Beim Open Campus geht‘s heißt her
Rektor Prof. Dr. Stephan Trahasch begrüßte die trotz der Hitze erschienenen Gäste und sprach mit Markus Ritzel, dem Director Public Sector Unit bei Nagarro, Werner Mäurer, dem Geschäftsführer der HIWIN GmbH Offenburg, ehemaligen Studenten und heutigen Kuratoriumsvorsitzenden der Hochschule, sowie Prof. Dr. Jonas Weigert, dem Inhaber der Nagarro-Stiftungsprofessur und Studiendekan im neuen Bachelor-Studiengang Digital Public Management and Consulting, darüber wie Hochschule und Unternehmen die Zukunft der Region gemeinsam gestalten und neue Studienangebote entwickeln. Über diese Studienangebote konnten sich die Besucherinnen und Besucher anschließend auch an verschiedenen Ständen im Foyer von Gebäude A informieren.
Auf der Bühne machte Prof. Dr. Jürgen Seitz, der Inhaber der Hubert Burda Media-Stiftungsprofessur „Künstliche Intelligenz für digitale Medien und Geschäftsmodelle“, in seinem Vortrag „KI – dumm oder schlau?“, derweil deutlich, dass die Antwort auf diese Frage ganz stark von der Qualität der Fragestellungen/Prompts des Nutzenden abhängt. Es folgte ein von move.mORe, dem Verbundprojekt der Hochschulen Karlsruhe und Offenburg für nachhaltige Mobilität am Oberrhein, vorbereitetes Quiz mit zehn Fragen zur Hochschule und nachhaltigen Verkehrsthemen. Und in einem von Moderator Kai Wißmann mit dem Hinweis auf die Siegerin der vergangenen Ausgabe eigens angeheizten Science Slam verpackten vier Professorinnen und Professoren der Hochschule Wissenschaft in drei spannende Storys. Dabei kam Prof. Dr. Thomas Seiferts herzzerreißende Geschichte zur Bruchmechanik mit zahlreichen Rissspitzen und dem Aufruf sich zu lieben und nicht zu bekriegen, beim Publikum so gut an, dass er am Ende knapp gewann und einige kleine Besucherinnen sogar sein rotes (Papier)Herz als Andenken mit nach Hause nahmen.
Sehr beliebt bei Jung und Alt waren auch die Mitmachstationen auf dem Campus und in den Gebäuden. Dort konnten die Gäste gegen den Roboter Sweaty beim Torwandschießen antreten, kleine Motoren bauen, auf einer Carrera-Rennbahn gegen ein KI-gesteuertes Auto fahren, bei der pepperMINT-Stiftung ein Spektrometer basteln, an einem E-Sport-Turnier teilnehmen, mit einem Roboter malen, kreative Lieferketten entwickeln, sich einer Mikroskop-Challenge stellen, die Campus-Rallye der AG Nachhaltigkeit absolvieren oder die eigene Zielsicherheit an einer intelligenten, KI-gestützten Zielstation testen. Move.mORe und Partner, darunter die Stadt Offenburg, Fuss e.V. und der ADFC informierten interaktiv zur nachhaltigen Mobilität. Außerdem gab es den elektrischen Rennwagen des Black Forest Formula Teams und die elektrifizierte Ape der Hochschule zu bestaunen. Auch die solarbetriebene Meerwasserentsalzungsanlage SolAqua, die empathischen Assistenzsysteme emoCare und RoBuddy, der 3D-Cube aus 4096 LEDs, ein mobiler 3D-Drucker bei der Arbeit oder die Schuhtestungen in der Biomechanik zogen zahlreiche Blicke auf sich. Beim Institut für Nachhaltige Energiesysteme konnten die Besucherinnen und Besucher zudem eine Wärmebildkamera, Solarmodule, Batteriesysteme, Pflanzenkohle und einen E-Fahrsimulator erleben. Labortouren und Angebote der Partner Badische Stahlwerke, BCT Technology, hansgrohe, Meiko, Nagarro, Printus und Techniker Krankenkasse ergänzten das Programm.
Internationale Begegnungen ermöglichten die Stände des International Office und der europäischen Hochschulallianz ChallengeEU, der auch die Hochschule Offenburg angehört. Und in der Alumni Lounge trafen sich zahlreiche ehemalige Studierende, um alte Kontakte aufzufrischen, neue zu knüpfen oder sich dem Verein der Freunde und Förderer der Hochschule Offenburg anzuschließen.
Zur Entspannung gab es einen Barfuß-Pfad der Hochschulseelsorge sowie ein breites Essens- und Getränkeangebot von Mensa, AStA, Popcornmaschine und diversen Ständen auf dem Campus. Und für musikalische Unterhaltung sorgten tagsüber das Hochschulorchester sowie abends die Rockband Daddy Dirty aus Lahr und Sound, Pattern, Attitude – ein Projekt von Studierenden, Musiker*innen und Klangkünstler*innen unter Leitung von Prof. Markus Birkle an den Schnittstellen von elektronischer und akustischer Musik. Zum Ausklang tauchte eine Fassadenprojektion der Fakultät Medien dann noch Gebäude A in ein ungewöhnliches Licht.
Impressionen vom Open Campus 2026