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  • WLRI

    HS Offenburg Forschung Institute WLRI WLRI – Work-Life Robotics Institute Willkommen am WLRI Wir entwickeln Lösungen, bei denen Mensch und Technik Hand in Hand arbeiten. Wir erforschen und realisieren Robotik-Anwendungen, die sich wirtschaftlich rechnen und direkt in die Praxis übertragen lassen. Unsere Schwerpunkte: industrielle und kollaborative Robotik, additiv gefertigte Komponenten sowie Pflegerobotik. Forschungsschwerpunkte RobotHub Weitere Informationen Forschungsschwerpunkte Kollaborative Robotik Kollaborative Robotik bezieht sich auf die Entwicklung und den Einsatz von Robotern, die sicher mit Menschen interagieren können, ohne eine physische Trennung durch Schutzzaun oder Barrieren. Angewandte Industrierobotik Angewandte Industrierobotik beschreibt den Einsatz von Robotern in der industriellen Fertigung und Produktion. Hier werden Roboter eingesetzt um Produktionsprozesse zu automatisieren und zu optimieren, um die Effizienz und Qualität zu steigern. Additiv gefertigte Komponenten in der Robotik Dieser Bereich befasst sich mit der Anwendung additiver Fertigungsverfahren (3D-Druck) in der Robotik. Maschinen-Sicherheit und Zulassung von Robotik-Anwendungen In diesem Bereich geht es um die Sicherheit von Robotersystemen und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Normen. Die Sicherheit von Robotern spielt eine entscheidende Rolle, insbesondere wenn sie in der Nähe von Menschen arbeiten. Assisted Living und Pflegerobotik Assisted Living und Pflegerobotik bezeichnen den Bereich der Robotik, der sich auf den Einsatz von Robotern und automatisierten Systemen in der Pflege älterer oder hilfsbedürftiger Menschen konzentriert. Diese Robotik-Anwendungen sollen den Alltag der Betreuten unterstützen. Shopfloor Simulation Die Shopfloor Simulation ist ein wichtiges Instrument in der Robotik-Industrie, um das Verhalten von Robotersystemen und Produktionsprozessen in einer virtuellen Umgebung zu analysieren und zu optimieren, bevor sie in der realen Fertigung implementiert werden. Lean Robotics Lean Robotics ist ein Konzept, das sich auf die Anwendung der Lean-Prinzipien in der Robotik konzentriert. Ziel ist es, die Effizienz und Flexibilität von Robotersystemen zu verbessern. Einblicke in unsere Forschung Neue Methoden entwickeln. Prozesse optimieren. Innovationen vorantreiben. Am WLRI suchen wir nach Antworten auf Forschungsfragen. Unser Vorhabenregister zeigt alle Projekte, die wir gemeinsam mit Partner*innen aus Wissenschaft und Wirtschaft umsetzen. Darin können Sie alle laufenden und abgeschlossenen Projekte seit 2014 recherchieren. Aktuelle Meilensteine und Durchbrüche in unserer täglichen Arbeit finden Sie unter Einblicke . Projekte Einblicke Robot Hub Projekte Der Begleitausschuss des EU-Programms Interreg Oberrhein hat zwei grenzüberschreitende Projekte genehmigt, an denen das Work-Life Robotics Institute (WLRI) der Hochschule Offenburg beteiligt ist. Im Projekt Robot Hub Academie werden künftige Robotik-Experten am Oberrhein ausgebildet, mit Schwerpunkten wie grenzübergreifende Lehrangebote, Aufbau eines Promotionsnetzwerks und Roboterführerschein. Die WLRI plant, Robotik-Vorlesungen für Studierende aus Frankreich und der Schweiz zu öffnen, sowie Lehrangebote für Promovierende und ein Promovierenden-Netzwerk zu entwickeln. Im Projekt Robot Hub Transfer unterstützt das WLRI kleine und mittelständische Unternehmen am Oberrhein bei der Automatisierung von Prozessen mit Robotern. Das Angebot umfasst Ist-Analysen vor Ort, Entwicklung von Lösungskonzepten und Risikobewertungen. Weitere Informationen Team Wendt, Thomas Prof. Dr.-Ing. +49 781 205-4956 thomas.wendt@hs-offenburg.de Gehringer, Alexander +49 781 205-1129 alexander.gehringer@hs-offenburg.de Süme, Sinan Emre +49 781 205-1133 sinan.sueme@hs-offenburg.de Burgert, Beate +49 781 205-1152 beate.burgert@hs-offenburg.de Friedel, Andreas Prof. Dr.-Ing. +49 7803 9698-4487 andreas.friedel@hs-offenburg.de Bantleon, Ulrich Prof. Dipl.-Kfm. +49 7803 9698-4489 ulrich.bantleon@hs-offenburg.de Köbler, Jürgen Prof. Dr.-Ing. +49 7803 9698-4492 juergen.koebler@hs-offenburg.de Stetter, Frank Prof. Dr. rer. pol. +49 7803 9698-4434 frank.stetter@hs-offenburg.de Roederer, Julia Prof. Dr. rer. pol. +49 7803 9698-4462 julia.roederer@hs-offenburg.de Blöchle, Jennifer Jasmin +49 781 205-1125 jennifer.bloechle@hs-offenburg.de Boll, Aaron Benedikt +49 781 205-1120 aaron.boll@hs-offenburg.de Dierle, Alexander +49 781 205-1138 alexander.dierle@hs-offenburg.de Fischer-Janzen, Anke Dr. phil. +49 781 205-1127 anke.fischer-janzen@hs-offenburg.de Haas, Roman +49 781 205-1145 roman.haas@hs-offenburg.de Hangst, Nikolai +49 781 205-1132 nikolai.hangst@hs-offenburg.de Kaithavalappil Ajay, Amal +49 781 205-1165 amal.kaithavalappil@hs-offenburg.de Lamm, Johannes +49 781 205-1139 johannes.lamm@hs-offenburg.de Ponomarjova, Katrin-Misel +49 781 205-1126 katrin-misel.ponomarjova@hs-offenburg.de Pupyrev, Pavel Dr. rer. nat. +49 781 205-1159 pavel.pupyrev@hs-offenburg.de Schnebel, Andi +49 781 205-1136 andi.schnebel@hs-offenburg.de Schröder, Steffen +49 781 205-1121 steffen.schroeder@hs-offenburg.de Stiglmeier, Lukas +49 781 205-1131 lukas.stiglmeier@hs-offenburg.de Waltersbacher, Robin +49 781 205-1157 robin.waltersbacher@hs-offenburg.de Anfahrt Publikationen Unsere Publikationen finden Sie auf OPUS , dem Hochschulschriftenserver der Hochschule Offenburg. Alternativ sind wir auch auf Scholar zu sehen Leitung & Kontakt Institutsleitung Wendt, Thomas Prof. Dr.-Ing. +49 781 205-4956 thomas.wendt@hs-offenburg.de Stellvertretende Institutsleitung Gehringer, Alexander +49 781 205-1129 alexander.gehringer@hs-offenburg.de Stellvertretende Institutsleitung Süme, Sinan Emre +49 781 205-1133 sinan.sueme@hs-offenburg.de Assistenz der Institutsleitung Burgert, Beate +49 781 205-1152 beate.burgert@hs-offenburg.de

  • News

    HS Offenburg Hochschule News Top-Themen Pressereferentin Damrath, Joerdis +49 781 205-362 joerdis.damrath@hs-offenburg.de Weitere Neuigkeiten

