Wie bleiben mittelständische Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig? Welche Fähigkeiten braucht es, um Transformation aktiv zu gestalten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Trinationale Forum für Innovation, Technologie und Future Readiness Zukunft.Mission.Schwarzwald am Donnerstag, 7. Mai, an der Hochschule Offenburg. Die Veranstaltung ist Teil des vom baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums und von der Europäischen Union geförderten Projekts Zukunft.Raum.Schwarzwald und bringt Unternehmerinnen und Unternehmer, politische Vertreterinnen und Vertreter, Hochschulen sowie weitere Akteure aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz zusammen.
Wissenschaft in den Fokus
Nach den bisherigen Highlight-Veranstaltungen im südlichen Projektgebiet darunter das Innovationsforum im Wasserwerk Lörrach sowie das Käpsele Innovation Festival in Freiburg, findet das dritte Forum nun bewusst im nördlichen Teil der Förderregion statt. Michael Löffler, Geschäftsführung Zukunft.Raum.Schwarzwald, betont die strategische Bedeutung: "Neben den bisherigen Projekterfolgen fokussieren wir in den nächsten Jahren, die Kooperationen mit der Wissenschaft."
Zukunftssicherheit als strategische Kompetenz
Ein besonderer Höhepunkt ist die Keynote von Prof. Dr. Pero Micic, Gründer und Vorstand der FutureManagementGroup AG, zum Thema "Die acht Eigenschaften zukunftssicherer Unternehmen". Er zeigt auf, welche strategischen Kompetenzen Organisationen entwickeln müssen, um langfristig erfolgreich zu bleiben und Transformationsprozesse aktiv zu gestalten. Alexander Maas, Geschäftsführung Zukunft.Raum.Schwarzwald, hebt den Netzwerkgedanken hervor: "Innovation entsteht dort, wo unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Unser Ziel ist es, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft im trinationalen Raum zusammenzubringen und daraus konkrete Kooperationen zu entwickeln."
Best Practices aus geförderten Projekten
In einer anschließenden Panel-Diskussion berichten drei geförderte Zukunft.Raum.Schwarzwald-Projekte aus der Praxis. Sie geben Einblicke in ihre Innovationsprozesse, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren und zeigen, wie gezielte Unterstützung regionale Wertschöpfung stärkt. Ralf Binder, Geschäftsführung Zukunft.Raum.Schwarzwald, unterstreicht die Wirkung des Projekts: "Unser Anspruch ist es, nicht nur Impulse zu setzen, sondern konkrete Wirkung zu erzielen. Die Projekte zeigen, dass Förderung dann besonders erfolgreich ist, wenn sie praxisnah, vernetzt und zukunftsorientiert gestaltet wird."
Trinationales Networking als Brücke
Den Abschluss bildet ein offenes Networking-Format mit thematischen Ständen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Institutionen, Unternehmen und Unterstützungsakteure präsentieren ihre Angebote und laden zum Austausch ein. "Der Schwarzwald ist Innovationsregion im Dreiländereck. Mit unserem trinationalen Ansatz stärken wir nicht nur einzelne Unternehmen, sondern die gesamte Region als Zukunftsraum", so die Geschäftsführung abschließend.
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