hochschulen-studium/studium/studienfinanzierung/gebuehren-fuer-internationale-studierende-und-zweitstudium/

Die jeweiligen Zahlungsfristen werden mit dem Zulassungsbescheid bekannt gegeben. Austauschstudierende von Partnerhochschulen und Sonderstipendiaten bezahlen den Beitrag nach der Ankunft in Offenburg.

Im Unterschied zu anderen Ländern vergeben Hochschulen in Deutschland kaum Stipendien. Wichtigster Stipendiengeber für internationale Studierende ist der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), der auch eine Stipendiendatenbank anbietet. Eine weitere Informationsquelle bietet der European Funding Guide. Bitte beachten Sie, dass eine Stipendienbewerbung nur vom Heimatland aus bei den DAAD-Außenstellen erfolgen kann. 

Außerdem gibt es einige wenige Stipendien für internationale Studierende, durch welche diese für 1 Jahr von den staatlichen Studiengebühren in Höhe von 1500 EUR befreit werden könnnen. Antragsberechtigt sind die an der Hochschule eingeschriebenen Studierenden ab dem zweiten Fachsemester des jeweiligen Studiengangs.

Wichtige Ansprechpartner für finanzielle Fördermöglichkeiten sind außerdem verschiedene Stiftungen und Begabtenförderungswerke. Auch sie bieten Stipendien für internationale Studierende an. Die Bedingungen sind jedoch oft sehr unterschiedlich und müssen direkt bei den jeweiligen Organisationen erfragt werden. Auch hier beraten Sie die DAAD-Außenstellen im Heimatland.

Die Studierenden müssen selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommen. Darunter fallen Kosten für Miete, Krankenversicherung, Lebensmittel, Bücher, Freizeitgestaltung, Transport und Sonstiges. Je nach Lebensstil belaufen sich die Lebenshaltungskosten auf circa 934,00 Euro im Monat, die sich ungefähr so zusammensetzen: 

Miete

 420

Krankenversicherung

 120

Bücher und Lernmaterial

 40

Lebensmittel

 240

Kleidung, Transport, usw.

 114

 

Kosten pro Monat

 

 934

 

Nähere Informationen zu Unterkunft und Mietpreisen, die variieren können, finden Sie unter Wohnraumvermittlung.

Besonders in den ersten Tagen sind viele Ausgaben (Mietkaution, Miete, Krankenversicherung, eAT-Gebühren, etc.) zu tätigen. Bitte denken Sie daran, genügend Bargeld für die Zeit nach der Ankunft mitzubringen.

Ausländische Studierende aus der EU haben freien Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt. Viele Jobs werden auf den "schwarzen Brettern" an der Hochschule ausgeschrieben. Auch die Agentur für Arbeit hilft bei der Job-Vermittlung für Studierende. Die meisten Jobs erfordern zumindest Grundkenntnisse der deutschen Sprache.

Studierende, die nicht aus EU- oder EWR-Ländern kommen, können in Deutschland nur eingeschränkt (120 Tage im Jahr) arbeiten.

Eine Ausnahme ist die Arbeit als wissenschaftliche oder studentische Hilfskraft an der Hochschule: Diese kann länger als 120 Tage im Jahr ausgeübt werden. Die Anzahl dieser Stellen ist jedoch beschränkt.

Merkblatt Mindestlohngesetzt: In Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen für angewandte Wissenschaften und der Wirtschaft und anderen Arbeitgebern vor dem Hintergrund des Mindestlohngesetzes – Informationen für Hochschulen, herausgegeben durch haw-bw.de.

Sobald Sie an der Hochschule Offenburg zugelassen sind, können Sie diesen Bereich als Informationsquelle für die Vorbereitungen vor Ihrer Ankunft nutzen. Hier erfahren Sie mehr über erforderliche Dokumente, Studiengebühren und Lebenshaltungskosten, Unterkunft und Transport und vieles mehr.

Eine weitere gute Informationsquelle ist die DAAD-Broschüre "Studieren in Deutschland - Ein praktischer Leitfaden für internationale Studierende".

 

 

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Studierende, die aus einem Land kommen, das nicht zur Europäischen Union gehört, benötigen für die Einreise nach Deutschland ein Visum und für das Studium in Deutschland eine zusätzliche Aufenthaltserlaubnis. Für Studierende, die Bürger eines EU-Landes sind, gelten andere Einreise- und Genehmigungsbestimmungen. Weitere Informationen zu den Visabestimmungen erhalten Sie beim deutschen Konsulat in Ihrem Land.