  • Open Game & FabLab OGFLab

    HS Offenburg Transfer Existenzgründung Open Game & FabLab OGFLab Open Game & FabLab Offenburg Du hast eine Gründungsidee, die den Weg in die Umsetzung schaffen soll? Bewirb dich für den Ideen- und Businessplan-Wettbewerb Schwarzwälder Gründergeist und erhalte Unterstützung, Feedback und ein starkes Netzwerk sowie als Gewinner*in Gelder für die Weiterentwicklung deiner Idee. Ideenphase: Reiche deine innovative Geschäftsidee bis zum 31. Mai ein und pitche am 2. Juli Businessplan: Einreichung bis 25. Oktober, pitch im November Mehr Infos und Anmeldung unter Ideen- und Businessplan-Wettbewerb - Gründungsbüro Universität Freiburg Auf einen Blick Was Das OGFLab ist die Startrampe für eine Unternehmensgründung an der Hochschule. Es ist CoWorking Space, MakerSpace und Inkubator in einem. Gründungsteams der Hochschule Offenburg finden hier fakultätsübergreifend einen Ort, an dem sie sich ein Semester lang professionell unterstützt und entsprechend ausgestattet ausprobieren, vernetzen, arbeiten und über sich hinauswachsen können. OGFLab steht für Open Game & FabLab Offenburg . Der Fokus liegt auf der Spiele- und App-Entwicklung (GameLab) sowie Rapid Prototyping (FabLab). Das OGFLab ist aber auch offen für Teams mit anderen Schwerpunkten. Wann Das Projekt ist am 1. Juli 2021 mit einer Förderzeit von vier Jahren gestartet. Aber auch danach soll das OGFLab an der Hochschule verbleiben. Die einzelnen Gründungsteams werden pro Semester ausgewählt , der Bewerbungszeitraum ist jeweils in den letzten und ersten Semesterwochen. Die OGFLab-Gründungsstipendien für die Mitglieder der ausgewählten Teams laufen jeweils über sechs Monate . Wo Das OGFLab hat seine Arbeitsräume im Steinbeis-Gebäude, 2. Stock, in direkter Nachbarschaft zur Black Forest Innovation GmbH . Als Werkraum steht das EduFabLab in B136 zur Verfügung. Zu diesen räumlichen Standorten kommt das große Netzwerk innerhalb der Hochschule mit Zugang zu weiteren Laboren, Prüf- und Werkstätten sowie zu externen Partner*innen aus Industrie, Wirtschaft und Verbänden hinzu. Wer Bewerben können sich interessierte Gründungsteams rund um die Hochschule Offenburg. Die interdisziplinäre Zusammensetzung der Teams ist dem OGFLab dabei besonders wichtig. Betreut werden die Teams von den festen OGFLab-Mitarbeiter*innen , die auch die Beratung und Vernetzung durch den Beirat und mit den Partner*innen koordinieren. Wie Interessierte Teams bewerben sich für das anstehende nächste Semester. Das OGFLab-Team empfiehlt unbedingt die vorherige Kontaktaufnahme zur Bewerbungsberatung. Der OGFLab-Beirat entscheidet über die Annahme der Teams. Die Mitglieder der ausgewählten Gründungsteams erhalten das OGFLab-Gründungsstipendium und dürfen für sechs Monate die Arbeitsplätze und Ausstattung im Container nutzen. In Abstimmung mit dem BMBF können die Teams zusätzlich ein KickStart@FH-Stipendium über bis zu 7.500 Euro erhalten. Bewerbung Das Bewerbungsverfahren Das Bewerbungsverfahren ist dreistufig: Kontaktaufnahme mit uns zur Abklärung erster Fragen. Darstellung der Projektidee auf unserem Bewerbungsformular (PDF) für die Vorauswahl. Präsentation und Diskussion der Idee vor der Jury aus Vertretern des Beirats . Prüfkriterien Die Entscheidungen über die Annahme der Gründungsteams werden durch den Beirat getroffen. Prüfkriterien sind: Technische Machbarkeit Geschäftsmodell Arbeits-, Zeit- und Kostenplan KickStart@FH Förderung Angenommene Teams können sich für eine zusätzliche KickStart@FH Förderung bewerben. Sie umfasst bis zu 7.500€ für Sachleistungen wie die Anschaffung des notwendigen Materials inklusive ggf. notwendiger Spezialteile (Sonderanfertigungen) und spezielle Beratungsleistungen. Die KickStart@FH Förderung bedarf der Zustimmung des BMBF. Bewerbungsschluss Die Bewerbungsrunden finden entsprechend dem Semesterturnus halbjährlich statt. Bewerbungsformular (PDF) Projekte Projekte von Runde #3 BODYCZEK “Ich glaube, dass in einem komplexen und fordernden Alltag mit digitaler Reizüberflutung jeder mehr Zeit, Struktur, Wissen und Gesundheit für sich und seine Liebsten gewinnen kann. Individuell. Einfach. Motivierend.” Dein digitaler, persönlicher Begleiter und Alltagserleichterer Das Leben versetzt einem regelmäßig den ein oder anderen "Bodycheck", der das Leben nachhaltig verändert - mal geplant, wie das 1. Kind, das man erwartet oder den Hund, den man sich zulegt - oft aber auch ungeplant durch Unfälle, schwere Erkrankungen oder physische/psychische Überlastung. In den meisten Fällen könnte man dabei die ein oder andere helfende Hand gebrauchen oder von Erfahrungen anderer profitieren. Wäre es also nicht großartig, wenn du in jeder erdenklichen neuen und herausfordernden Lebenssituation einen digitalen Buddy hättest, der für dich mitdenkt, dir Tipps gibt, Recherchen erledigt, deine Dokumente digitalisiert und ordnet und dir damit mehr Zeit und Energie für die wesentlichen Dinge ermöglicht - nämlich für dich, deine Gesundheit und deine Liebsten. Bodyczek ermöglicht dir genau das und wird dein digitaler Begleiter (App/Web), mit dem du den Überblick bei all der digitalen Reizüberflutung behältst und der deinen Alltag einfacher macht. Bodyczek weiß mittels künstlicher Intelligenz immer Rat, sucht und nutzt passende vorhandene Lösungen und Angebote und das Wissen der Gemeinschaft für dich und stellt es dir individuell, einfach und motivierend zur Verfügung. So kannst du innerhalb kürzester Zeit Wissen zu dir vorher unbekannten Themen generieren (Mama wird dement - was nun? Ich bin dem Burnout nahe - wohin wende ich mich?), du kannst deinen Kopf entlasten, weil deine Assistenz an Termine denkt und diese mit dir und für dich vereinbart, du kannst Geld sparen, zufriedener, weniger gestresst und dadurch auch gesünder werden. Und mit jeder Real-Life-Herausforderung, die du mithilfe von Bodyczek löst, sammelst du Punkte und Auszeichnungen, die dich motivieren, dich noch besser um dich und deine Liebsten zu kümmern. Zusammengefasst: in jeder erdenklichen (un-)vorhersehbaren Lebenssituation des Alltags wird dir Bodyczek helfen können - individuell auf dich zugeschnitten. Mehr Infos unter https://bodyczek.de Wenn du Teil dieser digitalen Revolution werden möchtest, melde dich gerne unter paul.bodyczek@gmail.com . JF ISMS “Cyberangriffe werden in Deutschland zu einem immer größeren Problem, da sie zu wirtschaftlichen Schäden, Imageverlust und sogar Beeinträchtigungen von kritischen Infrastrukturen führen können. Ein passendes ISMS-System beugt hiergegen vor.“ Ein einfaches und intuitives ISMS-System für die Kreativ-Industrie Ich möchte ein ISMS-System (Information Security Management System) speziell für die kreative Industrie entwickeln, da viele Kunden die Verpflichtung haben, dass ihre OEMs (Original Equipment Manufacturers) ein solches System bzw. Zertifikat wie TISAX in ihrem Unternehmen etablieren. Ein ISMS ist ein systematischer Ansatz zur Sicherung der Informationssicherheit in einem Unternehmen. Es hilft dabei, Risiken zu identifizieren und zu bewerten, Maßnahmen zu ergreifen, um diese Risiken zu minimieren und zu vermeiden, sowie die Auswirkungen von Sicherheitsvorfällen zu minimieren. Ein ISMS ist besonders wichtig in der kreativen Industrie, da diese Branche häufig sensible und vertrauliche Informationen verarbeitet. Das System kann dazu beitragen, dass diese Informationen geschützt bleiben und das Vertrauen der Kunden in das Unternehmen gestärkt wird. Lomie “Als Medien und IT affines Team ist es unser Ziel, Eventbuchungen deutschlandweit auf einer ganzheitlichen Plattform schlau und unkompliziert zu vermitteln.” Das ‚Airbnb' für Eventlocations mit Dienstleistungsangeboten Die Suche nach Eventlocations bringt viele Herausforderungen mit sich. Wie lange im Voraus muss ich suchen? Wo finde ich eine Location für einen besonderen Anlass oder doch nur für eine einfache Gartenparty? Was liegt in meinem Budget? Wo finde ich die regional passenden Dienstleister zu meiner Location? Und und und … Oftmals gestaltet sich dabei nicht nur die Suche, sondern auch die Abwicklung als kompliziert und die Lust an der Planung kann schnell vergehen. Auch die Vermietung einer Eventlocation kann sich durch fehlende Bekanntheit und unübersichtliche Buchungsprozesse als schwierig gestalten. Die webbasierte Anwendung von Lomie bietet hierbei eine ganzheitliche und einfache Lösung. Das zentrale Element liegt in der Vermittlung zwischen Mieter*innen und Vermieter*innen von Eventlocations. Das besondere Merkmal ist hierbei, dass durch einen Algorithmus des Empfehlungsdienstes die zu der Location und dem User abgestimmten Dienstleistungen von verschiedenen Anbietern dazugebucht werden können. Vermieter*in und Mieter*in können so Buchungen, Zahlungen, Kommunikation, Stornierung, Planung und Filtersuche unkompliziert und übersichtlich verwalten. Durch die Förderung des OGFLabs und des KickStart Stipendiums wollen wir unsern Website-Prototypen erstellen und bis zur vollständigen Automatisierung der Prozesse vorerst im Ortenaukreis die ersten Anbieter und Nutzer für Lomie gewinnen. Die Nutzung der Räumlichkeiten der Hochschule, die Beratungsangebote und das Netzwerk sind dabei für uns sehr hilfreich. Für die Kommunikation mit externen IT-Dienstleistern zur Implementierung und Automatisierung der Prozesse suchen wir noch ein weiteres Teammitglied. Bei Interesse meldet Euch gern unter lomie.og@gmail.com . Weltretter “Die meisten Menschen wissen, dass sie ihren Lebensstil nachhaltiger gestalten müssen. Meistens fehlt jedoch das nötige Wissen -Wie? oder die Motivation etwas zu ändern -Warum?. Wir klären spielerisch beide Fragen!“ Spiel, dass Dich zu einer nachhaltigen Lebensweise animiert Unser Team besteht aus fünf Studenten der Fakultäten EMI und Maschinenbauder der Hochschule Offenburg. Wir wollen mit unserem Spiel die Menschen unterstützen, ein nachhaltiges Leben zu führen: Durch den fortschreitenden Klimawandel wird das Thema Nachhaltigkeit immer wichtiger. Dieser Trend zeigt sich sowohl in der Politik als auch in der Gesellschaft. Doch auch mit neuester Technik und Erfindungen muss eine Änderung im Verhalten der Menschen stattfinden. Viele Leute wissen dabei nicht, was sie tun können oder was ihr Handeln bewirken kann. Dadurch fangen viele erst gar nicht an oder hören nach einer kurzen Zeit wieder auf, weil sie demotiviert sind. Beide Probleme sollen durch die Weltretter-App gelöst werden. Dies wird durch eine virtuelle Welt in der App realisiert. Diese virtuelle App verbessert sich dann in Bezug auf die Umwelt und Natur, wenn der Nutzer eine Challenge in der realen Welt abschließt. Diese Challenges werden in der App vorgeschlagen und betreffen zum Beispiel die Ernährung, Müll oder das Energieverhalten. Die individuelle Welt in der App soll vereinfacht visualisieren, wie sich die reale Welt verbessern würde. Ziel ist es dabei, dem Nutzer zu zeigen, dass sein Handeln wirklich Auswirkungen auf die Umwelt hat und ihm einige Vorschläge macht, wie er seinen Lebensstil nachhaltiger gestalten kann. Dadurch wollen wir viele Menschen überzeugen, ihren Lebensstil nach ihrem eigenen Ermessen anzupassen. Denn nur zusammen können wir die Welt retten :) Projekte von Runde #2 Erzeugerland “Mit Erzeugerland digitalisieren wir einen Bereich, der bisher wenig vernetzt oder digital aufgestellt ist: Lebensmittel, direkt vermarktet vom Erzeuger, mit einem Fokus auf Qualitätsfleisch.“ Eine Plattform für Lebensmittel, direkt vermarktet vom Erzeuger, mit Fokus auf Qualitätsfleisch Der Onlinehandel boomt und der Versand von Lebensmitteln hat in Pandemie Zeiten einen Aufschwung erlebt. Hiervon profitieren vor allem die großen Konzerne, welche die finanziellen Möglichkeiten und personellen Ressourcen haben sich digital aufzustellen und zu vermarkten. Doch der gesellschaftliche Trend geht in eine andere Richtung: der Wunsch nach regional produzierten Lebensmitteln und dem persönlichen Austausch zu Produzenten wächst. An dieser Schnittstelle, zwischen digitalen Konzepten und dem Wunsch nach direktem Austausch mit regionalen Lebensmittelproduzenten, setzt unsere Geschäftsmodell an. Wir digitalisieren einen Bereich, der bisher nicht vernetzt oder digital aufgestellt ist: Lebensmittel, direkt vermarktet vom Erzeuger, mit einem Fokus auf Qualitätsfleisch. Hierdurch schaffen wir für Konsumenten einen verbesserten sowie modernen Zugang zu regional-qualitativen Fleischprodukten und stärken die Sichtbarkeit und Autorität qualitativer und nachhaltiger Erzeuger. neo-strom “Mit neo-strom wollen wir einen Energieversorger für das digitale Zeitalter erschaffen, welcher das Thema Strom neu denkt und die Energiewende aktiv unterstützen.“ Energieversorger für das digitale Zeitalter Dank maschinellem Lernen und einer effizienten Beschaffung können wir deine Stromkosten anhand deines Verbrauchs optimieren und somit deine Kosten senken. Außerdem kannst du auf die Stunde genau deinen Verbrauch einsehen. Das heißt: Keine Nachzahlungen mehr. Nie wieder Ungewissheiten über Verbrauch oder Kosten - schau einfach in die App und erhalte den Überblick! Teil unserer Strategie sind aber nicht nur moderne Technologien und effiziente Strukturen, sondern auch ein Fokus auf erneuerbare Energien. Die Energiewende bringt neue Möglichkeiten auf den Strommarkt, von welchen wir profitieren wollen. Wir freuen uns gemeinsam mit der Hochschule Offenburg die Zukunft der Energieversorgung zu verändern. Spintec “Wir von Team Spintec wollen mit unseren Produkten das Erlebnis rund um das Laden von Mobilgeräten verbessern.“ Ein Design Ladekabel-System, das für Ordnung sorgt. Während man sich heute noch mit verhedderten Kabeln, deren eingeschränkter Mobilität oder auch zu langen Kabeln herumschlagen muss, wollen wir diese Probleme in Zukunft aus der Welt schaffen. Mithilfe unseres ausgeklügelten Kabelmechanismus kann man sich in Zukunft ein für alle Mal vom Kabelchaos verabschieden und sich auf eine Umgebung ohne herumliegende Ladekabel freuen. Dank unseres All-In-One Systems haben die Ladekabel für jeden Anwendungsfall immer die perfekte Länge und lassen sich gleichzeitig ohne Aufwand in Sekundenschnelle aufräumen. Dabei sind unsere Ladegeräte sowohl für den Einsatz zuhause als auch für unterwegs optimal geeignet. Und das beste dabei: Das ganze beeinträchtigt weder den Ladevorgang noch ist zusätzliches Zubehör notwendig! Projekte von Runde #1 fleXignal “Wir möchten mit fleXignal die Leitung von Personen und Fahrzeugen optimieren, automatisieren, in Echtzeit überwachen und dynamisch verändern können.“ Intelligente Wegweiser für die individualisierbare Leitung von Personen und Fahrzeugen Überfüllte Flughafenterminals an der Kapazitätsgrenze, umherirrende Patienten und Besucher in Kliniken und Parkplatzeinweiser, die bei Wind und Wetter draußen stehen, könnten damit Geschichte werden. Müssen Personen oder Fahrzeuge geleitet werden, soll unser Produkt die Möglichkeit bieten, Abläufe auf einfache Art und Weise zu automatisieren, zu verbessern oder dynamisch in diese einzugreifen. Dadurch können Durchsätze erhöht, die Zufriedenheit von Endkunden verbessert und Effizienzen bei gleichzeitiger Reduzierung der Kosten, gesteigert werden. Wir nutzen eine kleine Anzahl an unterschiedlichen und universellen Hardwarebausteinen, welche einerseits Anweisungen an Personen weitergeben, andererseits aber auch Eingaben empfangen können. Alle Komponenten können im In- und Outdoorbereich eingesetzt werden und sind drahtlos miteinander vernetzt. Unsere selbstentwickelte Hardware ist dabei nur das notwendige Werkzeug für das eigentliche Produkt: In Zusammenarbeit mit unseren Kunden entwerfen wir kreative und innovative Abläufe und werten deren Verbesserungspotenzial mithilfe von Simulationen aus. Das Endprodukt besteht so einerseits aus den benötigten Hardwarekomponenten, andererseits aus einer individuellen App, durch welche automatisierte Abläufe in Echtzeit überwacht oder manuell beeinflusst werden können. Durch die Förderung des OGFLabs und des KickStart Stipendiums wollen wir unsere Prototypen finalisieren. Die Nutzung der Labore, Werkstätten und anderen Räumlichkeiten der Hochschule, die Beratungsangebote und das Netzwerk sind dabei für uns sehr hilfreich. Für die Programmierung unserer Software suchen wir noch zusätzliche Unterstützung. Bei Interesse meldet Euch gern unter info@flexignal.de LTB “Wir sind LTB, ein dreiköpfiges, junges und dynamisches Team mit dem Ziel, die additive Fertigung zu automatisieren.“ Entwicklung eines intelligenten Portalroboters zur Automatisierung der Fertigungsumgebung des 3D-Drucks Fachlich ausgestattet mit zwei Wirtschaftsingenieuren und einem Maschinenbauer, die alle eine hohe Affinität zur IT und Automatisierung sowie praktische Erfahrungen aus fortgeschrittenen und etablierenden Unternehmen besitzen. Aktuell befinden wir uns inmitten eines stetigen Wandels im Hinblick auf den Trend der Automatisierung. Produktionshallen, Fertigungsmethoden und neue Technologien führen dazu, dass wir immer effizienter produzieren und wirtschaften können. Wir, das Team LTB wollen dazu beitragen, indem wir eine Lösung entwickeln, um den 3D-Druck effizienter zu gestalten. Dafür arbeiten wir an unserem eigenen Portalroboter und einer intelligenten Steuerung, um mehrere 3D-Drucker bedienen zu können. Konkret bedeutet das, fertig gedruckte Bauteile automatisch zu erkennen und zu entnehmen. Zukünftig wollen wir mit Hilfe von neuronalen Netzwerken Fehlererkennungen während des Druckprozesses ermöglichen. Unser Ziel ist es, den Ablauf des 3D-Drucks insofern zu automatisieren, dass es keiner Person mehr bedarf, die den Ablauf regelmäßig kontrollieren und überwachen muss. Ziel unserer Teilnahme am OGFLab und KickStart Stipendium ist es, unseren Prototypen zu finalisieren. Dabei sind die Nutzung der Labore und des Workspace, die finanzielle Unterstützung und das Netzwerk sehr hilfreich. Wir freuen uns über jede Unterstützung in unserem Herzensprojekt und danken der Hochschule Offenburg, am OGFLab teilnehmen zu dürfen! :-) Maeder “Ich bin Manuel Maeder, Mechatronikstudent der HSO im 7. Semester, und entwickle eine automatische Desktop-Spritzgussmaschine für das Recycling von Plastik und mehr.” Automatische Desktop Spritzgussmaschine für das Recycling von Plastik und mehr An dem Projekt arbeite ich seit etwas mehr als zwei Jahren. Ziel ist dabei die Entwicklung einer kompakten, einfach zu bedienenden Maschine, die mit 3D gedruckten Spritzgussformen die große Lücke zwischen 3D Druckern und industriellen Spritzgussmaschinen in der additiven Fertigung schließt. Die Maschine verwendet als Input geschredderte Kunststoffabfälle oder Kunststoffpellets. Das Einspritzen in eine Spritzgussform, die Herstellung von Filament für den 3D-Druck, als auch die Herstellung von Pellets aus recycelten Materialien werden in einer Maschine vereint. Alles was neben der Maschine nötig ist, ist wie beim 3D-Drucker ein 230V Netzstecker und gegebenenfalls ein kleiner Abluftschlauch. Mein Ziel im OGFLab ist es, mit finanzieller Unterstützung durch das KickStart-Stipendium und Nutzung des EduFabLab als Werkplatz einen marktfähigen Prototypen zu bauen. Veil of Ashes “Wir, vier Studenten und Absolventen der Hochschule Offenburg der Fächer Medien und Informationswesen und m.gp, arbeiten gemeinsam an einem Multiplayer Real-Time-Tactic-Game. “ Multiplayer Real-Time-Tactic-Game Das spielt in einem alternativ-historischen Szenario um das Jahr 1804. Spieler steuern eine Flotte aus schwebenden Schiffen und treten mit diesen in einem kompetitiven Mehrspielermodus gegeneinander an. Das Herzstück des Games bildet eine Vereinigung traditioneller RTT-Mechaniken mit der kreativen Vielfalt eines Editors, bei dem Spieler ihre Schiffe selbst zusammenstellen und so neue taktische Ansätze entwickeln können. Das Game wird auf Basis der Unreal Engine 4 primär für PC entwickelt. Die Spielwelt wird in zeitgemäßer 3D-Grafik verwirklicht. Mithilfe des Open Game & FabLab wollen wir nicht nur unsere betriebswirtschaftlichen Kenntnisse erweitern: Unsere Hauptziele sind die Gründung eines Entwicklerstudios und die Entwicklung eines spielbaren Prototypen, der für eine weitergehende Finanzierung bei Publishern präsentiert wird. Showcase Student Gaming Projects Eine Auswahl von Spielen aus dem Seminar Game Development von Prof. Dr. Korn, Michael Blatz und Adrian Rees. Gezeigt werden besonders gelungene studentische Arbeiten aus acht Semestern (2017-2020) an der Medien-Fakultät der Hochschule Offenburg: Robo Reap, Lost in Deep, Neo Ninja, Tutu Rage, and Inari. Die Arbeiten dienen als Orientierung für Teams des OGFLab, die selbst ein Spiel weiterentwickeln und veröffentlichen wollen. Das OGFLab ist ein Zentrum für Gründungen Studierender aller Fachrichtungen an der Hochschule Offenburg. Weitere Informationen Team Projektleitung – Human Computer Interaction Korn, Marc Oliver Prof. Dr. phil. +49 781 205-4690 oliver.korn@hs-offenburg.de Projektleitung – Entrepreneurship Habann, Frank Prof.Dr.rer.pol.habil. +49 781 205-4786 frank.habann@hs-offenburg.de Mitarbeiter*innen Bieberstein, Arndt +49 781 205-4862 arndt.bieberstein@hs-offenburg.de Blochowitz, Wolf-Heinrich Dipl.-Geogr. +49 781 205-4638 wolf.blochowitz@hs-offenburg.de Krübel, Marcel marcel.kruebel@hs-offenburg.de Reichwein, Julia +49 781 205-4690 julia.reichwein@hs-offenburg.de Tasci, Tarik +49 781 205-4859 tarik.tasci@hs-offenburg.de Beirat Leitung Prof. Dr. Oliver Korn (Human Computer Interaction) & Leitung Affective & Cognitive Institute ACI Prof. Dr. Frank Habann (Entrepreneurship) Fakultätsvertretungen / Institute & Labore Fakultät Medien Prof. Dr. Thomas Breyer-Mayländer (Medienmanagement) Prof. Dr.-Ing. Daniel Görlich (VR/XR, Game Development, HCI) Fakultät Elektrotechnik & Medizintechnik und Informatik Prof. Dr.-Ing. Janis Keuper (Data Science, Machine Learning, Data Mining) Prof. Dr.-Ing. Elke Mackensen (Mikroelektronik, Schaltungsentwurf, VLSI-& Low-Power-Design) & Leiterin Microelectronis Systems Design Lab & Leiterin Edu Fab Lab Prof. Dr.-Ing. Axel Sikora (Kommunikationsnetze, Bussysteme & Schnittstellen, Cyberphysische Systeme) & Leiter Institut für verlässliche Embedded Systems und Kommunikationselektronik & Leiter Labor Embedded Systems und Kommunikationselektronik Fakultät Betriebswirtschaft & Wirtschaftsingenieurwesen Prof. Dr. Bernhard Denne (Innovationsmanagement) Prof. Dr. Andrea Müller (E-Commerce/BWL) Prof. Dr. rer. pol. Julia Roederer (Wirtschaftspsychologie, Personalmanagement) Fakultät Maschinenbau & Verfahrenstechnik Prof. Dr.-Ing. Gerhard Kachel (Mechanik und Konstruktion) Prof. Dr. Christiane Zell (Biotechnik) Wirtschaftsvertretungen Annika Brand, Black Forest Innovation GmbH Alexandra Huber, Verein der Freunde und Förderer der HSO e.V. / Fraunhofer IPA Philipp Klemenz, IHK Südlicher Oberrhein Julien Kuny, nectanet GmbH Jürgen Mäder, EDEKA Südwest Michaela Meier, BZ.medien GmbH & Co. KG Manfred Neufang, Digital Advisor Jürgen Streif, Volksbank eG - Die Gestalterbank Barbara Wörz, Burda Direct GmbH Das OGFLab wird gefördert von © BMBF © Forschung an Hochschulen

  • Veranstaltungen

    HS Offenburg Transfer Veranstaltungen Transferveranstaltungen Theorie in die Praxis umsetzen, aus wissenschaftlichen Erkenntnissen Anwendungen generieren, die einen Mehrwert schaffen – das gehört zur DNA der Hochschule Offenburg. Mehrmals im Jahr finden Transferveranstaltungen zum Beispiel in Form von Vorträgen, Austauschrunden, Messen, Ausstellungen oder Kolloquien statt. Gern laden wir Sie zu diesen Veranstaltungen ein, schicken Sie dafür einfach eine Mail an jean.pacevicius@hs-offenburg.de und Sie werden über künftige Events informiert. Veranstaltungen

