Erstes Blended Intensive Programme an der Hochschule Offenburg

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16 Studierende von drei Partnerhochschulen erlebten vom 23. bis 27. März ein interdisziplinäres Training im Bereich Robotik.

Zwei junge Frauen und ein junger Mann mit Schutzbrillen stehen vor einem Roboterarm und schauen auf ein Tablet zu dessen Bedienung
© Hochschule Offenburg, Alexander Weigand
Ein Mann und eine Frau stehen in einem Hörsaal vor an Tischen sitzenden jungen Menschen
© Hochschule Offenburg, Joerdis Damrath

Prof. Dr. Tobias Hagen (2.v.r.), der Prorektor für Internationalisierung, bei der Begrüßung der Gäste.

Im Fokus des ersten Blended Intensive Programmes (BIP) an der Hochschule Offenburg mit dem Titel "Industrial Robotics in Practice" stand die Förderung grenzüberschreitender Zusammenarbeit durch ein interdisziplinäres Training im Bereich Robotik. Am ersten Tag wurden die 16 Teilnehmenden von der South East European University in Tetovo/Nordmazedonien, der ECAM LaSalle in Lyon/Frankreich und der FHNW in Windisch/Schweiz, drei Partner-Hochschulen in der europäischen Hochschul-Allianz ChallengeEU, zunächst durch Prof. Dr. Tobias Hagen, den Prorektor für Internationalisierung, begrüßt. Anschließend gaben Dr. Alexander Burdumy und Klara Wehrlein vom International Office den Gästen einen kleinen Überblick über die Region und die Hochschule Offenburg. Zudem stand ein Laborrundgang inklusive Sicherheitseinweisung im Work-Life Robotics Institute (WLRI) auf dem Programm.

Dort arbeiteten die BIP-Teilnehmenden in den folgenden Tagen gemeinsam mit WLRI-Mitarbeitenden an der Schnittstelle von CAD, additiver Fertigung (3D-Druck) und industrieller Robotik. Sie entwarfen Bauteile digital, optimierten diese für die Fertigung und programmierten reale Industrieroboter. Am Ende der Woche präsentierten die Studierenden aus Nordmazedonien, Frankreich und der Schweiz ihre Ergebnisse in einer Abschlusssession und besuchten die Firma Hansgrohe.  Durch die Kombination aus theoretischen Inhalten, praktischer Anwendung und internationaler Teamarbeit bot das durch das Programm Erasmus+ geförderte BIP eine einzigartige Möglichkeit, Kompetenzen in der industriellen Robotik zu entwickeln und gleichzeitig interkulturelle Erfahrungen zu sammeln. Schließlich war es für mehr als die Hälfte der Studierenden der erste Aufenthalt an einer Hochschule im Ausland. Dabei kam aber auch der Spaß nicht zu kurz: Das Rahmenprogramm beinhaltete eine Stadtrallye, einen Kneipenbummel mit den Offenburger Studierendenbotschafter*innen der europäischen Hochschulallianz ChallengeEU, eine Brauereibesichtigung mit Bierprobe sowie gemeinsame Essen. Außerdem konnten die Gäste am World Café sowie der Osterbäckerei des International Office für die internationalen Studierenden der Hochschule Offenburg teilnehmen.

Professor*innen besprechen Kooperationsmöglichkeiten

Mit den 16 BIP-Teilnehmenden waren auch Prof.in Florije Ismaili, Prorektorin für Akademische Planung und Digitalisierung, und Prof. Xhemal Zenuni, Dekan der Fakultät Moderne Wissenschaften und Technologien, von der South East European University sowie Prof. Guillaume Gibert, Professor für Robotik, von der ECAM LaSalle nach Offenburg gekommen. Diese nutzten ihren Aufenthalt neben dem Besuch im WLRI auch dazu um Kontakte an der Hochschule Offenburg zu knüpfen und mögliche weitere Kooperationen im Rahmen der europäischen Hochschul-Allianz ChallengeEU zu besprechen.

 

BIP-Impressionen