Wie lassen sich Radverkehrsanlagen planen, bewerten und dauerhaft erhalten?

Am 06. Oktober lud das move.mORe-Teilprojekt „Radverkehrsnetze“ an den Linder Technologie Campus der Hochschule Karlsruhe ein, um genau diese Frage mit kommunalen Vertreterinnen und Vertretern zu besprechen.

13.10.2026 · move.mORe Veranstaltung

Teilnehmer beim Wold-Café

Den fachlichen Auftakt bildete die Keynote von Dr.-Ing. Matthias Zimmermann zum Thema „Wer außer Radfahrenden noch von gut unter- und erhaltenen Radverkehrsanlagen profitiert“. Sie lenkte den Blick auf die vielfältigen Vorteile einer gut ausgebauten und gepflegten Radverkehrsinfrastruktur.

In vier Fachvorträgen und im anschließenden Erfahrungsaustausch wurden zentrale Herausforderungen aus der kommunalen Praxis beleuchtet:

• Wie wird aus Netzplanung ein umsetzbares Maßnahmenprogramm?

• Welche digitalen Tools unterstützen Planung und Erhaltung?

• Wie organisiert man Betrieb und Unterhalt baulastträgerübergreifend?

• Wie erfasst und bewertet man den Zustand von Radwegen systematisch?

Im World-Café am Nachmittag wurden die Themen vertieft und konkrete Ansätze aus der Praxis ausgetauscht: von der Zustandserfassung und der Priorisierung von Maßnahmen bis hin zur Organisation des Betriebsdienstes. Der Austausch bot Gelegenheit, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und Ansätze für eine nachhaltige Erhaltung der Radverkehrsinfrastruktur zu diskutieren.

Das Projekt move.mORe ist ein Verbundprojekt der Hochschule Karlsruhe (HKA) und der Hochschule Offenburg. Es wird im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert.