Digitale Wirtschaft / Industrie 4.0

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Die Produktion von morgen entwickeln!

Die zunehmende Vernetzung von Fabriken ist der große Jahrhunderttrend. Seit Jahren sprechen Experten unter dem Stichwort Industrie 4.0 bereits von der vierten industriellen Revolution. Der interdisziplinäre Weiterbildungsmaster Digitale Wirtschaft/Industrie 4.0 (DiW) setzt sich zum Ziel, speziell berufstätige Ingenieur*innen für diesen umfassenden Wandel in Industrie und Wirtschaft zu qualifizieren.

Der dreisemestrige Studiengang ist mit Blick auf Berufstätige, Quer- und Wiedereinsteiger*innen auf regulär sechs Semester streckbar. Studierende erwerben mit engem Praxisbezug umfangreiche Kenntnisse über Fertigungsabläufe, Robotik und digitale Vernetzung. Sie lernen, wie die Visualisierung von Produktionsabläufen funktioniert, die Entwicklung von Bedienoberflächen oder der Aufbau von lokalen Netzwerken.

Neben fachlichem Wissen erlangen Sie Softskills, d.h. Kompetenzen in der Teamarbeit, für Präsentationstechniken und im Projektmanagement. Die Ausbildung findet in kleinen Gruppen statt. Dies ermöglicht einen engen Kontakt zu den Professor*innen.

Ihre Einkommensverhältnisse erlauben es Ihnen nicht, sich auf ein Studium einzulassen? BAFöG-Förderung ist möglich, wenn Sie den Studiengang in drei Semestern absolvieren.

Neben einem umfassenden Überblickswissen werden fachliche Schwerpunkte auf den Gebieten der Digitalisierung von Geschäftsprozessen, der Automatisierung und Robotik, der virtuellen Fabrikplanung und der modernen Produktionsplanung thematisiert. Ferner werden die für automatisierte Produktionsprozesse wichtigen Prozesssteuerungen und mechatronischen Systeme gelehrt und in geeigneten Modellen (Cyber-physische Systeme) u.a. zur Entwicklung von ressourceneffizienten Produktionen abgebildet.

Planungs- und Managementwerkzeuge in Theorie und in anwendungsnaher Umsetzung ergänzen das Portfolio.

Bereichernde Fachthemen haben als Wahlpflichtfächer in das Curriculum Eingang gefunden. Diese sind „Mensch-Maschine-Schnittstelle“, „Funktionale Sicherheit und Maschinensicherheit“,  „Führung & Strategie“ und „Digitale Ethik“. Aber auch Sprachkurse und einige Wahlpflichtfächer aus dem Gesamtprogramm der Hochschule stehen DiW-Studierenden offen.

Wintersemester 21/22

Cyber-physische Systeme   Prof. Axel Sikora / Dr. Jonathan Davis

- Grundlagen und Konzepte + Industrielles Internet der Dinge: 

- Datenmanagement:

Digitale Fabrikplanung     Prof. Jürgen Köbler

Digitalisierung von Geschäftsfeldern    Prof. Thomas Breyer-Mayländer

Maschinelles Lernen     Leitung: Prof. Stephan Trahasch

Produktionsmanagement    Prof. Alfred Isele

Wissenschaftl. Arbeiten und Publizieren     Prof. Thomas Breyer-Mayländer

„Better Safe than Sorry!“ Grundlagen der Funktionalen Sicherheit und Maschinensicherheit     (Wahlpflichtfach, 2 ECTS)   Prof. Thomas Wendt

Digitale Ethik - Transdisziplinäre Zugänge zu einem dynamischen Feld   (Wahlpflichtfach, 2 ECTS)  Dr. Gernot Meier

Führung & Strategie  (Wahlpflichtfach, 2 ECTS)   Prof. Thomas Breyer-Mayländer

Block-Sprachkurse im August als Wahlpflichtfach:

Achtung: Anmeldung   h i e r   über moodle (Anmeldung vom 21.07. - 31.07.21)

Ergänzendes Wahlpflichtfach-Angebot:

