Gewinnerinnen und Gewinner des pepperMINT-Wettbewerbs 2026 stehen fest

17 Zehntklässler*innen präsentieren Projekte zum Thema "Mehr erreichen mit weniger - Baut euer Energiesparhaus!" an der Hochschule Offenburg.

30.06.2026 · Pressemitteilung · Editorial Office: jd

Gruppenfot von sommerlich gekleideten jungen Menschen, die in einem Hörsaal neben einem selbstgebauten Holzhaus stehen
Die Teilnehmenden mit ihrem selbstgebauten Holzhaus.

In Dreier- und Vierergruppen hatten die Schüler*innen des Scheffelgymnasiums in Lahr gemeinsam mit ihrem Lehrer Christian Oelze im Fach Naturwissenschaft und Technik (NwT) unterschiedliche Projekte zum Thema Energiesparhaus erarbeitet. Neben der Kreativität der Jugendlichen hob pepperMINT-Strategieplanerin Miriam Bartels besonders die Tatsache hervor, dass unter den 17 Teilnehmenden sehr viele Mädchen waren. „Und so bestanden auch die Gruppen, die auf den Plätzen 1 bis 3 gelandet sind, letztlich aus acht Mädchen und zwei Jungen“, freute sich Miriam Bartels.

Zu Beginn hatte die pepperMINT-Strategieplanerin allen Beteiligten zunächst die Hochschule Offenburg kurz vorgestellt. Anschließend folgten die Präsentationen der einzelnen Projekte an einem großen, selbst gebauten Holzhaus und der zu den Projekten gestalteten Plakate. Die erste Gruppe hatte eine Smarthome Treppe erdacht, deren Stufenbeleuchtung sich erst nach einer mit Hilfe der Physical-Computing-Plattform Arduino programmierten Kombination der Signale von Ultraschall- und Helligkeitssensoren anschaltete und so Energie einsparte. Die zweite Gruppe stellte einen Lichtleiter vor, der Sonnenlicht mit Hilfe eines Parabolspiegels auf dem Dach einfing und über Glasfaserkabel an dunkle Räume weitergab, um den dort ansonsten notwendigen Einsatz von künstlichem Licht und damit Energie zu reduzieren. Die dritte Gruppe wollte mit smarten Jalousien, die sich je nach Temperaturdifferenz zwischen Außen und Innen sowie Helligkeit schließen, den Wärme- und damit Energieverlust durch die Fenster minimieren. Die vierte Gruppe baute ihr Haus der Zukunft mit Bausteinen aus recyceltem Plastik sowie die Qualität der Außenluft verbessernden Mooswänden. Und die fünfte Gruppe erhöhte die Energieeffizienz beim Heizen: Auf sich stark aufheizenden Außenwänden aus Basaltresten mit Beton wurden Kupferrohre angebracht. In den Rohren befindliches Wasser wurde durch die Wärme der Wände erhitzt und mittels einer Wärmepumpe in die Fußbodenheizung oder für spätere Bedarfe in einen kostengünstigen und einfach zu realisierenden Sandspeicher transportiert.   

Nach einem Mittagessen in der Mensa und einem Lötprojekt im Maker Space der Hochschule Offenburg durften die Teilnehmer*innen selbst darüber abstimmen, welche Gruppe ihr Projekt am besten umgesetzt und präsentiert hatte. Die drei erstplatzierten Gruppen wurden prämiert. Als Preise gab es Europa-Park Gutscheine mit je nach Platzierung unterschiedlichen Werten sowie Hochschul-Hoodies (1. Platz) beziehungsweise Hochschul- Kaffeebecher (2. und 3. Platz).  Es siegte die Aktive Warmwand vor dem Haus der Zukunft und dem Lichtleiter.