Maschinenbau
Um was geht es ?
Maschinenbau studieren – deine Zukunft gestalten
Im Maschinenbau Studium an der Hochschule Offenburg lernst du, Technik nach menschlichen Anforderungen zu gestalten – nachhaltig, digital und praxisnah. Du arbeitest an spannenden Themen wie emissionsfreie Mobilität, moderne Medizintechnik, Energieversorgung, Ressourcenschonung und entwickelst Lösungen, die die Welt von morgen prägen.
Digital und nachhaltig lernen
Moderne Technologien wie Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen und virtuelle Methoden werden gezielt eingesetzt. Nachhaltigkeit ist zentral: Du lernst, kreislaufgerechte Produktion und Ressourcenschonung praktisch umzusetzen und Theorie direkt in Projekte wie das Modul Nachhaltige Produktion zu übertragen.
Vertiefungen und eigene Schwerpunkte
Nach einem breiten Grundstudium wählst du ab dem dritten Semester eine von drei Vertiefungsrichtungen:
- Entwicklung und Konstruktion
- Produktion und Management
- Virtual Engineering
Zusätzlich kannst du durch einen flexiblen Wahlfachblock eigene Schwerpunkte setzen – zum Beispiel im Fahrzeugbau. Die Vertiefungen sind durchlässig, sodass du breit aufgestellt bist.
Die Beschreibung der einzelnen Module finden Sie im Modulhandbuch
Der Bachelor-Studiengang Maschinenbau (MA) ist aufgeteilt in einen zweisemestrigen ersten Studienabschnitt und in einen fünfsemestrigen zweiten Studienabschnitt. Nach dem ersten Studienabschnitt wählen Studierende eine der insgesamt drei Vertiefungsrichtungen:
- Entwicklung und Konstruktion,
- Produktion und Management,
- Virtual Engineering.
Innerhalb der einzelnen Vertiefungsrichtungen können sie dann über sogenannte Wahlfächer individuelle Schwerpunkte setzten.
Somit gliedert sich das Studium in Pflichtfächer (für alle Studierenden identisch, 168 Credits), in Vertiefungsfächer (spezifisch einer Vertiefung zugeordnet, 24 Credits) und in Wahlfächer (frei wählbar, 18 Credits) auf.
In den ersten beiden Semestern werden die ingenieurstechnischen Grundlagen (zum Beispiel Mathematik, Physik, Werkstofftechnik, Technische Mechanik, Elektrotechnik, Maschinenelemente und Technische Dokumentation und CAD) vermittelt. Im Hands-On-Labor erfolgt ein praxisnahes Projekt zum Studieneinstieg.
Aufbauend auf diesen Grundlagen erfolgt im zweiten Studienabschnitt eine Vertiefung in ingenieurstechnischen Anwendungsfächern, wobei die Vermittlung moderner Methoden der Ingenieurstätigkeit (zum Beispiel Datenanalyse, Rechneranwendung, Einbindung mechatronischer Elemente) besonders gestärkt wird. Ebenfalls im Curriculum vertreten sind wichtige Inhalte der Automatisierungstechnik (Hydraulik und Pneumatik) und der modernen Messtechnik.
Die Zukunftsthemen Digitalisierung der modernen Arbeitswelt, Datenanalyse, Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz sowie Mechatronisierung des maschinenbaulichen Arbeitens werden in Pflichtfächern wie Datenanalyse und Statistik, CAD/CAE, FEM, Messdatenerfassung mit Labor sowie in Fächern in den Vertiefungsrichtungen berücksichtigt.
Das praktische Studiensemester findet im fünften Semester statt und zusammen mit der üblicherweise im siebten Semester in der Industrie absolvierten Bachelorarbeit ergibt sich ein starker Praxisbezug des Studiums.
Zu Beginn des dritten Semesters haben die Studierenden die Wahl zwischen einer der drei folgenden Vertiefungsrichtungen:
Entwicklung und Konstruktion
Kreativität, Erfindergeist und Spaß am Gestalten zukunftsfähiger Produkte sind der Kern der Vertiefungsrichtung „Entwicklung und Konstruktion“.