Angewandte Informatik: Java/Python (4 ECTS) oder KI/DataScience (4 ECTS) - beides online-Kurse mit Tutorenunterstützung. Info auf: weiterbildung.hs-offenburg.de

https://www.hs-offenburg.de/studium/vorlesungsplaene/ (Seite nach unten scrollen) sowie weitere Sprachkurse auf https://sprachenzentrum.hs-offenburg.de/kursbeschreibungen/. Außerdem online-Kurs Java/Python Teilnahmemöglichkeit unter Vorbehalt. Bei Interesse bitte nachfragen:doerte.roessler@hs-offenburg.de

  • Berufstätige und Teilzeit-Studieninteressierte mit Hochschulabschluss - idealerweise in einem technischen Fach, der Informatik oder der technischen Betriebswirtschaft.
  • Fach- und Führungskräfte, die die industrielle Digitalisierung gestalten wollen.
  • Ingenieur*innen, die ihre berufliche Qualifikation verbessern wollen.
  • Personen mit Migrationshintergrund mit einem nachgewiesenen akademischen Bildungsabschluss als Ingenieur*in und ausreichenden Deutschkenntnissen.

Für die umfassenden Digitalisierungsprozesse werden qualifizierte Führungskräfte und Fachpersonal in den Unternehmen benötigt, um die industriellen Prozesse planen, umsetzen, optimieren und administrieren zu können. Damit steigt auch der wertschöpfende Anteil der IT in der Industrie. Mit dem Einzug des Internet der Dinge werden immer mehr Daten produziert, die gesammelt, analysiert und nutzbar gemacht werden sollen. Moderne IT-Systeme wie Big Data, Virtual Reality und auf künstlicher Intelligenz basierende Methoden ermöglichen Erweiterungen der Produktion, der Produktpalette, neue Services sowie ganz neue Geschäftsfelder.

Die Absolventinnen und Absolventen des Master-Studiengangs sind dafür qualifiziert, technische Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung einzuschätzen und voranzutreiben, um eine Fach- und Führungsrolle im Bereich disruptiver und nicht-disruptiver Veränderungsprozesse einzunehmen. Neben den unterschiedlichen Kompetenzen im Schnittfeld von Technik und Informatik geht es auch um die Anpassung von Managementprozessen, Organisationsstrukturen und Geschäftsmodellen.

Der Studienabschluss Master of Engineering ermöglicht auch den unmittelbaren Zugang zur Promotion ohne weitere Eignungsprüfung. Der Abschluss berechtigt zur Laufbahn des höheren Diensts und ist damit dem Universitätsabschluss gleichgestellt.

Abschlussgrad Master of Engineering (M.Eng.)
Unterrichtssprache Deutsch
Regelstudienzeit 3 Semester
Studienbeginn Sommer- und Wintersemester
Ende Bewerbungsfrist 31. August / 15. Februar
Studiengebühren Die Gebühr* wird semesterweise pro belegtem Modul erhoben. Ihre Höhe richtet sich nach der Modullänge (2, 4 oder 6 Semesterwochenstunden):

- 486€ | 972€ | 1458€
- Betreuung der Master-Thesis: 1200€

Studiengebühren insgesamt: 12.864€
Pro eingeschriebenem Semester fallen aktuell zusätzlich 134 € Semesterbeitrag** für Verwaltungskosten und Studierendenwerk an.
Zulassungsvoraussetzungen Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss in den Bereichen Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Elektrotechnik, technischer Betriebswirtschaft, Wirtschaftsingenieurwesen oder einer affinen Disziplin. (Ausnahmesituationen siehe Satzung für das Zulassungsverfahren)
Gegebenenfalls Nachweis deutscher Sprachkenntnisse, die zum Studium an einer Hochschule befähigen.
Arbeitserfahrung mind. ein Jahr Berufserfahrung
Auswahlverfahren Ja
Akkreditierung Ja
ECTS 90 credits

Wichtige Links
 

Studien- und Prüfungsordnung

Bestimmungen über den formalen Ablauf von Studium und Prüfungen sowie über die Zulassungsbedingungen zu Prüfungen

Modulhandbuch

Inhaltliche Beschreibung der Lehrfelder des Studiengangs

Qualifikationsziele / Kompetenzmatrix