Phase zwischen Genie und Schalk startet

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Für rund 330 Erstsemester hat am Freitag das Studium begonnen.

Eine Frau steht vor sitzenden jungen Menschen in einem Hörsaal hinter ihr sind zwei Bilder auf einer Leinwand zu sehen
© Hochschule Offenburg, Bhanu Simha Reddy Mogi Reddy

Prof.in Dr. Grit Köhler, die Prorektorin für Studium und Lehre, begrüßte die Erstsemester mit lustigen Postern.

Junge Menschen laufen unter blühenden Bäumen hindurch bei Sonnenschein auf ein Gebäude zu
© Hochschule Offenburg, Bhanu Simha Reddy Mogi Reddy

Damit nahmen ähnlich viele junge Menschen wie im vergangenen Jahr ein Bachelor- oder Master-Studium an der Hochschule Offenburg auf. Am Freitagmorgen strömten sie alle zunächst ins Gebäude D, wo Prof.in Dr. Grit Köhler, die Prorektorin für Studium und Lehre, die "Neuen" begrüßte und einlud, gemeinsam "die Welt zu verändern". Passend dazu hatte sie Poster mitgebracht, die die Welt verändert haben, allen voran das legendäre Bild auf dem Albert Einstein die Zunge herausstreckt. "So ist es auch im Studium: Bei aller Ernsthaftigkeit und allem Genie, das ja schon im Wort Ingenieur oder Ingenieurin steckt, gehört auch immer etwas Schalk, Freude, Spaß und Austausch dazu", beruhigte die Prorektorin, die vor dem neuen Lebensabschnitt vielleicht aufgeregten jungen Menschen. Es folgten Poster, die aussagten "We can Do it", "Keep Calm and Carry on", "Ein guter Tag ist manchmal auch einfach, wenn nichts eskaliert" oder "Bachelor – Die Lizenz zum/zur Klugscheißer*in". Es sei gar nicht schlimm auch mal Chaos zu kreieren oder erst viel später im Leben zu verstehen, warum ein Dozent dieses oder jenes erzählt, so Grit Köhler. Wichtig sei bei nur sich bewusst zu machen, wie die US-amerikanische Autorin Brianna Wiest schreibe, "dass alle was du lernen kannst, jedes Buch, das du liest, und jedes Lied, das du hörst, vorher im Kopf eines anderen Menschen entstanden ist, und dass sich von jedem Menschen etwas lernen lässt". Mit diesem Aufruf zu Wertschätzung und Respekt sowie Grüßen von Offenburgs erstem Bürgermeister Oliver Martini, der zu seinem eigenen Bedauern terminlich verhindert war, entließ die Prorektorin die neuen Studierenden in das weitere Programm des ersten Tags.

Es folgten Informationen zum Allgemeinen Studierendenausschuss AStA, zum Social Media Angebot und der HS Offenburg App von UniNow, zum Studierendenwerk, zum International Office und zur europäischen Hochschulallianz ChallengeEU, zu Diversität, Chancengleichheit und Inklusion an der Hochschule Offenburg, zur zentralen Studienberatung sowie zum Lernzentrum und Mentor*innen-Programm. Zwischendurch konnten sich Erstsemester an den Ständen von Hochschulseelsorge und AStA mit Getränken und Obst stärken. Und nach der ersten Mittagspause in die Mensa trafen sich die neuen Bachelor- und startING-Studierenden mit ihren Mentor*innen noch zu einer Entdeckungsreise "Campus und Studium" und einem Studiengangs-Meet & Greet für einen ersten Austausch mit den neuen Kommiliton*innen. Den Abschluss bildete eine Stadtführung durch Offenburg mit gemütlichem Ausklang. Ab Montag warten geht es dann mit studiengangspezifische Informationsveranstaltungen und den ersten Vorlesungen weiter.

Zahlen

Die Hochschule Offenburg bietet im Sommersemester 2026 in den Bereichen Medien, Technik und Wirtschaft 26 Bachelor- und 25 Master-Studiengänge sowie das Einstiegssemester startING an. Die Zahl der neuen Studierenden ist mit rund 330 im Vergleich zum Sommersemester 2025 stabil. Knapp 60 Prozent der Erstsemester begannen einen Bachelor-, gut 34 Prozent einen Master-Studiengang und gut 6 Prozent das Einstiegssemester startING. 46 Prozent der neuen Studierenden sind Frauen, 53 Prozent Männer und 1 Prozent divers. Insgesamt studieren an der Hochschule Offenburg aktuell rund 3700 Studierende aus dem In- und Ausland.