Maschinenbau

mit den vier Schwerpunkten: Energiesystemtechnik, Entwicklung und Konstruktion, Produktion und Management sowie Werkstofftechnik

Um was geht es ?

Maschinenbauingenieurinnen und -ingenieure konstruieren Fahrzeuge und Motoren. Aber nicht nur das, sie entwickeln innovative Lösungen für die großen technologischen, ökologischen und sozialen Herausforderungen von heute und morgen. In allen Bereichen
• der Mobilität und Bewegung,
• der Medizintechnik und des Gesundheitswesens,
• der Energieversorgung und der Ressourcenschonung,
• der Versorgung mit Nahrung und Trinkwasser
und in vielen weiteren Gebieten spielt der Maschinenbau durch seine Produkte eine entscheidende Rolle. Unser heutiges Leben ist geprägt von Technik. In Zukunft kommen große Herausforderungen auf uns zu, die es optimal zu meistern gilt. Maschinenbauingenieurinnen und -ingenieure entwickeln die Zukunft. Entwickeln Sie mit und bringen Sie Ihre Idee ein!

 

Maschinenbau ist die Auseinandersetzung mit der Natur und ihren Gesetzen, um sie in Form von Technik gezielt nach menschlichen Anforderungen zu gestalten. Außerdem wird heute zunehmend verstanden, dass dies mit Blick auf zukünftige Generationen zwingend einen nachhaltigen Umgang mit Umwelt und Ressourcen erfordert. Die Fortschritte in der Digitalisierung und der praktischen Anwendung von Maschinellem Lernen und Künstlicher Intelligenz werden gezielt und nutzbringend eingesetzt.

Nach einem breiten Grundstudium in dem den zukünftigen Ingenieuren*innen die Grundlagen des Maschinenbaus vermittelt werden, ist ab dem dritten Semester ein Schwerpunkt zu wählen:
•    Entwicklung und Konstruktion
•    Produktion und Management
•    Energiesystemtechnik
•    Werkstofftechnik

Innerhalb dieser Vertiefungsrichtungen gibt es eine große Durchlässigkeit, so dass die späteren Ingenieure*innen breit aufgestellt sind. Die Studierenden können aus einer Vielzahl von Wahlpflichtfächern innerhalb dieser vier Vertiefungsrichtungen wählen und so persönliche Akzente setzen. z.B.: •Vertiefung Entwicklung und Konstruktion -> Schwerpunkt Fahrzeugbau. Dem großen Wunsch der Studierenden auf Möglichkeiten der eigenen Schwerpunktbildung in den einzelnen Vertiefungsrichtungen wird durch einen vergrößerten Wahlfachblock von zusammen 18 ECTS Rechnung getragen.

Ein Merkmal des Maschinenbau-Studiums an der Hochschule Offenburg ist die persönliche Betreuung durch industrieerfahrende Dozenten und Dozentinnen. Die Lehrinhalte werden anhand aktueller Problemstellungen der Technik in Kleingruppen unterrichtet. Die enge Verzahnung der Theorie mit der praktischen Anwendung in den Laboren durch motivierte Lehrende und Mitarbeiter*innen bereitet Sie optimal auf Ihren Beruf vor.

Viele Studierende arbeiten an den studentischen Projekten, wie dem fußballspielenden humanoiden Roboter Sweaty oder dem Hocheffizienzfahrzeug Schluckspecht, die bereits internationale Titel und Rekorde erzielt haben, mit. Diese Projekte werden ausschließlich von den Studierenden organisiert und durchgeführt und zwar fächerübergreifend.

Der Bachelor-Studiengang Maschinenbau (MA) ist aufgeteilt in einen zweisemestrigen ersten Studienabschnitt und in einen fünfsemestrigen zweiten Studienabschnitt. Nach dem ersten Studienabschnitt wählen Studierende eine der insgesamt vier Vertiefungsrichtungen:

  • Energiesystemtechnik,
  • Entwicklung und Konstruktion,
  • Produktion und Management,
  • Werkstofftechnik.

Innerhalb der einzelnen Vertiefungsrichtungen können sie dann über sogenannte Wahlfächer individuelle Schwerpunkte setzten.

Somit gliedert sich das Studium in Pflichtfächer (für alle Studierenden identisch, 168 Credits), in Vertiefungsfächer (spezifisch einer Vertiefung zugeordnet, 24 Credits) und in Wahlfächer (frei wählbar, 18 Credits) auf.

