Education3D
PROJEKTBESCHREIBUNG
„Education3D“ ist ein grenzüberschreitendes 3D-Druck-Programm für die Sonderpädagogik sowie die allgemeine und berufliche Bildung. Das Projekt bringt Schulen, Hochschulen und Fördereinrichtungen zusammen, um mithilfe des 3D-Drucks barrierefreie und individuell anpassbare haptische Lernmaterialien zu entwickeln. Hierfür werden inklusive Schulen und sonderpädagogische Einrichtungen mit 3D-Druckern ausgestattet, Lehrkräfte im Umgang mit der Technologie qualifiziert sowie eine zweisprachige Datenbank mit Unterrichtsmodellen und didaktischen Konzepten aufgebaut.
Durch gemeinsame Workshops, Ausstellungen und Wettbewerbe entsteht ein grenzüberschreitendes Netzwerk, das den Austausch von Wissen und bewährten Praktiken fördert. Im Projekt „Edu3D“ liegt der Tätigkeitsschwerpunkt der Hochschule Offenburg auf der technischen Beratung zu 3D-Druck und fertigungsgerechter Konstruktion, der Erstellung von 3D-Modellen sowie der Konzeption und Durchführung praxisorientierter Workshops für Schülerinnen und Schüler sowie pädagogische Fachkräfte. Darüber hinaus begleitet die Hochschule die Implementierung und den Einsatz der 3D-Drucker in den Partnereinrichtungen und unterstützt deren nachhaltige Integration in den Bildungsalltag.
Zielgruppen
Education 3D richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen aus Bildung, Praxis und Verwaltung, die sich für den sinnvollen Einsatz von 3D‑Druck im inklusiven Kontext interessieren oder diesen aktiv mitgestalten möchten.
Sonderpädagogik
Sonderpädagogische Lehrkräfte stehen im Mittelpunkt des Projekts. Sie werden bei der Entwicklung und Nutzung relevanter taktiler Modelle für den Unterricht unterstützt, insbesondere für die Sehbehindertenpädagogik. Die im Projekt entstehenden Modelle werden erprobt, didaktisch aufbereitet und ihre Druckvorlagen auf der Projekt‑Homepage zum freien Download zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, Lehrkräften praxisnahe Materialien an die Hand zu geben, die unmittelbar im Unterricht einsetzbar sind.
Allgemeine Pädagogik und Arbeitsumfeld
Education 3D wendet sich außerdem an Studierende und pädagogisches Fachpersonal, sowohl aus Schulen als auch aus Behindertenwerkstätten. Das Projekt zeigt, wie 3D‑Druck in Bildungs‑ und Arbeitskontexte integriert werden kann – etwa zur Individualisierung von Lern‑ und Arbeitshilfsmitteln oder zur Unterstützung inklusiver Arbeitsprozesse.
Grenzüberschreitender Austausch
Ein weiterer Fokus liegt auf Lehrkräften und Studierenden mit deutsch‑französischem Hintergrund. Durch gemeinsame Workshops, Austauschformate und grenzüberschreitende Aktivitäten bietet Education 3D Raum für Zusammenarbeit, Perspektivwechsel und gemeinsames Lernen über Ländergrenzen hinweg.
Beratung
Darüber hinaus richtet sich das Projekt an Vertreterinnen und Vertreter von Behörden, Schulträgern und Bildungseinrichtungen, die die Anschaffung von 3D‑Druckern planen oder den Einsatz der Technologie prüfen. Education 3D bietet hier Beratung und Orientierung – von pädagogischen Einsatzmöglichkeiten über technische Fragen bis hin zu organisatorischen Aspekten.
Projektpartner
Hochschule Offenburg
ICSE – Pädagogische Hochschule Freiburg
IMTEK – Universität Freiburg
MSA – Université de Strasbourg
IS2M– Institut de Science des Matériaux de Mulhouse (CNRS)
Centre Louis Braille – Strasbourg
SBBZ Förderschwerpunkt Sehen in Waldkirch / Elztal
SBBZ Förderschwerpunkt Sehen in Karlsruhe
ProjektDATEN
Programm: Interreg Oberrhein 2021-2027 (Priorität C – für eine sozialere Region)
Projektnummer: C2-10
Laufzeit: 01.12.2025 – 30.11.2028
Gesamtbudget: 2.496.826,77 €
Fördermittel: 1.498.096,06 € (EFRE)
Kontakt
Neugierig geworden oder Interesse an einer Zusammenarbeit?
Gerne können Sie sich bei Fragen zum Projekt Education 3D, zu Fortbildungen, Workshops oder weiteren Angeboten an Herrn Marvin Henkel
(marvin.henkel@hs-offenburg.de) wenden.
Weitere Informationen zum Projekt, den Projektpartnern und deren Kontaktpersonen finden Sie auf der Projektwebsite der PH Freiburg zu
Education 3D.
KOFINANZIERUNGSPARTNER