Angewandte Künstliche Intelligenz (AKI)

Bundesweit einer der ersten Bachelor-Studiengänge auf dem Zukunftsgebiet der Künstlichen Intelligenz

Um was geht es ?

Künstliche Intelligenz (KI) ist die Schlüsseltechnologie der Digitalisierung. KI hält Einzug in unseren Alltag in Form von digitalen Sprachassistenten, intelligenten Haushaltsgeräten oder autonomen Fahrzeugen. In Unternehmen kommt KI in vielen Bereichen zum Einsatz, sei es bei der Betrugserkennung in Echtzeit im Banking, bei der Produktion mit Hilfe von kooperativen Robotern, im Handel bei der Optimierung der Logistik, im Gesundheitswesen oder bei intelligenten Mobilitätskonzepten.

Der Studiengang Angewandte Künstliche Intelligenz bietet ein Gesamtpaket aus Theorie und Praxis für die Entwicklung und den Einsatz von KI-Anwendungen und bereitet Sie optimal auf die zukünftige Berufstätigkeit als KI-Expert*in vor.

Der Studiengang "Angewandte Künstliche Intelligenz" bietet eine wissenschaftlich fundierte Vermittlung von hochaktuellen Methoden und Technologien der Künstlichen Intelligenz und des Maschinellen Lernens. Die Studieninhalte wurden von KI-Expert*innen der Hochschule und Unternehmen abgestimmt und festgelegt. 

Künstliche Intelligenz, Machine Learning, Deep Learning, Visual Analytics und Autonome Systeme stellen die Kernkompetenzen für die Entwicklung von intelligenten Anwendungen dar. Kenntnisse in der Programmierung mit Python und Java sowie im Datenmanagement und mathematisches Know-how sind wichtige Basiskompetenzen für eine/n KI-Expert*in. Neben Fachkompetenzen ist auch das Wissen um ethische und rechtliche Aspekte des Einsatzes intelligenter Systeme Gegenstand des Studiums. In Wahlpflichtfächern können individuelle Schwerpunkte wie beispielsweise "KI Sicherheit und Robustheit" gewählt werden.

Im Studium können die erworbenen Fähigkeiten direkt in KI-Anwendungen umgesetzt werden. Sei es KI in der Robotik, Predictive Maintenance, Energie oder Handel. In Projekten und Wettbewerben wie der RoboCup-Weltmeisterschaft (Team Sweaty und Team Magma) kann das Know-How praktisch angewandt werden. Im RoboCup sind beide Teams der Hochschule Offenburg Vizeweltmeister.

Studienverlauf

Das Studium ist auf insgesamt 7 Semester angelegt und in Grund- und Hauptstudium gegliedert. Optional kann diesem Studiengang das Einstiegssemester startING zur Studienfachorientierung und zum zeitlich entzerrten Einstieg in das Fachstudium vorgeschaltet werden.

Im Grundstudium (1.+2. Semester) werden wichtige Basiskompetenzen vermittelt:

  • Programmierung mit Python
  • Einführung in die Künstliche Intelligenz
  • Machine Learning 1
  • Visual Analytics
  • Mathematik und Statistik

Das Hauptstudium (3.-7. Semester) dient der Vertiefung der bis dahin erworbenen Fachkenntnisse mit den Kernfächern: 

  • Machine Learning 2 und Deep Learning
  • Autonome Systeme
  • Natural Language Processing
  • KI-Systeme und Architekturen
  • Computer Vision
  • Datenbanksysteme und Data Engineering
  • Ethik und IT-Recht

Studierende können aus einen Katalog von Wahlpflichtfächern eigene Schwerpunkte wählen.

Mit dem fünften Semester fügt sich ein Praxissemester ein und mit der Fertigstellung der Bachelorarbeit im 7. Semester endet das Studium.
Im gesamten Studienverlauf werden die Lehrveranstaltungen durch entsprechende Praktika ergänzt. Das erworbene Wissen kann so direkt angewendet werden und ermöglicht vielfältige Einstiegsmöglichkeiten in Unternehmen.

Schwerpunkte

Studierende können aus einen Katalog von Wahlpflichtfächern eigene Schwerpunkte wählen.

Perspektiven

Als Expert*in der Künstlichen Intelligenz bieten sich viele Chancen die Digitalisierung in Unternehmen zu gestalten, sei es in Softwareunternehmen, der Produktion, im Handel oder dem Gesundheitswesen.

Mit dem Knowhow in KI und Machine Learning sowie der Praxis und auch dem Wissen um die ethischen und rechtlichen Aspekte des Einsatzes intelligenter Systeme sind die Absolvent*innen in vielen Branchen der Industrie und Wirtschaft gesucht. In Zukunft wird KI in allen Branchen und Bereichen eine wichtige Rolle spielen. Linkedin hat eine Top-Liste der Trendberufe für 2020 erstellt. Zu den gefragtesten Jobs, die aktuell am stärksten an Bedeutung gewinnen, gehört demnach in ganz Europa der KI-Spezialist (LinkedIn "Die Jobs der Zukunft | Deutschland 2020").

Berufsbilder sind u.a.