In den ersten beiden Semestern werden die ingenieurstechnischen Grundlagen (zum Beispiel Mathematik, Physik, Werkstofftechnik, Technische Mechanik, Elektrotechnik, Maschinenelemente und Technische Dokumentation und CAD) vermittelt. Im Hands-On-Labor erfolgt ein praxisnahes Projekt zum Studieneinstieg.

Aufbauend auf diesen Grundlagen erfolgt im zweiten Studienabschnitt eine Vertiefung in ingenieurstechnischen Anwendungsfächern, wobei die Vermittlung moderner Methoden der Ingenieurstätigkeit (zum Beispiel Datenanalyse, Rechneranwendung, Einbindung mechatronischer Elemente) besonders gestärkt wird. Ebenfalls im Curriculum vertreten sind wichtige Inhalte der Automatisierungstechnik (Hydraulik und Pneumatik) und der modernen Messtechnik.

Die Zukunftsthemen Digitalisierung der modernen Arbeitswelt, Datenanalyse, Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz sowie Mechatronisierung des maschinenbaulichen Arbeitens werden in Pflichtfächern wie Datenanalyse und Statistik, CAD/CAE, FEM, Messdatenerfassung mit Labor sowie in Fächern in den Vertiefungsrichtungen berücksichtigt.

Das praktische Studiensemester findet im fünften Semester statt und zusammen mit der üblicherweise im siebten Semester in der Industrie absolvierten Bachelorarbeit ergibt sich ein starker Praxisbezug des Studiums.

 

 

Zu Beginn des dritten Semesters haben die Studierenden die Wahl zwischen einem der vier folgenden Schwerpunkte:

Energiesystemtechnik

Die Vertiefungsrichtung Energiesystemtechnik deckt den wichtigen Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung und der Versorgungstechnik ab und liefert passgenau ausgebildete Absolventinnen und Absolventen für in diesem Bereich tätige Unternehmen.

Studieninteressierte, die Batterien effizienter oder den Energiemix intelligenter machen wollen, um das CO2-Ziel zu erreichen, sind in der Vertiefungsrichtung „Energiesystemtechnik“ richtig. In ihr lernen Studierende alles, um zum Wegbereiter für einen nachhaltigen und ressourcenschonenden Umgang mit Energie und Rohstoffen im Bereich der Gebäude- und Anlagentechnik zu werden zum Beispiel:

  • Wärmeversorgung,
  • Raumluft- und Klimatechnik,
  • Kältetechnik,
  • Energieverteilung in der industriellen Medienversorgung,
  • Prozess- und Gebäudeautomation oder
  • Planung und Betrieb energietechnischer Anlagen

Entwicklung und Konstruktion

Kreativität, Erfindergeist und Spaß am Gestalten zukunftsfähiger Produkte sind der Kern der Vertiefungsrichtung „Entwicklung und Konstruktion“. Studierende erhalten Antworten auf Fragen wie zum Beispiel:
Wie bleiben wir mobil?, Wie erzeugen wir Energie?, Wie kommunizieren wir mit anderen? und Wie versorgen wir die Menschheit mit Nahrung, Kleidung und Medizin?. All diese Themen werden hinsichtlich Nachhaltigkeit, Energieneutralität und Kostengünstigkeit besprochen. Die Professorinnen und Professoren vermitteln alle Methoden und Fähigkeiten für einen erfolgreichen Berufseinstieg als Entwicklungs-Ingenieurin oder -Ingenieur beziehungsweise als Konstrukteurin oder Konstrukteur.

Produktion und Management

Alles was entwickelt und konstruiert wird, muss anschließend auch hergestellt, montiert und verkauft werden. Auf die Arbeit an dieser wichtigen Schnittstelle bereitet die Vertiefungsrichtung „Produktion und Management“ vor. Als Spezialisten auf diesem Gebiet sind Absolventinnen und Absolventen bei Firmen sehr gefragt.

