Der blinde Fleck der Energiewende – wie AccuVice Batterien intelligenter macht
Ob in Elektrofahrzeugen, Solarspeichern oder industriellen Anlagen: Batterien sind heute unverzichtbar. Doch wie schnell sie altern, welche Leistungsreserven sie besitzen und wann kritische Zustände erreicht sind, bleibt in vielen Systemen unklar.
Vier Forscher der Hochschule Offenburg wollten genau das ändern. Und gründeten das Start-up AccuVice.
Mehr als zehn Jahre lang hatten sie an Batteriemodellen, Alterungsmechanismen und digitalen Diagnoseverfahren geforscht. Auf dieser Grundlage entwickelten sie ein patentiertes Verfahren, das aus Spannungssignalen den realen Zustand von Batterien berechnet – schneller, ressourcenschonender und präziser als herkömmliche Methoden.
Für Unternehmen bedeutet das konkrete Vorteile: planbare Wartung, verlässlichere Investitionen und weniger Ausfälle in sensiblen Energiesystemen.
Gleichzeitig leistet die Technologie einen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Wenn Batterien länger genutzt und effizienter überwacht werden können, sinkt der Ressourcenverbrauch und die Umweltbelastung. Dank cloudbasierter Skalierung lässt sich die Lösung vom einzelnen Speicher bis zu ganzen Fahrzeugflotten einsetzen.
AccuVice steht exemplarisch für den Transferansatz der Hochschule Offenburg: Forschung wird nicht im Labor belassen, sondern in marktfähige Anwendungen überführt. So entstehen Innovationen genau dort, wo Wissenschaft und Praxis aufeinandertreffen – mitten in der Region.
Kontakt
Simon Schwab
Simon.schwab@accuvice.de
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