Praxisbeispiele für nachhaltige Mobilität: move.mORe auf der 9. Regionalkonferenz Mobilitätswende

Am 30. September 2026 kamen wieder Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zur 9. Regionalkonferenz Mobilitätswende im Veranstaltungszentrum HARRES in St. Leon-Rot zusammen.

13.10.2026 · move.mORe Veranstaltung

Gespräch mit Besucher am Stand

Unter dem Motto „Zukunft bauen und Mobilitätsinfrastruktur verlässlich gestalten“ standen resiliente Verkehrssysteme sowie digitale und nachhaltige Lösungen für die Mobilität von morgen im Mittelpunkt.

Auch move.mORe, ein von der Innovativen Hochschule gefördertes Verbundprojekt der Hochschulen Karlsruhe und Offenburg, war mit einem Stand vertreten. Das Team gab Einblicke in die Transferarbeit und zeigte, wie Forschungsergebnisse für eine nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum nutzbar gemacht werden können.

Im Mittelpunkt standen forschungsbasierte Methoden und erprobte Praxisbeispiele. Besucherinnen und Besucher konnten auf einer interaktiven Reise durch das Projekt virtuelle Showrooms und Demonstratoren kennenlernen. Dabei wurde anschaulich vermittelt, welche Ansätze sich bereits vor Ort bewährt haben und welche Erfahrungen move.mORe gemeinsam mit Kommunen gesammelt hat.

Ein besonderer Programmpunkt der Konferenz waren die verschiedenen Fachforen am Nachmittag. Um die Frage, wie Mobilität sozial gerecht gestaltet werden kann, ging es beim Fachforum „Abgehängt ohne eigenes Auto? Mobilitätsarmut begegnen“, das von Prof. Dr. Jochen Eckart vom Institut für Verkehr und Infrastruktur der Hochschule Karlsruhe moderiert wurde.

Daniel Kubica, wissenschaftlicher Mitarbeiter aus dem Projekt move.mORe, stellte in seinem Vortrag „Aktivitäten zu den Menschen bringen – Konzepte gegen Mobilitätsarmut im ländlichen Raum“ konkrete Ansätze vor, mit denen Angebote besser erreichbar und näher zu den Menschen gebracht werden können.

Die Regionalkonferenz zeigte, dass die Mobilitätswende nicht allein durch technische Innovationen gelingt. Entscheidend sind ebenso verlässliche Infrastrukturen, passgenaue kommunale Konzepte und ein enger Austausch zwischen Forschung, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Für move.mORe bot die Veranstaltung daher eine wichtige Plattform, um Erfahrungen zu teilen, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam über die nächsten Schritte für eine nachhaltige und sozial gerechte Mobilität im ländlichen Raum zu diskutieren.