Verbesserung der Lebensmittelsicherheit mit hochfrequenztechnischen Verfahren

Bei der industriellen Herstellung von Lebensmittel und Pharmaprodukten wird höchste Zuverlässigkeit gefordert, die bei deren Endkontrolle sichergestellt und nachgewiesen werden muss. Es geht dabei z.B. um Produktionsfehler, Zusammensetzung und Fehlverpackung. Die hierfür hauptsächlich angewandte Röntgentechnik hat Nachteile auf Grund der energiereichen Strahlung sowohl für die Produkte aber auch für die damit befassten Personen. Hochfrequenztechnische Verfahren vermeiden diese Nachteile und bieten zudem ein großes messtechnisches Potential, wie man es zum Beispiel aus der Radartechnik kennt. Im Rahmen des Forschungsprojekts wird untersucht, welche Messmethoden und Frequenzen dafür in Frage kommen. Schwerpunkte der Forschung sind Berechnungen und Simulationen der elektromagnetischen Felder, die Realisierung von Testvorrichtungen sowie die Entwicklung von geeigneten mathematischen Verfahren. Das Forschungsprojekt läuft am Instiute for Unmanned Aerial Systems (IUAS). Es wird gemeinsam von den Professoren Dr. Werner Schröder (Leiter des IUAS), Dr. Andreas Christ und Dr. Lothar Schüssele unter Mitarbeit von wissenschaftlichen Mitarbeitern und studentischen Mitarbeitern betrieben.

Forschungsschwerpunkt:
Sichere, autonome und KI-basierte Systeme
Fakultät:
Fakultät Elektrotechnik, Medizintechnik und Informatik (EMI)
Institut:
Institut für Unmanned Aerial Systems (IUAS)