Hochschule Offenburg ernennt Thomas Burger zum Ehrensenator

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Der scheidende Präsident der wvib Schwarzwald AG wird damit für sein langjähriges, selbstloses Engagement für die Hochschule ausgezeichnet.

Stephan Trahasch (links) und Thomas Burger (rechts) stehen nebeneinander auf der Bühne.
© wvib

Stephan Trahasch (links) überreichte Thomas Burger (rechts) die Ernennungsurkunde zum Ehrensenator.

Laut Statuten der Hochschule wird der Titel Ehrensenator an Persönlichkeiten verliehen, die die Entwicklung der Hochschule wiederholt oder anhaltend in besonderer Weise gefördert haben. Das hat Thomas Burger zweifelsohne getan. „Kaum jemand verkörpert den Willen, Verantwortung für den Fortschritt zugunsten aller zu übernehmen, so authentisch wie Thomas Burger“, sagte Hochschulrektor Prof. Dr. Stephan Trahasch in seiner Laudatio bei der Hauptversammlung des Wirtschaftsverbands Industrieller Unternehmen Baden, der wvib Schwarzwald AG, im Konzerthaus in Freiburg.

So ist der geschäftsführende Gesellschafter der Burger Group aus Schonach nicht nur ein leidenschaftlicher und erfolgreicher Unternehmer, sondern auch ein professioneller Networker. Davon profitierten in den vergangenen Jahren sowohl die wvib Schwarzwald AG, deren Präsident Thomas Burger von 2017 bis zur Hauptversammlung war, als auch die Hochschule Offenburg. „Der Energie, dem Einfallsreichtum und dem großen persönlichen Engagement Burgers verdankt die Hochschule viele Impulse. Er hat etliche konkrete Vorhaben initiiert, die für die Entwicklung der Hochschule bedeutsam waren“, erklärte Stephan Trahasch den Anwesenden. Als Beispiel nannte er die 2022 eingerichtete wvib-Stiftungsprofessur für Kobotik und soziotechnologische Systeme. Als Unternehmer erkannte Burger, dass an Automatisierung und kollaborativer Robotik in der industriellen Produktion kein Weg mehr vorbeiführt. Und da wirtschaftlicher Nutzen und gesellschaftlicher Fortschritt bei ihm untrennbar verbunden sind, war es ihm ein Anliegen, den Transfer zwischen Forschung und Wirtschaft zu diesen Themen zu verbessern. Gemeinsam mit 13 anderen Stiftern aus dem wvib-Netzwerk ermöglichte er mit der Stiftungsprofessur das Work-Life Robotics Institute, das sich am Campus West der Hochschule Offenburg zu einem der größten Forschungszentren für Robotik in Süddeutschland entwickelt. Somit sei es auch ein Verdienst von Thomas Burger, dass die Hochschule einen Platz unter den bedeutenden Hochschulen des Lands Baden-Württemberg beanspruchen kann, so Trahasch. Für den 62-Jährigen sei die Unterstützung der Wissenschaft ein professionelles Gebot und zugleich eine Herzensangelegenheit. Er verkörpere eine klare Haltung, den Mut, Risiken zu nehmen und sich auch Widerständen zu stellen, Zielstrebigkeit und Weitsicht, verbindliche Handschlagmentalität und Humor. Zwei ganz besondere Eigenschaften Burgers passten zudem perfekt zur Hochschule Offenburg. Zum einen seine Offenheit für Neues, sein Pioniergeist, sein Glaube daran, dass Innovationen etwas Gutes bewirken, wenn sie verantwortungsvoll eingesetzt werden. Zum anderen seien dem 62-Jährigen die Werte, die eine Familie zusammenhalten, wichtig: Vertrauen, Gemeinschaftsgefühl, aber auch, sich gegenseitig zu fordern und selbst als Vorbild aufzutreten – getreu Burgers Motto „Zukunft braucht Herkunft“.

Zum Abschluss hoffte der Rektor, dass das die „perfekte Verbindung“ zwischen Hochschule und Burger noch lange andauern möge.