Werkstofftechnik

Die Vertiefungsrichtung Werkstofftechnik vermittelt, wie Werkstoffe leichter und sicherer werden, warum Smartphones Stürze durchaus überlebt und wie die Außenhülle einer Rakete beschaffen sein muss, damit sie nicht verglüht

Mit ihrem technischen Know-How finden Maschinenbau-Ingenieurinnen und -Ingenieure ihre Aufgaben überall dort, wo produziert, entwickelt, konstruiert und geforscht wird. Auch im technischen Vertrieb und der technischen Projektleitung sind sie stark vertreten. Dies betrifft einen Großteil aller Güter des täglichen Lebens genauso wie die Maschinen und Anlagen im Hintergrund, die zur Herstellung dieser Güter beziehungsweise zur Bereitstellung von Infrastruktur und Energie benötigt werden.

Maschinenbau-Ingenieurinnen und -Ingenieure arbeiten an den gesellschaftlichen Aufgaben der modernen Medizintechnik, der Nachhaltigkeit, des Klimaschutzes und der Energieversorgung, der emissionsfreien Mobilität und der gesicherten Versorgung mit Nahrung und Wasser. In all diesen Bereichen beschäftigen sie sich intensiv mit Neuerungen, um optimale Produkte und Prozesse für die Generationen von heute und morgen zu entwickeln.

Der Bachelorstudiengang Maschinenbau an der Hochschule Offenburg qualifiziert Studierende für einen direkten Berufseinstieg. Die Absolventinnen und Absolventen sind in der Industrie sehr gefragt. Besonders in Unternehmen der Ortenau und der angrenzenden Regionen (zum Beispiel Freiburg, Lörrach und Karlsruhe) arbeiten sehr viele ehemalige Offenburger Maschinenbau-Studierende in den unterschiedlichsten Bereichen der Entwicklung und Konstruktion, der Produktion, des Vertriebs, des Projektmanagements und der Unternehmensführung.

Und alle, die nach dem Bachelor nicht direkt in eine Firma einsteigen möchten, können an der Hochschule Offenburg noch einen weiterqualifizierenden, anspruchsvollen Master-Studiengang absolvieren.

Tom Zähringer

Versuchsingenieur bei der AUMA Riester GmbH & Co. KG

"Das Studium lehrte mich, neben dem obligatorischen und breitgefächerten Fachwissen, zwei der meiner Meinung nach wichtigsten Eigenschaften eines Ingenieurs: Das ergebnisorientierte Arbeiten unter Druck und das effiziente Einarbeiten in unbekannte Fachgebiete."

Studiengang: Bachelorstudiengang Maschinenbau (MA) und Masterstudiengang Maschinenbau/Mechanical Engineering (MME)

Alexandra Huber

Entwicklungsingenieurin bei Mulag Fahrzeugwerk Heinz Wössner GmbH u. Co. KG

"Der Bachelorstudiengang Maschinenbau steigerte kontinuierlich meine Begeisterung für die Technik. Im darauffolgenden Masterstudium konnte ich schließlich meine bevorzugten Interessen mit den Schwerpunkten Fahrzeugtechnik und Simulation vertiefen. Diese bilden heute die optimale Basis für meine berufliche Tätigkeit als Entwicklungsingenieurin, bei der ich kreativ und im Team an der Neu- und Weiterentwicklung von Fahrzeugen und Geräten mitwirke. Durch mein Studium an der Hochschule Offenburg habe ich mir tiefgreifendes ingenieurwissenschaftliches Know-How angeeignet, auf das ich heute jederzeit zurückgreifen und mich fachlich in unterschiedlichen Bereichen weiterentwickeln kann."

Bachelorstudiengang Maschinenbau (MA) und Masterstudiengang Maschinenbau/Mechanical Engineering (MME)

Degree Bachelor of Engineering (B.Eng.); dieser Studiengang ist auch ausbildungsbegleitend studierbar im Rahmen des Studienprogramms StudiumPLUS: Studium+Ausbildung . Abschlussgrad: Bachelor of Engineering (B.Eng.) und IHK Facharbeiterbrief in der kombinierten Berufsausbildung
Language of instruction German
Duration of program 7 semesters (incl. internship (one semester))
Beginning of study program Summer and winter semester
Registration Deadline March 04 / September 23
Tuition and fees As of the 2017/18 winter semester, the following state tuition fees apply:
- EUR 1500 per semester for international, non-EU students
- EUR 650 per semester for students pursuing a second (non-consecutive) degree in Germany
For detailed information, click here.
Requirements Allg. oder fachg. Hochschulreife, Fachhochschulreife
Internship Required
Selection procedure No
Accreditation Yes
ECTS 210 credits