  • Existenzgründung

    HS Offenburg Transfer Existenzgründung Entrepreneurship Center/Gründungsbüro Sie interessieren sich für das Thema Existenzgründung ? Sie planen ein eigenes Unternehmen zu starten, vielleicht sogar schon neben dem Studium? Dann kommen Sie zum Entrepreneurship Center/Gründungsbüro der Hochschule Offenburg und lassen sich kompetent informieren. Angebote des Entrepreneurship Centers/Gründungsbüros Beratung für Existenzgründer*innen Das Entrepreneurship Center/Gründungsbüro an der Hochschule Offenburg berät und unterstützt seit Juni 2012 Existenzgründungen von Studierenden, Beschäftigten, Dozenten/innen und Professoren/innen. Der Beauftragte für Existenzgründungen, Prorektor Prof. Dr. Thomas Breyer-Mayländer, und der Leiter des Entrepreneurship Centers/Gründungsbüros, Wolf-H. Blochowitz, stehen Unternehmensgründerinnen und -gründern auf dem Weg zur beruflichen Selbstständigkeit für alle Fragen rund um die Selbstständigkeit und die Gründung eines Unternehmens zur Verfügung, zum Beispiel: Was bedeutet Existenzgründung überhaupt? Wie kann/muss ich mich vorbereiten? Wie erreiche ich meinen Kunden? Gewerbe vs. Freie Berufe Basiswissen Steuern Die Experten: geben Tipps aus der Praxis zu allen Phasen der Unternehmensgründung unterstützen bei der Entscheidung, ob eine Existenzgründung für Sie sinnvoll ist vermitteln Kontakte zu Experten (IHK, TPO u.a.) haben Infos zu Förderprogrammen des Bundes und des Landes Baden-Württemberg Termin: nach Vereinbarung Kontakt zu Experten Die Hochschule Offenburg ist Mitglied des Gründerverbunds Campus Technologies Oberrhein (CTO) . CTO ist eine regionale Förderinstitution, die innovative Gründungsvorhaben der Universität Freiburg und der Hochschulen Furtwangen und Offenburg unterstützt. Die Hochschule Offenburg ist zudem Mitglied des Stiftungsrats des TechnologiePark Offenburg (TPO) . Der TechnologiePark Offenburg begleitet junge Unternehmen bereits seit 1987 bei ihrem Start in die Zukunft. Jung-Unternehmer tauschen sich dort mit anderen Existenzgründern aus und greifen auf ein bewährtes System der Beratung zu. Das Career Center der Hochschule Offenburg bietet in der Vorlesungszeit Workshops, Seminare und Vorträge zum Thema Existenzgründung an. Basisberatung, Sprechstunde, Einzel- und Teamcoaching Offene Sprechstunde jeden Mittwoch von 13.30-18.00 Uhr im OGFLab, 2. Stock blaues Steinbeis-Gebäude Zoom-Sprechstunde jeden Montag und Freitag von 15.00-15.45 Uhr zusätzlich: Termine nach Vereinbarung Weitere Angebote der Hochschule Offenburg OGFLab : Das OGFLab ist die Startrampe für eine Unternehmensgründung an der Hochschule. Es ist CoWorking Space, MakerSpace und Inkubator . Schwerpunktprofessur Entrepreneurship : Im Rahmen der Schwerpunktprofessur gibt es verschiedene Angebote zum Thema Entrepreneurship Career-Center Kontakt Reichwein, Julia +49 781 205-4690 julia.reichwein@hs-offenburg.de Breyer-Mayländer, Thomas Prof. Dr. phil. +49 781 205-134 breyer-maylaender@hs-offenburg.de Nützliche Links Gründerverbund CTO TechnologiePark Offenburg Black Forest Innovation GmbH Gründermotor