Wir empfehlen, Ihr Visum drei Monate im Voraus zu beantragen, da die Bearbeitung in einigen Fällen länger dauern kann. Achten Sie auch darauf, das richtige Visum zu beantragen, da Sie mit einem Touristenvisum nicht studieren dürfen.

Eine umfassende Liste mit Informationen finden Sie auf der Seite des Auswärtigen Amts zu den Visabestimmungen.

Wenn Sie für Ihren Visumantrag eine deutsche Adresse angeben müssen und Ihre noch nicht kennen, können Sie die Daten der Hochschule Offenburg (Badstraße 24, 77654 Offenburg) angeben.

Um in Deutschland studieren zu können, müssen Sie nachweisen, dass Sie Ihren Aufenthalt hier finanzieren können. Die deutschen Behörden gehen von einem Mindestbetrag aus, den Sie monatlich zur Verfügung haben müssen. Zurzeit sind dies ca. € 861,00 pro Monat, also insgesamt über € 10 332,00 für das erste Studienjahr. Eventuell können auch höhere Nachweise verlangt werden.

Den Finanzierungsnachweis können Sie auf unterschiedliche Art vorlegen. Erkundigen Sie sich bei der deutschen Auslandsvertretung in Ihrem Land nach den Details. Sehr verbreitet ist die Einrichtung eines Sperrkontos, auf dem das Geld hinterlegt wird. Die Sperrkonten können z. B. bei der Deutschen Bank, Fintiba oder Expatrio eingerichtet werden. Bitte beachten Sie, dass es sich um externe Dienstleister handelt, die nicht mit der Hochschule Offenburg verbunden sind.

Bitte beachten Sie, dass es nicht möglich ist die Studiengebühren von dem Geld auf dem Sperrkonto zu bezahlen, da von diesem Konto monatlich nur eine bestimmte Summe abgehoben werden kann.

Unter dem Punkt Finanzielles finden Sie auf dieser Internetseite außerdem ausführliche Informationen zum Thema Studiengebühren, Lebenshaltungskosten und Stipendien.

Für die ersten Tage nach der Ankunft sollten Sie außerdem genügend Bargeld mitbringen, da gleich zu Beginn mehrere Ausgaben anstehen und es auch einige Tage dauern kann, bis ein neues Bankkonto eröffnet ist. Bedenken Sie, dass Auslandsüberweisungen sehr lange (bis zu drei Wochen) dauern können.

Weitere Informationen für die Zeit nach der Ankunft finden Sie unter Die ersten Tage.

Wer in Deutschland studieren will, muss eine Krankenversicherung haben. Ohne diesen Krankenversicherungsschutz können sich Studierende nicht immatrikulieren. Internationale Studierende müssen sich sofort nach Ihrer Ankunft in Deutschland krankenversichern. Dazu bieten die gesetzlichen Krankenversicherungen günstige Studententarife an, die ca. € 100,00 pro Monat kosten.

Mit einigen Ländern (EU-Staaten) bestehen Sozialversicherungsabkommen: Sind Sie in Ihrem Heimatland gesetzlich krankenversichert, so können Sie diesen Versicherungsschutz in Deutschland von einer gesetzlichen Krankenkasse anerkennen lassen. 

Denken Sie daran, für die ersten Tage auch eine Reisekrankenversicherung abzuschließen. Diese muss jedoch nur solange gelten, bis Sie bei einer deutschen Krankenversicherung versichert sind.

Der größte Stipendiengeber für internationale Studierende in Deutschland ist der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD), der auch eine Stipendiendatenbank anbietet. Bitte beachten Sie, dass eine Stipendienbewerbung nur vom Heimatland aus bei den DAAD-Außenstellen erfolgen kann. 

Die Hochschule Offenburg unterstützt internationale Studierende mit einem Mentorenprogramm. Studierende aus höheren Semestern helfen den Neuankömmlingen, sich in den ersten Wochen zurecht zu finden. Der erste Kontakt über E-Mail beginnt schon vor der Ankunft in Deutschland.