Wichtige Links
 

Studien- und Prüfungsordnung

Bestimmungen über den formalen Ablauf von Studium und Prüfungen sowie über die Zulassungsbedingungen zu Prüfungen

Modulhandbuch

Inhaltliche Beschreibung der Lehrfelder des Studiengangs

 

Qualifikationsziele und Kompetenzen

Einstieg ins Studium

Campus-Rallye, Infostände, Vorträge, Laborrundgänge, eine Grillfete des Allgemeinen Studierendenausschusses und jede Menge neue Gesichter: An den Einführungstagen lernen die neuen Studierenden "ihre" Hochschule kennen. Unterstützt werden sie dabei vom Team des MINT-Colleges, das Semester für Semester ein informatives und abwechslungsreiches Programm für die Studienanfänger zusammenstellt.

Mentor*innen sind Studierende höherer Semester, die den neuen Studierenden in den Bachelor-Studiengängen eine erste Orientierung im Studium geben:

  • Wie organisiere ich am besten meinen Studienalltag?
  • Wie bereite ich mich auf Prüfungen vor?
  • Wo finde ich das Prüfungsamt?
  • Wie funktioniert die Oskarkarte?
  • An wen kann ich mich bei Problemen wenden?
  • Was läuft abends in Offenburg oder Gengenbach?

Bei diesen und vielen anderen Fragen helfen die Mentor*innen den neuen Studierenden weiter. Jedem Mentor/jeder Mentorin ist dabei eine kleine Gruppe neuer Studierender zugeordnet. Die Treffen finden üblicherweise zu Beginn des Semesters organisiert statt, beispielsweise am Einführungstag. Später werden Ort und Zeitpunkt von den Gruppen selbst organisiert.

"Die Mentorinnen und Mentoren werden angeleitet und begleitet, können sich bei Fragen jederzeit per E-Mail an uns wenden und tauschen sich bei Treffen untereinander und mit den Organisatoren über ihre Erfahrungen aus", berichtet Jacqueline Obermann, die das Mentor*innenprogramm lange Zeit betreut hat.

In eigener Sache: Wir sind immer auf der Suche nach engagierten Studierenden, die gern als Mentorin oder Mentor neuen Studierenden den Einstieg an der Hochschule erleichtern möchten. Fragen rund um das Programm beantwortet gern Justine Schindler.

Aktueller Hinweis für das Wintersemester 2021/2022:
Auch in diesem Semester findet das Mentor*innenprogramm statt, allerdings betreuen die Mentorinnen und Mentoren die neuen Studierenden derzeit virtuell.

Sie sind eine neue Studierende/ein neuer Studierender und noch nicht Teil einer Mentor*innengruppe? Schreiben Sie einfach eine kurze Nachricht an die Koordinatorin des Mentor*innenprogramms: justine.schindler@hs-offenburg.de

Um Studierenden den Einstieg ins Studium zu erleichtern, bietet die Hochschule Offenburg vor dem eigentlichen Vorlesungsbeginn als Brücke zwischen Schule/Beruf und Studium verschiedene Vorkurse an. Die Brückenkurse finden zwei Wochen vor Semesterbeginn statt und werden von erfahrenen Dozenten geleitet. Die Themen sind mit den Dozenten der Erstsemester-Vorlesungen abgestimmt. Die Gruppeneinteilung erfolgt nach Studiengängen, die Gruppengrößen erlauben ein Eingehen auf individuelle Fragen. Bisherige Teilnehmende bewerteten die Kurse als sehr hilfreich.

Sie sollten die Vorkurse unbedingt besuchen, falls mindestens eine der folgenden Bedingungen auf Sie zutrifft:

  • Längerer zeitlicher Abstand zur Schulzeit
  • Kein Abitur
  • Mathe-Schulnote schlechter als 2,0
  • Starker Einsatz des grafikfähigen, programmierbaren Taschenrechners
  • Oder falls Sie auf-Nummer-sicher-gehen und schon Ihre Mit-Studierenden kennenlernen möchten

Mathe-Tests zu Beginn des ersten Semesters zeigen den Vorsprung der Vorkurs-Teilnehmenden gegenüber den Nicht-Teilnehmenden.

Die genauen Termine der Brückenkurse finden Sie hier.