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PwC Praxis-Workshop: Was macht eigentlich ein Wirtschaftsprüfer?

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Ergänzend zur Vorlesung „Bilanzierung und Bilanzanalyse (HGB/IFRS)“ nahmen 16 Studierende des Bachelor-Studiengangs Betriebswirtschaft am ersten PwC Praxis-Workshop teil. Zunächst skizzierte Herr Marco Fortenbacher, WP/StB (Director PwC Team Südbaden) das Berufsbilds des Wirtschaftsprüfers und die vielfältigen Wege zum Berufsexamen. „Durch die Digitalisierung erhöht sich die Komplexität der Abschlussprüfung, entsprechend verändert sich der Werkzeugkasten des Abschlussprüfers, z. B. durch Einsatz von Big Data Analytics und KI.“ Anschließend wurden auch der Bereich Unternehmensberatung bei PwC als eines der weltweit größten Unternehmensberatungsunternehmen vorgestellt.
Sebastian Loch (ehemaliger Studierender der Fakultät) berichtete von seinem Praxissemester und dem späteren Berufseinstieg als Consultant im Bereich Assurance bei PwC. „Die vielfältigen Aufgaben und die schnelle Übernahme von Verantwortung haben mich gereizt.“

Marco Fortenbacher WP/StB (Director PwC Team Südbaden) mit Studierenden und Prof. Ulrich Bantleon im Pausengespräch

Nach Erläuterung des risikoorientierten Prüfungsansatzes von PwC bearbeiteten die Studierenden Fallstudien zu Prüfungshandlungen in den Bereichen Control-Testing (IKS), Four Step Approach (aussagebezogene analytische Prüfungshandlungen) und Test of Details (aussagebezogene Beleg-Prüfungshandlungen).
Für Prof. Ulrich Bantleon, WP/StB ist der PwC Praxis-Workshop eine ideale Ergänzung zu seiner Vorlesung. „Schnell erkennen die Studierenden die Herausforderung, einen Sachverhalt unter Unsicherheit trotzdem mit einem sehr hohen Commitment zu beurteilen. Dies schult insbesondere das ganzheitliche und analytische Denken. Die Bedeutung der externen Rechnungslegung als ein wesentliches Modell zur holistischen Abbildung eines Unternehmens wird dabei schnell deutlich.“