Trinatronics 2026 bringt echte Unterstützung für Alt und Jung

Die Hochschule Offenburg ist beim Abschluss des Wettbewerbs für mechatronische Systeme im Europa-Park stark vertreten.

10.06.2026 · Pressemitteilung · Redaktion: jd

Eine Gruppe junger Menschen stehen auf einer Bühne vor einer Leinwand und erläutern ein gelbes Gerät, das vor ihnen auf einem Tisch steht
Clement Czelaga, Anna Trefzer (von rechts) und Ethan Hoareau (Dritter von links) von der Hochschule Offenburg stellten mit ihren französischen Teamkollegen ihr Projekt Arm Assist vor.

Organisiert wurde die elfte Auflage von Trinatronics erneut von TriRhenaTech – der Allianz der Hochschulen für angewandte Wissenschaften am Oberrhein, der auch die Hochschule Offenburg angehört. Insgesamt hatten sich in diesem Jahr 35 Studierende von acht Hochschulen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz, darunter acht Mechatronik- und Autonome Systeme- sowie Biomechanik-Studierende der Hochschule Offenburg, der Aufgabe gestellt, in internationalen Teams in zwei Monaten und mit 800 Euro für Material ein für Gesellschaft und Wirtschaft relevantes mechatronisches System in den Bereichen Robotik, Fertigungsautomatisierung, autonome System, Fahrzeugmechatronik, Medizintechnik oder ähnliches zu entwickeln. Nun präsentierten die acht Teams im Europa Park ihre Ergebnisse, die eine echte Unterstützung für Alt und Jung bedeuten.

So hatten die Mechatronik- und Autonome Systeme-Studierenden Anna Trefzer, Clement Czelaga und Ethan Hoareau zusammen mit Studierenden des Institut National des Sciences Appliquées (INSA) in Straßburg im Projekt Arm-Assist ein Gerät zur Physiotherapie-Unterstützung für Menschen entwickelt, bei denen die Greiffähigkeit von Arm und Hand aufgrund ihres Alters, eines Unfalls oder eines Schlaganfalls eingeschränkt ist. Mechatronik- und Autonome Systeme-Student Louis Krause-Weber und Biomechanik-Student Donovan Salvi hatten gemeinsam mit Studierenden der École Nationale Supérieure d’Ingénieurs Sud-Alsace (ENSISA) in Mulhouse und der Hochschule Kaiserslautern den Robot XS 200 geschaffen, der schwache und alte Menschen beim Auffinden und Holen von Gegenständen wie zum Beispiel heruntergefallene Schlüssel oder Kugelschreiber unterstützt und auf Sprachsteuerung reagiert. Und die Mechatronik- und Autonome Systeme-Studierenden Lukas Haas, Ruben Roos und Marcellino Saadeh präsentierten mit Studierenden des INSA den Traum vieler Eltern und Kinder: ihr Autonomous Sorting Robot, ist ein autonomer Roboter, der Lego-Steine sammelt und nach Farbe und Art der Steine sortiert.

Für einen der ersten beiden Plätze und ein Preisgeld des deutsch‐französischen Wirtschaftsclubs Oberrhein (CAFA‐RSO) reichte es am Ende zwar nicht: Die trinationale Jury aus Vertreter*innen von Wirtschaft und Wissenschaft zeichnete die Projekte Exoskelett und Asian Hornet Hunter von zwei Gruppen aus dem trinationalen Mechatronik-Studiengang der FH Nordwestschweiz, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Lörrach und der Université de Haute-Alsace in Mulhouse aus. Prof. Prof. Dr. Christian Wetzel, der den Trinatronics-Wettbewerb an der Hochschule Offenburg betreut, war mit dem eigenen Abschneiden dennoch sehr zufrieden: „Mit acht Teilnehmenden in drei Gruppen waren wir diesmal stark vertreten und die Studierenden haben die Herausforderungen der kurzen Zeit, der internationalen Teams und der Komplexität der Ausgabenregelung von EU‐Mitteln sehr gut gemeistert. Damit haben sie bewiesen, dass sie den realen Arbeitsbedingungen gewachsen sind.“ Als Belohnung erhielten alle einen Tag lang freien Eintritt in den Europa Park und konnten hinter die Kulissen des Freizeitparks blicken.

Trinatronics-Wettbewerb

Der Trinatronics Wettbewerb ist eine Maßnahme im INTERREG-Projekt TrinTEd und wird durch die TriRhenaTech Hochschulen kofinanziert.