Studierende erhalten Antworten auf Fragen wie zum Beispiel:
- Wie bleiben wir mobil?
- Wie erzeugen wir Energie?
- Wie kommunizieren wir mit anderen?
- Wie versorgen wir die Menschheit mit Nahrung, Kleidung und Medizin?.
All diese Themen werden hinsichtlich Nachhaltigkeit, Energieneutralität und Kostengünstigkeit besprochen.
Die Professorinnen und Professoren vermitteln alle Methoden und Fähigkeiten für einen erfolgreichen Berufseinstieg als Entwicklungs-Ingenieurin oder -Ingenieur beziehungsweise als Konstrukteurin oder Konstrukteur.
Produktion und Management
Alles was entwickelt und konstruiert wird, muss anschließend auch hergestellt, montiert und verkauft werden.
Auf die Arbeit an dieser wichtigen Schnittstelle bereitet die Vertiefungsrichtung „Produktion und Management“ vor. Als Spezialisten auf diesem Gebiet sind Absolventinnen und Absolventen bei Firmen sehr gefragt.
Virtual Engineering
Die Computeranwendung im Ingenieurwesen
Die virtuelle Produktentwicklung ist heute der entscheidende Faktor bei der schnellen und fehlerfreien Entwicklung neuer Produkte für den Weltmarkt. Neuentwicklungen werden auf dem Computer im CAD-System entworfen und sofort auf ihre Festigkeit und Funktionalität hin simuliert. Die künstliche Intelligenz unterstützt uns dabei.
Praxisnah und projektorientiert
Kleine Gruppen, praxisnahe Laborarbeiten und die persönliche Betreuung durch industrieerfahrene Dozentinnen und Dozenten bereiten dich optimal auf den Beruf vor. Außerdem kannst du an innovativen studentischen Projekten wie dem humanoiden Roboter Sweaty oder dem Hocheffizienzfahrzeug Schluckspecht mitarbeiten – komplett studentisch organisiert und fächerübergreifend.
Karriere und Perspektiven
Mit einem Bachelor Maschinenbau stehen dir vielfältige Berufsmöglichkeiten offen – von Entwicklung, Konstruktion und Produktion über Vertrieb bis zu Projektmanagement und Unternehmensführung. Besonders in der Region Ortenau, Freiburg, Lörrach oder Karlsruhe sind Absolventinnen und Absolventen gefragt. Wer noch tiefer einsteigen möchte, kann den Master Maschinenbau an der Hochschule Offenburg absolvieren und seine Karrierechancen weiter ausbauen.
| Degree |
Bachelor of Engineering (B.Eng.); dieser Studiengang ist auch
ausbildungsbegleitend studierbar im Rahmen des Studienprogramms StudiumPLUS: Studium+Ausbildung
. Abschlussgrad: Bachelor of Engineering (B.Eng.) und IHK
Facharbeiterbrief in der kombinierten Berufsausbildung |
| Language of instruction | German |
| Duration of program | 7 semesters (incl. internship (one semester)) |
| Beginning of study program | Summer and winter semester |
| Registration Deadline | February 27 / September 26 |
| Tuition and fees |
As of the 2017/18 winter semester, the following state tuition fees
apply: - EUR 1500 per semester for international, non-EU students - EUR 650 per semester for students pursuing a second (non-consecutive) degree in Germany For detailed information, click here. |
| Requirements | Allg. oder fachg. Hochschulreife, Fachhochschulreife |
| Internship | Not required |
| Selection procedure | No |
| Accreditation | Yes |
| ECTS | 210 credits |
Wichtige Links
Studien- und Prüfungsordnung
Bestimmungen über den formalen Ablauf von Studium und Prüfungen sowie über die Zulassungsbedingungen zu Prüfungen
Modulhandbuch
Inhaltliche Beschreibung der Lehrfelder des Studiengangs
Qualifikationsziele und Kompetenzen
Projekte
Labore
Einstieg ins Studium
In den Fächern Mathematik und Physik bauen die Vorlesungen auf Schulwissen auf. Um Studienanfängerinnen und -anfängern den Übergang von Schule/Beruf ins Studium zu erleichtern, bietet die Hochschule Offenburg Vorkurse in diesen Fächern an, die jeweils zwei Wochen vor Vorlesungsbeginn stattfinden. Die Kurse dienen der Auffrischung und Vertiefung von Schulstoff, aber auch der Einführung in einige Themen, die nicht in allen Bildungsplänen enthalten sind. Vorkurse gibt es auch für einige der Informatik-Studiengänge zur Erleichterung des Einstiegs in die Programmierung.
