Interesse an Career Messe ist groß

Unternehmen und Studierende nehmen Angebot der Hochschule Offenburg in der Oberrheinhalle gern an.

04.11.2026 · Pressemitteilung · Redaktion: jd

Zahlreiche junge Leute stehen an Messeständen von Unternehmen und unterhalten sich mit den Unternehmensvertreter*innen

Die CAREER-Messe der Hochschule Offenburg bleibt eine der wichtigsten Karrieremessen am Oberrhein: Am Mittwoch hatten erneut rund 120 Ausstellende ihre Stände aufgebaut, um Kontakt zu den Studierenden aller vier Fakultäten der Hochschule Offenburg aufzunehmen. Und die Studierenden strömten wie in den Vorjahren zahlreich in die Oberrheinhalle.

Prof.in Grit Köhler, die Prorektorin für Studium und Lehre, betonte bei der Begrüßung einmal mehr die große Bandbreite der Ausstellenden: Von der Schwarzwaldbrennerei bis zum Raumfahrtunternehmen, von kleinen Startup-Initiativen über regionale Mittelständler bis hin zu international agierenden Großunternehmen war wieder alles vertreten. Neu mit dabei waren beispielsweise ATMOS Space Cargo aus dem Raumfahrtbereich, Hilzinger Fenster und Türen und Bernhard Müller Betonsteinwerk aus dem Bauwesen oder RMA Kehl aus der Metallindustrie.   

An den meisten Ständen entwickelten sich so schnell angeregte Gespräche. „Das Interesse ist groß“, freuten sich neue wie alte Ausstellende über die Menge, aber auch die fundierte Qualität der Gespräche mit den Studierenden. Meistens sei es dabei um Werkstudentenverträge, Praxissemester sowie Bachelor- oder Masterarbeiten gegangen. Zudem seien aber auch zahlreiche Erstsemester gekommen, um sich erstmals über die Jobangebote der Unternehmen und damit ihre Karriereaussichten zu informieren.

Auch die Studierenden waren mit dem Ausstellungsangebot der Career Messe zufrieden: „Es sind viele spannende Firmen dabei“, „Es ist interessant mal zu sehen, was die einzelnen Unternehmen eigentlich genau machen“, „So kann man schnell und einfach herausfinden welche Firmen beispielsweise Werkstudentenverträge oder Praxissemester anbieten und welche nicht“ – so oder ähnlich lautete die Mehrzahl der Kommentare. Etwas verhaltener fiel die Antwort auf die Frage nach konkreten Angeboten für Praxissemester oder Einstiegsstellen aus. Die Studierenden machten dafür ganz unterschiedliche Gründe verantwortlich: „KI machts schwierig“, „Für Biotechnologie sind eher wenig Firmen dabei“ oder „Plätze für Pflichtpraktika im Marketingbereich bieten nur wenige an“ war da zu hören. Und sicher spielte auch die allgemeine wirtschaftliche Lage eine Rolle, sodass sich einzelne Studierende neben der erstmals vertretenen Bundeswehr auch mehr Ausstellende aus der erstarkenden Rüstungsindustrie gewünscht hätten.          

Das Rahmenprogramm bestand wie im vergangenen Jahr aus einem Coaching-/Bewerbungs-Angebot, einem Gewinnspiel und verschiedenen Lounges. In der International Lounge erhielten die Studierenden Informationen zu Arbeiten und Leben in Deutschland oder einem Auslandsaufenthalt im Studium sowie zur Frage Was abseits von KI für die eigene Karriere wichtig ist. Die Start-up-Lounge lockte mit Infoständen und Impulsen der Start-up-Aussteller sowie Pitches neuer Gründungsideen aus dem Open Game & FabLab der Hochschule Offenburg. Außerdem informierte die Graduate Academy der Hochschule dort über den wissenschaftlichen Karriereweg in Form einer Promotion.