Für eine nachhaltige Transferförderung von der Forschung bis zur Innovation
Deutschland hat exzellente Forschungskapazitäten. Aber Forschungsergebnisse über die Entwicklung und Marktorientierung bis zur Innovation zur bringen ist oft schweirig, da es kein durchgehendes Fördersystem gibt. Stattdessen müssen für jede Etappe neue Förderprogramme gefunden, Anträge gestellt und weitere Hürden genommen werden. Dieses strukturelle Problem offenbart die Evaluation von 88 Förderprogrammen zur Stärkung von Transfer und Innovation durch die Hochschulallianz für den Mittelstand (HAfM). Nach der Präsentation erster Ergebnisse auf der 10. Berliner Transferkonferenz, veröffentlichen die 16 Mitglieder nun ein umfassendes Positionspapier mit Forderungen und Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Transferförderung von der Forschung bis zur Innovation.
„Unsere Analyse der bestehenden Förderstrukturen zeigt: Ohne strategische Ausrichtung und Marktperspektive verpufft das Innovationspotenzial. Der dringende Reformbedarf liegt bei klaren Programmlinien und einer Marktorientierung“, erklärte Prof. Dr.-Ing. Kira Kastell, HAfM-Vorsitzende und Präsidentin der Hochschule Hamm-Lippstadt. Die Zeit für Reformen sei jetzt – bevor weitere Innovationspotenziale im Förderdschungel verloren gingen.
Insgesamt hat die Hochschulallianz für den Mittelstand vier zentrale Forderungen in ihrem Positionspapier formuliert:
Durchgängige Förderketten statt Projektinseln
Angemessene Rahmenbedingungen für Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und Kleine und Mittelständische Unternehmen
Verwertungsorientierung als Querschnittsaufgabe
Flexibilität und Geschwindigkeit
Die gesamte HAFM-Pressemitteilung und das Positionspapier zum Herunterladen finden Sie unter https://hochschulallianz.de/presse/fuer-eine-nachhaltige-transferfoerderung-von-der-forschung-bis-zur-innovation/
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