Forschungsallianz Oberrhein zu den technischen Grundlagen der Nachhaltigkeit

Die Thematik der globalen Erwärmung und der Ressourcenknappheit sowie die damit einhergehenden ökologischen wie sozialen Konsequenzen sind eine der grundlegenden aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Das Konzept der Nachhaltigkeit scheint unter diesem Gesichtspunkt unabdingbar für die zukünftige Erhaltung einer ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Stabilität. Gerade auf technischer Ebene können hierzu wesentliche Beiträge geliefert werden: Nachhaltige regenerative Energiesysteme substituieren existierende fossile Anlagen, moderne Sensorsysteme werden mit intelligenten Algorithmen versehen, um den Energieverbrauch von Gebäuden oder industriellen Prozessen zu optimieren und Verfahren der Computersimulation ermöglichen eine effizientere Energiewandlung in Kraftwerken aller Art. Ein weiterer Aspekt der Nachhaltigkeit kann in technischen Systemen vorgefunden werden, die dazu konstruiert werden, selbst „nachhaltend", d.h. widerstandsfähig und resilient gegenüber einer Vielzahl von äußeren Einflüssen zu sein. Es sind diese Fortschritte in physikalisch-technischen Systemen, die mitunter den Aufbau einer nachhaltigen Wirtschafts- und Gesellschaftsstruktur möglich machen werden.

Das Ziel der gemeinsamen Nachhaltigkeitsforschung der Hochschulen Offenburg, Furtwangen und Karlsruhe sowie der Universität Freiburg und dem KIT wird hierbei in besonderem Maße durch die Einbindung neuer Institute mit dem Forschungsschwerpunkt nachhaltiger Energietechnologien sowie die Integration weiterer, institutsübergreifender Netzwerke und Kooperationsprojekte mit entsprechendem thematischem Schwerpunkt komplettiert.

Forschungsschwerpunkt:
Nachhaltige Energiesysteme
Jahr der Einwerbung:
2016
Laufzeit Beginn:
01.09.2016
Laufzeit Ende:
31.08.2019
Fakultät:
Fakultät Elektrotechnik, Medizintechnik und Informatik (EMI)
Fördersumme:
148.140,00 €
Förderprogramm:
Regionale Forschungsallianzen BaWü