  • Energieeffiziente Gebäudetechnik

    HS Offenburg Forschung Institute INES Energieeffiziente Gebäudetechnik Energieeffiziente Gebäudetechnik (Prof. Pfafferott, Prof. Lämmle) Der Weg zu einem klimaneutralen Gebäudesektor ist gesellschaftlich vereinbart, politisch vorbereitet und in Normen und Richtlinien definiert: Gebäude müssen konsequent auf den Betrieb mit vollständig erneuerbaren Energien ausgelegt und zu Null- bzw. Plusenergiegebäuden weiterentwickelt werden. Eine zentrale Herausforderung liegt in der anlagen- und regelungstechnischen Anpassung der Gebäudetechnik an den kontinuierlich sinkenden Nutzenergiebedarf, der insbesondere beim Heizen und Kühlen mit sehr geringen Wärmestromdichten einhergeht. Neben anlagentechnischen Innovationen gewinnen dabei intelligente Betriebsführungsstrategien zunehmend an Bedeutung. Dies erfordert neue Konzepte für Simulation, Regelung, Monitoring und Optimierung auf Anlagen-, Gebäude- und Quartiersebene. Die Forschungsgruppe E2G arbeitet im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung mit Schwerpunkten in der Heiz- und Kühltechnik mit Flächentemperiersystemen, der Klima- und Lüftungstechnik, dem thermischen Komfort und der Raumluftströmung sowie der Energiesystemtechnik. Ergänzend dazu adressiert die Forschungsgruppe Themen der Gebäudeautomation, des Energiemanagements sowie der datenbasierten Analyse von Betriebs- und Monitoringdaten. Methoden der Simulation, Optimierung und Künstlichen Intelligenz werden eingesetzt, um den energieeffizienten, wirtschaftlichen und nutzerorientierten Betrieb von Gebäuden und Quartieren zu unterstützen. Ein besonderer Fokus liegt auf Energieverbundsystemen und Wärmepumpen sowie deren Einbindung in Gebäude, Quartiere und Wärmenetze. Im Fokus aller Projekte stehen dabei Energie- und Ressourceneffizienz, Wirtschaftlichkeit sowie eine hohe Aufenthalts- und Wohnqualität. Projekte GraphEET GraphEET - Graphen und KI-Verfahren für das Technische Monitoring von energieeffizienten Gebäuden Durch Technisches Monitoring (TMon) lassen sich Energieverbräuche in Gebäuden um bis zu 20 % senken. In der Praxis bleibt dieses Potenzial jedoch häufig ungenutzt, da Fachkräftemangel, manuelle Arbeitsschritte und fehlende digitale Prozesse eine flächendeckende Umsetzung erschweren. Insbesondere die aufwendige Zuordnung von Datenpunkten und das fehlende digitale Abbild gebäudetechnischer Anlagen stellen zentrale Hürden dar. GraphEET adressiert diese Herausforderungen mit einem durchgängig digitalen, datenbasierten Workflow für das Technische Monitoring. Ziel des Projekts ist es, mithilfe hybrider KI-Verfahren Datenpunkte und Anlagentopologien automatisiert aus der Gebäudeautomation zu erkennen und diese in Form von Knowledge Graphs als digitale Zwillinge abzubilden. Auf dieser Grundlage können Analyse- und Prüftemplates, Fehlerdiagnosen sowie mobile Messaufgaben automatisiert auf Anlagen unterschiedlicher Topologien angewendet werden. Die entwickelten Methoden und Softwarebausteine werden in realen Labor- und Gebäudestrukturen erprobt und validiert, unter anderem im RIZ-Gebäude sowie in den technischen Laboren und Anlagen der Hochschule Offenburg. Damit leistet GraphEET einen Beitrag zur Skalierung des Technischen Monitorings und zur effizienteren Nutzung von Energie im Gebäudebetrieb. Förderung Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) Laufzeit Juli 2025 - Juni 2028 Projektpartner Fraunhofer ISE Mondas GmbH Drees & Sommer SE Maurer Energie- und Ingenieurleistungen GmbH & Co. KG Testo SE & Co. KGaA KoRes Im Projekt KoRes entwickeln die Forschungsgruppen IEN, E2G und EEW des INES, die Hochschule Kehl, die greenventory GmbH sowie die Stadt Offenburg gemeinsam einen interdisziplinären Ansatz zur Stärkung der energetischen Resilienz. Im Fokus steht die Frage, wie Energiesysteme auf kommunaler, regionaler und nationaler Ebene so gestaltet werden können, dass sie nicht nur klimaneutral, sondern auch robust gegenüber Krisen wie Extremwetter, Cyberangriffen oder Lieferkettenstörungen sind. Die Hochschule Offenburg verantwortet die technischen Arbeitspakete, insbesondere die Weiterentwicklung des Energiesystemmodells MyPyPSA-Ger sowie die Kopplung nationaler und kommunaler Modelle. Die greenventory GmbH aus Freiburg entwickelt Methoden zur räumlichen Datenanalyse sowie einen Digitalen Zwilling zur Bewertung von Risiken und Resilienzindikatoren. Die Stadt Offenburg bringt praxisnahe Anwendungsfälle ein und entwickelt konkrete Strategien sowie Notfallpläne für eine krisenfeste Energieversorgung. Die Hochschule Kehl untersucht die ökonomischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und leitet daraus Handlungsempfehlungen für Politik und Verwaltung ab. Ziel des Projekts ist es, belastbare Transformationspfade und konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz von Energiesystemen zu identifizieren und Kommunen bei der Umsetzung einer sicheren und klimaneutralen Energieversorgung zu unterstützen. Projektlaufzeit März 2026 – Dezember 2029 Förderung Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Beteiligte Forschungsgruppen am INES Energiesysteme und Energiewirtschaft (EEW), Intelligente Energienetzwerke (IEN), Energieeffiziente Gebäudetechnik (E2G) Projektpartner Hochschule Kehl (HSK) greenventory GmbH Stadt Offenburg learn.SHK "Lerne und arbeite im nachhaltigen SHK-Handwerk" Effektiver lernen, besser ausbilden, top qualifiziert sein für die Energiewende: Innovative Ansätze stärken die Aus- und Weiterbildung im Sanitär-Heizung-Klima-Handwerk. Der Fachkräftemangel im Sanitär-Heizung-Klima-Handwerk (SHK) gefährdet die Energiewende in Deutschland. Zum einen fehlen qualifizierte Fachkräfte, zum anderen steigen die Anforderungen an sie. Technologien werden komplexer, vernetzter und digitaler. Planung und Kalkulation werden wichtiger. Neue Fachkräfte müssen daher schnell, niedrigschwellig, aber auch umfassend qualifiziert werden. Das Projekt learn.SHK erprobt innovative, wissenschaftlich fundierte Ansätze, die helfen, berufliches Wissen, Problemlösestrategien und methodische Fertigkeiten effizienter zu erlernen. Folgende Punkte skizzieren die Zielsetzung: Lernkultur etablieren: Das Projekt unterstützt Auszubildende im SHK-Handwerk beim Lernen. Im Rahmen von Trainings erwerben sie effektive Lerntechniken, die sie sowohl in der Ausbildung als auch beim lebenslangen Lernen nutzen können. Erfahrungswissen sammeln und weitergeben: Fachkräfte sammeln im Laufe ihres Berufslebens wertvolle Erfahrungen, von welchen jüngere Fachkräfte und Auszubildende profitieren können. Um dieses Expertenwissen gezielt weiterzugeben, erprobt learn.SHK Methoden der kognitiven Aufgabenanalyse. Sie erfassen Denk- und Problemlöseprozesse von Fachexperten und bereiten sie für die Aus- und Weiterbildung auf. Lernbegleitung stärken: Um Ausbildungspersonal und ausbildende Fachkräfte im Betrieb zu stärken, werden Maßnahmen zur Verbesserung ihrer (fach-)didaktischen und pädagogischen Kompetenzen entwickelt und erprobt. Kompetenzen zur Mitgestaltung der Wärmewende fördern: Das Projekt entwickelt fachlich-technische Lernmodule für die Aus- und Weiterbildung zu aktuellen SHK-Themen. Beispielsweise geht es um neue Technologien, die zur Umsetzung der Wärmewende zum Tragen kommen. Ausgewählte Module für die Zielgruppe Meisterinnen und Meister werden auch für Studierende der Hochschule Offenburg geöffnet. HOMEPAGE SQ-Durlach II Demonstration von skalierbaren Lösungen und Entwicklung von digitalen Methoden für Planung, Umsetzung und Betrieb von integrierten Energiekonzepten mit Großwärmepumpen in Bestandsquartieren Bild: Simulation von integrierten und smarten Energiezentralen Im Projekt SQ-Durlach II werden skalierbare und integrierte Energiekonzepte für Wohnquartiere mit Großwärmepumpen als zentralen Wärmeerzeugern entwickelt und an zwei Standorten sowie an einer Laboranlage demonstriert. Ziel ist es, praxistaugliche Lösungen für die Wärmewende zu erarbeiten, die auch unter Bedingungen von Fachkräftemangel sowie technischer, wirtschaftlicher und regulatorischer Unsicherheit zuverlässig umgesetzt werden können. Ein Schwerpunkt liegt auf der Demonstration digitaler Methoden zur Betriebsoptimierung, automatisierten Fehlererkennung und Quartiersregelung (Energiemanagementsystem) komplexer Wärmepumpensysteme. Ergänzend werden innovative technische Lösungen, unter anderem zur Trinkwassererwärmung, erprobt und messtechnisch bewertet. Die Modellierung smarter Wärmepumpen-Energiezentralen dient darüber hinaus der Ableitung von Methoden für eine robuste Planung von Quartiers-Energiesystemen. Die gewonnenen Betriebs- und Umsetzungserfahrungen werden schließlich für den Transfer in das Neubauquartier „Wohnpark Mittendrin“ genutzt, in dem im Rahmen des Projekts ebenfalls ein kombiniertes Mieterstrom- und Wärmemodell umgesetzt wird. Ein reduziertes Monitoringkonzept ermöglicht dabei die Betriebsüberwachung und -optimierung und bildet eine wichtige Grundlage für die breite Übertragbarkeit der entwickelten Konzepte. Im Teilvorhaben "Modellierung von smarten WP-Energiezentralen" am INES wird ein Simulationsmodell mit Fokus auf Hydraulik und Regelung entwickelt, welches als Grundlage für die robuste Planung und die smarte Betriebsführung dient. Förderzeitraum Januar 2024 - Dezember 2027 Förderung Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) Projektträger Forschungszentrum Jülich GmbH (PtJ) Förderkennzeichen 03EN3095D Projektpartner KES Karlsruher Energieservice GmbH; Stadtwerke Karlsruhe; Volkswohnung Karlsruhe; Fraunhofer ISE; Universität Freiburg, INATECH Village School Realizing Sustainable Village Schools: Innovative Design with Traditional Materials Das Projekt dient dem Aufbau zukunftsorientierter Hochschulen in Marokko, der nachhaltigen Entwicklung und der deutsch-marokkanischen wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Konkret fokussiert es sich auf die bauphysikalische Gestaltung kleiner, ländlicher Schulen, die praktikable und lokal angepasste Nutzung von Baumaterialien und Bautraditionen sowie deren umweltwissenschaftliche und sozioökonomische Evaluation. Zudem entwickeln wir praxisnahe Lehrkonzepte für marokkanische Universitäten, um nachhaltige Energietechnik in der Ausbildung zu verankern, die in intensiven Sommerschulen in Marokko weitervermittelt werden. Praxispartner stehen als Fachberater zur Verfügung und bringen sich in den Sommerschulen und Fachexkursionen ein. Die Hochschulpartner entsenden KandidatInnen zu den Summer Schools und gewährleisten die Verstetigung des Lehrkonzepts in ihren relevanten Studiengängen. Zwischen allen beteiligten Partnern entsteht ein energie- und gebäudetechnisches Netzwerk aus etablierten ebenso wie jungen und zukünftigen WissenschaftlerInnen, WirtschaftsvertreterInnen und Fachkräften. Village School I konzentrierte sich auf die wirtschaftliche Energieversorgung, Nutzung digitaler Methoden (insbesondere in der Betriebsüberwachung) sowie praktikable und lokal angepasste Energiekonzepte kleiner Schulen. Das Folgeprojekt Realizing Sustainable Village Schools (ab 2024) legt einen Schwerpunkt auf die bauphysikalische Gestaltung kleiner Schulen: Bausubstanz, Energieeffizienz, Feuchte- und Wärmeschutz, digitale Methoden sowie die praktikable und lokal angepasste Nutzung von Baumaterialien und -traditionen. Drei Leitfragen skizzieren die Zielsetzung: Methodische Herangehensweise: Wie wird die bauphysikalische Beschaffenheit solcher Gebäude projektspezifisch und lokal angepasst ausgearbeitet? Evaluation: Welche Erfahrungen können aus einer prototypischen (oder beispielhaften) Projektrealisierung auf den Aufbau energieeffizienter Schulen übertragen werden? Szenario: Wie tragen leistungsfähige, gute Dorfschulen mit traditionellem Handwerk und Baumaterialien zur ländlichen Entwicklung bei? Projektlaufzeit Juli 2024 - Dezember 2027 Förderprogramm DAAD-Praxispartnerschaften zwischen Hochschulen und Unternehmen in Deutschland und in Afrika im Rahmen der BMZ-Sonderinitiative „Gute Beschäftigung für sozial gerechten Wandel“ Projektpartner Green Energy Park, Benguerir/Marokko Deutsche und marokkanische Industrie- und Hochschulpartner: Burkart Haus GmbH, Renchen Holz100 Schwarzwald GmbH, Lahr Coopérative Belarej, Marrakech Sablière du Tadla (SAPTA), Beni Mellal UM6P Mohammed VI University, Benguerir UIZ Ibn Zohr University, Agadir National School of Architecture, Agadir UCA Caddi Ayyad University, Marrakech UMP Mohammed First University, Oujda Sidi Mohamed Ben Abdellah University, Fès Abdelmalek Essaadi University, Tangier National School of Architecture, Tétouan Sultan Moulay Slimane University, Beni Mellal National School of Mines, Rabat Abgeschlossene Projekte Liste der abgeschlossenen Projekte shk.support (2023 - 2025) Studierende unterstützen das SHK-Handwerk bei der Optimierung von Heizungsanlagen im Bestand. FKZ: badenova 2023-01 heatGUIde (2021 - 2024) Das Projekt stellt breitentaugliche technische Lösungen für Privathaushalte bereit, um die physiologische Wärmebelastung in Innenräumen zu reduzieren. Dazu soll ein Prototyp eines Hitzewarn- und Managementsystems für einzelne Häuser bzw. Räume entwickelt und in der realen Anwendung erprobt werden. Auf Basis von raumspezifischen Computermodellen und vorausschauenden Algorithmen sowie kostengünstigen Standard-IT-Komponenten zur Bewertung des Raumklimas soll das System Bewohner frühzeitig vor besonders belastenden Situationen warnen und über eine intuitive Benutzeroberfläche konkrete Handlungsanweisungen geben. In Wohnungen und Gebäuden mit SmartHome-Systemen sollen diese auch automatisiert umgesetzt werden können. Den technologischen Kern bilden verlässliche raumspezifische Vorhersagen der physiologischen Wärmebelastung. Für diese sollen bewährte gebäudetypbasierte Stadtklimamodelle (Top-down-Ansatz) mit Modellen für Bauphysik, Anlagentechnik und Nutzerverhalten, die auf Basis lokaler, kontinuierlicher Messungen und selbstlernender KI-Algorithmen raumspezifisch parametrisiert werden (Bottom-up-Ansatz), kombiniert werden. Baden-Württemberg Stiftung village.school (2021 - 2023) High-Performance Village Schools in a Changing Environment: Low-Energy Concepts, the Role of Digitalization and Socio-Economic Aspects in Moroccan and German Schools FKZ: DAAD 57545571 BUiLD.DIGITiZED (2020 - 2023) In der Baubranche wird das Building Information Modeling BIM zur optimierten Planung und zur technischen Dokumentation über die Bau- bis hin zur Betriebsphase von Gebäuden genutzt. Allerdings halten BIM-Methoden nur langsam Einzug in die TGA-Planung, die Ausführung und in die Betriebsphase von Gebäuden. Wir entwickeln in diesem Zusammenhang BIM-Methoden für die Inbetriebnahme und die betriebsbegleitende Optimierung von TGA-Anlagen und demonstrieren die Inbetriebnahme mit IoT und BIM an einem Niedrigstenergiegebäude, dem Regionalen Innovationszentrum für Energietechnik an der Hochschule Offenburg. Damit gibt BUiLD.DIGITiZED Impulse zur breiten Anwendung von BIM-Methoden von der Entwurfsplanung über die Ausführung bis hin zur Inbetriebnahme. FKZ: 03EN1021A MEO - Modellexperimente in der operativen Energieanalyse (2019 -2022) Das Programmsystem µGRiDS ermöglicht die operative Energiesystemanalyse von kleinskaligen, dezentralen Energieverbundsystemen und deren dezentrale Regelung basierend auf Preissignalen. Die optimalen Betriebsstrategien basieren auf einer realen Anlage und beinhalten das Engineering-Know-how über die einzelnen Komponenten. Darüber hinaus können anhand von bereits bestehenden Modellen unterschiedlich große Energiesysteme, die beispielsweise mehrere Blockheizkraftwerke oder Wärmepumpen umfassen, entwickelt und umgesetzt werden. Neben dem Preissignal wird auch die Wärme- und Kältelast im Optimierer berücksichtigt. www.energiesystem-forschung.de/forschen/projekte/meo FKZ 03ET4078H ACA-MODES (2019 - 2022) ACA-MODES - Advanced Control Algorithms for the Management of Decentralised Energy Systems Die Energiewende führt zu mehr erneuerbaren Energien und Dezentralität im Stromnetz. Die sich ergebende größere Vielfalt, die umfassende Partizipation und die höhere Komplexität der (gekoppelten) Energieerzeugung erfordern dabei einen tiefgreifenden Umbau der Infrastruktur zur Verteilung und Speicherung von Energie. Um eine sowohl sichere wie auch günstige Versorgung gewährleisten zu können, werden Lösungsansätze auf Prosumer-Ebene mit Sektorenkopplung diskutiert. Durch eine intelligente Vernetzung und Regelung der Systeme zur Energieerzeugung kann die gewonnene Flexibilität zur Unterstützung des Netzes eingesetzt werden. Dazu entwickeln wir systemübergreifende, netzdienliche Regelungsalgorithmen und Betriebsführungsstrategien für sektorgekoppelte, hybride Energiesysteme. Die Energieprosumer werden für Quartiere und Stadtviertel mit einer elektrischen Nennleistung von ca. 1 MW mit dem Ziel dimensioniert, die Nutzenergien Wärme/Kälte und Elektrizität möglichst effizient mit einem sehr hohen Anteil an regenerativen Energieträgern bereitzustellen. Die abgestimmte Systemoptimierung der Prosumer wird mit einer übergeordneten Betriebsführungsstrategie für fünf überregional verteilte Energieinseln demonstriert. aca-modes.insa-strasbourg.fr/de/startseite/ Das Projekt wird gefördert von INTERREG V Oberrhein 3.15 und von der Wissenschaftsoffensive 2018. SHK4FutureEnergyssystems (2019 - 2020) Studenten und Berufsschüler demonstrieren gemeinsam, wie aus einem Container ein Informationspunkt werden kann, der Elemente der Versorgungstechnik hervorhebt und ihre Funktionsweise anschaulich macht. www.ise.fraunhofer.de/de/forschungsprojekte/shk4futureenergysystems.html Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Kooperation mit Fraunhofer ISE, Handwerkskammer Freiburg und Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule Freiburg. KLONG (2018 -2020) KLONG - Klima-Lehrfilme aus Offenburg zu Nutzerverhalten und Gebäudetechnik Wird die behagliche Atmosphäre in einem Büroraum auch energieeffizient erreicht, so wirkt sich dies positiv auf Arbeits- und Weltklima aus. Kurz gesagt: Klima gut, alles gut! Doch der Umgang mit gebäudetechnischen Anlagen will gelernt sein. Das interdisziplinäre Projekt KLONG hat sich zur Aufgabe gemacht, Nutzern das nötige Fachwissen zu vermitteln – mithilfe von eigens produzieren, pfiffigen Lehrfilmen. klong.hs-offenburg.de Gefördert durch die badenova AG & Co. KG (Innovationsfonds Klima- und Wasserschutz 2017) in Kooperation mit der Stadt Offenburg. ISG+KWKK (2017 - 2018) ISG+KWKK - Vernetzung eines hybriden Smart Grids mit einer Anlage zur Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung zur Verbesserung der Netzdienlichkeit Gefördert durch E-Werk Mittelbaden AG & Co. KG. Stadtklimamodell MOSAIK (2016 - 2019) Im Verbundprojekt MOSAIK wird ein innovatives Stadtklimamodell entwickelt, welches in der Lage sein soll, das Stadtmikroklima in Großstädten wie Berlin mit einer räumlichen Auflösung von weniger als 10 m zu simulieren. Das Modell soll als benutzerfreundliches Werkzeug entwickelt werden, welches von Anwendern in der Stadtplanung eingesetzt werden kann. Darin entwickelt die Hochschule Offenburg das Gebäudemodell. Das Gebäudemodell berechnet zonenweise das Raumklima und den Energiebedarf eines Gebäudes in Abhängigkeit der spezifischen Parametrisierung. Das betrifft in erster Linie die Bauphysik der Fassade, die Nutzung des Raumes / Gebäudes, das Nutzerverhalten, die Regelstrategie / Betriebsführung und die technische Gebäudeausrüstung. Als antreibende Variablen werden die Fassaden- und Grenzschichttemperaturen so wie die lokale Einstrahlung und Windgeschwindigkeit (ggf. mit Windrichtung) aus dem Stadtklimamodell vereinbart. Das Gebäudemodell basiert auf einer analytischen Lösung der Fourier'schen Wärmeleitungsgleichung und der Energiebilanz des Raumes, um die Rechenzeit zu minimieren und eine weniger aufwändige Kopplung zwischen Raum- und Stadtklima über die Fassadentemperatur zu ermöglichen. palm.muk.uni-hannover.de/trac BMBF 01LP1601C Forschungsallianz Oberrhein (2016 - 2019) Forschungsallianz Oberrhein zu den technischen Grundlagen der Nachhaltigkeit In dieser Forschungsallianz geht es um die Reduktion des spezifischen Primärenergiebedarfs von energieintensiven industriellen Prozessen. Gefördert durch das Land Baden-Württemberg. Kleinskalige Kraft-Wärme-Kältekopplung mikroKWKK (2015 - 2018) Die Bereitstellung von Kälte aus Abwärme ist eine Möglichkeit, Kälte sehr energieeffizient bereitzustellen. Ein großes Potenzial für Adsorptionskältemaschinen liegt in der Leistungsklasse unter 10 kW Kälteleistung. Hier kommen industrielle Abwärme oder Mikro-Blockheizkraftwerke als Antrieb in Frage. In einem Laboraufbau im INES-Technikum und einer modellbasierten, theoretischen Untersuchung wird diese Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung mit einem warmen und einem kalten Speicher und in Verbindung mit einer konventionellen, reversiblen Kältemaschine/Wärmepumpe unter den Aspekten Energieeffizienz und netzreaktiver Betrieb bewertet. Interne Finanzierung, Kooperationsprojekt, DENE-Doktorandenkolleg Kleinskalige Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung als netzreaktives System (2015) Kleinskalige Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung als netzreaktives System zur energie­effizienten Bereitstellung von Wärme, Kälte und Strom Das Projekt "Kleinskalige Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung als netzreaktives System zur energie­effizienten Bereitstellung von Wärme, Kälte und Strom" stellt die Grundlagen für den energiewirt­schaft­lich optimierten Betrieb kleiner KWKK-Systeme auf Basis von Adsorptionskältemaschinen zur Verfügung. Kooperationsprojekt mit E-Werk Mittelbaden ReSoWas (2014 - 2018) ReSoWas - Angepasste Regelung und Fernüberwachung von dezentralen, solarbetriebenen Trinkwasseraufbereitungsanlagen Für viele dezentral gelegene Gebiete ist neben der Knappheit an sauberem Trinkwasser eine fehlende Infrastruktur und damit ein Mangel an Energieträgern kennzeichnend. Etwa 2 Milliarden Menschen verfügen weder über Strom noch über einen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Hier bietet sich die Nutzung von Solarenergie zum Betreiben von Wasseraufbereitungsanlagen und Entsalzungssystemen an. Benötigt wird ein energieautarkes, robustes und möglichst wartungsfreies Verfahren, welches im Idealfall die Gesamterzeugungskette von der Rohwasserentnahme über die Reinigung bis hin zur Desinfektion und Verteilung abdeckt. Hierzu eingesetzte Systeme der SolarSpring GmbH (SSP) sind im Wesentlichen die solarthermisch betriebene Membrandestillation (Meerwasserentsalzung), die Ultrafiltration (Aufbereitung von Süßwasser) und die UV-Desinfektion (Entkeimung), wobei der zum Betrieb erforderliche Strom über Photovoltaik bereitgestellt wird. Typische Anlagengrößen variieren von 150 l bis zu 20 m³ Trinkwasser pro Tag, wobei durch einen modularen Aufbau auch größere Gesamtsysteme hergestellt werden können. FKZ 03FH009PX4 Fassadenintegrierte Lüftungstechnik (2013 - 2014) Messtechnische Evaluation von fassadenintegrierten Brüstungsgeräten (inkl. Klimatisierung) und dezentralen Lüftungsgeräten im Vergleich zur Fensterlüftung und zentralen Lüftungsgeräten unter besonderer Berücksichtigung der Raumluftströmung und der Energieeffizienz. Industrieprojekt (mehrere Projektpartner), Kooperationsprojekt mit Fraunhofer ISE Prädiktive Algorithmen für die komplexe Gebäudeautomation PAkoGA (2012 – 2015) Weiterentwicklung prädiktiver Verfahren mit dem Ziel der Fähigkeit zur Adaption an unterschiedliche Raumcharakteristiken. Lernfähige Algorithmen können sich durch den Einsatz moderner Verfahren (z.B. neuronale Netze, künstliche Intelligenz, modellbasierte Regelung) selbständig an unterschiedlich genutzte Zonen im Gebäude anpassen. Auf durch Nutzungsänderungen bedingte Änderungen der Raumcharakteristik kann mit solchen Methoden ebenfalls automatisch reagiert werden. www.baufachinformation.de/Bauteilaktivierung/buecher/242406 BAUTEILAKTIVIERUNG_sd-bp2017_Pfafferott.pdf BMBF 03FH022I2 Stadtklima / Bauphysik der Fassade im Klimawandel (2012 – 2013) Stadtklima / Bauphysik der Fassade im Klimawandel (2012 – 2013) In den beiden Teilprojekten „bauphysikalische und energiewirtschaftliche Grundlagen“ und „Gebäudemodell zur Integration in die Vorhersagemodelle des DWD“ wird der Handlungsbedarf im Bereich „Stadtklima / Mikroklima / Raumklima“ aus energiewirtschaftlicher Perspektive identifiziert. Auf Basis eines Simulationsmodells ist es gelungen, die Wechselwirkung zwischen Gebäude und Stadtklima zumindest näherungsweise zu quantifizieren. Mit diesem Projekt ist auch die Projektbegleitung (Advisory Board) für den DFG-Sonderforschungsbereich 1736 "Urban Climate and Heat Stress (UCaHS)", die WHO-Arbeitsgruppe „Health and Climate Change“ und die „Weiterentwicklung der Testreferenzjahres-Datensätze“ verbunden. Kooperationsprojekt mit Deutscher Wetterdienst Monitoring der Passivhaus-Sporthalle Weixdorf (2011 - 2014) Messtechnische und modellbasierte Analyse des Gebäudebetriebs mit den Komponenten Erdsonde, Erd/Luft-Register, Lüftungsanlage mit regenerativer Wärmerückgewinnung, Absorptions-Wärmepumpe und verschiedene Flächentemperiersysteme (mit Temperaturkaskadierung). https://www.energiewendebauen.de/projekt/sporthalle-in-passivbauweise-mit-ausgekluegeltem-energiekonzept/ BMWi 0327431S LowEx:MONITOR (2011 - 2012) Entwicklung eines exergetischen Monitorings für Gebäude mit Erdwärmenutzung. Das Projekt fokussiert hierbei auf die messtechnische Analyse von Gebäuden mit Erdwärmenutzung und liefert damit einen Beitrag zur Systemintegration von sogenannten LowEx-Komponenten im Bereich der Gebäude und der erdgekoppelten Systeme. http://lowexmonitor.ise.fraunhofer.de/ Kooperationsprojekt mit Fraunhofer ISE, insb. Energiedatenbank DataSTORAGE Weitere Informationen Team E2G Lämmle, Manuel Prof. Dr.-Ing. +49 781 205-4773 manuel.laemmle@hs-offenburg.de Pfafferott, Jens Prof. Dr.-Ing. +49 781 205-4604 jens.pfafferott@hs-offenburg.de Abo Alrob, Hamza Qassem Hussein +49 781 205-4807 hamza.abo@hs-offenburg.de Bühler, Moritz Zoom moritz.buehler@hs-offenburg.de El Azhary, Karima +49 781 205-4958 karima.elazhary@hs-offenburg.de Gund, Sebastian Dipl.-Ing. +49 781 205-4607 sebastian.gund@hs-offenburg.de Himmelsbach, Sascha Dipl.-Ing. (FH) +49 781 205-136 sascha.himmelsbach@hs-offenburg.de Lamm, Mila +49 781 205-4928 mila.lamm@hs-offenburg.de Rißmann, Sascha +49 781 205-4854 sascha.rissmann@hs-offenburg.de Schede, Simone +49 781 205-4828 simone.schede@hs-offenburg.de Tomás, Leroy +49 781 205-4930 leroy.tomas@hs-offenburg.de Publikationen Bücher und Buchbeiträge J. Pfafferott, D. Kalz, R. Koenigsdorff. Bauteilaktivierung . Fraunhofer IRB Verlag 2015. ISBN (Print) 978 3 8167 9357 1 und ISBN (E-Book) 978 3 8167 9358 8 D. Kalz, J. Pfafferott. Erfahrungen aus dem Gebäudemonitoring . In: Nutzerzufriedenheit in Bürogebäuden - Empfehlungen für Planung und Betrieb. A. Wagner, G. Höfker, T. Lützkendorf, C. Moosmann, K. Schakib-Ekbatan, M. Schweiker. Hrsg.: FIZ Karlsruhe; BINE Informationsdienst, Bonn. Fraunhofer IRB Verlag 2015. ISBN 978-3-8167-9305-2 J. Pfafferott, D. Kalz. Thermal Comfort and Energy-Efficient cooling of non-residential buildings . Springer, 2014. ISBN 3319045814 und ISBN 3319045822 (online) J. Pfafferott. Reduce indoor heat exposure . in: Heat-health action plans, Hrsg. World Health Organization, Regional Office for Europe, 2010 K. Voss, P. Engelmann, J. Pfafferott, A. Wagner. Erfahrungen und Ergebnisse aus Demonstrationsprojekten des Nichtwohnungsbaus. in: Bauphysik-Kalender 2010. Energetische Sanierung von Gebäuden, Hrsg. N. A. Fouad, Ernst&Sohn, 2010 K. Voss, J. Pfafferott. Energieeinsparung contra Behaglichkeit? in: Umwelbewusstes Bauen, Hrsg. A. Maas, Fraunhofer IRB Verlag, 2009 J. Pfafferott. Ground cooling . in: Advances in passive cooling, Hrsg. M.Santamouris, Earthscan, 2007 J. Pfafferott, D. Kalz. Thermoaktive Bauteilsysteme in Nichtwohngebäuden . BINE themeninfo I/07 K. Voss, J. Pfafferott. Energieeinsparung contra Behaglichkeit ? Reihe Forschungen, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Bonn, 2006 J. Pfafferott Erdwärmetauscher und Nachtlüftung. in: Bürogebäude mit Zukunft, Hrsg. K. Voss, S. Herkel, G. Löhnert, A. Wagner, M. Wambsganß, TÜV-Verlag, Köln, 2005 J. Pfafferott Enhancing the Design and Operation of Passive Cooling Concepts . Fraunhofer IRB Verlag, 2004 J. Pfafferott. Passive Kühlung mit Nachtlüftung . in: Facility Management, dwd Verlag, 2004 J. Pfafferott. Passive Kühlung mit Nachtlüftung . BINE themeninfo I/03 Reviewed Papers Soussi, Yamna; Mouatassim Charai; Said Oubaha; Marouane Wakil; Mohamed Oualid Mghazli; Jens Pfafferott; Fatima-Ezzahra El Abbassi. Enhancing thermal, acoustic, and mechanical performance of cob and wattle-and-daub walls: A parametric study on the combined role of straw and reed. Journal of Building Engineering Volume 118 (2026): 115083. DOI: https://doi.org/10.1016/j.jobe.2025.115083 Es-sakali, Niima; Jens Pfafferott; Mohamed Oualid Mghazli; Moha Cherkaoui. Towards climate-responsive net zero energy rural schools: A multi-objective passive design optimization with bio-based insulations, shading, and roof vegetation . Sustainable Cities and Society 120 (2025): 106142. https://doi.org/10.1016/j.scs.2025.106142 Pfafferott, Jens; Leroy Tomás; Jan Höfflin; Ishan Chopra. Wetterdaten aus 25 Jahren für die Gebäude- und Anlagensimulation . Bauphysik 47 (2025). doi.org/10.1002/bapi.202500004 Tomás, Leroy; Manuel Lämmle; Jens Pfafferott. Demonstration and Evaluation of Model Predictive Control (MPC) for a Real-World Heat Pump System in a Commercial Low-Energy Building for Cost Reduction and Enhanced Grid Support . Energies 18 (2025): 1434. doi.org/10.3390/en18061434 Es-sakali, Niima, Zineb Zoubir, Samir Idrissi Kaitouni, Mohamed Oualid Mghazli, Moha Cherkaoui, Jens Pfafferott. Advanced predictive maintenance and fault diagnosis strategy for enhanced HVAC efficiency in buildings . Applied Thermal Engineering (2024): 123910. DOI: doi.org/10.1016/j.applthermaleng.2024.123910 Es-sakali, N., S. I. Kaitouni, I. A. Laasri, M. O. Mghazli, M. Cherkaoui, J. Pfafferott (2024). 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  • Elektrische Energiespeicherung