Neue Studierende sollten die Vorkurse unbedingt besuchen, falls mindestens eine der folgenden Bedingungen auf sie zutrifft:
- Längerer zeitlicher Abstand zur Schulzeit
- Kein Abitur
- Lediglich den Mathe-Grundkurs belegt
- Mathe-Schulnote schlechter als 2,0
- Starker Einsatz des grafikfähigen, programmierbaren Taschenrechners
- Auf-Nummer-sicher-gehen wollen
- schon Mit-Studierende kennenlernen möchten
Mathe-Tests zu Beginn des ersten Semesters zeigen den Vorsprung der Vorkurs-Teilnehmenden gegenüber den Nicht-Teilnehmenden.
Die genauen Termine der Vorkurse gibt es auf der Vorkurs-Seite des CeLT.
An den Einführungstagen lernen die neuen Studierenden "ihre" Hochschule Offenburg kennen. Unterstützt werden sie dabei vom Team der Hochschulkommunikation, das Semester für Semester ein informatives und abwechslungsreiches Programm für die Studienanfängerinnen und -anfänger zusammenstellt.
Mentor*innen sind Studierende höherer Semester, die neuen Studierenden in den Bachelor-Studiengängen eine erste Orientierung im Studium geben:
- Wie organisiere ich am besten meinen Studienalltag?
- Wie bereite ich mich auf Prüfungen vor?
- Wo finde ich das Prüfungsamt?
- Wie funktioniert die Oskarkarte?
- An wen kann ich mich bei Problemen wenden?
- Was läuft abends in Offenburg oder Gengenbach?
Bei diesen und vielen anderen Fragen helfen die Mentor*innen den neuen Studierenden weiter. Jedem Mentor/jeder Mentorin ist dabei eine kleine Gruppe neuer Studierender zugeordnet. Die Treffen finden üblicherweise zu Beginn des Semesters organisiert statt, beispielsweise am Einführungstag. Später werden Ort und Zeitpunkt von den Gruppen selbst organisiert.
Neue Studierende/neuer Studierender und noch nicht Teil einer Mentor*innengruppe? Einfach eine kurze Nachricht an die Koordinatorin des Mentor*innenprogramms Sofia Hämmerle schreiben, E-Mail sofia.haemmerle@hs-offenburg.de.
Und noch etwas in eigener Sache:
Das MINT-College ist immer auf der Suche nach engagierten Studierenden, die gern als Mentorin oder Mentor neuen Studierenden den Einstieg an der Hochschule erleichtern möchten. "Die Mentorinnen und Mentoren werden angeleitet und begleitet, können sich bei Fragen jederzeit per E-Mail an uns wenden und tauschen sich bei Treffen untereinander und mit den Organisatoren über ihre Erfahrungen aus", weiß Jacqueline Obermann, die das Mentor*innenprogramm des MINT-Colleges lange Zeit betreut hat, aus Erfahrung. Weitere Fragen rund um das Programm beantwortet gern die aktuelle Koordinatorin des Mentor*innenprogramms Sofia Hämmerle, E-Mail sofia.haemmerle@hs-offenburg.de.