  • KI-Spezialist*in
  • Data Scientist
  • Consultant Machine Learning / Data Analytics / Künstliche Intelligenz
  • Software-Engineer für Machine Learning
  • Business Analyst
  • Data Engineer
  • Expert*in für Robotics

Beitrag auf bento: Was genau macht man als "Data Scientist"?

Abschlussgrad Bachelor of Science (B.Sc.)
Unterrichtssprache Deutsch
Regelstudienzeit 7 Semester (inkl. ein Praktikumssemester)
Studienbeginn Wintersemester
Bewerbungsschluss 31. Juli
Studiengebühren Semesterbeitrag in Höhe von 134,00 Euro
Ggf. werden zusätzlich folgende Gebühren erhoben:
- 1500 EUR Studiengebühren des Landes Baden-Württemberg für Internationale Studierende
- 650 EUR Zweitstudiengebühren des Landes Baden-Württemberg
Nähere Informationen finden Sie hier.
Zulassungsvoraussetzungen Allg. oder fachg. Hochschulreife, Fachhochschulreife
Vorpraktikum nicht erforderlich
Auswahlverfahren Ja
Akkreditierung Ja
ECTS 210 credits

Wichtige Links
 

Studien- und Prüfungsordnung

Bestimmungen über den formalen Ablauf von Studium und Prüfungen sowie über die Zulassungsbedingungen zu Prüfungen

Modulhandbuch

Inhaltliche Beschreibung der Lehrfelder des Studiengangs

Qualifikationsziele

Einstieg ins Studium

Campus-Rallye, Infostände, Vorträge, Laborrundgänge, eine Grillfete des Allgemeinen Studierendenausschusses und jede Menge neue Gesichter: An den Einführungstagen lernen die neuen Studierenden "ihre" Hochschule kennen. Unterstützt werden sie dabei vom Team des MINT-Colleges, das Semester für Semester ein informatives und abwechslungsreiches Programm für die Studienanfänger zusammenstellt.

Mentor*innen sind Studierende höherer Semester, die den neuen Studierenden in den Bachelor-Studiengängen eine erste Orientierung im Studium geben:

  • Wie organisiere ich am besten meinen Studienalltag?
  • Wie bereite ich mich auf Prüfungen vor?
  • Wo finde ich das Prüfungsamt?
  • Wie funktioniert die Oskarkarte?
  • An wen kann ich mich bei Problemen wenden?
  • Was läuft abends in Offenburg oder Gengenbach?

Bei diesen und vielen anderen Fragen helfen die Mentor*innen den neuen Studierenden weiter. Jedem Mentor/jeder Mentorin ist dabei eine kleine Gruppe neuer Studierender zugeordnet. Die Treffen finden üblicherweise zu Beginn des Semesters organisiert statt, beispielsweise am Einführungstag. Später werden Ort und Zeitpunkt von den Gruppen selbst organisiert.

"Die Mentorinnen und Mentoren werden angeleitet und begleitet, können sich bei Fragen jederzeit per E-Mail an uns wenden und tauschen sich bei Treffen untereinander und mit den Organisatoren über ihre Erfahrungen aus", berichtet Jacqueline Obermann, die das Mentor*innenprogramm lange Zeit betreut hat.

In eigener Sache: Wir sind immer auf der Suche nach engagierten Studierenden, die gern als Mentorin oder Mentor neuen Studierenden den Einstieg an der Hochschule erleichtern möchten. Fragen rund um das Programm beantwortet gern Justine Schindler.

Aktueller Hinweis für das Wintersemester 2021/2022:
Auch in diesem Semester findet das Mentor*innenprogramm statt, allerdings betreuen die Mentorinnen und Mentoren die neuen Studierenden derzeit virtuell.

Sie sind eine neue Studierende/ein neuer Studierender und noch nicht Teil einer Mentor*innengruppe? Schreiben Sie einfach eine kurze Nachricht an die Koordinatorin des Mentor*innenprogramms: justine.schindler@hs-offenburg.de

Um Studierenden den Einstieg ins Studium zu erleichtern, bietet die Hochschule Offenburg vor dem eigentlichen Vorlesungsbeginn als Brücke zwischen Schule/Beruf und Studium verschiedene Vorkurse an. Die Brückenkurse finden zwei Wochen vor Semesterbeginn statt und werden von erfahrenen Dozenten geleitet. Die Themen sind mit den Dozenten der Erstsemester-Vorlesungen abgestimmt. Die Gruppeneinteilung erfolgt nach Studiengängen, die Gruppengrößen erlauben ein Eingehen auf individuelle Fragen. Bisherige Teilnehmende bewerteten die Kurse als sehr hilfreich.

Sie sollten die Vorkurse unbedingt besuchen, falls mindestens eine der folgenden Bedingungen auf Sie zutrifft:

  • Längerer zeitlicher Abstand zur Schulzeit
  • Kein Abitur
  • Mathe-Schulnote schlechter als 2,0
  • Starker Einsatz des grafikfähigen, programmierbaren Taschenrechners
  • Oder falls Sie auf-Nummer-sicher-gehen und schon Ihre Mit-Studierenden kennenlernen möchten

Mathe-Tests zu Beginn des ersten Semesters zeigen den Vorsprung der Vorkurs-Teilnehmenden gegenüber den Nicht-Teilnehmenden.

Die genauen Termine der Brückenkurse finden Sie hier.