    HS Offenburg Forschung Institute INES Elektrische Energiespeicherung Elektrische Energiespeicherung (Prof. Bessler) Lithium-Ionen-Batterien sind aus unserem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Künftig werden Elektrolyseure und Brennstoffzellen für grünen Wasserstoff eine wichtige Rolle spielen. In der Forschungsgruppe Elektrische Energiespeicherung (EES) verbessern wir die Lebensdauer und die Leistungsfähigkeit von Batterien und Brennstoffzellen. Dazu setzen wir vielfältige digitale Methoden der Modellierung, Simulation und Künstlichen Intelligenz ein. Außerdem führen wir Experimente in unserem vollausgestatteten Batterielabor durch. In der Forschung fokussieren wir auf aktuelle Fragestellungen der Batteriesystemtechnik: Lebensdauer von Lithium-Ionen-Batterien: Verständnis von Degradationsmechanismen und Alterungsvorhersage unter Verwendung physikochemischer Modelle und Degradationsmodi-Modellen Zustandsschätzung und Diagnose von Lithium-Ionen-Batterien: Operando-Ermittlung von Ladezustand (SOC) und Gesundheitszustand (SOH) unter Verwendung von spannungsgeführten Modellen Systemintegration von Batterien: Bidirektionales Laden von Elektrofahrzeugen, Kopplung von Batterien mit Photovoltaikmodulen, Alterung von Heimspeichern, Diagnose von Smartphone-Batterien Wir verwenden dafür die folgende Ausstattung: Simulativ: Hauseigener Multiphysics-Code DENIS (C++, Matlab), Hauseigener Code LIBquiv für Ersatzschaltkreismodellierung (Matlab), PyTorch für die Lösung neuronaler Differenzialgleichungen, Simulink, Comsol Multiphyiscs Experimentell: Batteriezyklierer (Basytec, Biologic, Kanäle bis zu 200 A), fünf Temperaturprüfschränke, Glovebox, Schleif- und Poliermaschine, Zugang zu Licht- und Rasterelektronenmikroskopie sowie chemischer Analytik. Unser Batterielabor wird auf der Laborseite detailliert beschrieben. Forschungsdatenmanagement: Influx-Datenbank für experimentelle Daten, Gitlab für Modelle und Codes, Zenodo für die Veröffentlichung von Forschungsdaten Die Forschungsgruppe EES wird von Prof. Dr. Wolfgang Bessler geleitet und ist am Institut für nachhaltige Energiesysteme (INES) angesiedelt. Unsere Forschungsaktivitäten finden im Rahmen von öffentlich geförderten Projekten, Industriekooperationen sowie Doktorarbeiten und studentischen Arbeiten statt. Projekte Batteriediagnose Diagnose von Lithium-Ionen-Batterien mit spannungsgeführten Modellen Im Batterielabor der Hochschule Offenburg wurden neue Verfahren zur operando Bestimmung von Lade- und Alterungszustand von Lithium-Ionen-Batterien entwickelt, patentiert und zur Anwendungsreife gebracht. Der Algorithmus beruht darauf, dass erstmalig in der Literatur die gemessene Batteriespannung als Eingangsgröße für ein mathematisches Modell verwendet wird. Wir bezeichnen dies als spannungsgeführte Modelle (voltage-controlled model, VCM). Die Diagnose des Ladezustands mit spannungsgeführten Modellen bietet erhebliche Vorteile im Vergleich zum bisherigen Stand der Technik mit Ladungsmengenzählern oder Kalman-Filtern: Es wird nur die Spannung, nicht der Strom, als Messeingang benötigt. Dies reduziert die Messkosten und die Komplexität in der praktischen Anwendung. Der Algorithmus ist selbstkalibrierend – ‘volle’ oder ‘leere’ Kalibrationszustände sind nicht erforderlich. Das neue Verfahren ist robust gegenüber partiellen Zyklen und zeigt keine SOC-Drift im Fall einer ungenauen Strommessung. Der Algorithmus ist numerisch einfach, es ist kein Filter oder Beobachter erforderlich, und er kann leicht auf Standard-Mikrocontrollern implementiert werden. Auch bei der Diagnose des Alterungszustands bietet der Algorithmus erhebliche Vorteile: Die Alterung kann aus dem regulären Batteriebetrieb geschätzt werden, ohne dass künstliche Vollzyklen erforderlich sind: es handelt sich um eine echte operando Diagnostik. Das Modell benötigt keine altersadaptiven Parameter. Der Alterungszustand wird auf der Grundlage einfacher Berechnungsregeln ermittelt; es ist kein Filter oder Beobachter erforderlich. Lab2Device Vom Prototyping-Labor in das ressourcenbeschränkte Embedded Device Immer leistungsfähigere KI-Modelle steigern auch deren Ressourcenbedarf (Rechenleistung, Speicherplatz, Energie). Viele Endgeräte können diesen Ressourcenbedarf nicht erfüllen, weshalb KI-Modelle häufig in der Cloud abgebildet werden. Die ständige Kommunikation zwischen Endgerät und Cloud führt zu einem hohen Energieaufwand, verschlechterter Privatsphäre und Modellverfügbarkeit. Das Projekt “Lab2Device” entwickelt einen Ansatz, der es Unternehmen erleichtert, ihre KI-Modelle für den Einsatz in ressourcenbeschränkten Endgeräten zu optimieren. Dafür kommen Methoden zum Einsatz, die bestehende Modelle komprimieren sowie neue leistungsfähigere KI-Modelle unter Ressourcenbeschränkungen suchen. Das Projekt untersucht, ob diese Methoden geeignet sind, um ressourceneffiziente KI-Modelle zu erstellen, sowie die dafür verbrauchten Ressourcenkosten. Darüber hinaus wird der Einfluss der Methoden auf weitere, nutzerzentrierte Zielgrößen wie Datensparsamkeit und Verlässlichkeit der Modellvorhersagen untersucht. Die Methoden werden anhand zweier repräsentativer Anwendungsfälle (Batteriediagnose und Humanoide Robotik) entwickelt. Der Transfer der gewonnenen Erkenntnisse und Entwicklungen wird anhand von Anwendungen und Endgeräten der Kooperationspartner validiert. Förderung Carl-Zeiss-Stiftung (“CZS Transfer – Energiesysteme der Zukunft”) Laufzeit April 2026 – Oktober 2029 Projektwebseite https://www.lab2device.de/ iFEMA Integrale Forschung Energie für Elektromobilität: Vom Modell zur Anwendung Elektrofahrzeuge sind ein wesentlicher Bestandteil der Energiesysteme der Zukunft. Deshalb sollten sie – sowohl wenn sie unterwegs sind als auch wenn sie geladen werden – effizient und nachhaltig sein. Um die Energieversorgung der Elektromobilität nachhaltig, effizient und versorgungssicher zu gestalten, werden im Projekt iFEMA alle relevanten Skalen für Elektrofahrzeuge kombiniert: das Verteilnetz mit regenerativen Erzeugungsanlagen, die Ladestation im lokalen Energiesystem (Microgrid), das Bordnetz des Fahrzeugs und der Batteriespeicher. Dadurch sollen inhärente Zielkonflikte zwischen Netzdienlichkeit und Schnellladung, zwischen bidirektionalem Laden und Batterielebensdauer, zwischen Klimafreundlichkeit und Nutzeranforderungen, zwischen Gesamteffizienz und Teilwirkungsgraden aufgelöst werden. Einerseits wird dafür ein digitaler Zwilling des Gesamtsystems aufgebaut, mit dem ein optimales Energiemanagement entwickelt wird. Dafür kommen verschiedene Methoden zum Einsatz – vom maschinellen Lernen bis zum physikalisch-chemischen Modell. Andererseits wird ein experimenteller Zwilling aufgebaut, der die vollständige Skalenkopplung in einer kontrollierten Laborumgebung ermöglicht. Beteiligte Forschungsgruppen am INES Elektrische Energiespeicherung (EES), Elektromobilität (EMC²), Intelligente Energienetzwerke (IEN) Förderung Carl-Zeiss-Stiftung (“CZS Transfer – Energiesysteme der Zukunft”) Laufzeit April 2023 - Juli 2026 E-Autos als Energiespeicher (PDF des Infoabends vom 20. Mai 2026) move.mORe Nachhaltige Mobilität in der Oberrheinregion Das Projekt move.mORe ist ein großes Verbundvorhaben der Hochschule Karlsruhe und Hochschule Offenburg gemeinsam mit zahlreichen regionalen Partnern. Das Antragsvolumen beträgt insgesamt fast 15 Millionen Euro. Das Projekt hat das Ziel, Lösungen für die nachhaltige Mobilität von Menschen und Waren sowie für die Energiewende in der Region Oberrhein – vor allem im ländlichen Raum – zu erarbeiten und regionalspezifisch zu implementieren. Dabei steht ein forschungsbasierter Wissens- und Technologietransfer im Fokus. In der Forschungsgruppe EES werden Möglichkeiten untersucht, Batterien von E-Bikes in Balkon-Photovoltaikanlagen zu integrieren. Dadurch gibt es für die Akkus eine weitere Nutzungsmöglichkeit, was die Nachhaltigkeit erhöht. Förderung Bund-Länder Initiative “Innovative Hochschule” Projektlaufzeit Januar 2023 - Dezember 2027 Projektpartner Hochschule Karlsruhe Zahlreiche Praxispartner Projektwebseite https://www.hs-offenburg.de/transfer/transferprojekte/movemore SiMET Simulation mechanisch-elektrisch-thermischer Vorgänge in Lithium-Ionen-Batterien Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Graduiertenkolleg GRK 2218 SiMET (Simulation mechanisch-elektrisch-thermischer Vorgänge in Lithium-Ionen-Batterien) widmet sich der computergestützten Batterietechnik. Batterien sind Schlüsselkomponenten für Zukunftstechnologien wie die Elektromobilität oder die Energieversorgung aus fluktuierenden Quellen. Im Rahmen von SiMET werden die mechanisch-elektrisch-thermischen Eigenschaften sowie deren Kopplung erforscht. Ziel des Graduiertenkollegs ist die Ausbildung von wissenschaftlichem Nachwuchs im Rahmen interdisziplinär ausgerichteter Doktorarbeiten, in denen substantielle Fortschritte bei der Modellbildung und der Entwicklung numerischer Simulationsmethoden für Lithium-Ionen-Batterien erreicht werden. Das Graduiertenkolleg ist gemeinsam am Karlsruher Institut für Technologie und der Hochschule Offenburg angesiedelt. Förderung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Laufzeit April 2017 – März 2026 Projektwebseite www.simet.kit.edu Weitere Informationen Team EES Bessler, Wolfgang Prof. Dr. rer. nat. habil +49 781 205-4653 wolfgang.bessler@hs-offenburg.de Braun, Jonas +49 781 205-4766 jonas.braun@hs-offenburg.de Huschle, Marius +49 781 205-4969 marius.huschle@hs-offenburg.de Mmeka, Patricia Ogochukwu +49 781 205-4977 patricia.mmeka@hs-offenburg.de Naumann, Johanna Dr.-Ing. johanna.naumann@hs-offenburg.de Schmider, David +49 781 205-4681 david.schmider@hs-offenburg.de Schwab, Simon Zoom simon.schwab@hs-offenburg.de Publikationen Scopus Publikations- und Zitationsstatistik Prof. Bessler: https://www.scopus.com/authid/detail.uri?authorId=57215636217 ORCID Publikationsdatenbank Prof. Bessler: ORCID-ID: 0000-0001-8037-9046 bessler.info : Abkürzung (leicht zu merken) zu dieser Webseite LinkedIn-Profil Prof. Bessler: https://www.linkedin.com/in/wolfgang-bessler-offenburg Liste der Publikationen 2020 bis heute 2026 142. J. A. Braun, D. Schmider, and W. G. Bessler, „A physics-informed dual-electrode equivalent circuit model for lithium iron phosphate battery cells,” Electrochim. Acta 571, 148884 (2026), https://doi.org/10.1016/j.electacta.2026.148884 . 141. J. A. Braun, D. Schmider, P. O. Mmeka, and W. G. Bessler, “LIBquiv - An open-source lithium-ion battery equivalent circuit simulation tool,” Github (2026), https://github.com/ines-energy/LIBquiv . 140. J. A. Braun and W. G. Bessler, "Diagnosis of the open-circuit voltage curve of batteries with voltage-controlled models," J. Power Sources 676, 239471 (2026), https://doi.org/10.1016/j.jpowsour.2026.239471 . Research data on Zenodo, https://doi.org/10.5281/zenodo.17227537 . 139. W. G. Bessler and M. Dubarry, "Lithium-ion battery degradation: Comparison of three modeling methodologies," in: J. Kowal and D. U. Sauer (Editors), “Electrochemical Power Sources: Fundamentals, systems, and applications. 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Schulz, "Quantitative in-cylinder NO-LIF imaging in a realistic gasoline engine with spray-guided direct injection," Proc. Combust. Inst. 30, 2667-2674, DOI: 10.1016/j.proci.2004.08.123 (2005). 11. J. B. Jeffries, C. Schulz , D. W. Mattison, M. A. Oehlschlaeger, W. G. Bessler, T. Lee, D. F. Davidson, and R. K. Hanson, "UV Absorption of CO2 for temperature diagnostics of hydrocarbon combustion applications," Proc. Combust. Inst. 30, 1591-1599, DOI: 10.1016/j.proci.2004.08.009 (2005). 2004 10. W. G. Bessler and C. Schulz "Quantitative multi-line NO-LIF temperature imaging," Appl. Phys. B78, 519-533, DOI: 10.1007/s00340-004-1421-x (2004). 9. T. Lee, W. G. Bessler, C. Schulz , M. Patel, J. B. Jeffries, and R. K. Hanson, "UV planar laser induced fluorescence imaging of hot carbon dioxide in a high-pressure flame," Appl. Phys. B79, 427-430, DOI: 10.1007/s00340-004-1595-2 (2004). 2003 8. M. Hofmann, W. G. Bessler, C. Schulz, and H. Jander, "Laser-induced incandescence (LII) for soot diagnostics at high pressure," Appl. Opt., 2052-2062, DOI: 10.1364/AO.42.002052 (2003). 7. W. G. Bessler, C. Schulz, T. Lee, J. B. Jeffries, and R. K. Hanson, "Carbon dioxide UV laser-induced fluorescence in high-pressure flames," Chem. Phys. Lett. 375, 344-349, DOI: 10.1016/S0009-2614(03)00858-3 (2003). 6. W. G. Bessler, C. Schulz, T. Lee, J. B. Jeffries, and R. K. Hanson, "Strategies for laser-induced fluorescence detection of nitric oxide in high-pressure flames. II. A-X(0,1) excitation," Appl. Opt. 42, 2031-2042, DOI: 10.1364/AO.42.002031 (2003). 5. W. G. Bessler, C. Schulz, T. Lee, J. B. Jeffries, and R. K. Hanson, "Strategies for laser-induced fluorescence detection of nitric oxide in high-pressure flames: III. Comparison of A-X Strategies," Appl. Opt. 42, 4922-4936, DOI: 10.1364/AO.42.004922 (2003). 2002 4. W. G. Bessler, C. Schulz, T. Lee, D. I. Shin, M. Hofmann, J. B. Jeffries, J. Wolfrum, and R. K. Hanson, "Quantitative NO-LIF imaging in high-pressure flames," Appl. Phys. B 75, 97-102, DOI: 10.1007/s00340-002-0946-0 (2002). 3. W. G. Bessler, C. Schulz, T. Lee, J. B. Jeffries, and R. K. Hanson, "Strategies for laser-induced fluorescence detection of nitric oxide in high-pressure flames. I. A-X(0,0) excitation," Appl. Opt. 41, 3547-3557, DOI: 10.1364/AO.42.004922 (2002). 2. J. B. Bell, M. S. Day, J. F. Grcar, W. G. Bessler, C. Schulz, P. Glarborg, and A. D. Jensen, "Detailed modeling and laser-induced fluorescence imaging of nitric oxide in a NH3-seeded non-premixed methane/air flame," Proc. Combust. Inst. 29, 2195-2202, DOI: 10.1016/S1540-7489(02)80267-X (2002). 2001 1. W. G. Bessler, F. Hildenbrand, and C. Schulz, "Two-line laser-induced fluorescence imaging of vibrational temperatures of seeded NO," Appl. Opt. 40, 748-756, DOI: 10.1364/ao.40.000748 (2001). Abgeschlossene betreute Doktorarbeiten 20. Jennifer Brucker, "Einsatz von neuronalen Differenzialgleichungen bei der Grey-Box-Modellierung von Lithium-Ionen-Batterien", Karlsruher Institut für Technologie (2025). https://doi.org/10.5445/IR/1000185237 19. Mehmet Yagci, "Influence of operating conditions on the aging of large-format lithium iron phosphate battery cells: From laboratory conditions to a home storage system", Karlsruher Institut für Technologie (2024). https://doi.org/10.5445/IR/1000175325 18. Michael Quarti, "Modellierung, simulative Charakterisierung und Parameterstudie von Lithium-Ionen-Batterien mit einer Mischelektrode", Karlsruher Institut für Technologie (2024). https://publikationen.bibliothek.kit.edu/1000172881 17. Lutz Schiffer, "Electrochemical pressure impedance spectroscopy for studying mass transport processes in polymer electrolyte membrane fuel cells: A model-based analysis", Karlsruher Institut für Technologie, Karlsruhe (2023). https://doi.org/10.5445/IR/1000158854 16. Serena Carelli, "Mechanistic modelling of electrochemical ageing reactions at the graphite anode of lithium-ion batteries", Karlsruher Institut für Technologie, Karlsruhe (2021). https://publikationen.bibliothek.kit.edu/1000130824 15. Parvathy Anitha, "Advanced Anode and Cathode Materials for Li-ion Batteries: Application to Printing Methodology", Karlsruher Institut für Technologie (2021). https://publikationen.bibliothek.kit.edu/1000137243 14. Christian Kupper, "Lebensdauer und Sicherheit von Lithium-Ionen-Batterien für die dezentrale Speicherung regenerativer Energien: Modellbasierte Untersuchung einer Lithiumeisenphosphatzelle", Universität Freiburg (2019). https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&cqlMode=true&query=nid%3D122005206X 13. Daniel Grübl, "Dynamic modeling and simulation of electrochemistry and transport in metal-air batteries", Universität Gießen (2016). https://justfind.hds.hebis.de/Record/HEB400954915 12. Sabine Lüth, "Untersuchung des Einflusses der Mikrostruktur von Kathoden auf das Entladeverhalten von Lithiumionenhalbzellen", Universität Stuttgart (2016). https://stg.ibs-bw.de/aDISWeb/app?service=direct/0/Home/$DirectLink&sp=SOPAC02&sp=SAKSWB-IdNr1546920463 11. Simon Tippmann, "Modellierung und experimentelle Charakterisierung des Degradationsverhaltens durch Lithium-Plating an Lithium-Ionen-Zellen unter automobilen Betriebsbedingungen", Universität Stuttgart (2015). https://stg.ibs-bw.de/aDISWeb/app?service=direct/0/Home/$DirectLink&sp=SOPAC02&sp=SAKSWB-IdNr848412621 10. David Fronczek, "Experimental characterization, design improvements, and physically-based modeling of lithium-sulfur cells with Li2S-based positive electrodes", Universität Stuttgart (2015). http://dx.doi.org/10.18419/opus-2389 9. Nanako Tanaka, "Modeling and simulation of thermo-electrochemistry of thermal runaway in lithium-ion batteries", Universität Stuttgart (2015). http://dx.doi.org/10.18419/opus-2362 8. Timo Danner, "Modeling and experimental investigation of transport processes in the porous cathode of aqueous Li-air batteries", Universität Stuttgart (2015). http://dx.doi.org/10.18419/opus-2361 7. Jonathan Neidhardt, "Nickel oxidation in solid oxide cells: Modeling and simulation of multi-phase electrochemistry and multi-scale transport", Universität Stuttgart (2013). http://dx.doi.org/10.18419/opus-2179 6. Christian Hellwig, "Modeling, simulation and experimental investigation of the thermal and electrochemical behavior of a LiFePO4-based lithium-ion battery", Universität Stuttgart (2013). http://dx.doi.org/10.18419/opus-1400 5. Romain Coulon, "Modélisation de la dégradation chimique de membranes dans les piles à combustibles à membrane électrolyte polymère", Université de Grenoble (2012). https://tel.archives-ouvertes.fr/tel-00767412/ 4. Vitaliy Yurkiv, "Modeling and validation of heterogeneous catalytic processes in fuel cells", Universität Heidelberg (2010). http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/11445/ 3. Marcel Vogler, "Elementary kinetic modelling applied to solid oxide fuel cell pattern anodes and a direct flame fuel cell system", Universität Heidelberg (2009). http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/9532 2. Stefan Gewies, "Modellgestützte Interpretation der elektrochemischen Charakteristik von Festoxid-Brennstoffzellen mit Ni/YSZ-Cermetanoden", Universität Heidelberg (2009). http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/9032/ 1. Monica Tutuianu, "Quantum mechanical modeling of surface reactions in storage catalytic converters", Universität Heidelberg (2007). http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/7477/ Leitung Forschungsgruppe EES Bessler, Wolfgang Prof. Dr. rer. nat. habil +49 781 205-4653 wolfgang.bessler@hs-offenburg.de

