Ehemaliger mgp-Student gewinnt Deutschen Filmpreis

Claudio Demel wird mit Billie Mind, Kai Tebbel, Sebastian Heyser und Jürgen Schulz für beste Tongestaltung in „In die Sonne schauen“ geehrt.

02.06.2026 · Pressemitteilung · Editorial Office: jd

Eine Freu im Abendkleid läuft links neben vier Männern im Anzug, die alle einen Preis in der Hand halten
Laudatorin Gisa Flake (links) mit Claudio Demel (rechts) und den weiteren für die beste Tongestaltung Ausgezeichneten. © Deutscher Filmpreis 2026/Clemens Porikys

Der Film setzte sich in dieser Kategorie gegen vier andere Nominierte durch und gewann im Verlauf des Abends noch neun weitere Lolas. Er erzählt von vier Frauen aus unterschiedlichen Epochen – Alma (1910er), Erika (1940er), Angelika (1980er) und Nelly (2020er) – deren Leben auf unheimliche Weise miteinander verwoben sind, da sie alle ihre Kindheit und Jugend auf einem abgeschiedenen Hof in der Altmark verbracht haben. Die Schauspielerin, Kabarettistin und Sängerin Gisa Flake betonte in ihrer zur Melodie des James Bond-Klassikers „Goldeneye“ gesungenen Laudatio die Bedeutung des Tons für einen Film: „Er verdichtet Geschichten und bestimmt die Mischung“, erklärte Flake, ehe sie den heute in Berlin lebenden selbstständigen Filmtonmeister und Sound-Designer Claudio Demel sowie Billie Mind, Kai Tebbel, Sebastian Heyser und Jürgen Schulz auf die Bühne rief. Claudio Demel hat von März 2010 bis Juni 2014 Mediengestaltung und Produktion an der Hochschule Offenburg studiert. Anschließend spezialisierte er sich an der Filmakademie Baden-Württemberg auf Filmton und Sounddesign.