Lab2Device: Vom Prototyping-Labor in das ressourcenbeschränkte Embedded Device

Das „Lab2Device“ Projekt möchte den Transfer prototypischer Künstliche Intelligenz (KI)-Modelle in nachhaltige Produkte unterstützen. Dabei sollen diese Modelle (im Labor mit hochperformanten, aber ressourcenhungrigen GPU-Rechnern trainiert) so optimiert werden, dass sie in speicher- und rechenleistungsbeschränkten eingebetteten Produktsystemen energieeffizient einsatzfähig werden. Zu optimierende Zielgrößen sind neben Modellgenauigkeit, Energieverbrauch, Speicherbedarf und Latenz der Datenverarbeitung auch Robustheit und Vertrauenswürdigkeit.

Das Projekt möchte anhand zweier Anwendungsfälle (Robotik und Batteriediagnostik) Herausforderungen der Umsetzung der verschiedenen Zielgrößen systematisch untersuchen und geeignete Konzepte für ressourceneffiziente Umsetzungen entwickeln. Methodische Schwerpunkte liegen in den Bereichen Modellkompression und Neural Architecture Search. Insbesondere die Anwendungen der Batteriediagnosemodelle tragen ebenfalls zu einer nachhaltigen Welt bei.

Forschungsschwerpunkt:
Sichere, autonome und KI-basierte Systeme
Jahr der Einwerbung:
2025
Laufzeit Beginn:
01.04.2026
Laufzeit Ende:
30.09.2029
Projektleitung:
Prof. Dr.-Ing. Christian Reich-Haag
Beteiligte Professoren:
Prof. Dr.-Ing. Axel Sikora
Prof. Dr.-Ing. Christian Reich-Haag
Prof. Dr.-Ing. Janis Keuper
Prof. Dr.-Ing. Stefan Hensel
Prof. Dr. rer. nat. habil Wolfgang Bessler
Fakultät:
Fakultät Elektrotechnik, Medizintechnik und Informatik (EMI)
Institut:
Institute for Machine Learning and Analytics (IMLA)