  • Elektromobilität

    HS Offenburg Forschung Institute INES Elektromobilität Elektromobilität (Prof. Klöffer, Prof. König) Prof. Dr. Christian Klöffer und Prof. Dr. Patrick König leiten gemeinsam das Electric Mobility Competence Center EMC² am INES. Ein Teil der Forschungsgruppe EMC² forscht unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Klöffer im Bereich von Leistungselektroniken und elektrischen Maschinen für den Mobilitätseinsatz. Dabei liegt der Fokus sowohl auf dem Einsatz im PKW- und Nutzfahrzeugbereich als auch im Einsatz in Pedelecs und elektrischen Fluganwendungen. Kern der Forschungsarbeiten ist der (noch) effizientere Betrieb der Komponenten bei gleichzeitig steigender Leistungsdichte. Kooperationspartner*innen sind unter anderem Automobil- und Zulieferfirmen als auch Universitäten und EU-Forschungsgemeinschaften. Ein anderer Teil der Forschungsgruppe untersucht unter der Leitung von Prof. Dr. Patrick König verschiedene elektrische Antriebsstrangtopologien (Varianten des Traktionsbordnetzes) mit Batterien und Brennstoffzellen. Im neu gestalteten Wasserstoff- und Brennstoffzellenlabor können dazu Brennstoffzellensysteme untersucht und skaliert werden. Ein Ziel der Forschungsarbeiten ist die Kopplung dieser Systeme mit den Leistungselektroniken und elektrischen Maschinen für einen effizienten Gesamtbetrieb. Die Forschungsarbeiten finden gemeinsam mit Wissenschaftlichen Mitarbeitenden (Doktorand*innen) statt. Projekte A-IQ Ready Von Quantensensorik und künstlicher Intelligenz Der beginnende Klimawandel, weit verbreitete geopolitische Konflikte und soziale Ungleichheiten machen deutlich, dass Innovationen und Veränderungen notwendig sind, um eine bessere Welt zu schaffen. Mit dem Projekt A-IQ Ready (Artificial Intelligence Using Quantum Measured Information for Realtime Distributed Systems at the Edge) haben sich 50 Projektpartner aus 15 Ländern (darunter die Hochschule Offenburg) zusammengeschlossen, um sich mit breiter Front den Problemen unserer und der bevorstehenden Zeit zu stellen. Ausgerüstet mit Cutting-edge-Technologien wie Quantensensorik und künstlicher Intelligenz arbeiten die Projektpartner in acht Supply Chains an neuartigen Methoden, um die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. Als Teil der Supply Chain "Propulsion Health and Availability in Safety-Critical Situations" forscht die Hochschule Offenburg an neuronalen Netzen und maschinellen Lernmethoden, um die Elektromobilität der Zukunft sicherer zu machen: Die Entwicklung neuartiger Quantensensorik wird Einblicke in das physikalische Verhalten hochausgelasteter Elektromotoren geben, die den Forscher*innen und Ingenieur*innen bisher verborgen waren. Dadurch sollen ein besseres Verständnis für das physikalische Verhalten des Motors in Fehlerfällen erlangt sowie Aussagen über den State-of-Health (SOH) und die Wahrscheinlichkeit eines bevorstehenden Ausfalls getroffen werden. Da die genauen Datenzusammenhänge schwer nachvollziehbar sind, werden an der Hochschule Offenburg neuronale Netze darauf trainiert, sich das Verhalten des Motors auf Basis der oben beschriebenen Sensordaten anzueignen. So entsteht ein digitales Abbild des Motors, das es erlaubt, ausgehend von problemlos zu messenden Größen auf interne Zustände schließen zu können, die in seriennahen Motoren (ohne teure Quantensensorik) unzugänglich wären. Neuronale Netze und Machine Learning sind in aller Munde – und markieren unbestritten den State of the Art. Was genau gibt es denn noch zu erforschen? Diese Frage gewinnt an Bedeutung, wenn man einen Arbeitsschritt weiterdenkt: Wie groß muss ein neuronales Netz eigentlich sein, um die bereitstehenden Informationen (sog. Trainingsdaten) sinnvoll erlernen und performant nutzen zu können? Wie genau bringt man dem Netz die Trainingsdaten überhaupt nahe? Sollten am besten alle Daten auf einmal vermittelt werden oder doch lieber Schritt für Schritt in kleinen Datenhäppchen? Und selbst wenn der richtige Riecher oder ein Quäntchen Glück ein präzises neuronales Netz hervorgebracht hat, wird das Hinterfragen längst nicht obsolet, denn: Vielleicht gibt es ja andere Konfigurationen, die bei derselben Datengrundlage zu noch besseren Ergebnissen führen? Oder solche, die ähnlich präzise sind, aber dafür viel weniger Trainingszeit benötigen? Genau diesen Fragen ging die Hochschule Offenburg im Rahmen des AIQ Ready Projekts auf die Spur: Für eine Fallstudie wurden verschiedene Einstellungsmöglichkeiten (sog. Hyperparameter) ausgewählt und hinsichtlich ihres Einflusses auf die Güte fertig trainierter Netze und die Trainingsdauer untersucht. Dabei zeichneten sich interessante Wirkmuster ab: Bereits kleine Unterschiede bei der Wahl der Hyperparameter können über Erfolg und Fehlschlag entscheiden. Ein ausgewähltes Beispiel hierfür ist in Abb. 1 dargestellt: Zu sehen sind die Reaktionen zweier fertig trainierter neuronaler Netze (gelber Graph für Netz 1, blauer Graph für Netz 2, Abb. 1 oben) auf dieselbe Eingabesequenz (drei Graphen, Abb. 1 unten). Je eher die Ausgabe der Netze mit dem durch Messung bestimmten Referenzergebnis (oranger Graph, Abb. 1 oben) übereinstimmt, desto präziser sind sie. Beide Netze sind gleich aufgebaut und wurden mit identischen Daten trainiert – einzig die Untergliederung dieser Trainingsdaten in besagte Datenhäppchen ist unterschiedlich. Der Einfluss hingegen ist gravierend: Während die Ausgabesequenz von Netz 1 überhaupt nichts mit dem Referenzergebnis gemein hat, performt Netz 2 fast deckungsgleich mit der Referenz. Bezogen auf elektrische Motoren bedeutet das: Netz 2 imitiert das Betriebsverhalten eines Motors sehr gut und kann entsprechend als digitales Abbild verwendet werden, Netz 1 hingegen arbeitet völlig an der Realität vorbei und ist entsprechend ungeeignet. Abbildung 1: Oben: Reaktion zweier trainierter neuronaler Netze (gelber Graph für Netz 1, blauer Graph für Netz 2) auf dieselbe Eingangssequenz (unten). Der orangefarbene Graph stellt den Referenzwert dar. Abbildung 2: Präzision verschiedener neuronaler Netze, die auf Grundlage unterschiedlicher Hyperparameterkonfigurationen trainiert wurden, aufgetragen über die Trainingsdauer. Jeder Marker steht für ein trainiertes und ausgewertetes neuronales Netz: Die Farbgebung markiert die unterschiedlichen Batchlängen, die Form beschreibt den Grad an Überlappung. Eine interessante Erkenntnis der geleisteten Forschungsarbeit ist, dass die Größe der Netze für die gewählte Architektur (um ganz konkret zu sein, wurden Neuronale Zustandsraummodelle verwendet) von untergeordneter Bedeutung ist: Schon wenige vernetzte künstliche Neuronen reichen aus, um performante Netze zu konstruieren. Ist eine schmale Schwelle zu kleiner, untauglicher Netze überschritten, führt selbst eine Vervielfachung der verwendeten Neuronen nur noch zu marginalen Verbesserungen. Die Untersuchungen zeigten auch, dass vor allem den erwähnten 'Datenhäppchen' (sog. Batches) eine signifikante Bedeutung zukommt. Zu versuchen, alle Daten auf einmal anzutrainieren ist demnach eine denkbar schlechte Idee. Zu viele zu kleine Häppchen hingegen verlangsamen das Training erheblich (rote Marker, Abb. 2) und führen ebenfalls zu weniger präzisen Ergebnissen. Ein Sweet Spot konnte für Batches mit einer Länge von 50-100 Datenpunkten identifiziert werden (türkise und blaue Marker, Abb. 2). In diesem Zusammenhang wurde noch eine weitere Eigenschaft untersucht: Was passiert eigentlich, wenn man den Batches gestattet, sich etwas zu überlappen – sprich sich Datenpunkte zu teilen? Hier zeigten die Forschungen ein ganz eindeutiges Ergebnis: Je stärker sich die Batches überlappen, desto besser funktionieren die durch sie trainierten neuronalen Netze! Nachteilig ist jedoch, dass damit auch die Trainingsdauer ansteigt, da Datenpunkte hierdurch mehrfach berücksichtigt werden. Somit stehen Anwendenden Stellschrauben bereit, die je nach Zeitreserve und Güteansprüche eingestellt werden können. Die ausführlichen Ergebnisse wurden 2025 auf der International Electric Machines and Drives Conference (IEMDC) in Houston/Texas erstmals vorgestellt und als Paper bei IEEE veröffentlicht: https://doi.org/10.1109/IEMDC60492.2025.11061168 Förderprogramm A-IQ READY wird im Rahmen des Gemeinsamen Unternehmens für digitale Schlüsseltechnologien (KDT JU) - der öffentlich-privaten Partnerschaft für Forschung, Entwicklung und Innovation im Rahmen von Horizont Europa - und der nationalen Behörden unter der Finanzhilfevereinbarung Nr. 101096658 gefördert. Projektpartner 50 Projektpartner aus 15 europäischen Ländern Projektzeitraum Februar 2023 bis März 2026 Website A-IQ Ready-Homepage iFEMA Integrale Forschung Energie für Elektromobilität: Vom Modell zur Anwendung Elektrofahrzeuge sind ein wesentlicher Bestandteil der Energiesysteme der Zukunft. Deshalb sollten sie – sowohl wenn sie unterwegs sind als auch wenn sie geladen werden – effizient und nachhaltig sein. Um die Energieversorgung der Elektromobilität nachhaltig, effizient und versorgungssicher zu gestalten, werden im Projekt iFEMA alle relevanten Skalen für Elektrofahrzeuge kombiniert: das Verteilnetz mit regenerativen Erzeugungsanlagen, die Ladestation im lokalen Energiesystem (Microgrid), das Bordnetz des Fahrzeugs und der Batteriespeicher. Dadurch sollen inhärente Zielkonflikte zwischen Netzdienlichkeit und Schnellladung, zwischen bidirektionalem Laden und Batterielebensdauer, zwischen Klimafreundlichkeit und Nutzeranforderungen, zwischen Gesamteffizienz und Teilwirkungsgraden aufgelöst werden. Einerseits wird dafür ein digitaler Zwilling des Gesamtsystems aufgebaut, mit dem ein optimales Energiemanagement entwickelt wird. Dafür kommen verschiedene Methoden zum Einsatz – vom maschinellen Lernen bis zum physikalisch-chemischen Modell. Andererseits wird ein experimenteller Zwilling aufgebaut, der die vollständige Skalenkopplung in einer kontrollierten Laborumgebung ermöglicht. Beteiligte Forschungsgruppen am INES Elektrische Energiespeicherung (EES), Elektromobilität (EMC²), Intelligente Energienetzwerke (IEN) Förderung Carl-Zeiss-Stiftung („CZS Transfer – Energiesysteme der Zukunft“) Laufzeit April 2023 - März 2026 6-Phasen-Fahrzeug-Inverter Insbesondere auch im Blick auf zukünftige Bestrebungen in Richtung des autonomen Fahrens werden fehlertolerante Antriebstopologien immer wichtiger. Ein Ansatz, um elektrische Maschinen, die ohnehin sehr ausfallresistent sind, noch sicherer zu machen, bieten 6-Phasen-Maschinen. Hierbei werden die elektrischen Wicklungen doppelt ausgeführt. Dies erfordert auch eine 'doppelte' Invertertopologie. Hierfür sind die Steuer- und Regelungsalgorithmen deutlich komplexer. Diese werden im Rahmen mehrerer Teilprojekte entwickelt und deren Funktionalität getestet. AI4CSM Als Konsortialpartner des europäischen Projekts entwickeln wir zum einen KI-basierte Algorithmen zur Diagnose der elektrischen Maschine in einem Antriebsstrang. Zum anderen untersuchen wir Möglichkeiten, im Falle eines Hardwaredefektes in der elektrischen Maschine durch neuartige Regelungsalgorithmen die Maschine weiterzubetreiben. Black Forest Formula Team (BFFT) Das Black Forest Formula Team der Hochschule Offenburg hat es sich zum Ziel gesetzt, einen elektrischen Rennwagen von Grund auf neu zu entwickeln und mit diesem bei Rennen in der Formula Student zu starten. Rund 20 hochmotivierte Bachelor- und Master-Studierende mit interdisziplinärem Hintergrund arbeiten daran, den 400 Volt-Rennwagen zu konstruieren und zu fertigen, den Business Plan und den Cost Report zu erstellen, sowie Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen umzusetzen. Projektseite Multiphasenmaschinen Mehrphasige Maschinen (Multiphasenmaschinen), mit einer Phasenzahl größer drei, bieten eine Vielzahl neuartiger Ansteuermethoden. In dem laufenden Projekt wird untersucht, ob durch gezielte Auslegungsmaßnahmen positive Leistungseffekte basierend auf elektromagnetischen Oberwellen erzielt werden können. Stranggrößenbasierte Maschinenregelung Die heute üblichen Regelungsansätze für elektrische Maschinen stammen meist aus einer Zeit, als sie hauptsächlich für elektrische Maschinen im Industrieeinsatz verwendet wurden. Im Gegensatz zu Industriemaschinen spielen für Traktionsmaschinen im Fahrzeug unter anderem der Bauraum und das Gewicht eine große Rolle. Aus diesem Grund wird bei Traktionsmaschinen versucht, beispielsweise weniger Eisen zu verwenden, um die Maschine leichter bauen zu können, und durch neue Wicklungskonzepte die axiale Länge der Maschine zu minimieren. Beide Ansätze führen zu ungewollten (Oberwellen-)Effekten in der Maschine. Mit herkömmlichen Regelungsansätzen kann diesen Effekten nur begrenzt entgegengewirkt werden. Die stranggrößenbasierte Regelung erarbeitet hierfür im Rahmen einer Dissertation einen völlig neuen Regelungsansatz. Verriegelungszeitoptimierte Maschinenregelung Um einen Inverter betriebssicher betreiben zu können und Beschädigungen ausschließen zu können, müssen mit Blick auf die Halbleiterschalter bestimmte Sicherheitsfaktoren eingehalten werden. Werden, wie heute üblich, ein Teil dieser Sicherheitsfaktoren pauschal sehr konservativ gewählt, führt dies zu einer Reduktion der maximalen Inverterleistung. Im Rahmen des Projektes wird ein innovativer Ansatz verfolgt, um die Sicherheitsfaktoren im Betrieb adaptiv nachzuführen. Das Ziel ist es, nachzuweisen, dass eine Leistungssteigerung von zwei bis drei Prozent möglich ist. Weitere Informationen Übersicht über die Leistungsdaten von Prüffeldern Übersicht über die Leistungsdaten des Prüffelds für elektrische Antriebstechnik (Prof. Klöffer) Elektrische Maschine: Mechanische Leistung: < 300 kW Mechanische Drehzahlen: < 20.000 1/min Drehmomente: <500 Nm AC-Spannungsamplitude: < 500 V AC-Stromamplitude: < 800 A DC/AC-Wandler: DC-Spannung: < 900 V AC-Stromamplitude: < 800 A Energiespeicher: DC-Strom: < 900 A DC-Spannung: < 900 V Übersicht über die Leistungsdaten des Prüffelds für elektrische Antriebstechnik (Prof. Klöffer) Gasüberwachungssensorik (H2, CO, CO2 und Kältemittel) Gasversorgung (H2, N, synthetische Luft, weitere Gasgemische) Einhausung mit Ventilation Weitere Übersichten Eine Übersicht über das Projekt ifemo , Forschungsschwerpunkte und Entwicklungen in der Elektromobilität am RIZ Energie, haben Christian Klöffer und Patrick König in einem Radiointerview gegeben, das auf der Seite von Radio Dreyeckland nachgehört werden kann. Team EMC² Klöffer, Christian Prof. Dr.-Ing. +49 781 205-4870 christian.kloeffer@hs-offenburg.de König, Patrick Prof. Dr.-Ing. +49 781 205-4872 patrick.koenig@hs-offenburg.de Boschert, Lars +49 781 205-4908 lars.boschert@hs-offenburg.de Degel, Jan Philipp +49 781 205-4905 philipp.degel@hs-offenburg.de Hähnlein, Stefan +49 781 205-4813 stefan.haehnlein@hs-offenburg.de Hoferer, Luca Zoom luca.hoferer@hs-offenburg.de Müller, Philipp +49 781 205-4960 philipp.mueller@hs-offenburg.de Ronecker, Mirko Zoom mirko.ronecker@hs-offenburg.de Leitung Forschungsgruppe EMC² Klöffer, Christian Prof. Dr.-Ing. +49 781 205-4870 christian.kloeffer@hs-offenburg.de König, Patrick Prof. Dr.-Ing. +49 781 205-4872 patrick.koenig@hs-offenburg.de