Die Mentoren sind persönliche Assistenten im Alltag: sie holen die neuen Studierenden vom Bahnhof ab, bringen sie zur Unterkunft, helfen bei Sprachproblemen, unterstützen bei Behördengängen und anderen organisatorischen Dingen wie Mietvertrag oder Kontoeröffnung. Außerdem zeigen sie Offenburg und Umgebung und geben Tipps für die Freizeitgestaltung. Schon oft sind auf diesem Wege enge Freundschaften entstanden.

Offenburg ist gut zu erreichen. Hier erklären wir Ihnen die wichtigsten Verkehrsverbindungen zu den beiden Standorten der Hochschule Offenburg.

  • Campus Offenburg
    Badstr. 24
    77652 Offenburg
    Deutschland
  • Campus Gengenbach
    Klosterstr. 14
    77723 Gengenbach
    Deutschland

Flughäfen

Die meisten ausländischen Studierenden landen in Frankfurt am Main, dem größten internationalen Flughafen in Deutschland. Weitere Flughäfen in der Nähe sind: Karlsruhe /Baden-Baden, Basel-Muhlhouse (CH/F), Straßburg (F), Stuttgart und Zürich (CH). Am Flughafen Frankfurt gibt es einen Fernbahnhof mit Zug-Verbindungen nach Offenburg.

Mit dem Zug

Offenburg liegt direkt an der Bahnstrecke Hamburg-Basel und ist mit dem Zug gut zu erreichen. Vom Flughafen Frankfurt aus gelangen Sie am besten mit dem ICE nach Offenburg, die Fahrt dauert ca. 1,5 Stunden. Es gibt stündliche Verbindungen (manchmal mit Umsteigen in Mannheim). Nähere Informationen zu Fahrplänen und Preisen bei bahn.de.

Mit dem Auto

Mit dem Auto erreichen Sie Offenburg über die Autobahn A5, Ausfahrt Offenburg. Der Weg zur Hochschule ist ausgeschildert.

Nach Ihrer Ankunft in Offenburg müssen Sie sich an der Hochschule immatrikulieren. Austauschstudierende schreiben sich beim International Office ein, Master-Studierende bei der Graduate School

Austauschstudierende zahlen die Semesterbeiträge direkt vor der Immatrikulation bar bei der Zahlstelle der Hochschule (Zimmer A106, Campus Offenburg).

Studierende der Graduate School müssen ihre Gebühren bereits vorher bis zu dem vorgegebenen Termin überwiesen habe, damit ihre Zulassung überhaupt gültig wird. 

Informationen zu den Gebühren finden Sie beim Menüpunkt "Finanzierung".

Nach der Einschreibung erhalten Sie die Immatrikulationsbescheinigung und Ihren Studierendenausweis, in Offenburg ist das die Studierendenkarte OSKAR, die viele Vorteile bietet. Ebenso erhalten Sie einen Hochschul-Account mit Email-Adresse.

Möglichst bald nach Ihrer Ankunft sollten Sie ein Bankkonto eröffnen. Damit lassen sich monatliche Zahlungen wie Miete und Versicherungsbeiträge einfach regeln. Die meisten Banken und Sparkassen bieten kostenlose Girokonten für Studierende an. Es ist sinnvoll darauf zu achten, dass die von Ihnen gewählte Bank auch eine Filiale an Ihrem Wohnort besitzt oder zumindest die Möglichkeit bietet, an einer örtlichen Bankfiliale kostenlos Geld abzuheben. Bringen Sie zur Kontoeröffnung Ihren Reisepass und Ihre Immatrikulationsbescheinigung mit.

Es empfiehlt sich, gleich zu Anfang etwas Bargeld auf das Konto einzuzahlen, weil Überweisungen aus dem Ausland unter Umständen länger (bis zu 3 Wochen) dauern können. Bringen Sie deshalb und für weitere Anfangsausgaben der ersten Tage genügend Bargeld mit.

Zahlungsweisen in Deutschland: 

Überweisung: bargeldlose Übertragung von einem Konto auf ein anderes, der Auftrag wird per Überweisungsformular oder online gegeben.

Dauerauftrag: die Bank wird beauftragt, immer an einem regelmäßig wiederkehrenden Termin eine bestimmte Summe an den selben Empfänger zu überweisen (z.B. immer am Monatsanfang die Miete an den Vermieter).

Einzugsermächtigung: wird an Zahlungsempfänger erteilt, die zwar regelmäßig, aber variierende Geldbeträge direkt vom Konto abrufen können (z.B. für die monatliche Telefonrechung).

