Entwicklung eines Bewertungsansatzes von Ungänzen zur Verknüpfung der Qualitätsanforderungen (Gütestufen) mit der Bauteilbeanspruchbarkeit

Erzeugnisse aus Stahlguss sind in nahezu allen Industriezweigen zu finden. Herstellungsbedingte Ungänzen lassen sich in Bauteilen aus Stahlguss nicht vermeiden. Die Größe, Art oder Lage der zulässigen Gussfehler ist nach den technischen Lieferbedingungen durch den Käufer vorzugeben. Eine Entscheidungsgrundlage, auf der eine erforderliche Ausführungsqualität gewählt werden kann, existiert derzeit jedoch nicht. Die Realisierung von Tragstrukturen mit Stahlgussbauteilen sind aus diesem Grund derzeit nur durch sehr teure und aufwendige Bauteilprüfungen und daherausschließlich für Prestigeprojekte möglich.

Das Forschungsvorhaben leistet einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung eines Bewertungsansatzes von Ungänzen zur Verknüpfung der Qualitätsanforderungen (Gütestufen) mit der Bauteilbeanspruchbarkeit. Durch die angestrebtenErgebnisse wird dem Tragwerksplaner/Konstrukteur erstmals eine Planungshilfe zur Einteilung von Qualitätsanforderungen in Abhängigkeit zur Belastung von Stahlgussbauteilen zur Verfügung gestellt.

Forschungsschwerpunkt:
Innovative und nachhaltige Produkt- und Prozessentwicklung
Jahr der Einwerbung:
2020
Laufzeit Beginn:
01.11.2020
Laufzeit Ende:
30.04.2023
Projektleitung:
Dietmar Kohler
Beteiligte Professoren:
Dietmar Kohler
Fakultät:
Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik (M+V)
Fördersumme:
149.714,00 €