  • Intelligente Energienetzwerke

    HS Offenburg Forschung Institute INES Intelligente Energienetzwerke Intelligente Energienetzwerke (Prof. Gasper, Prof. Schmidt) Die Energiewende entscheidet sich im Verteilnetz. Dezentrale Erzeuger, Speicher, flexible Verbraucher und sektorübergreifende Anwendungen müssen intelligent koordiniert werden – effizient und stabil. Die Forschungsgruppe Intelligente Energienetzwerke (IEN) entwickelt daten- und modellbasierte Methoden zur Analyse, Simulation und Optimierung klimaneutraler Energiesysteme – vom Microgrid bis zur kommunalen Ebene. Unsere Schwerpunkte: Simulation und Analyse von Verteilnetzen und lokalen Energiesystemen zur Entwicklung von Smart-Grid-Lösungen (Flexibilitätsnutzung und Netztransparenz) Optimierungsbasierte Betriebsstrategien für Microgrids und flexible Verbraucher (u. a. Speicher, Ladestrukturen und Wärmepumpen) – unter Berücksichtigung von Batteriealterung, Prognosen und Unsicherheiten Resilienz kritischer Energieinfrastrukturen Datengetriebene Methoden und KI für Energiedatenanalyse Power Quality und Netzrückwirkungen Mit dem INES-Microgrid verfügen wir über ein Reallabor zur Validierung von Modellen und Algorithmen unter realen Bedingungen. Unsere Projekte entstehen in enger Kooperation mit Netzbetreibern, Industriepartnern, Kommunen und Forschungseinrichtungen. Projekte AsimutE Das Projekt AsimutE zielt darauf ab, gemeinschaftliche Strategien zur Energieeinsparung im Oberrheinraum zu entwickeln und dadurch den CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Forscher und Ingenieure werden intelligente Lösungen erforschen, um den Energieverbrauch zu senken und die Speicherung zu optimieren, unter Berücksichtigung der Endnutzer. Daten von Haushalten werden gesammelt, um Verbrauchsverhalten zu dokumentieren und die Erwartungen an Eigenverbrauchstechnologien zu verstehen. Ein Abstimmungsinstrument zwischen Bürgern und öffentlicher Hand wird entwickelt, um gemeinschaftliche Energieeinsparungsstrategien zu fördern. Technische Lösungen wie ein KI-Tool für Wärmepumpenbetrieb und die Nutzung von Elektrofahrzeugbatterien als stationäre Energiespeicher werden erforscht. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglicht eine Harmonisierung der Energieeinsparungsansätze am Oberrhein zur CO2-Reduktion. Das INES beteiligt sich mit der Entwicklung robuster Energiemanagementalgorithmen, die wenig Kommunikation und Implementierungsaufwand erfordern. Das ivESK ist an der Bewertung von Globe CLS, Submetern und LPWAN-Lösungen sowie der Schätzung ihrer Anwendbarkeit in der Oberrheinregion beteiligt und arbeitet an Sicherheitsaufgaben, die Fingerprinting und Fingerprinting-Schutz umfassen. Das ivESK führt außerdem in Zusammenarbeit mit der OMS Task Force Security Group eine Analyse von Sicherheitstechnologien für Smart Metering durch und bewertet diese hinsichtlich ihrer Leistung, Eignung für Smart-Metering-Infrastruktur, des technologischen Reifegrads und der Einhaltung von Vorschriften wie der EU RED-Richtlinie. Laufzeit Oktober 2023 bis Januar 2027 Förderung EU Interreg Oberrhein Projektpartner Université de Haute-Alsace - Institut de Recherche en Informatique, Mathématiques, Automatique et Signal (IRIMAS) Projektträger Karlsruher Institut für Technologie (KIT) - Deutsch-Französisches Institut für Umweltforschung (DFIU) Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau - Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik Hochschule Furtwangen - Institut für Smart Systems (ISS) Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS) - Laboratoire Image Ville Environnement Hochschule Kehl Albert-Ludwigs-Universität Freiburg - Professur für Public und Non-Profit Management Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW - Institut für Elektrische Energietechnik Schweizerische Eidgenossenschaft (NRP) X Kanton Basel-Stadt Kanton Basel-Landschaft Kanton Aargau Kanton Jura Alter Alsace Energies Badenova Electricité de France (EDF) Direction Action Régionale Grand Est HAGER Voltec-Solar Pfalzwerke Netz AG Primeo Netz AG Solextron TRION-climate Pôle Fibres-Energivie easeRISK Erhöhung allgemeiner Sicherheit und energetischer Resilienz in der Stadt Konstanz Mit dem Projekt easeRISK erforschen die Hochschulen Kehl und Offenburg mit Unterstützung der Stadt Konstanz in einem interdisziplinären Ansatz die Erfolgsfaktoren für energetische Resilienz kritischer Infrastruktur (KRITIS). Betrachtet wird hierbei insbesondere das Szenario eines großflächigen, langanhaltenden Stromausfalles. Die HSO verantwortet die technischen Arbeitspakte, welche die Datenerhebung und -analyse sowie die Simulation eines Microgrids zur Versorgung kritischer Infrastrukturen (KRITIS) umfassen. Parallel dazu obliegen der HSK die ökonomische Bewertung sowie die Prüfung der rechtlichen Rahmenbedingungen und der gesellschaftlichen Akzeptanz. Projektlaufzeit Januar 2026 - Dezember 2028 Förderung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg Projektpartner Hochschule Kehl Stadt Konstanz Stadtwerke Konstanz Akteur*innen lokaler KRITIS GrECCo Grid-Sensitive Energy Community Coordination Im Projekt Grid-Sensitive Energy Community Coordination (GrECCo) soll ein netzsensitiver Marktmechanismus für Energiecommunities entwickelt werden, der die Herausforderungen des Netzbetriebs adressiert und so zu einer Reduktion des Netzausbaubedarfs und zur Lösung von Engpassproblemen beiträgt. Die HSO stellt dazu mit einer Verteilungsnetzsimulation sowie einer Prosumer-Laborumgebung wesentliche Teile der Entwicklungs- und Testumgebung bereit und beteiligt sich auch an der Entwicklung der neuen Methoden. Projektlaufzeit Oktober 2022 - September 2025 Förderung Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) Partner Albert-Ludwigs-Universität Freiburg - Institut für Nachhaltige Technische Systeme (INATECH) Albert-Ludwigs-Universität Freiburg - Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme OLI Systems GmbH Netzbetreiber Hydrogen Valley Südbaden Auf Basis einer Wasserstoff-Potentialerhebung ist von einem regionalen Wasserstoffbedarf auf der deutschen Seite des Dreiländerecks zwischen Offenburg und Basel von rund 25.000 Tonnen pro Jahr ab 2027 auszugehen. Dem gegenüber stehen heute erneuerbare Produktionskapazitäten von rund 1.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr. Der Anschluss an ein überregionales Verteilnetz auf Bundes- bzw. EU-Ebene wird nicht vor 2035 erfolgen. Die Region Südbaden ist im nationalen und grenzüberschreitenden Kontext daher von überlagernden Standortrisiken und Nachteilen gekennzeichnet. Unter diesen Rahmenbedingungen sollen Wasserstoffentwicklungspfade bis zum Jahr 2045 in Südbaden erstellt und Wasserstoff im Energiesystem Südbadens bewertet werden. Darauf aufbauend werden integrierte Energiekonzepte auf kommunaler Ebene, angepasst an die jeweiligen Stakeholder und aufbauend auf der kommunalen Wärmeplanung sowie lokalen EE-Stromerzeugungspotenzialen, erarbeitet und neue Geschäftsmodellpotenziale, die in einem marktfähigen Produkt münden sollen, aufgedeckt werden. Laufzeit April 2024 bis Dezember 2027 Förderung EFRE und Land BW, Wirtschaftsministerium (Förderprogramm RegioWIN 2030) Projektpartner Klimapartner Südbaden Hochschule Offenburg ITG - Infrastruktur-Trägergesellschaft mbH & Co. KG Pôle Véhicule du Futur iFEMA Integrale Forschung Energie für Elektromobilität: Vom Modell zur Anwendung Elektrofahrzeuge sind ein wesentlicher Bestandteil der Energiesysteme der Zukunft. Deshalb sollten sie – sowohl wenn sie unterwegs sind als auch wenn sie geladen werden – effizient und nachhaltig sein. Um die Energieversorgung der Elektromobilität nachhaltig, effizient und versorgungssicher zu gestalten, werden im Projekt iFEMA alle relevanten Skalen für Elektrofahrzeuge kombiniert: das Verteilnetz mit regenerativen Erzeugungsanlagen, die Ladestation im lokalen Energiesystem (Microgrid), das Bordnetz des Fahrzeugs und der Batteriespeicher. Dadurch sollen inhärente Zielkonflikte zwischen Netzdienlichkeit und Schnellladung, zwischen bidirektionalem Laden und Batterielebensdauer, zwischen Klimafreundlichkeit und Nutzeranforderungen, zwischen Gesamteffizienz und Teilwirkungsgraden aufgelöst werden. Einerseits wird dafür ein digitaler Zwilling des Gesamtsystems aufgebaut, mit dem ein optimales Energiemanagement entwickelt wird. Dafür kommen verschiedene Methoden zum Einsatz – vom maschinellen Lernen bis zum physikalisch-chemischen Modell. Andererseits wird ein experimenteller Zwilling aufgebaut, der die vollständige Skalenkopplung in einer kontrollierten Laborumgebung ermöglicht. Beteiligte Forschungsgruppen am INES Elektrische Energiespeicherung (EES), Elektromobilität (EMC²), Intelligente Energienetzwerke (IEN) Förderung Carl-Zeiss-Stiftung („CZS Transfer – Energiesysteme der Zukunft“) Laufzeit April 2023 - März 2026 KoRes Resiliente Energiesysteme für Kommunen, Regionen und Deutschland Im Projekt KoRes entwickeln die Forschungsgruppen IEN und EEW des INES, die Hochschule Kehl, die greenventory GmbH sowie die Stadt Offenburg gemeinsam einen interdisziplinären Ansatz zur Stärkung der energetischen Resilienz. Im Fokus steht die Frage, wie Energiesysteme auf kommunaler, regionaler und nationaler Ebene so gestaltet werden können, dass sie nicht nur klimaneutral, sondern auch robust gegenüber Krisen wie Extremwetter, Cyberangriffen oder Lieferkettenstörungen sind. Die Hochschule Offenburg verantwortet die technischen Arbeitspakete, insbesondere die Weiterentwicklung des Energiesystemmodells MyPyPSA-Ger sowie die Kopplung nationaler und kommunaler Modelle. Die greenventory GmbH aus Freiburg entwickelt Methoden zur räumlichen Datenanalyse sowie einen Digitalen Zwilling zur Bewertung von Risiken und Resilienzindikatoren. Die Stadt Offenburg bringt praxisnahe Anwendungsfälle ein und entwickelt konkrete Strategien sowie Notfallpläne für eine krisenfeste Energieversorgung. Die Hochschule Kehl untersucht die ökonomischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und leitet daraus Handlungsempfehlungen für Politik und Verwaltung ab. Ziel des Projekts ist es, belastbare Transformationspfade und konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz von Energiesystemen zu identifizieren und Kommunen bei der Umsetzung einer sicheren und klimaneutralen Energieversorgung zu unterstützen. Projektlaufzeit März 2026 – Dezember 2029 Förderung Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Beteiligte Forschungsgruppen am INES Energiesysteme und Energiewirtschaft (EEW), Intelligente Energienetzwerke (IEN), Energieeffiziente Gebäudetechnik (E2G) Projektpartner Hochschule Kehl (HSK) greenventory GmbH Stadt Offenburg move.mORe Nachhaltige Mobilität in der Oberrheinregion Das Projekt move.mORe ist ein großes Verbundvorhaben der Hochschule Karlsruhe und Hochschule Offenburg gemeinsam mit zahlreichen regionalen Partnern. Das Antragsvolumen beträgt insgesamt fast 15 Millionen Euro. Das Projekt hat das Ziel, Lösungen für die nachhaltige Mobilität von Menschen und Waren sowie für die Energiewende in der Region Oberrhein – vor allem im ländlichen Raum – zu erarbeiten und regionalspezifisch zu implementieren. Dabei steht ein forschungsbasierter Wissens- und Technologietransfer im Fokus. Die Forschungsgruppe IEN leistet im Rahmen des Teilvorhabens drei Beiträge für den Ausbau der Elektromobilität und für ihre Integration in die Stromnetze, mit dem Ziel, den Netzausbaubedarf durch intelligentes und systemübergreifendes Energiemanagement möglichst gering zu halten. Förderung Bund-Länder Initiative „Innovative Hochschule“ Projektlaufzeit Januar 2023 - Dezember 2027 Projektpartner Hochschule Karlsruhe Zahlreiche Praxispartner Projektseite Weitere Informationen Team IEN Schmidt, Michael Prof. Dr. rer. nat. +49 781 205-4788 schmidt@hs-offenburg.de Gasper, Rainer Prof. Dr.-Ing. +49 781 205-4882 rainer.gasper@hs-offenburg.de Aamoume, Amine Dipl.-.Staatsing. Zoom amine.aamoume@hs-offenburg.de Aniekwensi, Uchenna Johnpaul +49 781 205-4890 uchenna.aniekwensi@hs-offenburg.de Guerra Nunez, Philip Hernan +49 781 205-4826 philip.guerra@hs-offenburg.de Kasper, Evi Monique Zoom evi.kasper@hs-offenburg.de Lottermoser, Jens +49 781 205-4897 jens.lottermoser@hs-offenburg.de Quarti, Michael +49 781 205-4846 michael.quarti@hs-offenburg.de Vijay, Mehul +49 781 205-4983 mehul.vijay@hs-offenburg.de Wirwitzki, Michael +49 781 205-4606 michael.wirwitzki@hs-offenburg.de Wüst, Sylvia Zoom sylvia.wuest@hs-offenburg.de Leitung Schmidt, Michael Prof. Dr. rer. nat. +49 781 205-4788 schmidt@hs-offenburg.de Gasper, Rainer Prof. Dr.-Ing. +49 781 205-4882 rainer.gasper@hs-offenburg.de