In Deutschland wird  auch viel bar bezahlt, vor allem kleinere Beträge. Kreditkarten sind zwar relativ verbreitet, doch für alltägliche Einkäufe wenig üblich. Weit verbreitet ist jedoch das Zahlen per EC-Karte. Wenn Sie ein deutsches Konto einrichten, können Sie auch die Geldautomaten des Bankinstituts kostenlos nutzen und mit der Master/EC-Karte einkaufen.

Krankenversicherung:

Wer in Deutschland studieren will, muss krankenversichert sein. Für die Immatrikulation an der Hochschule Offenburg benötigen Sie deshalb einen Krankenversicherungsnachweis, d.h. eine Bestätigung darüber, dass Sie eine deutsche gesetzliche Krankenversicherung abgeschlossen haben. 

Die gesetzlichen Krankenversicherungen bieten günstige Studierendentarife an, die ca. € 90,00 pro Monat kosten. 

Internationale Studierende aus EU-Ländern, die in ihrem Heimatland gesetzlich krankenversichert sind, können sich den Versicherungsschutz in Deutschland anerkennen lassen. Bringen Sie dafür Ihre European Health Insurance Card (EHIC) mit!

Allgemeine Informationen zum deutschen Gesundheitssystem finden Sie hier.

Ein Merkblatt zum Download mit Fakten und Informationen speziell für Studierende steht Ihnen hier zur Verfügung.

Haftpflichtversicherung:

Durch Entrichtung des Semesterbeitrags besteht für alle immatrikulierten Studierenden der Hochschule Offenburg Versicherungsschutz in der Haftpflichtversicherung. Diese gilt allerdings nur für Tätigkeiten, die in ursächlichem Zusammenhang mit dem Studium stehen und in Räumen der Hochschulen oder bei den im Lehrplan vorgesehenen Veranstaltungen stattfinden.

Details zu Versicherungsdeckung etc. entnehmen Sie bitte der Web Seite des Studierendenwerks Freiburg-Schwarzwald.

Die Haftpflichtversicherung tritt ein, wenn Sie jemand anderem oder dessen Eigentum Schaden zufügen. In Deutschland sind Sie gesetzlich für solche Schäden verantwortlich, und zwar nicht nur für den materiellen Schaden, sondern auch z.B. für gesundheitliche Schäden. Daher ist die Haftpflichtversicherung eine der wichtigsten Versicherungen, wenn Sie in Deutschland reisen oder leben.

Für Studierende der Graduate School schließen wir eine eigene Haftpflichtversicherung ab, die auch Schäden abdeckt, die nicht in ursächlichem Zusammenhang mit der Hochschule stehen. Die Versicherungsbeiträge werden durch die Service Contribution finanziert. Studierenden, z.B. Austauschstudierenden, die in einem der anderen Studiengänge studieren und/oder nicht verpflichtet sind die Service Contribution zu entrichten, empfehlen wir dringend, eine eigene Haftpflichtversicherung für € 24,00 im Jahr abzuschließen! 

Internationale Studierende müssen sich innerhalb einer Woche beim Ausländeramt an ihrem Wohnort melden und ihren Wohnsitz registrieren lassen. Bei visumspflichtigen Studierenden wird dort auch das Visum in eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken umgewandelt und Sie erhalten Ihren elektronischen Aufenthaltstitel (eAT). EU-Bürger benötigen keine Aufenthaltserlaubnis aber eine sogenannte Freizügigkeitsbescheinigung und müssen sich ebenfalls am Ausländeramt anmelden und bei Adressänderung abmelden. Für Studierende mit Wohnsitz in Offenburg ist das Ausländerbüro zuständig, für die anderen Gemeinden in der Ortenau (auch Gengenbach) das Ausländeramt im Landratsamt Ortenaukreis

Für die Anmeldung müssen folgende Unterlagen mitgebracht werden: 

  • Reisepass
  • Passbild
  • Immatrikulationsbescheinigung der Hochschule Offenburg
  • Finanzierungsnachweis
  • Mietvertrag
  • Krankenversicherungsnachweis

Der elektronische Aufenthaltstitel (eAT) wird als gesondertes Dokument im Kreditkartenformat mit elektronischen Zusatzfunktionen erteilt und von der Ausländerbehörde ausgehändigt. 

