Gleich acht Studierende der Hochschule Offenburg beteiligen sich derzeit an der elften Ausgabe des Mechatronik‐Wettbewerbs Trinatronics. Bei der von TriRhenaTech, der Allianz der Hochschulen für angewandte Wissenschaften am Oberrhein, organisierten Veranstaltung stellen sich insgesamt 35 Studierende von acht Hochschulen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz der fachlichen und interkulturellen Herausforderung, gemeinsam in einem mehrsprachigen Team ein für die Gesellschaft und die Wirtschaft relevantes mechatronisches System in den Bereichen Robotik, Fertigungsautomatisierung, autonome System, Fahrzeugmechatronik, Medizintechnik oder ähnliches zu entwickeln.
Bereits vor einigen Monaten hatten die 35 Teilnehmenden acht Teams gebildet, wobei in jedem Team Studierende von mindestens zwei verschiedenen Hochschulen aus zwei unterschiedlichen Ländern vertreten sein mussten. Und so arbeiten jeweils drei Mechatronik- und Autonome Systeme-Studenten der Hochschule Offenburg nun mit Studierenden des Straßburger Institut national des sciences appliquées (INSA) in zwei der Teams an einer intelligenten Handorthese beziehungsweise an einem autonomen Sammel- und Sortier-Roboter für kleine Dinge. In einem dritten Team entwickeln Mechatronik und Autonome-Systeme-Studentin Anna Trefzer und Biomechanik-Student Donovan Daniel Salvi mit Studierenden der École nationale supérieure d'ingénieurs Sud-Alsace (ENSISA) Mulhouse und der Hochschule Kaiserslautern einen Roboter XS 200. Bei einem Team-Building-Wochenende Ende März in Straßburg standen zudem interkulturelle Trainings für die Arbeitswelt, Einblicke in den gewerblichen Rechtsschutz, Medientrainings zur Vorbereitung einer Projektpräsentation vor der Kamera sowie gesellige Momente auf dem Programm.
Den Teams bleiben jetzt noch rund zwei Monate Zeit, um ihre jeweiligen Projekte fertigzustellen. Dazu steht ihnen jeweils ein Budget von 800 Euro für Materialkosten zur Verfügung. „Angesichts der kurzen Zeit und der Komplexität der Ausgabenregelung von EU‐Mitteln ist das eine echte Herausforderung für die Teams: Es entspricht den realen Arbeitsbedingungen und die Teams tragen die volle Verantwortung“, betont Prof. Dr. Christian Wetzel, der den Trinatronics-Wettbewerb an der Hochschule Offenburg betreut und der sich sehr über die gestiegene Teilnehmendenzahl aus den Reihen der Offenburger Studierenden freut.
Höhepunkt des laufenden Wettbewerbs wird das Abschlusswochenende am 6. und 7. Juni 2026 mit der Präsentation der Ergebnisse und der Preisverleihung im Europapark sein. Einer trinationale Jury aus Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft wählt die innovativsten und eindrucksvollsten Projekte aus und der deutsch‐französischen Wirtschaftsclub Oberrhein (CAFA‐RSO) spendet attraktive Preisgelder. Alle Teilnehmenden habe zudem einen Tag lang freien Eintritt in den Freizeitpark und können hinter die Kulissen blicken.
Trinatronics-Wettbewerb
Der Trinatronics-Wettbewerb ist eine Maßnahme im INTERREG-Projekt TrinTEd und wird durch die TriRhenaTech Hochschulen kofinanziert.