  • Energiesysteme und Energiewirtschaft

    HS Offenburg Forschung Institute INES Energiesysteme und Energiewirtschaft Energiesysteme und Energiewirtschaft (Prof. Hartmann) Eine Energieversorgung basierend auf erneuerbaren Energien mit null CO2-Emissionen ist technisch und ökonomisch machbar. Unter dieser Vision forscht die Gruppe EEW an nachhaltigen Energiesystemen in zwei Schwerpunkten: Im Rahmen der Intersektoralen Energiesystemanalyse entwickelt sie Szenarien und Entscheidungshilfen für Stakeholder*innen in der Industrie, Politik und Gesellschaft. Mit ihrem Open Source-Modell MyPyPSA-Ger kann sie sowohl lokale Herausforderungen in dezentralen Energiesystemen analysieren, als auch Herausforderungen in nationalen (intersektoralen) Energiesystemen bewerten. Der Forschungsschwerpunkt des Energiemanagements adressiert den Aufbau von Energiemanagementprozessen. Vor allem die Begleitung des Managements in der Industrie, aber auch in öffentlichen Einrichtungen, sowie die Verankerung der Energiemanagementverantwortung im Management liegen im Fokus. Rund um die Schwerpunkte forscht die Gruppe an techno-ökonomischen Herausforderungen in der Energiewirtschaft; derzeit speziell an synthetischen Strom- und Wärmelastprofilen von Industriebetrieben. Projekte KoRes Resiliente Energiesysteme für Kommunen, Regionen und Deutschland Im Projekt KoRes entwickeln die Forschungsgruppen IEN, E2G und EEW des INES, die Hochschule Kehl, die greenventory GmbH sowie die Stadt Offenburg gemeinsam einen interdisziplinären Ansatz zur Stärkung der energetischen Resilienz. Im Fokus steht die Frage, wie Energiesysteme auf kommunaler, regionaler und nationaler Ebene so gestaltet werden können, dass sie nicht nur klimaneutral, sondern auch robust gegenüber Krisen wie Extremwetter, Cyberangriffen oder Lieferkettenstörungen sind. Die Hochschule Offenburg verantwortet die technischen Arbeitspakete, insbesondere die Weiterentwicklung des Energiesystemmodells MyPyPSA-Ger sowie die Kopplung nationaler und kommunaler Modelle. Die greenventory GmbH aus Freiburg entwickelt Methoden zur räumlichen Datenanalyse sowie einen Digitalen Zwilling zur Bewertung von Risiken und Resilienzindikatoren. Die Stadt Offenburg bringt praxisnahe Anwendungsfälle ein und entwickelt konkrete Strategien sowie Notfallpläne für eine krisenfeste Energieversorgung. Die Hochschule Kehl untersucht die ökonomischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und leitet daraus Handlungsempfehlungen für Politik und Verwaltung ab. Ziel des Projekts ist es, belastbare Transformationspfade und konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz von Energiesystemen zu identifizieren und Kommunen bei der Umsetzung einer sicheren und klimaneutralen Energieversorgung zu unterstützen. Projektlaufzeit März 2026 – Dezember 2029 Förderung Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Beteiligte Forschungsgruppen am INES Energiesysteme und Energiewirtschaft (EEW), Intelligente Energienetzwerke (IEN), Energieeffiziente Gebäudetechnik (E2G) Projektpartner Hochschule Kehl (HSK) greenventory GmbH Stadt Offenburg Hydrogen Valley Südbaden Auf Basis einer Wasserstoff-Potentialerhebung ist von einem regionalen Wasserstoffbedarf auf der deutschen Seite des Dreiländerecks zwischen Offenburg und Basel von rund 25.000 Tonnen pro Jahr ab 2027 auszugehen. Dem gegenüber stehen heute erneuerbare Produktionskapazitäten von rund 1.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr. Der Anschluss an ein überregionales Verteilnetz auf Bundes- bzw. EU-Ebene wird nicht vor 2035 erfolgen. Die Region Südbaden ist im nationalen und grenzüberschreitenden Kontext daher von überlagernden Standortrisiken und Nachteilen gekennzeichnet. Unter diesen Rahmenbedingungen sollen Wasserstoffentwicklungspfade bis zum Jahr 2045 in Südbaden erstellt und Wasserstoff im Energiesystem Südbadens bewertet werden. Darauf aufbauend werden integrierte Energiekonzepte auf kommunaler Ebene, angepasst an die jeweiligen Stakeholder und aufbauend auf der kommunalen Wärmeplanung sowie lokalen EE-Stromerzeugungspotenzialen, erarbeitet und neue Geschäftsmodellpotenziale, die in einem marktfähigen Produkt münden sollen, aufgedeckt werden. Laufzeit April 2024 bis Dezember 2027 Förderung EFRE und Land BW, Wirtschaftsministerium (Förderprogramm RegioWIN 2030) Projektpartner Klimapartner Südbaden Hochschule Offenburg ITG - Infrastruktur-Trägergesellschaft mbH & Co. KG Pôle Véhicule du Futur Ind-Supply Industriegebiete (Industrieparks) sind divers und kennzeichnen sich u.a. durch unterschiedlich gewachsene Strukturen, unterschiedliche Baualtersklassen der Gebäude und Betriebe unterschiedlicher Branchen und damit unterschiedlicher Energie- und Ressourcenverbräuche. Betriebe in den Industriegebieten suchen dabei vermehrt nach Lösungen für eine sichere, kostengünstige und kostenstabile Wärme- und Stromversorgung, die ökologischen Kriterien entspricht und mittel- bis langfristig nachhaltig ist. Das Forschungsvorhaben Ind-Supply setzt an dieser Stelle mit dem Ziel an, ein (Vor-)Planungstool für Kommunen und Planer*innen von Industriegebieten zu entwickeln. Dieses Gesamtziel wird durch Erreichen einer Reihe von Zwischenzielen realisiert: 1. Erstens eine systematische Aufarbeitung optimaler Energieversorgungsoptionen für Industriegebiete mit Fokus auf die lokale Wärmeversorgung in enger Kooperation mit den Fallbeispielen im Industriegebiet Elgersweier bei Offenburg, in Dortmund und in Stuttgart. 2. Zweitens die Entwicklung einer systematischen und kennzahlbasierten Klassifizierung von Industrie- und Gewerbearchetypen zur Übertragbarkeit der Fallbeispiele auf andere Industriegebiete. 3. Als drittes Zwischenziel werden mögliche klima- und ressourcenoptimierte Entwicklungspfade unter Berücksichtigung der techno-ökonomischen und ökologischen sowie die Kreislaufwirtschaft betreffenden Implikationen von (typischen) Industriegebieten unter Berücksichtigung zukünftiger Chancen der Elektrizitäts-, Wärme-, Methan- und Wasserstoffversorgung erarbeitet. Laufzeit Januar 2025 – Dezember 2027 Förderung BMWE Projektpartner greenventory GmbH Prognos AG Hochschule für Technik Stuttgart Hochschule Karlsruhe HKA Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE PyFlex In PyFlex wird eine detaillierte und ganzheitliche Bewertung der PyCCS-Technologie als Flexibilitätsbereitstellungsmaßnahme im deutschen Strom- und Wärmesystem durchgeführt. Es soll das Potenzial eines flexiblen Einsatzes von Pyrolyseanlagen in einem zukünftigen Energiesystem systemanalytisch quantifizieren und bewerten. Durch die open-source Entwicklung des intersektoralen Energiesystemmodells MyPyPSA-Ger, in dem der Landwirtschaftssektor abgebildet ist, wird zudem die Konkurrenzsituation um eine (flexible) Biomassenutzung evaluiert. Eine modellbasierte, techno-ökonomische Systemevaluation der Flexibilität von Pyrolyseanlagen wird einer betriebswirtschaftlichen Analyse gegenübergestellt, inklusive der Betrachtung von Geschäftsmodellen und der Wirkungen von Änderungen der politisch-wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Ergänzt wird die Bewertung durch eine ökologische Analyse. Laufzeit April 2024 - März 2027 Förderung BMWK Projektpartner Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) IND-E Dekarbonisierungs- und Elektrifizierungspotenziale in der deutschen Industrie – Daten, Akteure und Modelle Modellerweiterungen in Bezug auf Industrieabbildung und Schaffung eines Analyseframeworks Schaffung einer konsistenten Datenbasis zu Elektrifizierungs- und Flexibilisierungspotentialen Identifikation von Transformationspfaden in der Industrie basierend auf quantitativer Energiesystemmodellierung Integration der Treiber und Hemmnisse im Bereich der Sektorenkopplung in Lösungen für die Industrie Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Laufzeit: März 2021 – Februar 2024 BKM_2.0 Analyse der Peer-2-Peer Vermarktung von Strom und Entwicklung eines Bilanzkreismanagements 2.0 Die Energiewende bringt nicht nur einen Technologie,- sondern auch einen Strukturwandel des Energiesystems mit sich. Bereits jetzt gibt es erste Projekte, in denen mittels Direkt- oder Peer-2-Peer-Handelskonzepten lokale Erzeuger und Verbraucher dynamisch variierende Strommengen direkt austauschen, ohne dabei auf die klassische Struktur der Energieversorgung wie Energiemärkte oder Großhändler zurückzugreifen. Dabei stellt sich die Frage, wie diese zukünftigen möglichen Handelsstrukturen sich auf die etablierten Ausgleichsprozesse wie das Bilanzkreismanagement auswirken. Zentrales Ziel des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekts »BKM_2.0« ist es, methodische, regulatorische und technische Lösungen für die Verknüpfung und Anpassungsprozesse zwischen dem klassischem Bilanzkreismanagement und innovativen Energiehandelsprozessen zu erarbeiten. Projektlaufzeit: Dezember 2020 – November 2023 Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Projektpartner: Fraunhofer ISE (ISE), Südwestdeutsche Stromhandels GmbH (SWS), Aschaffenburger Versorgungs-GmbH (AVG), Oxygen Technologies GmbH (Oxygen). Modell MyPyPSA-Ger Das Energiesystemmodell MyPyPSA-Ger wurde entwickelt, um das Energiesystem im Hinblick auf die Erreichung der geplanten Emissionsziele in Deutschland bis zum Jahr 2050 mit einem myopischen Planungsansatz zu untersuchen. MyPyPSA-Ger ist ein Energiesystemmodell, welches als „Brownfield-Ansatz“ umgesetzt wurde, inklusive des Status quo an Kraftwerken und des Übertragungsnetzes in Deutschland im Jahr 2020, und mit einer hohen räumlich-zeitlichen Auflösung von bis zu 317 Knoten und bis zu 8.760 Stunden pro Jahr. MyPyPSA-Ger ermöglicht, neue Handlungsmöglichkeiten im Rahmen der Transformation des Energiesystems zu untersuchen und quantitative Aussagen zu treffen. Hierdurch können Perspektiven für die Energiewende in Deutschland aufgezeigt werden, zum Beispiel Auswirkungen veränderter Emissionspreispfade, einer verstärkten Elektrifizierung der Industrie, einer verstärkten Sektorenkopplung oder auch einer Wasserstoffwirtschaft. Die Modellergebnisse helfen Entscheidungsträger*innen, auf ein klimaneutrales Energiesystem hinzuarbeiten. Die Entwicklung des Modells MyPyPSA-Ger wird fortgesetzt, um alle Verbrauchsektoren, Speichertechnologien und Flexibilität sowie den Verbund mit den Nachbarländern einzubeziehen. Das Modell wird im Rahmen einer Veröffentlichung (derzeit im Review) als Open-Source-Modell veröffentlicht. Weitere Informationen Team EEW Hartmann, Niklas Prof. Dr.-Ing. +49 781 205-4645 niklas.hartmann@hs-offenburg.de De Jesus Tabora, Cesar +49 781 205-4932 cesar.dejesus@hs-offenburg.de Domènech Monfort, Meritxell +49 781 205-4270 meritxell.domenech@hs-offenburg.de Guerra Nunez, Philip Hernan +49 781 205-4826 philip.guerra@hs-offenburg.de Pallàs Solà, Judith judith.pallas@hs-offenburg.de Sandhaas, Anna +49 781 205-4673 anna.sandhaas@hs-offenburg.de Vijay, Mehul +49 781 205-4983 mehul.vijay@hs-offenburg.de Leitung Hartmann, Niklas Prof. Dr.-Ing. +49 781 205-4645 niklas.hartmann@hs-offenburg.de