Im Karteninneren besitzt der eAT einen kontaktlosen Chip, auf dem biometrische Merkmale (Lichtbild und zwei Fingerabdrücke), Nebenbestimmungen (Auflagen) und persönliche Daten gespeichert sind. Zusätzlich enthält der Chip einen elektronischen Identitätsnachweis sowie die Möglichkeit, eine elektronische Signatur zu nutzen.

Wichtig: Der eAT ist nur so lange gültig wie der eingetragene, dazugehörige Reisepass. Achten Sie daher bitte auf die ausreichende Gültigkeit Ihres Reisepasses bzw. beantragen Sie rechtzeitig eine Passverlängerung.

Nebenbestimmungen und sonstige Auflagen zum Aufenthaltstitel (z.B. Beschäftigungserlaubnis) werden im Chip des eAT gespeichert und auf ein Zusatzblatt gedruckt. Auf dem Kartenkörper wird die Anmerkung „siehe Zusatzblatt“ aufgedruckt. Sie müssen Pass, die eAT-Chipkarte und gegebenenfalls das Zusatzblatt immer mit sich führen.

Bitte beachten Sie, dass Reisen in andere Schengen-Länder erst nach Aushändigung des eAT erlaubt sind.

Kosten für den eAT

  • für bis zu einem Jahr: € 100,00
  • mehr als ein Jahr: € 110,00
  • Verlängerung für mehr als 3 Monate: € 80,00

 Wie und wo erhalten Sie die Chipkarte des eAT:

  • Antragsformular beim Ausländerbüro abholen
  • Antragsformular ausfüllen und unterschreiben und wieder beim Ausländerbüro abgeben. Dort bekommen Sie eine neue Checkliste
  • Checkliste und alle Unterlagen beim Bürgerbüro abgeben
  • per E-Mail: Einladung/Termin zur elektronischen Erfassung der Fingerabdrücke
  • per E-Mail: Nachricht, dass der eAT zur Abholung bereitliegt

 Weitere Informationen:

Ausführliche Informationen zum eAT in verschiedenen Sprachen finden Sie auf der Internetseite des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge unter www.bamf.de/eaufenthaltstitel

Bitte beachten Sie, dass in Deutschland alle Bewohner einer Wohnung gemeinsam verpflichtet sind, einen monatlichen Betrag von € 18,36 an die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (GEZ) zu zahlen. Dies bedeutet, dass nur eine Person pro Wohngemeinschaft verpflichtet ist, die GEZ-Gebühr zu entrichten. Die Bewohner einer gemeinsamen Wohnung sind hierbei selbst für die Aufteilung der Kosten untereinander verantwortlich.

Falls Sie Ihre Wohnung mit anderen Personen teilen, klären Sie daher bitte zunächst ab, ob andere Mitbewohner eventuell bereits GEZ-Gebühren entrichten. BaföG-Empfänger können sich von der Gebühr befreien lassen. Sobald eine Person in einer Wohngemeinschaft nicht befreit ist, muss jedoch die volle GEZ-Gebühr für die Wohnung bezahlt werden.

Falls Sie alleine wohnen oder bisher noch niemand die GEZ-Gebühr für Ihre Wohngemeinschaft entrichtet, sind Sie verpflichtet, Ihren Haushalt selbst bei der GEZ anzumelden. Vorsätzliches oder fahrlässiges Nichtzahlen der GEZ-Gebühr gilt als Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.

Die gemeinsame Verantwortung hinsichtlich der Zahlung der GEZ-Gebühr beginnt mit Bezug einer Wohnung und endet in dem Monat, in dem man ausgezogen ist und den Auszug beim Einwohnermeldeamt gemeldet hat. Vergessen Sie daher nicht, auch Ihren Auszug aus der Wohnung wieder bei der GEZ zu melden.

Nähere Informationen bietet das Informationsblatt des Deutschen Studentenwerks.

Zu Semesterbeginn finden für internationale Studierende Einführungsveranstaltungen statt, an denen sie den Campus, Professoren und Dozenten sowie andere Studierende kennenlernen. Offene Fragen rund ums Studium können auf diesen Informationsveranstaltungen geklärt werden.

Für Austauschstudierende: "Introduction Day", am Tag vor Vorlesungsbeginn.

Für Master-Studierende: gemeinsames Orientierungswochenende im Schwarzwald oder am Bodensee.

Die genauen Termine und Details werden gesondert mitgeteilt.